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Nach geistigen Schätzen graben für die Woche vom 28. September bis 4. Oktober 2026

Nach geistigen Schätzen graben für die Woche vom 28. September bis 4. Oktober 2026

Jeremia 39:6, 7. Welche schlechte Entscheidung traf Zedekịa, und was können Familienoberhäupter aus seinem schlechten Beispiel lernen? (jr 92 Abs. 1).

Jeremia 38:20Jeremia entgegnete: „Man wird dich ihnen nicht ausliefern. Hör bitte auf die Stimme Jehovas, auf das, was ich dir sage, und es wird dir gut gehen und du wirst am Leben bleiben.

Antwort 1: Zedekịa entschied sich, Jehovas klare Anweisung nicht zu befolgen, sich den Obersten des Königs von Babylon zu ergeben. Obwohl ihm zugesichert wurde, dass es ihm gut gehen würde, wenn er gehorchte, handelte er nicht entsprechend diesem Rat.

Jeremia 38:19Darauf sagte König Zedekịa zu Jeremia: „Ich habe Angst vor den Juden, die zu den Chaldäern übergelaufen sind, denn wenn man mich ihnen ausliefert, werden sie mich womöglich grausam behandeln. “

Antwort 2: Er ließ zu, dass die Angst vor dem, was andere ihm antun könnten, seine Entscheidung bestimmte. Familienoberhäupter lernen daraus, dass sie sich nicht durch Menschenfurcht davon abhalten lassen dürfen, das zu tun, was Jehova für richtig hält.

Jeremia 38:17Jeremia teilte Zedekịa nun mit: „Das sagt Jehova, der Gott der Heere, der Gott Israels: ‚Wenn du dich den Obersten des Königs von Babylon ergibst, wird dein Leben verschont und diese Stadt wird nicht verbrannt — du und deine Hausgemeinschaft werden verschont.

Antwort 3: Jehova zeigte nicht nur Zedekịa, sondern auch seinen Hausangehörigen Rücksicht. Deshalb sollte ein Familienoberhaupt daran denken, dass seine geistigen Entscheidungen großen Einfluss auf diejenigen haben können, die seiner Fürsorge anvertraut sind.

Jeremia 39:4Als König Zedekịa von Juda und alle Soldaten sie sahen, flohen sie. Sie verließen die Stadt bei Nacht über den Königsgarten durch das Tor zwischen der Doppelmauer und zogen weiter Richtung Ạraba.

Antwort 4: Statt Jehovas Anleitung zu folgen, versuchte Zedekịa zu fliehen. Familienoberhäupter lösen geistige Probleme nicht, indem sie ihnen aus dem Weg gehen. Sie müssen sich ihnen mit Glauben stellen und Entscheidungen treffen, die auf Jehovas Anleitung beruhen.

Jeremia 39:6Dort in Rịbla ließ der König von Babylon die Söhne Zedekịas vor den Augen ihres Vaters töten. Auch alle Edlen von Juda ließ er töten.

Antwort 5: Die schmerzlichen Folgen von Zedekịas Ungehorsam wirkten sich auf seine Familie aus. Sein Beispiel unterstreicht, dass ein Familienoberhaupt dem Gehorsam gegenüber Jehova Vorrang geben muss, denn das ist der beste Schutz für seine Familie.

Welche geistigen Schätze hast du beim Bibellesen diese Woche entdeckt?

Geistige Schätze aus JEREMIA 38

Jeremia 38:2„Das sagt Jehova: ‚Wer in dieser Stadt bleibt, wird durch Schwert, Hunger und Pest sterben. Doch wer sich den Chaldäern ergibt, wird am Leben bleiben, ja sein Leben als Beute erhalten und leben.‘

Kommentar 1: Jeremia übermittelte eine Botschaft, die vielleicht schwer anzunehmen war, aber von Jehova stammte und einen Ausweg bot, um am Leben zu bleiben. Das erinnert uns daran, dass Jehovas Anleitung immer zuverlässig ist, selbst wenn sie Demut und Mut erfordert.

Jeremia 38:4Die führenden Männer sagten zum König: „Bitte lass diesen Mann hinrichten, denn mit seinen Worten schwächt er die Moral der Soldaten, die in dieser Stadt übrig geblieben sind, wie auch die Moral aller anderen. Denn dieser Mann ist nicht auf den Frieden dieses Volkes aus, sondern auf dessen Unglück. “

Kommentar 2: Die führenden Männer beschuldigten Jeremia, das Volk zu entmutigen, weil ihnen seine Botschaft nicht gefiel. Wir sollten den Wert eines Rates nicht danach beurteilen, wie angenehm er ist, sondern danach, ob er mit Jehovas Willen übereinstimmt.

Jeremia 38:5König Zedekịa erwiderte: „Er ist in eurer Hand, denn der König kann euch nicht aufhalten. “

Kommentar 3: Zedekịa gab dem Druck der führenden Männer nach, obwohl er den Propheten Jehovas hätte verteidigen sollen. Wer Verantwortung trägt, sollte sich bemühen, das Richtige zu tun, selbst wenn andere Druck ausüben oder sich widersetzen.

Jeremia 38:6Also nahmen sie Jeremia und warfen ihn im Wachthof in die Zisterne von Malkịja, dem Sohn des Königs. Sie ließen Jeremia an Seilen hinab. In der Zisterne war kein Wasser, sondern nur Schlamm, und Jeremia begann darin zu versinken.

Kommentar 4: Jeremia litt zu Unrecht, weil er seiner Aufgabe treu blieb. Wenn wir wegen des richtigen Handelns Widerstand erleben, hilft uns sein Beispiel, unsere Aufgabe weiter zu erfüllen und das Ergebnis Jehova zu überlassen.

Jeremia 38:9„Mein Herr und König, diese Männer haben dem Propheten Jeremia übel mitgespielt! Sie haben ihn in die Zisterne geworfen und dort wird er wegen der Hungersnot sterben. Schließlich gibt es ja kein Brot mehr in der Stadt. “

Kommentar 5: Ẹbed-Mẹlech war nicht gleichgültig gegenüber der Grausamkeit, die Jeremia widerfuhr. Er äußerte sich respektvoll, aber entschlossen. Wir können ihn nachahmen, indem wir für das eintreten, was richtig ist, und mitfühlendes Interesse an Jehovas Dienern zeigen.

Jeremia 38:11Also ging Ẹbed-Mẹlech mit den Männern in den Palast des Königs an eine Stelle unterhalb der Schatzkammer. Sie holten sich dort abgenutzte Lumpen und verschlissene Lappen und ließen sie an Seilen zu Jeremia in die Zisterne hinunter.

Kommentar 6: Ẹbed-Mẹlech wollte nicht nur helfen, sondern überlegte auch, wie er es vorsichtig tun konnte. Die Lumpen würden Jeremia vor den Seilen schützen. Dieses Detail ermuntert uns, praktische Hilfe rücksichtsvoll und nicht überstürzt zu leisten.

Jeremia 38:15Jeremia erwiderte Zedekịa: „Wenn ich es dir sage, bringst du mich mit Sicherheit um. Und wenn ich dir etwas rate, wirst du nicht auf mich hören. “

Kommentar 7: Jeremia sprach offen, weil er wusste, dass Zedekịa vielleicht nicht zuhören würde. Trotzdem hörte er nicht auf, Jehovas Botschaft bekannt zu machen. Im Dienst sprechen wir weiterhin taktvoll und mutig, auch wenn nicht alle biblischen Rat annehmen.

Jeremia 38:16König Zedekịa schwor Jeremia heimlich: „So wahr Jehova lebt, der uns dieses Leben gegeben hat: Ich werde dich nicht umbringen und dich nicht diesen Männern übergeben, die es auf dein Leben abgesehen haben. “

Kommentar 8: Zedekịa erkannte, dass Jehova derjenige ist, der Leben gibt. Doch eine Wahrheit anzuerkennen reicht nicht, wenn wir nicht zulassen, dass sie unsere Entscheidungen beeinflusst. Echter Glaube zeigt sich darin, Jehovas Stimme zu gehorchen.

Jeremia 38:20Jeremia entgegnete: „Man wird dich ihnen nicht ausliefern. Hör bitte auf die Stimme Jehovas, auf das, was ich dir sage, und es wird dir gut gehen und du wirst am Leben bleiben.

Kommentar 9: Jehova sagte Zedekịa nicht nur, was er tun sollte, sondern auch, welches gute Ergebnis der Gehorsam haben würde. Seine Gebote sind niemals willkürlich; sie zeigen, dass er möchte, dass es seinen Dienern gut geht.

Jeremia 38:28Bis zu dem Tag, an dem Jerusalem eingenommen wurde, blieb Jeremia im Wachthof, ja bei der Eroberung Jerusalems war er immer noch dort.

Kommentar 10: Jeremia blieb im Wachthof, bis Jerusalem eingenommen wurde. Obwohl er eingeschränkt war, blieb er treu. Schwierige Umstände müssen uns nicht daran hindern, Jehova gegenüber loyal zu bleiben.

Geistige Schätze aus JEREMIA 39

Jeremia 39:1Im 9. Jahr König Zedekịas von Juda, im 10. Monat, kamen König Nebukadnẹzar von Babylon und sein ganzes Heer nach Jerusalem und belagerten es.

Kommentar 1: Die Belagerung Jerusalems war eine schmerzliche und langwierige Realität. Was Jehova durch seine Propheten angekündigt hatte, erfüllte sich. Das stärkt unser Vertrauen, dass sich alle Worte Jehovas zur vorgesehenen Zeit erfüllen werden.

Jeremia 39:4Als König Zedekịa von Juda und alle Soldaten sie sahen, flohen sie. Sie verließen die Stadt bei Nacht über den Königsgarten durch das Tor zwischen der Doppelmauer und zogen weiter Richtung Ạraba.

Kommentar 2: Zedekịa und seine Soldaten flohen bei Nacht, konnten aber den Folgen ihrer Ablehnung der göttlichen Anleitung nicht entkommen. Einen Versuch, ein Problem zu verbergen oder ihm auszuweichen, kann man niemals an die Stelle des Gehorsams gegenüber Jehova setzen.

Jeremia 39:5Doch das chaldäische Heer jagte ihnen nach und holte Zedekịa in der Wüstenebene von Jẹricho ein. Es nahm ihn gefangen und brachte ihn nach Rịbla im Land Hạmath zu König Nebukadnẹzar von Babylon, der dort das Urteil über ihn sprach.

Kommentar 3: Zedekịa wurde genau in dem Moment eingeholt, als er zu fliehen versuchte. Der Bericht lehrt uns, dass Jehova sieht, was geschieht, und dass niemand den Folgen vorsätzlichen Ungehorsams gegenüber seinen Anweisungen entkommen kann.

Jeremia 39:7Anschließend blendete er Zedekịa und legte ihn dann in kupferne Ketten, um ihn nach Babylon zu bringen.

Kommentar 4: Das traurige Ende Zedekịas zeigt, wie ernst es ist, Jehovas Anleitung wiederholt zu missachten. Diese Warnung spornt uns an, unverzüglich zu reagieren, wenn uns die Bibel erkennen lässt, dass wir Änderungen vornehmen müssen.

Jeremia 39:10Einige der Ärmsten vom Volk, die überhaupt nichts besaßen, ließ Nebusạradan, der Oberste der Wache, jedoch im Land Juda zurück. Er gab ihnen an dem Tag auch Weingärten und Felder zum Bearbeiten.

Kommentar 5: Einige arme Menschen erhielten Felder und Weingärten, um sie zu bearbeiten. Selbst inmitten einer verheerenden Situation wurde für grundlegende Bedürfnisse gesorgt. Das kann uns daran erinnern, dass Jehova die Bedürfnisse demütiger Menschen kennt.

Jeremia 39:12„Hol ihn und kümmere dich um ihn. Füg ihm keinen Schaden zu und gewähre ihm jeden Wunsch. “

Kommentar 6: Jeremia war ungerecht behandelt worden, erhielt aber Schutz. Jehova kann auf unerwartete Weise für seine Diener sorgen. Wenn wir deshalb wegen unserer Treue leiden, haben wir allen Grund, ruhig zu bleiben und auf ihn zu vertrauen.

Jeremia 39:14Jeremia aus dem Wachthof zu holen. Sie übergaben ihn Gedạlja, Sohn von Ạhikam, Sohn von Schạphan, der ihn in sein Haus bringen sollte. So wohnte er dann beim Volk.

Kommentar 7: Nachdem Jeremia gefangen gewesen war, lebte er unter dem Volk. Jehova verließ seinen Propheten nicht. Seine Fürsorge versichert uns, dass er die Treue derer schätzt, die unter schwierigen Umständen weiterhin seinen Willen tun.

Jeremia 39:16„Geh und richte dem Äthiopier Ẹbed-Mẹlech aus: ‚Das sagt Jehova, der Herr der Heere, der Gott Israels: „Ich lasse meine Worte über diese Stadt in Erfüllung gehen — zum Unglück und nicht zum Guten. An jenem Tag wirst du es miterleben. “‘

Kommentar 8: Jehova bestätigte Ẹbed-Mẹlech, dass sich seine Worte über das Unglück erfüllen würden. Er hält immer, was er sagt, sowohl seine Warnungen als auch seine Versprechen. Diese Gewissheit motiviert uns, sein Wort sehr ernst zu nehmen.

Jeremia 39:17‚Dich aber werde ich an jenem Tag retten‘, erklärt Jehova, ‚und du wirst den Männern, vor denen du Angst hast, nicht übergeben werden.‘

Kommentar 9: Ẹbed-Mẹlech konnte sich von mächtigen Männern eingeschüchtert fühlen, doch Jehova versprach ihm, ihn zu retten. Wenn wir das Richtige tun, müssen wir uns nicht von Menschenfurcht beherrschen lassen, denn Jehova kann uns stützen.

Jeremia 39:18‚Ich werde mit Sicherheit für dein Entkommen sorgen und du wirst nicht durch das Schwert fallen. Du wirst mit dem Leben davonkommen, weil du auf mich vertraut hast‘, erklärt Jehova. “

Kommentar 10: Jehova hob hervor, dass Ẹbed-Mẹlech gerettet werden würde, weil er auf ihn vertraut hatte. Sein Vertrauen zeigte sich darin, dass er zugunsten Jeremias handelte. Auch wir zeigen unser Vertrauen in Jehova, wenn wir gehorchen und mutig Gutes tun.


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