Thema: „Lassen wir uns nicht täuschen, sondern unterstützen wir Gottes Königreich“
Was könnte unseren Blick auf Gottes Königreich verzerren?
Kommentar 1:
Das Video erwähnt öffentliche Proteste. Manchmal setzt sich ein sehr überzeugender Anführer für eine Sache ein, die scheinbar gegen Ungerechtigkeit kämpft, und viele Menschen wiederholen dieselbe Botschaft. Doch die angestrebten Lösungen sind menschlicher Natur. Würden wir anfangen, solche Anliegen zu unterstützen – selbst wenn nur in unserem Herzen –, könnten wir nach und nach unser Vertrauen in Gottes Königreich verlieren.
Kommentar 2:
Das Video erklärt, dass sich das Herz eines Menschen mit Bitterkeit und Wut füllen kann, wenn er die Hoffnung verliert und nicht mehr weiß, welchen Weg er einschlagen soll. Dasselbe könnte uns passieren, wenn wir Gottes Königreich aus den Augen verlieren. Deshalb müssen wir bei Anliegen vorsichtig sein, die unser Herz „stehlen“ oder gefangen nehmen könnten, wie es bei den Anhängern Absaloms geschah.
Kommentar 3:
Auch die Versprechen von Politikern können unseren Blick verzerren. Selbst wenn einige versuchen, sie einzuhalten, erklärt das Video, dass sie normalerweise weder das Wissen noch die Mittel haben, Probleme dauerhaft zu lösen. Im besten Fall können sie nur vorübergehende Lösungen anbieten.
Kommentar 4:
Auch die guten Dinge, die Regierungen bereitstellen, könnten uns ablenken. Die Christen im Römischen Reich profitierten von Nahrung, Wasser oder Straßen, mussten ihren Blick aber fest auf Gottes Königreich gerichtet halten. Taten sie das nicht, konnten sie schließlich das Reich in unangebrachter Weise unterstützen und ihre Loyalität gegenüber Gott verraten.
Kommentar 5:
Das Video erwähnt außerdem die künftige Erklärung von „Frieden und Sicherheit“. Auch wenn die Nationen sehr überzeugend oder selbstsicher klingen mögen, sind menschliche Regierungen nicht die Lösung. Ganz gleich, wie oft sie diese Erklärung abgeben: Sie können nichts daran ändern, dass es dem Menschen nicht zusteht, seine Schritte zu lenken.
Und was können wir tun, damit wir uns nicht täuschen lassen?
Kommentar 1:
Wir sollten uns an Jeremia 10:23 erinnern. Der Mensch ist nicht Herr über seinen Weg und kann seine eigenen Schritte nicht lenken. Dieser Gedanke hilft uns, unser Vertrauen nicht auf Volksbewegungen, Herrscher oder menschliche Lösungen zu setzen, sondern auf Jehova und sein Königreich.
Kommentar 2:
Das Video erklärt, dass wir uns an die Verheißung aus Jesaja 42:1 erinnern sollten: Jesus wird den Nationen Gerechtigkeit bringen. Nicht Menschen werden wahre und dauerhafte Gerechtigkeit schaffen. Als König von Gottes Königreich wird Jesus das erreichen, was keine unvollkommene Regierung schaffen kann.
Kommentar 3:
Wir müssen unseren Blick fest auf Gottes Königreich gerichtet halten. Wir können Regierungen gehorchen, solange ihre Forderungen nicht dem widersprechen, was Gott sagt. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir unsere Zukunft in ihre Hände legen. Unser Vertrauen und unsere Zukunft sollten ausschließlich auf Gottes Königreich beruhen.
Kommentar 4:
Das Video ermuntert uns, uns nicht von dem ablenken zu lassen, was Satans Welt in den Nachrichten, in sozialen Medien oder anderswo fördert. Stattdessen sollten wir weiterhin die gute Botschaft vom Königreich und auch die Warnungsbotschaft über das, was geschehen wird, predigen.
Kommentar 5:
Damit wir uns nicht täuschen lassen, müssen wir uns völlig auf Jehova stützen. Das Video endet mit Jesaja 26:3, 4. Dort heißt es, dass Jehova denen, die auf ihn vertrauen, beständigen Frieden gibt. Wenn wir Jehova immer vertrauen, werden Satan und seine Welt weder unseren Glauben schwächen noch unseren Blick auf das Königreich trüben können.
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