Bereiten wir uns darauf vor, neutral zu bleiben
1, 2. Warum müssen wir uns jetzt darauf vorbereiten, neutral zu bleiben?
Antwort 1: Wir müssen uns jetzt vorbereiten, weil es nicht klug wäre, erst dann darüber nachzudenken, wie wir handeln werden, wenn unsere Neutralität bereits unter Druck steht. Das Beispiel mit dem Sturm erklärt das sehr gut: Wenn wir wissen, dass eine Gefahr näher kommt, treffen wir Maßnahmen, bevor sie eintritt. Genauso wird es uns helfen, unsere Überzeugungen schon jetzt zu stärken, damit wir Prüfungen mit einer klaren Haltung begegnen können, statt in einem schwierigen Moment alles entscheiden zu müssen.
Antwort 2: Der Vergleich mit einem Sturm erinnert uns daran, dass es nicht dasselbe ist, von einer Gefahr zu wissen oder darauf vorbereitet zu sein. Ein Mensch schützt sein Haus, legt Vorräte an und sucht Zuflucht. Auch wir müssen handeln und dürfen nicht nur anerkennen, dass unsere Neutralität auf die Probe gestellt werden könnte. Deshalb lohnt es sich, uns zu fragen, ob wir schon jetzt etwas tun, um unsere Freundschaft zu Jehova zu stärken und bereit zu sein, unseren Glauben zu verteidigen.
Antwort 3: Sich rechtzeitig vorzubereiten ist ein Zeichen von Umsicht, nicht von mangelndem Vertrauen in Jehova. Wer sich auf einen Sturm vorbereitet, wünscht sich nicht, dass er kommt; er erkennt einfach, dass er bereit sein muss. Auch wir suchen keine schwierigen Situationen. Doch weil wir loyal bleiben möchten, nutzen wir die Zeit, die uns bleibt, um unseren Glauben zu stärken. So hängt unsere Ruhe nicht davon ab, dass wir denken, uns werde niemals etwas zustoßen, sondern davon, dass wir eine gute Beziehung zu Jehova aufgebaut haben.
3. Was werden wir in diesem Artikel betrachten?
Antwort 1: Wir werden sehen, warum wir sicher sein können, Jehova auch dann loyal zu bleiben, wenn unsere Neutralität in sehr schwierigen Situationen auf die Probe gestellt wird. Danach wird betrachtet, wie wir uns auf zwei konkrete Möglichkeiten vorbereiten können: dass man uns zum Militärdienst einberuft oder dass man uns ins Gefängnis bringt. Der Artikel verbindet somit etwas, was wir alle brauchen: Vertrauen in Jehovas Hilfe und persönliche Vorbereitung darauf, entsprechend unseren Überzeugungen zu handeln.
Antwort 2: Der Artikel konzentriert sich nicht ausschließlich auf die Schwierigkeiten, denen wir begegnen könnten. Zuerst hilft er uns zu verstehen, warum wir Jehova loyal bleiben können. Diese Grundlage ist wichtig, denn unsere Vorbereitung sollte unsere Angst nicht vergrößern, sondern unser Vertrauen stärken. Mit dieser Sicherheit können wir ganz praktisch überlegen, was wir tun würden, wenn man uns zum Militärdienst einberuft oder wenn wir wegen unserer neutralen Haltung unsere Freiheit verlieren.
Antwort 3: Es werden zwei Situationen behandelt, die unsere Neutralität auf die Probe stellen können: die Einberufung zum Militärdienst und die Inhaftierung. Wir sollen uns darauf vorbereiten, bevor diese Situationen eintreten. Beim Studium dieser Gedanken können wir darüber nachdenken, was wir persönlich noch stärken müssen. Es geht nicht nur darum, zu wissen, was andere getan haben, sondern davon überzeugt zu sein, dass auch wir mit Jehovas Hilfe loyal bleiben können.
4. Wie gelang es den Christen im ersten Jahrhundert, trotz Prüfungen loyal zu bleiben?
2. Korinther 4:7 — Allerdings haben wir diesen Schatz in Gefäßen aus Ton, damit deutlich wird, dass die Kraft, die über das Normale hinausgeht, von Gott kommt und nicht von uns.
Antwort 1: Die Christen im ersten Jahrhundert blieben loyal, weil sie von Jehova Kraft erhielten, nicht weil sie Menschen waren, die niemals Schwäche verspürten. Der Vergleich mit zerbrechlichen Gefäßen hilft uns, das zu verstehen. Obwohl sie Verfolgung und sogar den Tod erlebten, stützte Gottes Kraft sie. Das ermutigt uns, unsere Fähigkeit auszuharren nicht allein danach zu beurteilen, wie stark wir uns jetzt fühlen.
Antwort 2: Sie blieben loyal, weil sie Jesus gehorchten, auch wenn es sie viel kostete. Sie mischten sich nicht in die Politik ein und beteiligten sich nicht an Kriegen; auch weigerten sie sich, den Kaiser anzubeten. Ihre Loyalität war nicht nur ein Bekenntnis zu bestimmten Glaubensansichten, sondern zeigte sich in konkreten Entscheidungen. Ihr Beispiel lädt uns ein, schon jetzt unsere Bereitschaft zu stärken, Jehova zu gehorchen und nicht zuzulassen, dass der Druck anderer unser Verhalten bestimmt.
Antwort 3: Diese Christen wussten genau, dass sie das Königreich Gottes unterstützen und von den politischen Angelegenheiten der Welt getrennt bleiben mussten. Diese Überzeugung ermöglichte es ihnen, trotz Verfolgung eine klare Haltung zu bewahren. Auch wir müssen gut verstehen, warum wir neutral sind. Wenn unsere Entscheidung aus Loyalität gegenüber Jehova und seinem Königreich entspringt, haben wir eine viel festere Grundlage als eine bloße persönliche Vorliebe.
Antwort 4: Jehova verhinderte nicht immer, dass die Christen im ersten Jahrhundert litten, aber er gab ihnen die nötige Kraft, loyal zu bleiben. Dieser Gedanke hilft uns, realistische Erwartungen zu haben. Gottes Hilfe zu erhalten bedeutet nicht, dass wir niemals Prüfungen erleben werden, sondern dass wir sie nicht allein durchstehen müssen. Wenn wir uns daran erinnern, wie er jene Brüder stützte, können wir darauf vertrauen, dass er auch uns helfen wird, unsere Neutralität zu bewahren.
5. Wie sieht Jehova diejenigen, die seinem Königreich loyal bleiben?
Psalmen 18:25 — Mit dem Loyalen handelst du loyal, mit dem Untadeligen verfährst du untadelig,
Antwort 1: Jehova schätzt alle, die seinem Königreich loyal bleiben, sehr und begegnet ihnen ebenfalls loyal. Er betrachtet ihr Leiden nicht gleichgültig. Der Absatz erklärt, dass er sie in der neuen Welt belohnen möchte. Wenn wir daran denken, wie Jehova empfindet, können wir über die Ablehnung hinausblicken, die wir vielleicht erleben, und unserer Beziehung zu ihm mehr Bedeutung beimessen als der Anerkennung anderer.
Antwort 2: Jehova freut sich über seine Diener, die ihre Neutralität bewahren. Auch wenn andere sie kritisieren oder ungerecht behandeln, schenkt er ihnen seine Anerkennung. Das ist ein Segen, den sie schon jetzt erhalten, und nicht nur eine künftige Belohnung. Wenn wir daher über die möglichen Folgen unserer Neutralität nachdenken, sollten wir auch daran denken, was wir bewahren: die Freude darüber, zu wissen, dass unsere Entscheidungen unserem himmlischen Vater gefallen.
Antwort 3: Für Jehova verdient die Loyalität seiner Diener eine Belohnung. Der Artikel hebt hervor, dass er sich sehr danach sehnt, dass die neue Welt kommt, um sie zu segnen. Dieser Gedanke lässt uns seine Zuneigung erkennen, nicht nur seine Wertschätzung für das, was sie tun. Wenn ein Bruder wegen seiner Neutralität leidet, können wir ihn ermutigen, indem wir ihn daran erinnern, dass Jehova seine Treue schätzt und dass das gegenwärtige Leiden nicht das Letzte sein wird, was er erlebt.
Antwort 4: Jehova betrachtet Schwierigkeiten nicht als Grund dafür, dass seine Diener weniger wertvoll wären. Im Gegenteil, er billigt diejenigen, die loyal ausharren. Der Absatz verbindet Prüfungen mit Ausharren, göttlicher Anerkennung und Hoffnung. Deshalb sollten wir Widerstand nicht als Zeichen dafür deuten, dass wir seine Gunst verloren haben. Wichtig ist, treu zu bleiben und zuzulassen, dass unser Vertrauen in ihn wächst, während wir die Prüfung durchstehen.
6. Welche persönliche Verantwortung haben wir?
1. Korinther 15:58 — Deshalb, meine lieben Brüder, seid standhaft, unerschütterlich und immer reichlich beschäftigt im Werk des Herrn, denn ihr wisst ja, dass eure harte Arbeit in Verbindung mit dem Herrn nicht vergeblich ist.
Antwort 1: Jeder von uns ist dafür verantwortlich, sich darauf vorzubereiten, eine feste neutrale Haltung zu bewahren. Dieser Rat spornt uns an, beständig zu sein und uns weiterhin eifrig im Dienst für Jehova zu beschäftigen. Es reicht nicht, darauf zu vertrauen, dass andere für uns wissen werden, was sie sagen sollen. Wir müssen unsere Glaubensansichten kennen und bereit sein, sie persönlich zu erklären und zu verteidigen, wenn man uns darum bittet.
Antwort 2: Als wir uns Jehova hingaben, trafen wir eine persönliche Entscheidung, zu der auch gehörte, neutral zu bleiben. Deshalb liegt auch die Verantwortung, diese Haltung zu verteidigen, bei jedem Einzelnen. Die Ältesten und andere Brüder können uns anleiten und ermutigen, aber sie können unsere Überzeugungen nicht ersetzen. Eine gute Frage wäre: Wenn ich heute erklären müsste, warum ich neutral bin, könnte ich das klar tun und mich dabei auf das stützen, was ich aus der Bibel gelernt habe?
Antwort 3: Wir müssen schon jetzt die Hilfe nutzen, die Jehova uns anbietet. Zu wissen, dass er uns Kraft geben wird, entbindet uns nicht von unserer Verantwortung, uns vorzubereiten. Wir können die Unterstützung der Ältesten und anderer Brüder annehmen und gleichzeitig unsere eigenen Überzeugungen weiter stärken. So vermeiden wir, uns ausschließlich auf Antworten zu verlassen, die andere uns beigebracht haben, und können unsere Haltung als eine Entscheidung erklären, die aus unserer Hingabe und unserer Liebe zu Jehova hervorgeht.
7. Warum ergreifen wir in politischen Angelegenheiten keine Partei? (Johannes 18:36).
Johannes 18:36 — Jesus antwortete: „Mein Königreich ist kein Teil dieser Welt. Wäre mein Königreich ein Teil dieser Welt, dann hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht ausgeliefert werde. Nun aber ist mein Königreich nicht von hier. “
Antwort 1: Wir ergreifen keine Partei, weil wir das Königreich unterstützen, das Jesus beschrieben hat. Er machte deutlich, dass zwischen seinem Königreich und der Welt ein Unterschied besteht, und erklärte, dass seine Nachfolger nicht für das Königreich kämpfen würden. Unsere Neutralität entspringt dieser Loyalität. Es geht nicht darum, eine menschliche Regierung einer anderen vorzuziehen, sondern auf der Seite des Königreiches Gottes zu bleiben.
Antwort 2: Unsere Neutralität bedeutet nicht, dass wir staatliche Autoritäten verachten. Der Absatz erinnert uns daran, dass wir Regierungen respektieren und ihre Gesetze befolgen, obwohl wir nur das Königreich Gottes unterstützen. Es ist wichtig, beides zu verstehen, damit wir unsere Haltung richtig erklären können. Wir können durch unsere Worte und Taten Respekt zeigen, ohne in politischen Angelegenheiten Partei zu ergreifen. So wird deutlich, dass unsere Entscheidung religiös begründet ist und keine ablehnende Haltung gegenüber den Autoritäten darstellt.
Antwort 3: Wir bleiben neutral, weil wir zeigen möchten, dass wir auf der Seite des Königreiches Gottes stehen. Der Artikel bezeichnet diese Möglichkeit als ein Vorrecht. Das hilft uns, unsere Haltung positiv zu sehen: Es geht nicht nur darum, bestimmte Tätigkeiten abzulehnen, sondern auch darum zu zeigen, wem wir loyal sind. Wenn uns eine Autorität fragt, warum wir nicht in der Armee dienen, können wir unsere Glaubensansichten überzeugter erklären, wenn uns diese Motivation klar ist.
Antwort 4: Der Grund für unsere Neutralität muss uns selbst klar sein, bevor wir ihn anderen erklären müssen. Deshalb empfiehlt der Absatz, zu untersuchen, wie Jehova über menschliche Regierungen denkt, und die biblischen Informationen zu diesem Thema zu wiederholen. Es reicht nicht, unsere Haltung nur allgemein im Sinn zu haben. Durch Nachforschungen und indem wir Jehova um Hilfe bitten, können wir sie besser verstehen und respektvoll antworten, ohne uns von persönlichen politischen Ansichten beeinflussen zu lassen.
Antwort 5: Wir ergreifen keine Partei, weil unsere Loyalität Jehova und dem Königreich gehört, das er Jesus anvertraut hat. Wenn wir diesen Grund gut erklären, können wir beide ehren. Sich vorzubereiten hat daher nicht nur das Ziel, eine schwierige persönliche Situation zu bewältigen. Wir möchten auch, dass unsere Worte unseren Glauben würdig vertreten. Wenn wir biblische Grundsätze wiederholen, können wir die Erklärung auf unseren Glauben konzentrieren, statt daraus eine politische Diskussion zu machen.
8. Warum beteiligen wir uns nicht an Kriegen und unterstützen sie auch nicht? (Johannes 17:16).
Johannes 17:16 — Sie sind kein Teil der Welt, so wie ich kein Teil der Welt bin.
Antwort 1: Wir beteiligen uns nicht an Kriegen, weil wir dem Beispiel Jesu folgen und uns von den politischen Angelegenheiten der Welt getrennt halten. Unsere Loyalität gilt dem Königreich Gottes. Deshalb schließen wir uns keinen Organisationen an, die Probleme durch Krieg oder Gewalt lösen wollen. Diese Haltung hängt nicht davon ab, wer sich gegenübersteht, sondern von unserer Identität als Jünger Christi.
Antwort 2: Der Hauptgrund ist, dass wir darauf vertrauen, dass das Königreich Gottes die einzige Regierung sein wird, die über die Erde herrscht und alle Probleme löst. Deshalb unterstützen wir Kriege nicht als Lösung. Unsere Hoffnung beruht nicht darauf, dass eine der Seiten eine bessere Welt schafft, sondern auf der Regierung Jehovas. Wenn wir diese Hoffnung im Sinn behalten, können wir neutral bleiben, selbst wenn andere den Krieg als notwendig darstellen.
Antwort 3: Wir beteiligen uns auch deshalb nicht, weil die Bibel lehrt, dass Jehova menschliche Kriege missbilligt. Unser Gewissen wird von seiner Denkweise geprägt, und wir möchten ihm als Herrscher gehorchen. Unsere Haltung hängt daher nicht davon ab, ob uns ein Krieg nützlich oder schädlich erscheint. Bei unserer Vorbereitung müssen wir diesen Grundsatz fest verankern: Was Jehova verlangt, muss unsere Entscheidungen bestimmen, auch wenn wir unter Druck gesetzt werden, anders zu handeln.
Antwort 4: Jesus lehrte uns, sogar unsere Feinde zu lieben. Sich an einem Krieg zu beteiligen oder ihn zu unterstützen, wäre mit diesem Gebot unvereinbar. Das zeigt, dass Neutralität eng mit christlicher Liebe verbunden ist. Es reicht nicht, Hassgefühle zu vermeiden; wir müssen auch darauf achten, dass unsere Entscheidungen mit dem übereinstimmen, was Jesus lehrte. So zeigen wir, dass wir Menschen so behandeln möchten, wie er es uns aufgetragen hat, ganz gleich, auf welcher Seite sie stehen.
Antwort 5: Die Liebe zu unseren Brüdern ist ein weiterer wichtiger Grund. Die Bibel gebietet uns, sie intensiv zu lieben, und durch die Teilnahme an einem Krieg könnten wir für den Tod eines von ihnen verantwortlich werden. Unsere Bruderschaft wird nicht durch die politischen Spaltungen der Welt begrenzt. Das hilft uns zu erkennen, dass Neutralität keine kalte oder gleichgültige Haltung ist. Sie ist eine konkrete Möglichkeit, unsere Einheit zu schützen und zu zeigen, dass christliche Liebe unsere Entscheidungen bestimmt.
9. Wenn wir wissen, dass man uns zum Militärdienst einberufen wird: Auf welche weiteren Arten können wir uns vorbereiten?
1. Petrus 3:15 — sondern heiligt den Christus als Herrn in eurem Herzen — immer bereit, euch vor jedem zu verteidigen, der von euch einen Grund für eure Hoffnung verlangt, doch tut es mit Milde und tiefem Respekt.
Antwort 1: Wir können uns darauf vorbereiten, unsere Glaubensansichten klar und respektvoll zu erklären. Dieser Rat zeigt, dass sowohl unsere Gründe als auch die Art, wie wir sie äußern, wichtig sind. Vielleicht haben wir nur wenige Minuten zur Verfügung oder man bittet uns um eine ausführlichere Erklärung. Wir sollten auf beide Situationen vorbereitet sein und deutlich machen, dass unsere Haltung auf der Bibel und unserer Loyalität zum Königreich beruht.
Antwort 2: Es wird uns helfen, darüber nachzudenken, wie wir den wahren Grund erklären, warum wir nicht in den Krieg ziehen. Es ist nicht Angst, sondern unsere feste Unterstützung des Königreiches Gottes. Dieser Unterschied muss klar werden. Bei unserer Vorbereitung können wir prüfen, ob unsere Worte unseren Glauben hervorheben oder sich zu sehr auf persönliche Schwierigkeiten konzentrieren, die wir vermeiden möchten. Unser Ziel ist es, unseren Glauben zu verteidigen und Jehova zu ehren, nicht einfach einen bequemen Ausweg zu suchen.
Antwort 3: Wir können uns auch vorbereiten, ohne davon besessen zu sein, jedes Wort auswendig zu lernen. Der Absatz erinnert daran, dass Jehova uns seinen Geist und die nötige Weisheit geben wird. Das bedeutet nicht, dass wir aufhören zu studieren. Aber unser Vertrauen sollte nicht davon abhängen, eine perfekte Erklärung wiederholen zu können. Wenn wir unsere Glaubensansichten gut verstehen und auf Jehova vertrauen, können wir uns darauf konzentrieren, sie aufrichtig, klar und respektvoll auszudrücken, selbst wenn das Gespräch anders verläuft als erwartet.
Antwort 4: Es ist wichtig, unser Vertrauen darin zu stärken, dass Jehova uns helfen wird, jede schlechte Behandlung zu ertragen, die wir möglicherweise erfahren. Zur Vorbereitung gehört nicht nur, darüber nachzudenken, was wir einer Autorität sagen werden. Sie schließt auch die Bereitschaft ein, an unserer Entscheidung festzuhalten, wenn die Antwort ungünstig ausfällt. Der Gedanke, dass Jehova unsere Grenzen kennt und uns Kraft geben kann, hilft uns, nicht zuzulassen, dass die Angst vor den Folgen unsere Loyalität schwächt.
Antwort 5: Wir können mit Brüdern sprechen, die bereits erklären mussten, warum sie den Militärdienst verweigerten. Der Artikel schlägt vor, sie zu fragen, welchen Herausforderungen sie gegenüberstanden und wie sie sich vorbereitet haben. Ihre Erfahrungen können uns helfen zu erkennen, in welchen Bereichen wir unsere Vorbereitung noch verbessern müssen. Es geht nicht darum anzunehmen, dass bei uns alles genau gleich ablaufen wird, sondern darum, die Anleitung von Personen zu nutzen, die eine ähnliche Situation erlebt haben.
10. Welche gute Wirkung kann eine gute Vorbereitung haben?
Antwort 1: Eine gute Vorbereitung kann bei manchen Menschen Interesse an Jehovas Zeugen wecken. Wenn wir unsere Haltung klar erklären, können unsere Zuhörer unsere Glaubensansichten besser verstehen. Der Absatz zeigt, dass dies einigen Brüdern bereits passiert ist. Deshalb können wir es zwar als beunruhigend empfinden, vor Behörden zu erscheinen, aber auch als Gelegenheit sehen, durch eine respektvolle und gut vorbereitete Erklärung ein gutes Zeugnis zu geben.
Antwort 2: Eine gute Vorbereitung kann dazu beitragen, dass unsere Haltung verstanden wird und jemand mehr über unseren Glauben erfahren möchte. Der Absatz stellt jedoch klar, dass sie nicht immer verhindern wird, dass wir ins Gefängnis kommen. Dieser Gesichtspunkt ist wichtig: Wir sollten den Wert unserer Vorbereitung nicht nur am rechtlichen Ergebnis messen. Auch wenn die Entscheidung ungünstig ausfällt, können unsere Worte ein gutes Zeugnis gegeben und bei jemandem Interesse geweckt haben.
Antwort 3: Wenn wir uns vorbereiten, können wir die Gelegenheit, unsere Glaubensansichten zu erklären, besser nutzen. Gleichzeitig hilft es uns, die Situation mit realistischen Erwartungen zu bewältigen. Vielleicht interessieren sich einige Menschen, obwohl die Behörden beschließen, uns ins Gefängnis zu bringen. Es ist normal, dass uns diese Möglichkeit beunruhigt. Statt zu denken, eine ausgezeichnete Erklärung werde zwangsläufig alles lösen, sollten wir uns sowohl darauf vorbereiten, klar zu sprechen, als auch darauf, treu zu bleiben, wenn wir schwierige Folgen ertragen müssen.
11. Was sollte unser Ziel sein, wenn wir wegen unserer Neutralität ins Gefängnis kommen? (Offenbarung 2:10).
Offenbarung 2:10 — Hab keine Angst vor den Leiden, die jetzt auf dich zukommen. Der Teufel wird weiter einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr völlig auf die Probe gestellt werdet, und ihr werdet zehn Tage lang große Schwierigkeiten durchmachen. Bleib treu bis in den Tod und ich werde dir die Krone des Lebens geben.
Antwort 1: Unser Ziel sollte sein, Jehova loyal zu bleiben. Dieser Vers lässt erkennen, dass seine Diener ins Gefängnis kommen können, betont aber, wie wichtig es ist, treu zu bleiben. Deshalb müssen wir schon jetzt unsere Freundschaft mit ihm stärken. Wir können nicht alle Umstände kontrollieren, uns aber darauf vorbereiten, unsere Loyalität zu bewahren und auf seine Hilfe zu vertrauen.
Antwort 2: Es geht nicht in erster Linie darum, einfach die Zeit im Gefängnis zu überstehen, sondern weiterhin gute Freunde Jehovas zu sein. Dafür brauchen wir schon vor der Prüfung eine starke Beziehung zu ihm. Der Absatz ermuntert uns, jetzt an dieser Freundschaft zu arbeiten. Jede Anstrengung, Jehova näherzukommen, gehört zu unserer Vorbereitung darauf, treu zu bleiben, wenn die Bedingungen viel schwieriger werden.
Antwort 3: Wir dürfen nicht vergessen, dass eine ungerechte Inhaftierung nicht bedeutet, Jehova habe uns verlassen. Viele treue Diener in biblischer Zeit machten diese Erfahrung. Das hilft uns, das richtige Ziel im Auge zu behalten: loyal zu bleiben, statt die Inhaftierung als geistiges Versagen zu betrachten. Jehova möchte, dass wir treu bleiben, und ist bereit, uns zu helfen. Auf diese Gewissheit können wir uns stützen, während wir unsere Freundschaft mit ihm stärken.
Antwort 4: Unsere Treue unter Leiden hat eine Bedeutung, die über unsere persönliche Situation hinausgeht. Der Absatz erklärt, dass wir, wenn wir für das Richtige leiden, dazu beitragen, Jehovas Namen und seine Souveränität zu rechtfertigen. Dieser Gedanke kann uns tief motivieren auszuharren. Wir suchen das Leiden nicht. Wenn es aber daher entsteht, dass wir neutral bleiben, möchten wir durch unser Verhalten zeigen, dass wir Jehova weiterhin lieben und seine Herrschaftsweise unterstützen.
12. Warum ist es wichtig, schon jetzt gute Studiengewohnheiten zu entwickeln?
Johannes 14:26 — Doch der Helfer, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
Antwort 1: Das persönliche Studium heute hilft uns, Wahrheiten und Versprechen kennenzulernen, an die wir uns später erinnern können. Wie der Absatz bei der Anwendung dieses Versprechens Jesu erklärt, kann Jehova seinen heiligen Geist gebrauchen, um uns daran zu erinnern, wenn wir keinen Zugang zur Bibel haben. Deshalb ist das Studium nicht nur eine Hilfe für die Gegenwart; es stärkt auch unseren Glauben für Situationen, in denen unsere Möglichkeiten eingeschränkt sind.
Antwort 2: Das ist wichtig, weil uns eine gute Gewohnheit, die bereits fest in unserem Leben verankert ist, auch dann begleiten kann, wenn sich unsere Umstände ändern. Takis widmete sich vor seiner Gefangenschaft viele Stunden dem persönlichen Studium und behielt diese Gewohnheit während seiner Haft bei. Seine Erfahrung macht uns Mut, das Studium nicht auf eine Zeit zu verschieben, in der wir mehr Zeit haben oder eine Krise durchmachen. Jetzt ist die Zeit, dem Studium einen festen Platz in unserem Leben zu geben und seine Vorteile zu genießen.
Antwort 3: Wir wissen nicht, ob wir in einem Gefängnis ungehindert eine Bibel zur Verfügung hätten. Deshalb ist es vernünftig, die Möglichkeiten, die wir jetzt zum Studieren haben, zu nutzen und ihre Lehren gut zu verstehen. Die Wahrheiten, Grundsätze und Versprechen, die wir kennenlernen, können uns später stärken. Das hilft uns, das persönliche Studium von einer anderen Seite zu sehen: Es ist nicht einfach eine Aufgabe, die wir erledigen müssen, sondern eine Möglichkeit, unseren Glauben zu nähren und uns darauf vorzubereiten, Jehova weiter nahe zu bleiben.
13. Was wird uns helfen, den Frieden zu fördern, wenn wir ins Gefängnis kommen?
Römer 12:18 — Wenn möglich, haltet, soweit es von euch abhängt, mit allen Menschen Frieden.
Antwort 1: Es wird uns helfen, schon jetzt zu lernen, unseren Teil zum Frieden beizutragen. Dieser Rat erinnert uns daran, dass wir das Verhalten anderer nicht kontrollieren können, wohl aber unsere eigene Reaktion. Wenn wir uns bemühen, mit Menschen unterschiedlicher Persönlichkeit gut auszukommen, und bereit sind, in persönlichen Angelegenheiten nachzugeben, sind wir besser darauf vorbereitet, unter den schwierigen Bedingungen eines Gefängnisses mit anderen zusammenzuleben.
Antwort 2: Wir müssen jetzt die Eigenschaften entwickeln, die nötig sind, um in Frieden zusammenzuleben, auch mit Menschen, die ganz anders sind als wir. Der Absatz räumt ein, dass einige inhaftierte Brüder Schwierigkeiten hatten, mit anderen Zeugen Jehovas gut auszukommen. Das lehrt uns, dass der gemeinsame Glaube Unterschiede in der Persönlichkeit nicht automatisch beseitigt. Wir müssen lernen, damit liebevoll umzugehen, damit sie nicht zu einem Problem werden, das die Einheit schwächt.
Antwort 3: Eine konkrete Hilfe besteht darin, für eine gute Atmosphäre Opfer zu bringen. Nicht immer müssen die Dinge nach unseren Vorstellungen geregelt werden. Gleichzeitig setzt der Absatz eine klare Grenze: Wir dürfen keinen biblischen Grundsatz verletzen. Wenn wir lernen, zwischen einer persönlichen Vorliebe und einem Grundsatz zu unterscheiden, können wir flexibel sein, ohne unsere Loyalität gegenüber Jehova aufs Spiel zu setzen. Diese Bereitschaft kann das Zusammenleben viel leichter machen.
Antwort 4: Die Vorbereitung beginnt damit, wie wir unsere Brüder heute behandeln. Wenn wir jetzt Frieden und Einheit fördern, wird es leichter sein, dies auch unter Druck zu tun. Deshalb können wir uns fragen, wie wir reagieren, wenn jemand anders denkt oder handelt als wir. Alltägliche Unterschiede geben uns Gelegenheit, eine friedfertige Einstellung zu entwickeln, statt zu erwarten, dass sie bei einer Prüfung von selbst zum Vorschein kommt.
14. Wie fühlen sich Menschen im Gefängnis oft, und was hat ihnen geholfen?
Philipper 2:4 — Habt nicht nur eure eigenen Interessen im Auge, sondern auch die der anderen.
Antwort 1: Es ist normal, dass sie sich manchmal entmutigt fühlen. Es hat ihnen geholfen, sich für andere zu interessieren, so wie Paulus riet, als er unter Bewachung stand. Auch wenn ihre eigenen Schwierigkeiten groß sind, können sie nach Möglichkeiten suchen, andere zu ermuntern und zu unterstützen. Wir können diese Gewohnheit schon jetzt entwickeln. Dadurch lernen wir, uns nicht ausschließlich auf unsere eigenen Sorgen zu konzentrieren, und finden Ermutigung, wenn wir etwas Nützliches für andere tun.
Antwort 2: Ho-Seon half es, für seine Familie, seine Freunde und andere Brüder zu beten, die zwar nicht im Gefängnis waren, aber ebenfalls schwierige Zeiten durchmachten. Das zeigt, dass man sich auch dann um andere kümmern kann, wenn die eigenen Möglichkeiten zu handeln begrenzt sind. Wir müssen nicht denken, wir könnten nur helfen, wenn wir jemandem körperlich nahe sind. Andere in unsere Gebete einzuschließen ist eine Möglichkeit, weiter an sie zu denken.
Antwort 3: Takis fand Kraft und Motivation, indem er sich bemühte, für die Brüder nützlich zu sein. Wenn andere Zeugen mit uns inhaftiert sind, können wir Gelegenheiten nutzen, ihnen auf praktische Weise zu helfen und sie zu ermuntern. Diese Bereitschaft kommt sowohl dem zugute, der Hilfe erhält, als auch dem, der sie leistet. Der Absatz ermuntert uns, dieses Interesse schon heute zu entwickeln, damit das Denken an andere zur Gewohnheit wird und nicht etwas ist, das wir mitten in der Entmutigung erst zu lernen versuchen.
Antwort 4: Der Absatz stellt Entmutigung als ein Gefühl dar, das auftreten kann, und nicht als Zeichen mangelnder Treue. Das hilft uns, Inhaftierte besser zu verstehen. Eine Möglichkeit, mit solchen Gefühlen umzugehen, besteht darin, sich durch Gebete, ermunternde Worte oder praktische Hilfe weiter für andere zu interessieren. Es geht nicht darum, die Schwierigkeit der Situation zu leugnen, sondern zu verhindern, dass das Leiden unseren Blick für die Bedürfnisse anderer trübt.
15. Warum ist es so wichtig, schon jetzt die Gewohnheit zu entwickeln, zu Jehova zu beten? (Jakobus 1:5; siehe auch den Kasten „Was, wenn nicht klar ist, welche Entscheidung richtig ist?“)
Jakobus 1:5 — Wenn es also irgendjemandem von euch an Weisheit fehlt, dann soll er Gott immer wieder darum bitten, und sie wird ihm gegeben werden, denn Gott gibt allen großzügig und ohne Vorwürfe.
Antwort 1: Das ist wichtig, weil wir nicht alle Entscheidungen vorhersehen können, die wir treffen müssen. Dieser Vers ermuntert uns, Jehova vertrauensvoll um Weisheit zu bitten und auf seine Großzügigkeit zu vertrauen. Wenn wir uns jetzt sowohl bei großen als auch bei kleinen Angelegenheiten an ihn wenden, entwickeln wir die Gewohnheit, auch dann seine Hilfe zu suchen, wenn uns eine schwierige Situation überrascht.
Antwort 2: Das Gebet sollte bei einer schwierigen Entscheidung unsere erste Reaktion sein, nicht der letzte Ausweg, nachdem wir versucht haben, alles allein zu lösen. Ein Ältester, der inhaftiert war, lernte genau das. Seine Erfahrung ermuntert uns, es jetzt zu praktizieren, bei den Situationen, mit denen wir bereits konfrontiert sind. So stärken wir unsere Abhängigkeit von Jehova und sind besser darauf vorbereitet, ihn um Anleitung zu bitten, falls im Gefängnis etwas entsteht, das wir nicht zu lösen wissen.
Antwort 3: Mit Brüdern zu sprechen, die im Gefängnis waren, kann uns bei der Vorbereitung helfen, aber ihre Erfahrungen umfassen nicht alles, was uns widerfahren könnte. Es können immer unerwartete Situationen entstehen. Deshalb brauchen wir mehr, als mögliche Probleme zu kennen: Wir brauchen die Gewohnheit, uns an Jehova zu wenden. Er kann uns die nötige Weisheit geben, um Entscheidungen zu treffen, mit denen wir nicht gerechnet haben. Dieses Vertrauen jetzt zu entwickeln ist ein wesentlicher Teil unserer Vorbereitung.
Antwort 4: Regelmäßig zu beten hilft uns, Jehova unsere Sorgen mitzuteilen und anzuerkennen, dass wir seine Führung brauchen. Wir sollten das Gebet nicht für Notfälle aufsparen. Der Absatz ermuntert uns, Jehova in jeder Situation um Weisheit zu bitten, ganz gleich, ob sie groß oder klein ist. Wenn wir das regelmäßig tun, wird unsere Beziehung zu Jehova stärker, und es wird natürlicher, seine Hilfe zu suchen, wenn Druck oder Unsicherheit eine klare Entscheidung erschweren.
16. Was konnten viele Brüder im Gefängnis tun? (Siehe auch die Bilder.)
Matthäus 5:16 — So lasst auch ihr euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater, der im Himmel ist, verherrlichen.
Antwort 1: Viele haben durch ihr Verhalten, aber auch durch ihre Worte ein gutes Zeugnis gegeben. Dieser Rat Jesu zeigt, dass gute Taten die Aufmerksamkeit auf Jehova lenken können. Freundlich, friedfertig, fleißig und respektvoll zu sein, selbst gegenüber Menschen, die sie schlecht behandeln, kann Interesse wecken. Deshalb bereitet es uns auch auf eine mögliche Gefangenschaft vor, wenn wir jetzt lernen, uns in schwierigen Situationen christlich zu verhalten.
Antwort 2: Viele Brüder haben weiter die gute Botschaft gepredigt. Einige haben anderen Gefangenen Zeugnis gegeben, durch Briefe gepredigt, Bibelkurse durchgeführt und sogar den Hilfspionierdienst durchgeführt. Sie konnten auch Zusammenkünfte für den Predigtdienst organisieren. Das erinnert uns daran, dass der Verlust der Freiheit nicht unbedingt bedeutet, jede Möglichkeit zu verlieren, Jehova zu dienen. Zur Vorbereitung gehört, jetzt aktiv zu bleiben und zu lernen, die Möglichkeiten zu nutzen, die wir haben.
Antwort 3: Einige Brüder haben anderen Gefangenen und sogar Wärtern geholfen, die Wahrheit anzunehmen. Deshalb ermuntert uns der Absatz, unsere Fähigkeiten als Lehrer schon jetzt zu verbessern. Wir wissen nicht, wo wir sie in Zukunft einsetzen können. Wenn wir lernen, die Bibel gut zu erklären und uns für Menschen zu interessieren, sind wir besser darauf vorbereitet, auch unter schwierigen Umständen Zeugnis zu geben, statt zu denken, wir könnten das nur tun, wenn alles bequem ist.
Antwort 4: Die Bilder zeigen einen Bruder, der in seiner Zelle die Bibel liest, vor dem Essen betet und einem anderen Gefangenen predigt. Zusammengenommen unterstreichen sie, wie wichtig es ist, eine geistige Routine beizubehalten. Es geht nicht nur darum, eine einzelne Tätigkeit auszuführen, sondern den Glauben weiter zu nähren, mit Jehova zu sprechen und die gute Botschaft weiterzugeben. Dieselben Gewohnheiten können wir jetzt stärken, damit sie auch dann einen zentralen Platz behalten, wenn sich unsere Umstände ändern.
Antwort 5: Die inhaftierten Brüder haben gezeigt, dass es möglich ist, innerhalb der eigenen Einschränkungen weiterhin Verkündiger der guten Botschaft zu sein. Es geht nicht darum, sich mit allem zu vergleichen, was andere erreicht haben, sondern geistig so aktiv wie möglich zu bleiben. Diese Einstellung hilft uns auch jetzt: Wir sollten die tatsächlichen Möglichkeiten zum Predigen und dazu, ein gutes Beispiel zu geben, nutzen, statt auf ideale Umstände zu warten, um etwas für Jehova zu tun.
17. Warum ist es wichtig, unsere Freundschaft zu Jehova stark zu halten, während wir im Gefängnis sind? (1. Petrus 1:6, 7 und Fußnote.)
1. Petrus 1:6-7 — Deswegen freut ihr euch sehr, obwohl ihr für kurze Zeit, wenn es sein muss, unter verschiedenen Prüfungen zu leiden habt, damit sich euer auf Echtheit geprüfter Glaube — der viel wertvoller ist als Gold, das vergeht, obwohl es durch Feuer erprobt wird — bei der Offenbarung von Jesus Christus als Grund zum Lobpreis und zur Herrlichkeit und Ehre herausstellt.
Antwort 1: Das ist wichtig, weil Prüfungen unseren Glauben läutern können, wenn wir Jehova weiterhin nah bleiben. Dieser Bibeltext räumt ein, dass Prüfungen bedrückend sind, betont aber den großen Wert eines geprüften Glaubens. Viele Brüder sind geistig gestärkt aus dem Gefängnis gekommen. Wir möchten Jehovas Hilfe nutzen, damit die Prüfung unsere Freundschaft zu ihm nicht schwächt.
Antwort 2: Allein die Tatsache, dass wir wegen unserer Neutralität im Gefängnis sind, garantiert nicht, dass unsere Freundschaft zu Jehova stark bleibt. Der Absatz erwähnt, dass einige nach ihrer Entlassung aufhörten, Jehova zu dienen. Das ist eine Warnung, die uns hilft, uns nicht nur darauf zu verlassen, dass wir in der Vergangenheit eine mutige Entscheidung getroffen haben. Während der Prüfung müssen wir unsere Beziehung zu Jehova weiterhin pflegen und die Ratschläge anwenden, die wir studiert haben.
Antwort 3: Eine starke Freundschaft zu Jehova kann es uns ermöglichen, später anderen zu helfen. Viele Brüder kamen mit einem festeren Glauben aus dem Gefängnis und konnten andere stärken. Unsere Spiritualität zu pflegen kommt uns also nicht nur persönlich zugute. Was wir lernen, wenn wir während einer Prüfung auf Jehova vertrauen, kann für andere zu einer Quelle der Ermunterung werden. Zuerst müssen wir ihm jedoch nah bleiben und seine Hilfe weiterhin annehmen.
Antwort 4: Entscheidend ist, die Ratschläge anzuwenden und uns nicht darauf zu beschränken, sie zu kennen. Studieren, beten, den Frieden fördern, Interesse an anderen zeigen und geistig aktiv bleiben trägt dazu bei, unsere Freundschaft zu Jehova zu bewahren. Der Absatz lädt uns ein, diese Maßnahmen als praktische Vorbereitung zu betrachten. Falls wir ins Gefängnis kommen, möchten wir während der gesamten Erfahrung Freunde Gottes bleiben und ihm auch nach unserer Freilassung treu weiterdienen.
18. Wie können wir einem jungen Bruder helfen, sich darauf vorzubereiten, falls er zum Militärdienst einberufen wird?
Antwort 1: Wir können einen Teil der Familienanbetung dafür verwenden, ihm zu helfen, seine neutrale Haltung zu erklären. Der Absatz berichtet von einem Vater, der das mit seinen beiden Söhnen tat. Er sprach nicht nur mit ihnen über das Thema, sondern gab ihnen auch Gelegenheit, zu üben. Dieses Beispiel motiviert uns, einem jungen Bruder konkrete Hilfe anzubieten, damit er seine Überzeugungen mit eigenen Worten ausdrücken kann und besser vorbereitet ist, wenn er vor Behörden sprechen muss.
Antwort 2: Eine praktische Möglichkeit sind Probeübungen. Der erwähnte Vater schlüpfte in die Rolle eines Rekrutierungsoffiziers, und seine Söhne übten, was sie sagen würden. So konnten sie von dem Wissen, welche Haltung sie einnehmen, dazu gelangen, sie auch erklären zu können. Wir könnten etwas Ähnliches mit einem Angehörigen oder Freund machen. Es geht nicht darum, dass er eine Rede auswendig lernt, sondern ihm zu helfen, die Gründe für seine Entscheidung klar zu vermitteln.
Antwort 3: Wir können die Initiative ergreifen und ihm schon vor dem Einberufungsbescheid Unterstützung anbieten. Der Artikel beschränkt diese Hilfe nicht auf Eltern, sondern lädt auch dazu ein, an Angehörige oder Freunde zu denken. Wenn wir wissen, dass ein junger Bruder vor dieser Situation stehen wird, können wir uns Zeit für ihn nehmen und ihm helfen, seine Erklärung zu üben. Dadurch zeigen wir ihm, dass uns seine geistige Vorbereitung wichtig ist und dass er diese Verantwortung nicht ohne die Liebe und Unterstützung anderer bewältigen muss.
19. Was kann die Familie tun, um sich darauf vorzubereiten, falls ein Familienmitglied ins Gefängnis kommt?
Antwort 1: Die Familie kann gemeinsam beten und die Familienanbetung regelmäßig durchführen. Der Gedanke, dass ein geliebter Angehöriger ins Gefängnis kommen könnte, kann große Angst auslösen, und diese Tätigkeiten können einen Teil der Sorgen lindern. Es ist auch sinnvoll zu planen, wie der geistige Zeitplan während seiner Abwesenheit eingehalten wird. Die Vorbereitung konzentriert sich dann nicht nur auf materielle Probleme, sondern darauf, dass alle weiterhin die geistige Unterstützung erhalten, die sie brauchen.
Antwort 2: Es ist hilfreich, im Voraus über wirtschaftliche Herausforderungen zu sprechen, die entstehen könnten, und darüber, wie man ihnen begegnet. Der Angehörige, der vielleicht ins Gefängnis kommt, macht sich möglicherweise große Sorgen um das Wohlergehen seiner Familie, besonders wenn er das Haupt der Familie ist. Gemeinsame Pläne ermöglichen es, diese Sorgen auf praktische Weise zu berücksichtigen. Dadurch verschwinden nicht alle Schwierigkeiten, aber er kann sich vielleicht besser darauf konzentrieren, treu zu bleiben, weil er weiß, dass seine Familie organisiert ist.
Antwort 3: Die Familie kann auch die Unterstützung organisieren, die sie während der Trennung brauchen wird. Der Absatz schlägt vor, an regelmäßige Besuche der Ältesten zu denken und daran, wie man den geliebten Angehörigen so oft wie möglich besuchen kann. Solche Angelegenheiten sollte man vorher bedenken, nicht erst, wenn die Krise eintritt. Den Kontakt aufrechtzuerhalten und geistige Ermunterung zu erhalten kann der ganzen Familie zugutekommen und dem inhaftierten Bruder helfen, treu auszuharren.
20. Was können die Ältesten und andere in der Versammlung tun, um Brüder im Gefängnis und ihre Familien zu unterstützen?
Hebräer 13:3 — Denkt an die, die im Gefängnis sind, als wärt ihr mit ihnen eingesperrt, auch an diejenigen, die schlecht behandelt werden, als würdet ihr mit ihnen leiden.
Antwort 1: Wir können uns bemühen zu verstehen, was sie durchmachen, wie dieser Rat zeigt. An sie zu denken bedeutet mehr, als nur zu wissen, dass sie inhaftiert sind. Besuche, Anrufe und Briefe können sie sehr ermuntern. Wenn wir uns vorstellen, wie wir uns selbst fühlen würden, fällt es uns leichter, die Initiative zu ergreifen und den Kontakt aufrechtzuerhalten, damit sie die Liebe und Unterstützung der Versammlung spüren.
Antwort 2: Neben Ermunterung benötigen sie vielleicht konkrete materielle Hilfe: nahrhafte Lebensmittel, grundlegende Dinge oder Geld. Der Absatz lädt uns ein, auf diese Bedürfnisse zu achten und zu tun, was in unserer Macht steht. Liebe beschränkt sich nicht darauf, gute Wünsche zu äußern. Wenn wir von einem Bedürfnis wissen und dazu beitragen können, es zu decken, wird unsere praktische Hilfe zeigen, dass uns das Wohlergehen des inhaftierten Bruders wirklich am Herzen liegt.
Antwort 3: Wir sollten auch an ihre Familien denken. Obwohl sie nicht im Gefängnis sind, müssen sie mit der Trennung zurechtkommen und benötigen möglicherweise verschiedene Arten praktischer Hilfe. Die Ältesten können Hirtenbesuche anbieten, und wir anderen können darauf achten, was ihnen fehlt. Die Unterstützung der Familie ist keine Nebensache: Sie gehört zu der Fürsorge, die die Versammlung denen zukommen lässt, die leiden, weil sie Jehova treu bleiben.
Antwort 4: Die Hilfe sollte nicht an dem Tag enden, an dem der Bruder aus dem Gefängnis kommt. Vielleicht braucht er Unterstützung, um wieder ein normales Leben zu führen und ein gutes geistiges Programm aufzunehmen. Es ist gut, weiterhin Interesse an ihm zu zeigen und nicht anzunehmen, dass alle seine Probleme mit der Freilassung verschwunden sind. Der Absatz ermuntert uns, ihn auch in dieser Phase zu begleiten und auf seine geistigen Bedürfnisse sowie auf praktische Hilfe zu achten, die er möglicherweise benötigt.
21. Wozu sind wir entschlossen?
Daniel 2:44 — Zur Zeit dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich errichten, das nie untergehen wird. Dieses Königreich wird an kein anderes Volk übergehen. Es wird alle diese Königreiche zertrümmern und ihnen ein Ende machen, und selbst wird es für immer bestehen.
Antwort 1: Wir sind entschlossen, das Königreich Gottes weiterhin zu unterstützen. Diese Prophezeiung versichert uns, dass menschliche Regierungen nicht für immer bestehen werden, das Königreich jedoch schon. Diese Aussicht stärkt unsere Entschlossenheit, neutral zu bleiben. Selbst wenn wir unter Druck geraten, wissen wir, dass unsere Hoffnung auf einer dauerhaften Regierung beruht, nicht auf den vorübergehenden Lösungen der Welt.
Antwort 2: Wir sind entschlossen, unsere Neutralität zu bewahren und weiterhin die gute Botschaft zu predigen. Der Artikel räumt ein, dass Nationalismus weitere Prüfungen mit sich bringen kann, lädt uns aber nicht dazu ein, von Angst beherrscht zu leben. Er ermuntert uns, das Königreich weiterhin zu unterstützen. Das bedeutet, dass unsere Vorbereitung von geistiger Tätigkeit begleitet sein muss: Wir möchten weiter über unsere Hoffnung sprechen und durch unsere Entscheidungen zeigen, dass wir auf Jehovas Regierung vertrauen.
Antwort 3: Wir möchten treu bleiben und dabei im Sinn behalten, dass die heutigen Ungerechtigkeiten nicht für immer andauern werden. Der Absatz erinnert uns daran, dass unter dem Königreich Gottes niemand misshandelt oder ungerechtfertigt inhaftiert werden wird. Diese Hoffnung gibt uns Gründe auszuharren, ohne unsere neutrale Haltung aufzugeben. Während wir auf die neue Welt warten, sind wir entschlossen, weiterhin auf Jehovas Seite zu stehen und Gelegenheiten zu nutzen, die gute Botschaft von seinem Königreich bekannt zu machen.
Was kann uns helfen, Jehova und seinem Königreich loyal zu bleiben?
Jakobus 1:5 — Wenn es also irgendjemandem von euch an Weisheit fehlt, dann soll er Gott immer wieder darum bitten, und sie wird ihm gegeben werden, denn Gott gibt allen großzügig und ohne Vorwürfe.
Antwort 1: Es wird uns helfen, Jehova um die Weisheit zu bitten, die wir brauchen. Wir können nicht alle Prüfungen vorhersehen, aber wir können uns daran gewöhnen, vor Entscheidungen zu beten. Dieser Bibeltext gibt uns die Zuversicht, dass Jehova bereit ist, uns zu helfen. Wenn wir uns in alltäglichen Angelegenheiten an ihn wenden, sind wir darauf vorbereitet, weiterhin seine Führung zu suchen, wenn unsere Neutralität unter Druck gerät.
Antwort 2: Die Grundlage ist eine starke Freundschaft mit Jehova. Um sie zu pflegen, brauchen wir gute Gewohnheiten beim Studieren und müssen uns daran gewöhnen zu beten. Die Wahrheiten und Versprechen, die wir jetzt kennenlernen, können uns in schwierigen Situationen Halt geben, selbst wenn wir keinen Zugang zu einer Bibel haben. Deshalb sollte unsere Vorbereitung nicht darauf beschränkt sein, Argumente über Neutralität zu kennen. Wir möchten Jehova auch immer mehr lieben und völlig darauf vertrauen, dass er uns helfen möchte.
Antwort 3: Auch Frieden zu fördern und Interesse an anderen zu zeigen wird uns helfen. Prüfungen können das Zusammenleben erschweren oder Entmutigung verursachen. Deshalb ist es gut, jetzt zu lernen, mit unterschiedlichen Menschen auszukommen und nach Möglichkeiten zu suchen, nützlich zu sein. Für unsere Brüder zu beten, sie zu ermuntern und ihnen zu helfen stärkt die Bande, die uns mit ihnen verbinden. Diese Eigenschaften gehören zu der Vorbereitung darauf, auch unter schwierigen Umständen treu zu bleiben.
Antwort 4: Wir sollten unser Ziel klar vor Augen behalten: Jehova treu zu bleiben, auch wenn wir nicht alle Schwierigkeiten vermeiden können. Er möchte, dass wir treu bleiben, und wird uns dabei helfen. Wenn wir uns diese Sicherheit vor Augen halten, konzentrieren wir uns nicht nur auf das, was wir vielleicht verlieren könnten. Unsere Beziehung zu Jehova ist das Wichtigste. Wenn wir sie schon jetzt stärken, gibt uns das eine feste Motivation, sein Königreich unter jeder Prüfung zu unterstützen.
Wie können wir uns jetzt darauf vorbereiten, falls wir zum Militärdienst einberufen oder ins Gefängnis gesteckt werden?
1. Petrus 2:12 — Führt weiter einen guten Lebenswandel unter den Völkern. Wenn sie euch dann vorwerfen, dass ihr Schlechtes tut, können sie eure guten Taten beobachten und als Folge davon Gott am Tag seiner Besichtigung verherrlichen.
Antwort 1: Wir können jetzt lernen, auch unter schwierigen Umständen vorbildlich zu handeln. Dieser Rat zeigt, dass auch unsere Taten ein Zeugnis geben. Wenn wir respektvoll, friedlich und fleißig sind, sind wir darauf vorbereitet, Jehova selbst im Gefängnis gut zu vertreten. So wird unsere Verteidigung des Glaubens nicht nur von einer Erklärung abhängen, sondern durch unsere Lebensführung gestützt werden.
Antwort 2: Wenn es möglich ist, dass man uns zum Militärdienst einberuft, ist es gut, die biblischen Grundsätze zur Neutralität zu studieren und zu üben, wie wir sie klar erklären können. Wir sollten bereit sein, eine kurze oder eine ausführlichere Antwort zu geben, und zwar immer respektvoll. Wir können auch von Brüdern lernen, die sich dieser Situation gestellt haben. Das Ziel ist, unsere eigenen Glaubensansichten gut zu verstehen und deutlich zu machen, dass unsere Haltung aus Loyalität gegenüber dem Königreich Gottes entsteht.
Antwort 3: Im Hinblick auf eine mögliche Gefängnishaft können wir Gewohnheiten stärken, die uns Jehova nahehalten: studieren, beten und uns aktiv am Predigtdienst beteiligen. Wenn wir uns jetzt im Dienst verbessern, können wir künftige Gelegenheiten zum Zeugnisgeben besser nutzen. Wir müssen außerdem Frieden fördern und Interesse an anderen zeigen. Das sind Vorbereitungen, die wir in unserem Alltag treffen können, ohne auf eine extreme Situation zu warten, bevor wir beginnen, auf unsere Spiritualität zu achten.
Antwort 4: Wir müssen uns darauf vorbereiten, während der gesamten Prüfung unsere Freundschaft mit Jehova zu bewahren, nicht nur ihren Anfang zu bewältigen. Einige Brüder kamen mit einem stärkeren Glauben aus dem Gefängnis und konnten andere ermuntern, doch dafür muss man weiterhin auf seine Spiritualität achten. Deshalb ist es gut, die Ratschläge des Artikels jetzt anzuwenden. Unser Ziel ist, vor, während und nach jeder Situation treu zu bleiben, die unsere Neutralität auf die Probe stellt.
Wie können wir diejenigen unterstützen, die im Gefängnis sind, und ihre Familien?
Hebräer 13:3 — Denkt an die, die im Gefängnis sind, als wärt ihr mit ihnen eingesperrt, auch an diejenigen, die schlecht behandelt werden, als würdet ihr mit ihnen leiden.
Antwort 1: Wir können sie unterstützen, indem wir versuchen, ihre Situation zu verstehen und aktiv an sie denken. Dieser Rat fordert uns auf, uns in ihre Lage zu versetzen. Besuche, Anrufe und Briefe können ihnen viel Ermunterung geben. Wenn wir den Kontakt aufrechterhalten, zeigen wir, dass sie uns weiterhin am Herzen liegen und dass die Versammlung sie während ihrer Inhaftierung nicht vergessen hat.
Antwort 2: Wir können uns für ihre materiellen Bedürfnisse interessieren und konkrete Hilfe anbieten. Vielleicht braucht der inhaftierte Bruder Lebensmittel, grundlegende Dinge oder Geld, und auch seine Familie steht möglicherweise vor Schwierigkeiten. Die Liebe drängt uns, über Worte der Ermunterung hinauszugehen und zu tun, was in unserer Macht steht. Um gut zu helfen, müssen wir darauf achten, was sie tatsächlich brauchen, statt anzunehmen, dass alle mit denselben Problemen zu kämpfen haben.
Antwort 3: Die Familie braucht geistige und praktische Unterstützung. Die Ältesten können sie durch Hirtenbesuche ermuntern, und wir alle können darauf achten, wie wir helfen können. Wenn die Inhaftierung noch nicht eingetreten ist, kann es einen Teil der Sorgen lindern, gemeinsam die geistigen Aktivitäten, finanziellen Angelegenheiten und Besuche zu planen. So tragen wir dazu bei, dass die Familie besser vorbereitet ist und der Bruder weniger Sorgen um seine Angehörigen hat.
Antwort 4: Wir können den Bruder auch nach seiner Freilassung weiter unterstützen. Es kann Hilfe nötig sein, ein normales Leben wiederaufzunehmen und ein gutes geistiges Programm fortzuführen. Deshalb sollten wir nicht denken, dass unsere Unterstützung nicht mehr nötig ist, sobald er aus dem Gefängnis kommt. Wenn wir weiterhin Interesse an ihm und seiner Familie zeigen, auf ihre Bedürfnisse hören und Ermunterung sowie praktische Hilfe anbieten, beweisen wir eine beständige Liebe, die sie durch die verschiedenen Phasen der Prüfung begleitet.
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