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Uns im Dienst verbessern für die Woche vom 8. bis 14. März 2027

Uns im Dienst verbessern für die Woche vom 8. bis 14. März 2027

Gespräche beginnen

Aufgabendaten

Aufgabe: Gespräche beginnen
Dauer: 3 min
Lektion und Punkt: Lektion 2 · Natürlichkeit · Punkt 3
Lernziel: Seien Sie aufmerksam. Was verraten Gesichtsausdruck und Körpersprache über die Person? Macht sie den Eindruck, dass sie gern reden möchte? Eine einfache Möglichkeit, einen biblischen Gedanken einzuführen, ist die Frage: „Wussten Sie, dass …?“ Wenn jemand nicht reden möchte, drängen Sie ihn nicht.
Rahmenhandlung: An der Wohnungstür senkt eine Nachbarin das Radio leiser, um einer Verkündigerin zuzuhören, mit der sie noch nie gesprochen hat, und nimmt eine Einladung an
Zugeordneter Bibeltext: Lukas 22:19-20 — Auch nahm er ein Brot, sprach ein Dankgebet, brach das Brot und gab es ihnen mit den Worten: „Es steht für meinen Körper, der für euch gegeben wird. Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich. “ Genauso machte er es nach dem Abendessen mit dem Becher. Er sagte: „Dieser Becher steht für den neuen Bund, der durch mein Blut in Kraft tritt, das für euch vergossen wird.
Offizielles Material: VON HAUS ZU HAUS. Nachdem die Person die Einladung zum Gedenkgottesdienst angenommen und Interesse gezeigt hat, das Video „Den Tod Jesu in Erinnerung behalten“ besprechen. Zum Schluss einen Bibelkurs anbieten (lmd Lektion 2, Punkt 3).

Person: Einen Moment, ich kann dich wegen des Radios nicht gut hören. Jetzt geht es. Sag bitte.

Verkündiger: Guten Morgen. Ich fasse mich kurz. Ich wollte Ihnen eine Einladung zum Gedenken an den Tod Jesu geben. Hier stehen die Informationen zum Gedenkgottesdienst.

Person: Mal sehen … Ja, lassen Sie sie hier. Veranstalten das Jehovas Zeugen? Eine Kollegin hat mir davon erzählt, aber ich war noch nie dort. Warum ist ihnen das so wichtig?

Verkündiger: Ja, wir sind Jehovas Zeugen. Wir feiern es, weil Jesus uns aufforderte, uns an seinen Tod zu erinnern. Wir haben gerade ein kurzes Video, „Den Tod Jesu in Erinnerung behalten“, das erklärt, warum wir dazu einladen. Wenn Sie einen Moment Zeit haben, kann ich es Ihnen zeigen.

Person: Ja, ich habe ein bisschen Zeit. Ich möchte wissen, worum es geht, bevor ich entscheide, ob ich hingehe.

Verkündiger: Gern, dann bekommen Sie einen Eindruck davon. Ich spiele es Ihnen vor.

Person: Nach dem, was das Video erklärt, geht es nicht nur darum, an etwas zu denken, das vor langer Zeit passiert ist. Es wird auch gesagt, dass uns der Tod Jesu zugutekommen kann. Diesen Teil verstehe ich nicht ganz.

Verkündiger: Das ist eine gute Frage. Das Video lädt dazu ein, kennenzulernen, wie uns sowohl sein Leben als auch sein Tod zugutekommen. Ist es für Sie schwierig zu verstehen, was das mit uns zu tun hat?

Person: Genau. Ich verstehe, dass seine Lehren uns helfen können, aber an einen Tod zu erinnern klingt für mich eher nach einem traurigen Anlass.

Verkündiger: Ich verstehe, was Sie meinen. Um zu verstehen, warum wir daran erinnern, hilft es, kennenzulernen, wie Jesus über seinen eigenen Tod sprach. Soll ich Ihnen die Worte vorlesen, auf denen diese Feier beruht?

Person: Ja, lesen Sie sie bitte vor. Ich kann mich nicht erinnern, sie schon einmal gelesen zu haben.

Verkündiger: Sie stehen in Lukas 22:19, 20. Achten Sie darauf, wie er das, was er tun würde, mit dem Nutzen in Verbindung brachte, den andere davon hätten.

Verkündiger: Lukas 22:19-20 — Auch nahm er ein Brot, sprach ein Dankgebet, brach das Brot und gab es ihnen mit den Worten: „Es steht für meinen Körper, der für euch gegeben wird. Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich. “ Genauso machte er es nach dem Abendessen mit dem Becher. Er sagte: „Dieser Becher steht für den neuen Bund, der durch mein Blut in Kraft tritt, das für euch vergossen wird. Jesus bat sie nicht nur, sich an ihn zu erinnern. Er erklärte auch, dass er sein Leben zu ihrem Nutzen geben würde. Deshalb möchten wir beim Gedenken an seinen Tod verstehen und schätzen, was er getan hat, und nicht nur bei der Traurigkeit über seinen Tod stehen bleiben.

Person: Jetzt verstehe ich besser, warum sie es feiern. Trotzdem frage ich mich noch, wie es uns zugutekommt.

Verkündiger: Natürlich, und das verdient eine Erklärung, nicht eine vorschnelle Antwort an der Tür. Wie das Video zeigt, ist das ein Grund, daran teilzunehmen: zu lernen, wie uns das Leben und der Tod Jesu zugutekommen können.

Person: Ich werde sehen, ob ich kommen kann. Ich verspreche nichts, denn ich muss das organisieren.

Verkündiger: Natürlich. Und wenn Sie diese Frage in Ruhe untersuchen möchten, bieten wir auch einen Bibelkurs an. Wir könnten mit genau dieser Frage beginnen und die Antwort in der Bibel suchen. Möchten Sie sehen, wie das ablaufen würde?

Person: Ich könnte es mir an einem anderen Tag ansehen, aber im Moment möchte ich mich nicht auf einen Kurs festlegen.

Verkündiger: Das verstehe ich. Wir können uns ansehen, wie es abläuft, und danach entscheiden Sie. Wann würde es Ihnen passen?

Person: Samstagvormittags bin ich normalerweise da. Sie können vorbeikommen, und wir reden kurz.

Verkündiger: Einverstanden. Ich heiße Laura. Danke, dass Sie mir zugehört haben. Einen schönen Tag noch.

Gespräche beginnen

Aufgabendaten

Aufgabe: Gespräche beginnen
Dauer: 4 min
Lektion und Punkt: Lektion 4 · Demut · Punkt 3
Lernziel: Vermitteln Sie nicht den Eindruck, sich für überlegen zu halten. Geben Sie der Person nicht das Gefühl, Sie wüssten alles und sie wisse nichts. Sprechen Sie immer respektvoll mit ihr.
Rahmenhandlung: In der Küche räumen zwei Frauen die Reste eines Familienessens weg. Eine Verkündigerin lädt ihre Cousine zum ersten Mal zum Gedenkgottesdienst ein
Zugeordneter Bibeltext: 1. Petrus 3:15 — sondern heiligt den Christus als Herrn in eurem Herzen — immer bereit, euch vor jedem zu verteidigen, der von euch einen Grund für eure Hoffnung verlangt, doch tut es mit Milde und tiefem Respekt.
Offizielles Material: INFORMELLES ZEUGNISGEBEN. Einen Verwandten zum Gedenkgottesdienst einladen und jw.org nutzen, um herauszufinden, wo er teilnehmen kann (lmd Lektion 4, Punkt 3).

Verkündiger: Nimmst du diesen Behälter mit? Der blaue Deckel gehört dazu. Bei mir bleibt immer irgendein Deckel übrig, und dann finde ich den passenden nicht.

Person: Ja, danke. Aber erinner mich daran, dass ich ihn dir zurückgebe. Ich habe seit dem letzten Essen noch einen von dir; ich sehe ihn im Schrank und denke nie daran, ihn mitzubringen.

Verkündiger: Keine Sorge, wenn wir uns sehen. Übrigens wollte ich dich, bevor du gehst, zu etwas einladen, das mir wichtig ist: zum Gedenken an den Tod Jesu. Ich würde mich freuen, wenn du kommen könntest.

Person: Zu einer Versammlung deiner Religion? Darüber haben wir noch nie gesprochen. Ehrlich gesagt ist mir das etwas unangenehm. Ich habe meine eigenen Überzeugungen, auch wenn ich nicht oft in die Kirche gehe.

Verkündiger: Ja, es ist eine Feier der Jehovas Zeugen. Und ich verstehe, dass du wissen möchtest, wozu ich dich einlade. Ich setze nicht voraus, dass du genauso denkst wie ich, und ich möchte nicht, dass du das Gefühl hast, deine Überzeugungen rechtfertigen zu müssen.

Person: Einmal habe ich eine religiöse Einladung von einer Kollegin angenommen, und am Ende haben wir gestritten. Es wirkte, als wäre alles, was ich sagte, falsch. Ich möchte nicht, dass uns das auch passiert.

Verkündiger: Das möchte ich auch nicht. Danke, dass du mir das sagst. Ich lade dich nicht ein, um dich zu prüfen oder zu korrigieren. Ich wollte etwas mit dir teilen, das mir wichtig ist, aber du entscheidest selbst, ob es dich interessiert.

Person: So ausgedrückt ist es etwas anderes. Jesus ist mir auch wichtig. Was mir schwerfällt, ist über Religion zu sprechen, wenn es so wirkt, als müsse jemand das Gespräch gewinnen.

Verkündiger: Das, was du sagst, erinnert mich an einen biblischen Rat, den ich beim Sprechen über meinen Glauben im Sinn behalten muss. Darf ich dir ein paar Worte vorlesen? Es geht genau darum, wie wir andere behandeln sollten.

Person: Ja, lies sie bitte vor. Ich möchte gern wissen, was dort dazu gesagt wird.

Verkündiger: Es steht in 1. Petrus 3:15. Achte auf die Einstellung, die beim Erklären des eigenen Glaubens verlangt wird. Diese Bibelstelle passt sehr gut. Sollen wir 1. Petrus 3:15 lesen?

Verkündiger: 1. Petrus 3:15 — sondern heiligt den Christus als Herrn in eurem Herzen — immer bereit, euch vor jedem zu verteidigen, der von euch einen Grund für eure Hoffnung verlangt, doch tut es mit Milde und tiefem Respekt. Das erinnert mich daran, dass eine Erklärung allein nicht genügt. Es kommt auch darauf an, wie ich mit dir rede und dir zuhöre. Ich würde den Rat nicht anwenden, wenn ich dir wegen deiner anderen Meinung das Gefühl gäbe, weniger wert zu sein.

Person: Ja, aber respektvoll miteinander umzugehen bedeutet nicht, dass wir einer Meinung sein werden. Vielleicht komme ich und denke trotzdem noch genauso.

Verkündiger: Natürlich. Ich bitte dich nicht zu versprechen, deine Meinung zu ändern. Du kannst die Einladung in Ruhe in Betracht ziehen. Und wenn sich dir eine Frage stellt, können wir darüber reden, ohne daraus einen Streit zu machen.

Person: Muss ich denn dorthin gehen, wo du hingehst? Von zu Hause ist es ziemlich weit, und unter der Woche fällt es mir schwer, etwas weit entfernt zu organisieren.

Verkündiger: Wir können nach einem Ort in der Nähe deiner Wohnung suchen. Auf unserer offiziellen Website gibt es Informationen, mit denen man einen Gedenkgottesdienst finden kann. Wenn du kurz Zeit hast, sehen wir es uns auf meinem Handy an, und du kannst feststellen, was für dich am praktischsten ist.

Person: Na gut, sehen wir nach. Aber in der Nähe meiner Wohnung, nicht hier. Wenn ich durch die ganze Stadt fahren muss, kann ich wahrscheinlich nicht kommen.

Verkündiger: Einverstanden. Die offizielle Seite ist schon geöffnet. Suchen wir die Informationen zum Gedenkgottesdienst und die Möglichkeit, einen Ort zu finden, an dem du teilnehmen kannst. Mit welchem Gebiet sollen wir anfangen?

Person: Gib mein Viertel ein. Danach können wir die Adresse auf der Karte ansehen, denn manchmal scheint ein Ort nah zu sein, aber der Weg dorthin ist ziemlich umständlich.

Verkündiger: Ja, besser, wir überprüfen das. Hier haben wir ein Ergebnis. Sehen wir uns Ort, Datum und Uhrzeit an, damit du mit diesen Informationen entscheiden kannst.

Person: Diese Gegend kenne ich. Lass mich das notieren und meinen Kalender ansehen, wenn ich zu Hause bin. Ich sage noch nicht zu.

Verkündiger: In Ordnung. Ich gebe dir das Handy, damit du die Angaben in Ruhe abschreiben kannst. Wenn du später sehen möchtest, wie du hinkommst, sag mir Bescheid.

Person: Danke. Jetzt, wo ich darüber nachdenke, macht mir neben dem Weg auch Sorgen, allein an einen Ort zu kommen, an dem ich niemanden kenne. Wenn es dort wäre, wo du hingehst, hätte ich wenigstens ein bekanntes Gesicht. Das ist für mich auch wichtig.

Verkündiger: Das stimmt, wir haben die Entfernung angesehen, aber nicht, wie du dich bei der Ankunft fühlen würdest. Wenn du dich für diesen Ort entscheidest, können wir sehen, ob ich dich begleiten kann. Würde es dir helfen, wenn wir uns vorher an einem Ort treffen, den du kennst, und gemeinsam hingehen?

Person: Ja, das würde es mir leichter machen. Und mit dir könnte ich fragen, wenn ich etwas nicht verstehe. Aber ich möchte auch nicht, dass du während der ganzen Feier damit beschäftigt bist, mir alles zu erklären; wir könnten danach darüber reden.

Verkündiger: Natürlich, wir können diese Fragen für später aufheben und in Ruhe darüber reden. Und wenn ich eine nicht beantworten kann, sage ich es dir; wir können gemeinsam nach der Antwort suchen. Wenn du deinen Kalender geprüft hast, sehen wir, ob wir es organisieren können.

Person: So machen wir es. Zuerst sehe ich, wie ich es einrichten kann. Und jetzt gib mir den Behälter, sonst lasse ich am Ende noch das Essen hier.

Unsere Glaubensansichten erklären

Aufgabendaten

Aufgabe: Unsere Glaubensansichten erklären
Dauer: 5 min
Rahmenhandlung: In einem Park planen zwei Freundinnen ihre nächste Wanderung. Eine von ihnen fragt die Verkündigerin, warum sie das Abendmahl des Herrn nur einmal im Jahr feiert
Zugeordneter Bibeltext: 1. Korinther 11:24 — und nachdem er ein Dankgebet gesprochen hatte, brach er es und sagte: „Es steht für meinen Körper, der für euch ist. Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich. “ / 3. Mose 23:5 — Am 14. Tag des ersten Monats in der Abenddämmerung ist das Passah für Jehova.
Offizielles Material: VORFÜHRUNG. ijwfq Artikel 45. Thema: Warum feiern Jehovas Zeugen das Abendmahl des Herrn anders als andere Religionen? (th Lektion 7).

Person: Dann gehen wir nächste Woche am Dienstag wandern. Neulich hast du gesagt, dass du an einem Nachmittag eine religiöse Feier hattest. War das etwas Besonderes oder ist das eine Versammlung, die ihr jede Woche habt?

Verkündiger: Es war das Gedenken an den Tod Jesu. Man nennt es auch das Abendmahl des Herrn. Diese Feier haben wir einmal im Jahr, und für uns ist sie sehr wichtig.

Person: Nur einmal? In meiner Kirche wird es viel öfter gefeiert. Ich dachte, ihr, die ihr so viel über die Bibel redet, würdet es auch häufiger tun. Ich sage das nicht, um zu streiten; es überrascht mich einfach.

Verkündiger: Es stört mich nicht, dass du fragst. Wenn du daran gewöhnt bist, es öfter zu feiern, ist es verständlich, dass dir das auffällt. Findest du es seltsam, dass wir nur einen Tag dafür reservieren, an das Opfer Jesu zu erinnern?

Person: Ja. Für mich hilft es, öfter daran zu denken, damit man es nicht vergisst. Einmal im Jahr scheint mir für etwas so Wichtiges wenig zu sein. Aber ich nehme an, ihr denkt auch sonst an Jesus.

Verkündiger: Natürlich beschränken sich unsere Dankbarkeit und die Erinnerung an sein Opfer nicht auf diesen Abend. Darin sind wir uns einig: Wir möchten es nicht vergessen. Die Frage ist, wie Jesus diese Feier einsetzte. Achte auf den Grund, den er laut 1. Korinther 11:24 nannte. Ich lese ihn dir vor. Diese Bibelstelle passt sehr gut. Sollen wir 1. Korinther 11:24 lesen?

Verkündiger: 1. Korinther 11:24 — und nachdem er ein Dankgebet gesprochen hatte, brach er es und sagte: „Es steht für meinen Körper, der für euch ist. Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich. “ Er betonte, dass seine Jünger sich an ihn erinnern sollten. Deshalb feiern wir das Gedenken: um uns daran zu erinnern, was er für uns getan hat, und unsere Dankbarkeit zu zeigen. Nicht, weil wir denken, dass uns allein die Teilnahme an einer Feier Vergebung der Sünden verschafft.

Person: Ich verstehe den Grund, aber in diesem Vers steht nicht, dass es einmal im Jahr sein muss. Man könnte auch jede Woche daran erinnern. Genau das würde ich beim Lesen denken.

Verkündiger: Du hast recht: Der Vers nennt keine Häufigkeit. Jesus gebot, es zu feiern, aber er sagte nicht, wie oft. Es wäre nicht korrekt zu behaupten, er habe hier eine jährliche Feier angeordnet. Um zu verstehen, warum wir es so tun, müssen wir auch betrachten, wann er das Abendmahl des Herrn einsetzte.

Person: Du meinst das letzte Abendessen mit den Aposteln vor seinem Tod? Das kenne ich, aber ich hatte es noch nie mit der Häufigkeit der Feier verbunden.

Verkündiger: Ja. Jesus feierte mit ihnen das jüdische Passah. Das Passah wurde nicht an irgendeinem Tag und auch nicht jede Woche gefeiert, sondern hatte ein jährliches Datum. Damit du siehst, woher diese Information stammt, lese ich 3. Mose 23:5 vor. Diese Bibelstelle passt sehr gut. Sollen wir 3. Mose 23:5 lesen?

Verkündiger: 3. Mose 23:5 — Am 14. Tag des ersten Monats in der Abenddämmerung ist das Passah für Jehova. Wie du siehst, war ein bestimmter Tag in einem bestimmten Monat festgelegt. Jesus setzte das Abendmahl des Herrn an diesem Datum ein, am 14. Nisan, nach Sonnenuntergang. Einige Stunden später starb er. Dieser Rahmen hilft uns, unsere jährliche Feier zu verstehen.

Person: Aber das Passah war eine jüdische Feier. Warum nehmt ihr es als Bezugspunkt für eine christliche Feier? Dass beides am selben Tag stattfand, könnte einfach ein Zufall sein.

Verkündiger: Wenn wir nur das gleiche Datum hätten, würde ein Teil der Erklärung fehlen. Die Bibel bringt das Opfer Jesu aber auch mit dem Passahlamm in Verbindung. Diese Verbindung wird in 1. Korinther 5:7, 8 gezeigt. Wir stützen uns also nicht nur darauf, dass die Daten übereinstimmen.

Person: Ihr nehmt also jene Gelegenheit als Muster und erinnert jedes Jahr daran. Jetzt verstehe ich die Überlegung. Trotzdem fällt es mir schwer zu denken, dass eine häufigere Feier weniger passend sein soll.

Verkündiger: Das verstehe ich. Ich stelle nicht infrage, dass du Jesus ehren möchtest. Ich erkläre dir, warum wir diesem Muster folgen. Denk an einen Jahrestag: Einen Termin zu reservieren, um an ein Ereignis zu erinnern, bedeutet nicht, dass es uns nur an diesem Tag wichtig ist. Der Termin hebt seine Bedeutung hervor, aber er begrenzt unsere Dankbarkeit nicht.

Person: Das stimmt. Ich denke oft an meine Eltern, aber ihr Jahrestag ist trotzdem etwas Besonderes. Dein Beispiel hilft mir zwar, dich zu verstehen, beweist aber nicht von selbst, wie das Abendmahl des Herrn gefeiert werden sollte.

Verkündiger: Genau. Das Beispiel erklärt nur, warum eine jährliche Feier keinen Mangel an Wertschätzung bedeutet. Grundlage unserer Praxis ist das biblische Muster, über das wir gesprochen haben. Deshalb versuchen wir, ihm auch beim Datum zu folgen, und feiern das Gedenken nach Sonnenuntergang.

Person: Fällt es denn immer auf denselben Wochentag? Ich habe den Tod Jesu mit dem Freitag verbunden.

Verkündiger: Nicht immer. Der 14. Nisan in dem Jahr, in dem Jesus starb, fiel auf einen Freitag, aber dieses Datum kann auf verschiedene Wochentage fallen. Wir folgen dem Datum des biblischen Mondkalenders, nicht einem festen Wochentag.

Person: Jetzt ist mir klarer, warum ihr es jährlich feiert. Ich sage nicht, dass ich in allem genauso denke. Ich würde diese Bibelstellen gern in Ruhe lesen, besonders die, die Jesus mit dem Passah in Verbindung bringt.

Verkündiger: Gern. Ich schreibe dir die Verweise auf, damit du sie im Zusammenhang lesen kannst. Ich kann dir auch den Artikel zeigen, der unsere Gründe erklärt. Und am Dienstag kannst du mir, wenn du möchtest, sagen, was du davon hältst. Wir müssen nicht alle Fragen jetzt klären.

Person: Schreib sie mir auf. Ich lese sie lieber zuerst, und danach reden wir weiter. Und unsere Wanderung am Dienstag steht auch noch.

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