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Wachtturm-Studium für die Woche vom 8. bis 14. März 2027

Wachtturm-Studium für die Woche vom 8. bis 14. März 2027

Eigenschaften, die wir beim Besuch der Zusammenkünfte widerspiegeln

1, 2. a) Was sieht Jehova, wenn sich Millionen Menschen zur Feier des Abendmahls des Herrn versammeln? (Siehe auch das Bild.)

Antwort 1: Jehova sieht nicht einfach nur eine Menschenmenge; er achtet auf jeden Einzelnen, der anwesend ist. Er weiß, wer schon seit vielen Jahren den Tod Jesu feiert und wer zum ersten Mal da ist. Er kennt auch diejenigen, die trotz Verfolgung anwesend sind. Das erinnert uns daran, dass unsere Anwesenheit ihm nicht entgeht. Auch wenn sich weltweit Millionen Menschen versammeln, achtet Jehova auf jeden Einzelnen und kennt seine Umstände.

Antwort 2: Unter den Anwesenden sieht Jehova Menschen mit unterschiedlichen Beweggründen und Lebensumständen. Einige kommen jedes Jahr; andere besuchen die Zusammenkünfte normalerweise nicht, halten es aber für wichtig, bei der Gedenkfeier dabei zu sein. Manche kommen auch aus Neugier. Der Absatz hilft uns, alle Anwesenden mit echtem Interesse zu betrachten und nicht einfach anzunehmen, was sie fühlen oder wissen. Jeder, der hereinkommt, verdient einen herzlichen Empfang.

Antwort 3: Das Bild zeigt, wie ein älterer Bruder einen jungen Mann empfängt, der eine Einladung in der Hand hält. Für uns mag er jemand sein, den wir noch nicht kennen, aber Jehova achtet bereits auf ihn. Diese Szene hebt hervor, wie wertvoll es ist, persönliches Interesse an denen zu zeigen, die kommen. Wir wollen nicht nur einen vollen Saal sehen, sondern Menschen, die wir begrüßen und bei denen wir dafür sorgen können, dass sie sich willkommen fühlen, so wie die Brüder, die auf dem Bild freudig miteinander sprechen.

1, 2. b) Was werden wir in diesem Artikel untersuchen?

Antwort 1: Wir werden untersuchen, wie wir beim Besuch der Gedenkfeier und der wöchentlichen Zusammenkünfte Demut, Mut und Liebe zeigen. Diese Eigenschaften helfen uns zu verstehen, dass unser Zusammenkommen nicht einfach nur einer Gewohnheit entspricht. Unsere Anwesenheit kann den Wunsch ausdrücken, von Jehova zu lernen, Schwierigkeiten entschlossen zu überwinden und für das dankbar zu sein, was er und Jesus für uns getan haben.

Antwort 2: Der Artikel verbindet drei Eigenschaften mit unserem Besuch der Zusammenkünfte: Demut motiviert uns, Jehovas Anleitung anzunehmen, Mut hilft uns bei Hindernissen und Liebe bewegt uns zu Opfern. Wir werden auch sehen, dass die Zusammenkünfte diese Eigenschaften in uns stärken. Wir kommen also nicht nur, weil wir sie bereits besitzen, sondern weil wir sie weiterentwickeln müssen.

Antwort 3: Wir werden betrachten, was uns Jesu Beispiel über Demut, Mut und Liebe lehrt und wie wir ihn nachahmen können, wenn wir zusammenkommen. Außerdem regt uns der Artikel an, an andere zu denken: an diejenigen, die wir einladen können, an Brüder und Schwestern, die Schwierigkeiten durchmachen, und an solche, die untätig geworden sind. So wird unser Besuch der Zusammenkünfte auch eine Gelegenheit sein, zu helfen und Mut zu machen.

3, 4. a) Warum besuchen wir die Zusammenkünfte?

Antwort 1: Wir besuchen die Zusammenkünfte hauptsächlich, weil sie zu unserer Anbetung Jehovas gehören. Natürlich werden wir ermuntert und freuen uns über die Gemeinschaft mit den Brüdern und Schwestern. Doch der wichtigste Grund geht über diese Vorteile hinaus: Wir möchten unseren Gott anbeten. Wenn wir das im Sinn behalten, räumen wir den Zusammenkünften einen wichtigen Platz in unserem Leben ein und bereiten uns mit einer respektvollen und dankbaren Einstellung darauf vor.

Johannes 6:45 — In den Schriften der Propheten steht: ‚Sie werden alle von Jehova geschult werden.‘Jeder, der dem Vater zugehört und von ihm gelernt hat, kommt zu mir.

Antwort 2: Dieser Bibeltext unterstreicht, wie wichtig es ist, auf Jehova zu hören und von ihm zu lernen. Das ist ein weiterer Grund, warum wir die Zusammenkünfte besuchen: Wir wünschen uns, dass er uns durch seine Organisation lehrt. Demut hilft uns anzuerkennen, dass wir immer Anleitung brauchen. Deshalb kommen wir nicht nur, um zuzuhören, sondern auch, um das Gelernte anzuwenden.

Antwort 3: Die Zusammenkünfte geben uns die Möglichkeit zu zeigen, dass wir bereit sind, uns belehren zu lassen. Ein stolzer Mensch könnte denken, niemand könne ihm etwas beibringen. Wir dagegen erkennen, dass wir Jehovas Anleitung brauchen. Diese Einstellung zeigt sich darin, wie wir zuhören: Wir suchen nicht nur nach Gedanken, die wir bereits kennen, sondern nach Rat, den wir anwenden können. So wird jede Zusammenkunft zu einer Gelegenheit, weiterzulernen.

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3, 4. b) Warum sollten wir die Gedenkfeier nicht versäumen? (1. Korinther 11:23-26)

Antwort 1: Wir sollten die Gedenkfeier nicht versäumen, weil Jesus seinen Jüngern gebot, an seinen Tod zu erinnern. Wir möchten ihm bereitwillig gehorchen und nicht nur kommen, weil wir meinen, eine Pflicht erfüllen zu müssen. Der Unterschied liegt im Beweggrund: Wir kommen, weil wir schätzen, was er für uns getan hat. Uns auf diesen Anlass vorzubereiten und ihm Priorität einzuräumen ist eine konkrete Möglichkeit, unsere Dankbarkeit und unseren Wunsch zu zeigen, seine Anweisungen weiter zu befolgen.

Antwort 2: Die Gedenkfeier stärkt unsere Hoffnung. Wenn wir an Jesu Opfer denken, beschäftigen wir uns erneut mit der Grundlage für die Segnungen, die wir erwarten. Deshalb möchten wir diesen Anlass nicht verstreichen lassen. Inmitten der täglichen Probleme müssen wir innehalten und uns daran erinnern, was Jehova und sein Sohn für uns getan haben. Diese Zusammenkunft hilft uns, mit größerem Vertrauen und mehr Dankbarkeit in die Zukunft zu blicken.

Antwort 3: Ein weiterer Grund ist, dass uns die Gedenkfeier daran erinnert, wie sehr Jehova uns liebt. Es geht nicht einfach darum, an ein Ereignis der Vergangenheit zu denken, sondern darüber nachzudenken, was dieses Opfer für uns bedeutet. Wenn wir über diese Liebe nachdenken, kommt unser Wunsch, anwesend zu sein, von Herzen. Unsere Dankbarkeit kann uns motivieren, die Hilfe, die Jehova uns das ganze Jahr über in den Zusammenkünften anbietet, weiterhin anzunehmen.

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5. Warum nehmen demütige Menschen Jehovas Einladung an?

Antwort 1: Demütige Menschen nehmen Jehovas Einladung an, weil sie erkennen, dass sie von ihm lernen müssen. Sie glauben nicht, dass sie sich immer nach ihren eigenen Vorstellungen richten können, sondern schätzen die Hilfe, die Gott ihnen anbietet. Deshalb beginnen viele, die Gedenkfeier zu besuchen, und gehen anschließend auch zu den anderen Zusammenkünften. Ihre Demut ermöglicht ihnen, diese Gelegenheit zur Unterweisung zu nutzen und weiterzulernen, statt sich mit dem zufriedenzugeben, was sie bereits wissen.

Psalmen 40:17 — Ich aber bin hilflos und arm. Möge Jehova mich beachten. Du bist mein Helfer und mein Befreier. Mein Gott, verspäte dich nicht.

Antwort 2: Der Psalmenschreiber erkannte, dass er Jehovas Hilfe brauchte. Demütige Menschen haben eine ähnliche Einstellung: Sie betrachten es nicht als Schwäche, Anleitung zu benötigen und dies verbergen zu müssen. Sie nehmen die Einladung zu den Zusammenkünften gern an, weil sie sich dem Gott nähern möchten, der hilft und rettet. Auch wir können diese Einstellung bewahren, selbst wenn wir schon viele Jahre von ihm lernen.

Antwort 3: Sie nehmen die Einladung an, weil sie schätzen, von wem die Unterweisung kommt. Die Zusammenkünfte bieten ihnen die Möglichkeit, von Jehova und seinem geliebten Sohn zu lernen. Der Absatz hebt hervor, dass es nichts Besseres und Wichtigeres gibt als das. Wenn wir darüber nachdenken, wer uns lehrt, behandeln wir die Einladung nicht wie irgendeine andere Aktivität. Es ist eine Gelegenheit, Anleitung zu erhalten, die wir wirklich brauchen.

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6. Wie half die Demut einem Mann, das Gedächtnismahl zu besuchen?

Antwort 1: Dem Mann half seine Demut, die Einladung anzunehmen und davon zu profitieren. Obwohl er zunächst gesagt hatte, dass er nicht kommen könne, kam er am Abend des Gedächtnismahls schließlich in den Königreichssaal. Wir wissen nicht, was sich in seinen Umständen geändert hatte, aber wir wissen, dass der Bruder, der ihn eingeladen hatte, seine Demut hervorhob. Sein Beispiel zeigt, wie wertvoll es ist, bereit zu sein, eine Gelegenheit zu nutzen, von Jehova zu lernen.

Antwort 2: Der Mann besuchte nicht nur die Zusammenkunft, sondern ließ sich durch den herzlichen Empfang positiv beeinflussen. Die Begrüßung durch die Brüder beeindruckte ihn so sehr, dass er begann, alle Zusammenkünfte zu besuchen. Seine Demut ermöglichte es ihm, sich der Versammlung weiter anzunähern. Das lässt uns auch über unsere Verantwortung nachdenken: Ein aufrichtiger Gruß und eine liebevolle Begrüßung können jemandem helfen, sich unter uns wohlzufühlen.

Antwort 3: Was danach geschah, zeigt, dass sein Interesse nicht nur vorübergehend war. Innerhalb eines Jahres verpasste er nur drei Zusammenkünfte, und mit der Zeit wurde er ein getaufter Zeuge Jehovas. Seine Demut half ihm, weiterhin Belehrung anzunehmen, statt nur eine besondere Gelegenheit wahrzunehmen. Seine Erfahrung macht uns Mut, Beständigkeit zu schätzen: Die Einladung anzunehmen kann der Beginn eines Lernprozesses sein, der das Leben verändert.

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7. Wie helfen uns das, was wir in den Zusammenkünften lernen, und das Lesen der Bibel, demütig zu sein?

Antwort 1: Das hilft uns, weil unsere Aufmerksamkeit auf Jesu Beispiel gelenkt wird, besonders auf die Demut, die er zeigte, als er sein Leben für uns opferte. Die Zusammenkünfte vor dem Gedächtnismahl geben uns Gelegenheit, über dieses Beispiel nachzudenken und noch dankbarer zu werden. Je besser wir verstehen, was er getan hat, desto größer wird unser Wunsch, ihn nachzuahmen. Die Belehrung bleibt also nicht bloß Information; sie bewegt uns, demütiger zu sein und Jehovas Willen zu tun.

Lukas 22:41-42 — Er zog sich etwa einen Steinwurf weit von ihnen zurück, kniete sich hin und fing an zu beten: „Vater, wenn du willst, nimm diesen Becher von mir weg. Aber nicht was ich will, sondern was du willst, soll geschehen. “

Antwort 2: Jesu Gebet zeigt, dass er dem Willen seines Vaters in einem sehr schwierigen Moment Vorrang gab. Wenn wir über sein Beispiel lesen und nachdenken, lernen wir, dass sich Demut auch darin zeigt, zu gehorchen, wenn es schwerfällt. Wir können uns fragen, ob wir bei Entscheidungen bereit sind, Jehovas Willen über unsere eigenen Vorlieben zu stellen.

Antwort 3: Das Lesen der Berichte über Jesu Tod und Auferstehung ergänzt das, was wir in den Zusammenkünften lernen. Es ermöglicht uns, bei seinen Handlungen zu verweilen und persönlich über sein Opfer nachzudenken. Diese Meditation vertieft unsere Dankbarkeit und unseren Wunsch, ihm ähnlicher zu werden. Deshalb sollten wir die Lesung für diese Tage nicht hastig erledigen, sondern darauf achten, was sie uns über Demut und Gehorsam lehrt.

8. Wie zeigte Jesus, dass er mutig war?

Antwort 1: Jesus zeigte Mut, weil er wusste, was er erleiden würde, und trotzdem bereit war, es auf sich zu nehmen. Er wusste, dass seine Feinde ihn demütigen, auspeitschen und hinrichten würden. Sein Mut beruhte nicht darauf, dass er die Gefahr nicht kannte, sondern auf seiner Entschlossenheit, den Willen seines Vaters zu tun. Sein Beispiel hilft uns zu verstehen, dass wir mutig handeln können, auch wenn sehr schwierige Umstände vor uns liegen.

Matthäus 26:36,46 — Dann kam Jesus mit seinen Jüngern zu der Stelle, die man Gethsẹmane nennt, und sagte: „Setzt euch hier hin. Ich gehe ein Stück weiter und bete. “ Steht auf, lasst uns gehen! Seht nur! Mein Verräter ist schon ganz nah. “

Antwort 2: In Gethsemane versuchte Jesus nicht, seiner Verantwortung auszuweichen, als der Verräter näher kam. Seine Worte zeigen, dass er entschlossen war, sich dem Kommenden zu stellen. Wir können diese Einstellung nachahmen, indem wir nicht zulassen, dass Schwierigkeiten unsere Entschlossenheit schwächen, Jehova zu gehorchen.

Antwort 3: Als die bewaffnete Menge kam, um ihn festzunehmen, trat Jesus vor und gab sich zu erkennen. Er ließ nicht zu, dass seine Jünger für ihn einstehen mussten, und versuchte nicht zu verbergen, wer er war. Diese Reaktion zeigt außergewöhnlichen Mut in einer bedrohlichen Situation. Über seine Standhaftigkeit nachzudenken kann uns helfen, wenn wir uns als Diener Jehovas zu erkennen geben und trotz Widerstand treu bleiben müssen.

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9. a) Warum brauchen wir möglicherweise Mut, regelmäßig die Zusammenkünfte zu besuchen?

Antwort 1: Wir brauchen vielleicht Mut, weil nicht alle Hindernisse von außen kommen. Manche Brüder haben gesundheitliche Probleme, sind zutiefst traurig oder entmutigt und bemühen sich trotzdem, anwesend zu sein. Manchmal ist dieser Einsatz für andere nicht offensichtlich. Wenn wir daran denken, schätzen wir ihr Beispiel und nehmen nicht als selbstverständlich hin, dass es für jeden leicht ist, sich zu versammeln. Jeder könnte einen Kampf führen, von dem wir nichts wissen.

Antwort 2: Andere brauchen Mut, weil sie starken Widerstand von ihrer Familie oder von Regierungen erleben. Unter solchen Umständen geht es beim Besuch der Zusammenkünfte nicht nur darum, den Zeitplan zu organisieren; man muss entschlossen bleiben, Jehova zu dienen. Jesu Beispiel ermuntert uns, nicht zuzulassen, dass Widerstand unsere geistigen Entscheidungen bestimmt. Gleichzeitig möchten wir die Brüder verstehen und unterstützen, die solche Prüfungen durchmachen.

Hebräer 10:24-25 — Auch lasst uns aufeinander achten und uns gegenseitig zur Liebe und zu guten Taten anspornen. Und geben wir unser Zusammenkommen nicht auf, wie manche es sich angewöhnt haben, sondern machen wir uns gegenseitig Mut — und das umso mehr, je näher ihr den Tag herankommen seht.

Antwort 3: Dieser Bibeltext erklärt, warum es sich lohnt, sich um den Besuch der Zusammenkünfte zu bemühen: Wenn wir zusammenkommen, können wir uns gegenseitig Mut machen und zu guten Taten anspornen. Schwierigkeiten beseitigen dieses Bedürfnis nicht. Gerade wenn wir Prüfungen durchmachen, kann die Ermunterung der Brüder uns helfen. Wenn wir den Zweck der Zusammenkünfte im Sinn behalten, stärkt das unsere Entschlossenheit, weiterhin anwesend zu sein.

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9. b) Wie wirkt sich unser Beispiel auf Brüder aus, die wegen ihres Glaubens inhaftiert sind? (Siehe auch die Bilder.)

Antwort 1: Unser Beispiel kann ihnen Kraft geben, ihren Glauben, ihren Mut und ihre Lauterkeit zu bewahren. Wenn sie erfahren, dass wir trotz unserer Probleme weiter Jehova dienen, werden sie ermuntert, ebenfalls weiterzumachen. Das erinnert uns daran, dass unsere Treue nicht nur uns selbst zugutekommt. Auch wenn wir nicht bei diesen Brüdern sind, können Nachrichten darüber, dass wir standhaft bleiben, dazu beitragen, sie unter sehr schwierigen Umständen zu stärken.

Philipper 1:3-5 — Ich danke meinem Gott, sooft ich an euch denke, immer wenn ich Gott für euch alle anflehe. Ich trage alles Flehen mit Freude vor, weil ihr vom ersten Tag an bis jetzt einen Beitrag zur guten Botschaft geleistet habt.

Antwort 2: Paulus freute sich und dankte Jehova für die Treue seiner Brüder. Der Absatz erklärt, dass dies geschah, während er im Gefängnis war. Sein Beispiel zeigt, dass Nachrichten über Menschen, die Gott weiterhin dienen, einem Gefangenen Trost geben können. Unsere Beständigkeit kann für sie eine Quelle der Freude sein, auch wenn sie uns selbst als etwas Einfaches erscheint.

Antwort 3: Auf den Bildern schreibt die Schwester ihrem inhaftierten Mann und schickt ihm ein Foto von sich und ihrem Sohn. Zuvor haben wir sie bei einer Zusammenkunft gesehen, wo der Junge die Hand hebt, um einen Kommentar zu geben. Die Bildfolge zeigt, wie Nachrichten über unsere geistige Tätigkeit einen inhaftierten Bruder ermuntern können. Wir lassen ihn nicht nur wissen, dass wir an ihn denken; wir zeigen ihm auch, dass wir Jehova weiterhin dienen.

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10, 11. a) Wen sollten wir zur Gedächtnismahlfeier einladen?

Antwort 1: Wir sollten unsere Verwandten, Arbeitskollegen und Nachbarn einladen. Der Absatz regt uns an, an Personen zu denken, mit denen wir bereits Kontakt haben, und nicht nur an diejenigen, die wir beim Predigen antreffen. Vielleicht brauchen wir Mut, um mit ihnen zu sprechen, aber unsere Dankbarkeit für das Lösegeld bewegt uns dazu. Wir möchten ihnen die Gelegenheit geben, kennenzulernen, was Jehova und Jesus auch für sie getan haben.

Offenbarung 22:17 — Der Geist und die Braut sagen immer wieder: „Komm! “, und jeder, der es hört, soll sagen: „Komm! “, und jeder, der Durst hat, soll kommen. Jeder, der es wünscht, soll sich umsonst Wasser des Lebens nehmen.

Antwort 2: Die Einladung, die hier erscheint, ist großzügig und steht allen offen, die sie annehmen möchten. Dieser Geist hilft uns, nicht unnötigerweise einzuschränken, wen wir zur Gedächtnismahlfeier einladen. Wir können die Einladung Personen aus unserem Umfeld anbieten und ihnen überlassen, ob sie kommen möchten.

Antwort 3: Zu den Personen, die wir einladen sollten, gehören unsere Verwandten. Mit jemandem, der uns nahesteht, über unseren Glauben zu sprechen, erfordert manchmal Mut. Doch unser Antrieb ist die Liebe und Dankbarkeit für das Lösegeld. Wir möchten nicht für uns behalten, was wir gelernt haben. Die Gedächtnismahlfeier bietet unseren Verwandten die Gelegenheit zu erfahren, warum Jesu Tod so wichtig ist und wie sie Nutzen daraus ziehen können.

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10, 11. b) Welchen Grund nennt Epheser 1:7 dafür?

Epheser 1:7 — Durch ihn, durch sein Blut, haben wir die Befreiung durch Lösegeld, ja die Vergebung unserer Verfehlungen. So groß ist seine unverdiente Güte.

Antwort 1: Der Text zeigt, dass wir dank des Lösegeldes die Vergebung unserer Sünden erhalten können. Das ist ein starker Grund, andere einzuladen: Wir möchten, dass sie erfahren, wie sie aus Jehovas unverdienter Güte Nutzen ziehen können. Wir laden sie nicht einfach zu einer Feier ein, sondern dazu, eine Vorkehrung kennenzulernen, die ihre Beziehung zu Gott tiefgreifend beeinflussen kann.

Antwort 2: Das Lösegeld ist ein Ausdruck von Jehovas unverdienter Güte. Wenn wir darüber nachdenken, werden wir dankbar, weil wir das, was Gott getan hat, nicht als etwas ansehen, worauf wir Anspruch hätten. Wir laden andere ein, weil wir seine Großzügigkeit schätzen und möchten, dass auch sie sie kennenlernen. Unsere Einladung entspringt daher der Dankbarkeit und nicht einfach dem Wunsch, dass mehr Menschen bei der Gedächtnismahlfeier anwesend sind.

Antwort 3: Ein weiterer Grund ist der Wert des Opfers, das Jesus gebracht hat. Unsere Befreiung durch das Lösegeld wurde möglich, weil er sein Leben gab. Wenn wir darüber nachdenken, was das gekostet hat, wächst unser Wunsch, mit anderen darüber zu sprechen. Durch die Einladung zur Gedächtnismahlfeier können wir die Aufmerksamkeit auf dieses Opfer lenken und unseren Verwandten, Nachbarn und Arbeitskollegen helfen zu verstehen, warum wir so dankbar sind.

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12. a) Warum stärken die Zusammenkünfte unsere Liebe zu Jehova und Jesus?

Antwort 1: Die Zusammenkünfte stärken unsere Liebe, weil sie uns regelmäßig daran erinnern, was Jehova und Jesus für uns getan haben. Bei den vielen Sorgen des Alltags müssen wir diese Beweise ihrer Liebe im Gedächtnis behalten. Die Belehrung, die wir erhalten, hilft uns, darüber nachzudenken und noch dankbarer zu werden. Der Besuch der Zusammenkünfte zeigt daher nicht nur die Liebe, die wir bereits empfinden, sondern trägt auch dazu bei, dass sie weiter wächst.

Römer 5:8 — Doch Gott zeigt seine eigene Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns starb, während wir noch Sünder waren.

Antwort 2: Dieser Vers hebt hervor, dass Jehova seine Liebe zeigte, als wir noch Sünder waren. Die Zusammenkünfte helfen uns, bei dieser Wahrheit zu verweilen und seine Großzügigkeit besser zu verstehen. Das Lösegeld war keine Belohnung für unsere Vollkommenheit. Wenn wir uns daran erinnern, stärkt das unsere Liebe zu Jehova und Jesus und bewegt uns, dankbar auf das zu reagieren, was sie für uns getan haben.

Antwort 3: Die Gedächtnismahlfeier stärkt unsere Liebe besonders, weil sie uns an die Tiefe der Liebe Jehovas und Jesu erinnert. Der Absatz weist darauf hin, dass diese Liebe sogar denen gilt, die das Lösegeld noch nicht schätzen. Über eine solche Großzügigkeit nachzudenken hilft uns, beide noch mehr zu schätzen. Es motiviert uns auch, Interesse an denjenigen zu zeigen, die zum ersten Mal anwesend sind und noch lernen, was Christi Opfer bedeutet.

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12. b) Wie können wir Jesus gemäß 2. Korinther 5:14, 15 nachahmen?

2. Korinther 5:14-15 — Denn die Liebe, die der Christus hat, treibt uns an. Wir sind nämlich zu dem Schluss gekommen, dass ein Mensch für alle gestorben ist — also waren alle gestorben. Und er ist für alle gestorben, damit die Lebenden nicht mehr für sich selbst leben, sondern für den, der für sie starb und auferweckt wurde.

Antwort 1: Wir ahmen Jesus nach, wenn wir aufhören, unser Leben auf uns selbst zu konzentrieren. Seine Liebe bewegt uns, für ihn zu leben, sodass die Dankbarkeit für sein Opfer unsere täglichen Entscheidungen beeinflusst.

Antwort 2: Wir können ihn nachahmen, indem wir uns bemühen, jeden Tag durch unsere Lebensweise Dankbarkeit zu zeigen, nicht nur während der Gedächtnismahlfeier. Jesu Opfer gibt uns Grund, unsere Prioritäten zu überprüfen und uns zu fragen, was für uns an erster Stelle steht. Wenn seine Liebe unsere Entscheidungen beeinflusst, denken wir nicht nur daran, was für uns bequem ist, sondern auch daran, wie wir ihm gefallen und seinem Beispiel folgen können.

Antwort 3: Eine Möglichkeit, Jesus nachzuahmen, besteht darin, der Anbetung Jehovas Priorität einzuräumen. Der Absatz verbindet unsere Dankbarkeit für das Lösegeld mit dem Wunsch, Gott zu loben. In den Zusammenkünften können wir das tun, indem wir von Herzen Kommentare geben. Es geht nicht darum, durch unsere Worte aufzufallen, sondern aufrichtig auszudrücken, was wir an Jehova und seinem Sohn schätzen, und so zur Anbetung der Versammlung beizutragen.

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13. Wie können wir zeigen, wie sehr wir Gott und seinen Sohn lieben?

Antwort 1: Wir zeigen unsere Liebe, wenn wir bereit sind, Opfer zu bringen, um die Zusammenkünfte zu besuchen. Zum Beispiel kann die Zusammenkunft unter der Woche nach einem Arbeitstag stattfinden, wenn wir müde sind. Trotzdem bemühen wir uns, weil wir Jehova anbeten und von ihm lernen möchten. Unsere Liebe wird sichtbar, wenn sie beeinflusst, was wir tun, und nicht nur, was wir über unsere Gefühle für Gott und seinen Sohn sagen.

Markus 12:41-44 — Jesus setzte sich nun gegenüber von den Schatzkästen hin und beobachtete, wie die Leute Geld einwarfen. Etliche Reiche warfen viele Münzen ein. Nun kam eine arme Witwe und warf zwei kleine Münzen von ganz geringem Wert ein. Da rief er seine Jünger zu sich und sagte ihnen: „Ich versichere euch, dass diese arme Witwe mehr eingeworfen hat als alle anderen, die Geld in die Schatzkästen geworfen haben. Denn die anderen haben aus ihrem Überfluss heraus etwas eingeworfen. Sie dagegen hat aus ihrer Armut heraus alles eingeworfen, was sie hatte, ihren ganzen Lebensunterhalt. “

Antwort 2: Wie dieser Bericht zeigt, schätzt Jehova das Opfer, das unsere Liebe zum Ausdruck bringt, und nicht nur das, was für andere sichtbar ist.

Antwort 3: Wir zeigen Liebe auch dadurch, dass wir einen Teil des Wochenendes für die Zusammenkünfte verwenden, obwohl viele Menschen diese Zeit zum Ausruhen reservieren. Der Absatz versichert uns, dass Jehova unsere Anstrengungen sieht und schätzt. Das ist sehr ermutigend, wenn wir erschöpft ankommen und vielleicht denken, dass wir wenig tun konnten. Er weiß, was es uns gekostet hat, anwesend zu sein, und schätzt die Liebe, die uns dazu bewegt hat.

14. Welches vollkommene Beispiel gab uns Jesus?

Antwort 1: Jesus gab uns das vollkommene Beispiel dafür, aus Liebe Opfer für andere zu bringen. Er tat das nicht nur, indem er sein Leben hingab. Während seines ganzen Lebens stellte er auch die Interessen seiner Nachfolger über seine eigenen. Das lehrt uns, dass sich Liebe im täglichen Verhalten zeigt. Wir können ihn nachahmen, indem wir uns fragen, wie wir unseren Brüdern helfen können, und bereit sind, Anstrengungen zu unternehmen, um uns mit ihnen zu versammeln.

Matthäus 20:28 — genauso wie der Menschensohn nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele zu geben. “

Antwort 2: Jesus konzentrierte sich darauf, zu dienen, nicht darauf, Aufmerksamkeit zu erhalten. Wir können diese Einstellung auch zu den Zusammenkünften mitbringen. Neben der Frage, welche Ermunterung wir brauchen, können wir uns fragen, was wir für andere beitragen können. Dieser Wechsel der Sichtweise hilft uns, aus Liebe anwesend zu sein und jede Gelegenheit zu schätzen, mit unseren Brüdern zusammen zu sein.

Antwort 3: Jesu Beispiel war besonders bemerkenswert, als er müde und bedrückt war. Auch dann versammelte er sich mit seinen Jüngern und interessierte sich für sie. Er hörte nicht auf, sie zu lieben, nur weil er eine schmerzhafte Zeit durchmachte. Das ermuntert uns, nicht zu denken, wir könnten nur dann Unterstützung geben, wenn es uns gut geht. Im Rahmen unserer Möglichkeiten können wir unseren Brüdern auch dann Zuneigung zeigen, wenn wir mit eigenen Schwierigkeiten zu kämpfen haben.

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15. Wem möchten wir besonders helfen?

Antwort 1: Besonders helfen möchten wir unseren Brüdern, die inaktiv geworden sind. Wir laden zwar gern viele Menschen ein, aber wir möchten diejenigen nicht vergessen, die früher zusammen mit uns Jehova gedient haben. Wir können ihnen Liebe zeigen, indem wir sie ermuntern, die Zusammenkünfte zu besuchen, vor allem das Gedächtnismahl. Unser Interesse sollte erkennen lassen, dass sie uns immer noch wichtig sind und dass wir uns sehr freuen würden, wieder gemeinsam mit ihnen Jehova anzubeten.

Galater 6:10 — Solange wir die Gelegenheit dazu haben, wollen wir also allen Gutes tun, besonders denen, die im Glauben mit uns verwandt sind.

Antwort 2: Dieser Rat ermuntert uns, allen Gutes zu tun und besonders auf unsere Glaubensbrüder zu achten. Der Absatz wendet ihn auf diejenigen an, die inaktiv geworden sind. Deshalb sollten unsere Einladungen diese Brüder nicht übergehen. Sie zu ermuntern, wieder zu den Zusammenkünften zu kommen, ist eine konkrete Möglichkeit, ihnen zu zeigen, dass wir sie lieben.

Antwort 3: Der Absatz hebt hervor, dass wir uns sehr freuen, wenn ein inaktiver Bruder zu Jehova zurückkehrt. Diese Freude hilft uns zu verstehen, mit welcher Einstellung wir auf ihn zugehen sollten: Wir wünschen ihm aufrichtig Gutes und denken daran, wie schön es wäre, wieder gemeinsam mit ihm zusammenzukommen. Es geht nicht einfach darum, die Zahl der Anwesenden zu erhöhen, sondern einem geliebten Menschen zu helfen, zu unserem liebevollen Hirten und Vater zurückzukehren.

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16. a) Wozu sollten wir uns gegenseitig ermuntern, und wobei werden uns die Zusammenkünfte helfen?

Antwort 1: Wir sollten uns gegenseitig dazu ermuntern, das ganze Jahr über regelmäßig die Zusammenkünfte zu besuchen. Das Gedächtnismahl ist sehr wichtig, aber unser Bedürfnis nach Unterweisung und Ermunterung endet nicht nach diesem Abend. Die Zusammenkünfte helfen uns, weiterhin Demut, Mut und Liebe zu zeigen. Deshalb können wir daran interessiert sein, dass unsere Brüder weiter Nutzen daraus ziehen, und ihnen sagen, wie sehr wir es schätzen, gemeinsam zusammenzukommen.

1. Thessalonicher 5:8-11 — Wir aber, die zum Tag gehören, wollen bei klarem Verstand bleiben und den Brustpanzer des Glaubens und der Liebe tragen sowie die Hoffnung auf Rettung als Helm. Gott hat uns nämlich nicht dazu bestimmt, seinen Zorn zu verspüren, sondern durch unseren Herrn Jesus Christus gerettet zu werden. Er ist für uns gestorben, damit wir, ob wir wach bleiben oder schlafen, mit ihm zusammen leben. Deshalb macht euch weiter gegenseitig Mut und baut einander auf, so wie ihr es ja schon tut.

Antwort 2: Die Zusammenkünfte ermöglichen es uns, uns gegenseitig diese Ermunterung zu geben und unseren Glauben, unsere Liebe und unsere Hoffnung zu stärken.

Antwort 3: Der Absatz erinnert uns daran, dass wir dem Ende immer näher kommen. Deshalb brauchen wir weiterhin die geistige Hilfe, die Jehova uns gibt. Die Zusammenkünfte stärken Eigenschaften, die uns helfen, treu zu bleiben: Demut, um auf seine Anleitung zu hören, Mut, um Prüfungen zu bewältigen, und Liebe, um weiter von Herzen zu dienen. Uns zum Besuch der Zusammenkünfte zu ermuntern ist daher eine Möglichkeit, uns gegenseitig zu helfen, geistig stark zu bleiben.

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16. b) Warum ist diese Zeit des Jahres ideal, um uns an Jesu Worte aus Johannes 3:16 zu erinnern?

Johannes 3:16 — Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einziggezeugten Sohn gegeben hat, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht vernichtet wird, sondern ewiges Leben hat.

Antwort 1: Die Zeit des Gedächtnismahls lenkt unsere Aufmerksamkeit auf den größten Ausdruck der Liebe Jehovas: darauf, dass er seinen Sohn gab. Deshalb ist es eine ideale Zeit, über diese Worte nachzudenken und für das dankbar zu sein, was beide getan haben. Wenn wir uns an den Zweck dieses Opfers erinnern, hilft uns das, mit Glauben und einem zutiefst dankbaren Herzen anwesend zu sein.

Antwort 2: In dieser Zeit helfen uns die Zusammenkünfte und die Bibellesung, besonders über die Ereignisse im Zusammenhang mit Jesu Tod nachzudenken. Dadurch können wir tiefer über die Liebe nachdenken, die Jehova dazu bewog, seinen Sohn zu geben. Wir möchten uns nicht darauf beschränken, diese Tatsache zu kennen. Unsere Dankbarkeit soll wachsen und sich in unserer Lebensführung und unserer Anbetung Gottes zeigen.

Antwort 3: Es ist auch deshalb eine ideale Zeit, weil wir andere Menschen einladen, die Bedeutung des Todes Jesu kennenzulernen. Wenn wir daran denken, dass Jehova der Welt Liebe gezeigt hat, hilft uns das, solche Einladungen mit einer großzügigen Einstellung auszusprechen. Wir denken nicht nur daran, was das Lösegeld für uns bedeutet, sondern auch daran, was andere daraus lernen können. Wir möchten, dass sie die Gelegenheit erhalten, diese Hoffnung kennenzulernen.

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WIE ZEIGEN WIR DIESE EIGENSCHAFTEN BEIM BESUCH DER ZUSAMMENKÜNFTE: Demut?

Antwort 1: Wir zeigen Demut, wenn wir anerkennen, dass wir Jehova brauchen, der uns lehrt. Wir besuchen die Zusammenkünfte mit der Bereitschaft zuzuhören, zu lernen und seinen Rat anzuwenden, statt zu denken, wir wüssten bereits alles. Diese Einstellung veranlasst uns auch, uns Zeit für die Vorbereitung zu nehmen. Dadurch zeigt unser Besuch der Zusammenkünfte Vertrauen in Jehovas Anleitung und Dankbarkeit für die Unterweisung, die wir durch seine Organisation erhalten.

Johannes 6:45 — In den Schriften der Propheten steht: ‚Sie werden alle von Jehova geschult werden.‘Jeder, der dem Vater zugehört und von ihm gelernt hat, kommt zu mir.

Antwort 2: Jesus betonte, wie wichtig es ist, auf den Vater zu hören und von ihm zu lernen. Wenn wir die Zusammenkünfte besuchen, erkennen wir demütig an, dass wir diese Unterweisung brauchen. Wir möchten nicht nur etwas Interessantes hören, sondern Jehova und seinem Sohn näherkommen. Deshalb ist eine gute Frage nach jeder Zusammenkunft: Welchen Rat können wir in die Tat umsetzen?

Antwort 3: Demut zeigt sich auch in unserer Bereitschaft zu gehorchen. Wir besuchen das Gedächtnismahl, weil wir Jesu Gebot erfüllen möchten, und die wöchentlichen Zusammenkünfte, weil wir Jehovas Anleitung annehmen. Wir entscheiden nicht, dass es genügt, einmal im Jahr Ermunterung zu erhalten. Wir vertrauen darauf, dass unser Vater weiß, was wir brauchen, und sind dankbar, dass er uns regelmäßig Unterweisung gibt.

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WIE ZEIGEN WIR DIESE EIGENSCHAFTEN, WENN WIR DIE ZUSAMMENKÜNFTE BESUCHEN: Mut?

Antwort 1: Wir beweisen Mut, wenn wir uns trotz Hindernissen weiter bemühen, die Zusammenkünfte zu besuchen. Für manche sind Krankheit, Traurigkeit oder Entmutigung solche Hindernisse; für andere der Widerstand von Familienangehörigen oder Regierungen. Jesu Beispiel spornt uns an, entschlossen weiter Jehova zu gehorchen. Nicht jeder von uns steht vor denselben Prüfungen, aber wir alle können den nötigen Mut entwickeln, um treu zu bleiben.

Hebräer 10:24-25 — Auch lasst uns aufeinander achten und uns gegenseitig zur Liebe und zu guten Taten anspornen. Und geben wir unser Zusammenkommen nicht auf, wie manche es sich angewöhnt haben, sondern machen wir uns gegenseitig Mut — und das umso mehr, je näher ihr den Tag herankommen seht.

Antwort 2: Dieser Rat erinnert uns daran, dass wir uns durch das Zusammenkommen gegenseitig Mut machen können. Wir beweisen Mut, wenn wir auch unter schwierigen Umständen weiter danach handeln. Statt den Besuch der Zusammenkünfte als sinnlose Anstrengung zu betrachten, denken wir daran, dass er der ganzen Versammlung zugutekommt. Unsere Anwesenheit kann anderen helfen, standhaft zu bleiben und weiterhin Gutes zu tun.

Antwort 3: Unser Mut kann auch Brüder stärken, die wegen ihres Glaubens im Gefängnis sind. Wenn sie erfahren, dass wir trotz Schwierigkeiten Jehova weiter dienen, werden sie ermuntert, ihren Glauben und ihre Lauterkeit zu bewahren. Das hilft uns, die Tragweite unseres Beispiels zu verstehen. Eine treue Entscheidung, die wir hier treffen, kann für jemanden, der anderswo eine Prüfung durchmacht, zu einer ermunternden Nachricht werden.

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WIE ZEIGEN WIR DIESE EIGENSCHAFTEN, WENN WIR DIE ZUSAMMENKÜNFTE BESUCHEN: Liebe?

Antwort 1: Wir zeigen Jehova und Jesus Liebe, wenn wir bereit sind, Opfer zu bringen, um die Zusammenkünfte zu besuchen. Vielleicht kommen wir nach der Arbeit müde nach Hause oder müssen einen Teil unserer Freizeit dafür einsetzen. Jehova sieht diese Anstrengung und kennt die Liebe, die dahintersteht. Wenn wir daran denken, was er und sein Sohn für uns getan haben, besuchen wir die Zusammenkünfte aus Dankbarkeit und nicht einfach aus Gewohnheit.

Matthäus 20:28 — genauso wie der Menschensohn nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele zu geben. “

Antwort 2: Jesus lehrte uns, darüber nachzudenken, was wir anderen geben können. Wir ahmen ihn nach, wenn wir die Zusammenkünfte mit dem Wunsch besuchen, zum Wohl unserer Brüder beizutragen, statt nur selbst Ermunterung zu erhalten. Unsere aufrichtigen Kommentare und unser Interesse an anderen ermöglichen es, dass sich Liebe in Taten ausdrückt, die der Versammlung zugutekommen.

Antwort 3: Wir zeigen Liebe, wenn wir uns besonders für diejenigen interessieren, die untätig geworden sind, und sie ermuntern, wieder zu den Zusammenkünften zu kommen. Wir möchten, dass sie wissen, dass sie uns wichtig sind und dass wir uns sehr freuen würden, wieder mit ihnen zusammenzukommen. Das Gedächtnismahl bietet eine besondere Gelegenheit, sie einzuladen. So ahmen wir Jehovas und Jesu Interesse an denjenigen nach, die Hilfe brauchen, um zu unserem liebevollen Vater zurückzukehren.

Antwort 4 · PremiumDiese Antwort ist für Premium-Abonnenten verfügbar.
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