Thema: „Gehorchen ist besser, als ein Opfer zu bringen“
Wie gehorchte Saul Jehova nicht, und was könnten die Gründe dafür gewesen sein?
Kommentar 1:
Saul befolgte Jehovas Anweisung nicht vollständig. Obwohl er die Amalekiter besiegte, ließ er Agag am Leben und behielt die besten Schafe, Rinder und Widder. Jehova hatte angeordnet, alles zu vernichten, doch Saul entschied selbst, was er befolgen wollte und was nicht.
Kommentar 2:
Saul und seine Männer vernichteten nur das, was wertlos war oder sie nicht interessierte. Das zeigt, dass sie den materiellen Wert der Tiere ihre Entscheidung beeinflussen ließen. Vielleicht dachten sie, es habe keinen Sinn, etwas so Gutes zu vernichten. Doch Jehova hatte bereits klare Anweisungen gegeben.
Kommentar 3:
Ein Grund könnte gewesen sein, dass Saul sich von den Wünschen seiner Männer beeinflussen ließ. Im Bericht heißt es, dass „Saul und seine Männer“ das Beste behielten. Statt standhaft zu bleiben und Jehova zu gehorchen, ließ er zu, dass der Wunsch, wertvolle Dinge zu behalten, mehr Gewicht bekam als Gottes Gebot.
Kommentar 4:
Vielleicht dachte er auch, teilweise zu gehorchen sei genug. Doch Sauls Beispiel zeigt, dass wir nicht auswählen können, welche Anweisungen Jehovas wir befolgen, je nachdem, welche uns leichter oder vernünftiger erscheinen. Teilweiser Gehorsam ist in Wirklichkeit weiterhin Ungehorsam.
Kommentar 5:
Saul handelte vermessen, weil er sein eigenes Urteil über das Jehovas stellte. Vielleicht wollte er Jehova nicht direkt ablehnen, doch indem er veränderte, was Jehova angeordnet hatte, zeigte er, dass er seiner eigenen Meinung mehr vertraute als Gottes Führung.
Warum ist Gehorchen besser, als ein Opfer zu bringen?
Kommentar 1:
Gehorchen ist besser, weil Jehova nicht möchte, dass wir versuchen, Ungehorsam durch etwas auszugleichen, das geistig wirkt. Saul konnte viele Tiere opfern, aber das änderte nichts daran, dass er ein klares Gebot abgelehnt hatte. Jehova wünscht sich ein Herz, das bereit ist zu gehorchen.
Kommentar 2:
Ein Opfer konnte wertvoll sein, wenn es mit der richtigen Einstellung dargebracht wurde. Doch wenn jemand zuerst ungehorsam war und danach ein Opfer brachte, versuchte er, Gehorsam durch etwas anderes zu ersetzen. Jehova akzeptiert nicht, dass wir unsere Taten benutzen, um Ungehorsam zu rechtfertigen.
Kommentar 3:
Gehorsam zeigt Vertrauen. Wenn wir tun, worum Jehova uns bittet, auch wenn wir nicht alle Gründe verstehen, erkennen wir an, dass er mehr weiß als wir. Saul tat das Gegenteil: Er entschied, dass seine eigene Überlegung besser sei als Jehovas Anweisungen.
Kommentar 4:
Gehorchen ist besser, weil es Liebe und Respekt vor Jehova zeigt. Ein Opfer konnte sichtbar und eindrucksvoll sein, aber Gehorsam offenbart, was im Herzen ist. Jehova achtet darauf, ob wir seine Führung wirklich schätzen und ihm gefallen möchten.
Kommentar 5:
Dieser Bericht lehrt uns, dass Jehova nicht nur auf Ergebnisse schaut. Saul gewann eine Schlacht, gehorchte aber nicht vollständig. Es reicht also nicht, im Dienst für Jehova viel zu tun; wir müssen es auch so tun, wie er uns anleitet.
Warum ist Auflehnung so schwerwiegend wie die Sünde der Wahrsagerei?
Kommentar 1:
Auflehnung ist schwerwiegend, weil sie bedeutet, Jehovas Autorität abzulehnen. Bei Wahrsagerei sucht man Führung bei einer Quelle, die nicht Jehova ist. Ähnlich entscheidet sich jemand, der sich auflehnt, dafür, seinem eigenen Urteil zu folgen, statt Gottes Führung anzunehmen.
Kommentar 2:
Saul erhielt eine klare Anweisung, handelte aber so, als könne er selbst entscheiden, welche Teile er befolgen wollte. Das ist gefährlich, weil sich die Person damit an einen Platz stellt, der nur Jehova zusteht: zu entscheiden, was richtig und was falsch ist.
Kommentar 3:
Samuel verglich Auflehnung mit Wahrsagerei, weil beides einen Mangel an Vertrauen zu Jehova zeigt. Statt sich auf seine Führung zu verlassen, sucht die Person eine andere Richtung: die eigenen Wünsche, die Meinung anderer oder eine falsche Quelle.
Kommentar 4:
Der Text vergleicht vermessenes Handeln auch mit Götzendienst. Wenn wir darauf bestehen, alles auf unsere Weise zu tun, können wir unsere eigene Meinung, unsere Wünsche oder unsere Bequemlichkeit wichtiger machen als Jehova.
Kommentar 5:
Auflehnung ist nie eine Kleinigkeit, auch wenn es nur um eine einzige Entscheidung zu gehen scheint. Wenn wir diese Einstellung nicht korrigieren, können wir uns daran gewöhnen, Jehovas Führung zu ignorieren. Deshalb ist es so wichtig, demütig zu sein und seine Führung gern anzunehmen.
Warum sollten wir sogar in Dingen gehorsam sein, die weniger wichtig erscheinen? — Lukas 16:10
Kommentar 1:
Lukas 16:10 zeigt, dass Treue zuerst in kleinen Dingen sichtbar wird. Wenn wir Jehova gehorchen, obwohl eine Entscheidung unwichtig erscheint, zeigen wir, dass unser Wunsch, ihm zu gefallen, nicht davon abhängt, ob andere uns sehen oder ob die Situation ernst wirkt.
Kommentar 2:
Kleine Dinge zeigen, was im Herzen ist. Sofia hätte im Video abschreiben können, ohne dass es jemand bemerkt hätte, doch sie entschied sich, ehrlich zu sein. Diese scheinbar kleine Entscheidung zeigte, dass sie Jehova auch dann gehorchen wollte, wenn niemand sonst hinsah.
Kommentar 3:
Wenn wir in kleinen Dingen gehorsam sind, sind wir besser darauf vorbereitet, auch bei einer größeren Prüfung zu gehorchen. Treue entsteht nicht plötzlich in einer schwierigen Situation; sie wird jeden Tag durch viele kleine Entscheidungen gestärkt.
Kommentar 4:
Schon im Kleinsten gehorsam zu sein schützt unser Gewissen. Wenn wir einen kleinen Ungehorsam rechtfertigen, fällt es uns später leichter, einen weiteren zu rechtfertigen. Handeln wir dagegen auch in einfachen Einzelheiten ehrlich und gehorsam, bewahren wir vor Jehova ein reines Gewissen.
Kommentar 5:
Jehova schätzt unsere Treue, wenn niemand sonst davon weiß. Auch wenn andere nicht sehen, was wir tun, sieht er es. Daran zu denken hilft uns, gute Entscheidungen zu treffen, selbst wenn es so aussieht, als würde es niemand erfahren.
Welche Dinge könnten manche für weniger wichtig halten?
Kommentar 1:
Jemand könnte denken, es sei nicht schlimm, bei einer Prüfung eine Antwort abzuschreiben, wenn es niemand bemerkt. Doch das Video zeigt, dass Sofia verstand: Ehrlich zu sein war wichtiger, als die beste Note in der Klasse zu bekommen.
Kommentar 2:
Manche könnten denken, eine kleine Lüge sei nicht schlimm, wenn man damit ein Problem vermeiden kann. Jehova erwartet jedoch, dass wir immer ehrlich sind, nicht nur dann, wenn die Wahrheit leicht oder bequem ist.
Kommentar 3:
Es kann unwichtig erscheinen, eine Regel einzuhalten, wenn niemand zusieht. Doch solche Situationen zeigen, ob wir Jehova aus Überzeugung gehorchen oder nur aus Angst, entdeckt zu werden.
Kommentar 4:
Jemand könnte der Art, wie er spricht, sich verhält oder andere behandelt, wenig Bedeutung beimessen, wenn er müde oder verärgert ist. Doch Gehorsam zeigt sich auch in solchen alltäglichen Einzelheiten, denn sie machen sichtbar, ob wir biblische Grundsätze unser Verhalten leiten lassen.
Kommentar 5:
Manchmal könnten wir denken, eine private Entscheidung betreffe niemanden. Jehova sieht jedoch, was wir tun, und weiß, was für ein Mensch wir sein möchten. Deshalb gibt es keine Dinge, die „zu klein“ sind, wenn es darum geht, ihm treu zu bleiben.
Video: „Werde Jehovas Freund: Warum Gott gehorchen, obwohl wir ihn nicht sehen können?“
Frage: Was lernen wir aus diesem Video?
Kommentar 1:
Wir lernen, dass Jehova zu gehorchen auch bedeutet, ehrlich zu sein, selbst wenn niemand uns sieht. Sofia weigerte sich, während der Prüfung eine Antwort abzuschreiben, obwohl sie dadurch vielleicht die Beste in der Klasse hätte sein können. Für sie war Ehrlichkeit wichtiger.
Kommentar 2:
Das Video erinnert uns daran, dass Jehova sieht, was wir tun. Als Cati Sofia fragte, wer denn gewusst hätte, dass sie abgeschrieben hat, antwortete Sofia: „Jehova.“ Das hilft uns, daran zu denken, dass Jehova unsere Entscheidungen kennt, auch die, die wir im Verborgenen treffen.
Kommentar 3:
Wir lernen, dass wir anhand der Schöpfung erklären können, dass Jehova existiert. Sofias Vater half ihr, an etwas zu denken, das Cati sehen konnte, und Sofia erinnerte sich daran, dass Jehova den Himmel, die Erde und die Menschen erschaffen hat.
Kommentar 4:
Das Video zeigt, dass uns die schönen Dinge in der Schöpfung an Jehovas Liebe erinnern können. Sofia erwähnte Sonnenuntergänge, Obst, das Spielen mit ihrem Hund und die Zeit mit ihrer Mutter. Ihr Vater erklärte ihr, dass Jehova diese Dinge gemacht hat, weil er sie liebt.
Kommentar 5:
Der Hauptgedanke ist sehr schön: Auch wenn wir Jehova nicht sehen können, erinnern uns die Dinge, die er erschaffen hat, daran, dass er uns sieht. Das motiviert uns, ihm gehorchen zu wollen, nicht nur aus Angst, etwas Falsches zu tun, sondern weil wir ihn lieben.
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