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Versammlungsbibelstudium für die Woche vom 14.–20. September 2026

Versammlungsbibelstudium für die Woche vom 14.–20. September 2026

Kapitel 8: Er widerstand der Versuchung

1. Welche Beweise gibt es dafür, dass der Bericht über Josephs Leben in Ägypten genau ist? (g 11/10 S. 15 Abs. 2).

Kommentar 1: Die angeführte Quelle hebt die Titel und die verwendete Terminologie hervor. Diese Einzelheiten passen zum ägyptischen Hintergrund des Josephsberichts und stützen seine Genauigkeit.

Kommentar 2: Der Bericht beschreibt Ägypten nicht ungenau oder allgemein. Die verwendete Terminologie liefert Beweise dafür, dass es sich um tatsächliche Ereignisse handelt.

Kommentar 3: Die im Bericht erwähnten Titel helfen dabei, Joseph in der ägyptischen Umgebung einzuordnen. Diese Einzelheiten sprechen für die Zuverlässigkeit des Bibelberichts.

Kommentar 4: Die Genauigkeit des Berichts zeigt sich sogar in Einzelheiten wie den Titeln und den verwendeten Ausdrücken. Jehova sorgte dafür, dass ein zuverlässiger Bericht erhalten blieb.

Kommentar 5: Diese Beweise stärken unser Vertrauen in die Bibel. Der Bericht über Joseph ist keine bloße Geschichte; er enthält Einzelheiten, die typisch für Ägypten sind.

2. Woher wusste Joseph, dass Ehebruch für Gott „etwas so Schlechtes“ ist? (1. Mo. 39:9; w22.08 S. 26 Abs. 2).

1. Mose 39:9Niemand in diesem Haus steht über mir, und er hat mir nichts vorenthalten, außer dir, weil du seine Frau bist. Wie also könnte ich so etwas Schlechtes tun und in Wirklichkeit gegen Gott sündigen? “

Kommentar 1: Joseph verstand, dass es nicht nur illoyal gegenüber seinem Herrn gewesen wäre, mit Potiphars Frau zu schlafen. Vor allem wäre es eine Sünde gegen Jehova gewesen.

Kommentar 2: Obwohl das Gesetz von Moses noch nicht niedergeschrieben worden war, wusste Joseph genug über Jehova, um zu verstehen, was er von sexueller Unmoral hielt.

Kommentar 3: Joseph wusste wahrscheinlich, dass Jehova die Ehe für einen Mann und eine Frau geschaffen hatte. Diese Lehre half ihm, klar zwischen richtig und falsch zu unterscheiden.

Kommentar 4: Er konnte auch daraus lernen, wie Jehova die Ehre von Sara und Rebekka schützte. Diese Ereignisse zeigten, wie sehr Jehova die eheliche Treue schätzt.

Kommentar 5: Joseph liebte Jehova und auch seine gerechten Maßstäbe. Deshalb war er entschlossen, das Richtige zu tun, selbst wenn niemand aus seiner Familie in der Nähe war.

3. Warum ließ Jehova zu, dass Joseph Ministerpräsident von Ägypten wurde? (w96 1. 5. S. 11 Abs. 4).

Kommentar 1: Jehova ließ Joseph Ministerpräsident werden, um ihn als Werkzeug zu gebrauchen und die Nachkommen Abrahams zu bewahren.

Kommentar 2: Indem Jehova Joseph Autorität in Ägypten gab, machte er es möglich, dass vor den Hungerjahren Lebensmittelvorräte angelegt wurden.

Kommentar 3: Joseph gelangte nicht nur zu dieser Stellung, um geehrt zu werden. Jehova führte durch das, was Joseph tat, seine Vorsätze weiter aus.

Kommentar 4: Dadurch wurden Leben gerettet, unter anderem das von Jakob, seiner Familie und der künftigen Nation Israel. So schützte Jehova die Linie, aus der der verheißene Nachkomme kommen sollte.

Kommentar 5: Josephs Erlebnisse zeigen, dass Jehova die Dinge so lenken kann, dass sein Vorsatz verwirklicht wird, selbst nach sehr schmerzlichen Umständen.

4. Woher wissen wir, dass Josephs Glaube nie schwächer wurde, nicht einmal, als er 110 Jahre alt war? (1. Mo. 50:25, 26; w07 1. 6. S. 28 Abs. 10, 11).

1. Mose 50:25-26Da ließ Joseph die Söhne Israels schwören. Er sagte: „Gott wird euch ganz sicher seine Aufmerksamkeit schenken. Nehmt meinen Leichnam von hier mit. “ Joseph starb im Alter von 110 Jahren. Er wurde einbalsamiert und in Ägypten in einen Sarg gelegt.

Kommentar 1: Am Ende seines Lebens bat Joseph darum, dass seine Gebeine aus Ägypten mitgenommen würden. Er war überzeugt, dass Jehova sein Volk befreien würde.

Kommentar 2: Joseph war 110 Jahre alt, aber seine Hoffnung war weiterhin fest. Seine Anweisung bezüglich seiner Gebeine war ein einfacher, aber machtvoller Glaubensakt.

Kommentar 3: Diese Anweisung gab den Israeliten während der langen Jahre der Sklaverei Hoffnung. Sie erinnerte sie daran, dass ihre Befreiung ganz sicher kommen würde.

Kommentar 4: Josephs Glaube hing nicht davon ab, dass er die Befreiung selbst erleben würde. Bis zum Ende seines Lebens vertraute er auf Jehovas Versprechen.

Kommentar 5: Ältere Brüder können Joseph nachahmen, indem sie einen starken Glauben bewahren. Ihr gutes Beispiel kann viele stärken, auch nach ihrem Tod.

Was lehrt uns Josephs Verhalten gegenüber seinen Brüdern darüber, wie wir reagieren sollten, wenn ein Bruder uns schlecht behandelt? (1. Mo. 45:4, 5; 50:19–21).

1. Mose 45:4-5„Kommt bitte näher“, sagte Joseph zu seinen Brüdern. Da kamen sie zu ihm. Dann sagte er: „Ich bin euer Bruder Joseph, den ihr nach Ägypten verkauft habt. Aber ihr braucht keine Angst zu haben. Macht euch keine Vorwürfe, weil ihr mich hierher verkauft habt. Gott hat mich vor euch her geschickt, um Leben zu retten.

Kommentar 1: Joseph erkannte ehrlich an, welchen Schaden seine Brüder ihm zugefügt hatten, konzentrierte sich aber nicht auf Rache. Er sah, wie Gott dafür gesorgt hatte, dass daraus die Rettung von Leben hervorging.

1. Mose 50:19-21Joseph antwortete ihnen: „Habt keine Angst. Bin ich an Gottes Stelle? Ihr hattet Schlimmes mit mir vor, aber Gott wollte, dass es gut ausgeht, und er wollte viele Menschen am Leben erhalten, wie er es heute tut. Habt also keine Angst. Ich werde euch und eure Kinder weiter mit Nahrungsmitteln versorgen. “So tröstete er sie und redete ihnen beruhigend zu.

Kommentar 2: Joseph stellte sich nicht an Gottes Stelle, um seine Brüder zu richten. Stattdessen tröstete er sie und versicherte ihnen, dass er weiterhin für sie sorgen würde.

Kommentar 3: Wenn ein Bruder uns schlecht behandelt, lehrt uns Josephs Beispiel, Böses nicht mit Bösem zu vergelten und den Wunsch nach Vergeltung nicht zu nähren.

Kommentar 4: Joseph war freundlich, obwohl er die Macht hatte, anders zu handeln. Auch wir können Worte wählen, die trösten und beruhigen.

Kommentar 5: Zu vergeben bedeutet nicht, den angerichteten Schaden zu leugnen. Joseph erinnerte sich an das Geschehene, überließ die Sache aber Jehova und suchte das Wohl seiner Familie.

… wenn wir in der Schule sind?

Kommentar 1: Joseph blieb Jehova treu, als er weit von zu Hause entfernt war. In der Schule können wir dieselbe Loyalität zeigen, auch wenn niemand aus unserer Familie uns sieht.

Kommentar 2: Vielleicht setzen uns einige Mitschüler unter Druck, etwas Falsches zu tun. Josephs Beispiel spornt uns an, entschlossen Nein zu sagen.

Kommentar 3: Joseph ließ nicht zu, dass seine Umstände sein Verhalten bestimmten. Auch wir dürfen nicht zulassen, dass das Umfeld in der Schule unsere Maßstäbe schwächt.

Kommentar 4: Der Gedanke, dass Jehova bei seinen Dienern ist, kann uns Mut geben. Das hilft uns, das Richtige zu tun, selbst wenn es schwierig ist oder uns anders erscheinen lässt.

Kommentar 5: Die junge Schwester auf dem Bild geht weiterhin selbstsicher ihren Weg. Ihr Beispiel erinnert uns daran, dass wir schlechte Einflüsse mutig zurückweisen können.

… wenn wir auf Reisen sind?

Kommentar 1: Joseph blieb loyal, obwohl er sehr weit von seiner Familie entfernt war. Auch auf Reisen ändern sich Jehovas gerechte Maßstäbe nicht.

Kommentar 2: Wenn wir reisen, haben wir vielleicht mehr Freiheit und weniger Aufsicht. Joseph lehrt uns, dass unsere Loyalität aus Liebe zu Jehova kommen sollte.

Kommentar 3: Joseph wies eine Versuchung zurück, obwohl Potiphars Frau ihm das Leben hätte schwer machen können. Auch wir können das Richtige tun, selbst wenn es uns etwas kostet.

Kommentar 4: Der Bruder auf dem Bild ist geschäftlich unterwegs und gerät in eine Situation, die seine Treue auf die Probe stellen könnte. Er muss wachsam und entschlossen bleiben.

Kommentar 5: Wenn wir uns vor einer Reise vorbereiten, kann uns das helfen, loyal zu bleiben. Wir können im Voraus entscheiden, Situationen zu meiden, die unsere Reinheit gefährden könnten.

… wenn wir ein Telefon oder ein anderes elektronisches Gerät benutzen?

Kommentar 1: Joseph weigerte sich wiederholt, etwas Falsches zu tun. Auch bei der Nutzung eines elektronischen Geräts müssen wir unmoralische Inhalte entschlossen zurückweisen.

Kommentar 2: Auch wenn uns niemand sieht, wenn wir das Telefon benutzen, sieht Jehova, was wir tun. Das stärkt unseren Wunsch, rein zu bleiben.

Kommentar 3: Joseph wollte sich keiner gefährlichen Situation aussetzen. Wir können ihn nachahmen, indem wir Seiten, Gespräche oder Bilder meiden, die falsche Wünsche wecken.

Kommentar 4: Potiphars Frau setzte Joseph Tag für Tag unter Druck. Ähnlich können Versuchungen immer wieder auf dem Bildschirm auftauchen; deshalb müssen wir schnell handeln.

Kommentar 5: Joseph lief weg, als es nötig war. Manchmal ist es die beste Entscheidung, eine Anwendung zu schließen, das Telefon wegzulegen oder unverzüglich um Hilfe zu bitten.

Wie können Sie Josephs Beispiel für Mut nachahmen?

Kommentar 1: Wir können Joseph nachahmen, indem wir die Loyalität zu Jehova über Bequemlichkeit, Chancen oder die Angst vor den Folgen stellen.

Kommentar 2: Joseph zeigte Mut, als er ein unmoralisches Angebot zurückwies. Auch wir müssen entschlossen Nein sagen, wenn man uns unter Druck setzt, etwas Falsches zu tun.

Kommentar 3: Im Gefängnis arbeitete Joseph weiterhin so gut, wie er konnte. Wir können seinen Mut nachahmen, indem wir während einer Prüfung nicht verzweifeln.

Kommentar 4: Joseph vertraute Jehova während vieler schwieriger Jahre. Wir zeigen Mut, wenn wir weiter auf Gott vertrauen, auch wenn die Lösung nicht sofort kommt.

Kommentar 5: Er war auch mutig, als er seine Brüder freundlich behandelte. Zu vergeben und Gutes zu tun, wenn man verletzt wurde, erfordert echten Mut.

Was lehrt mich dieser Bericht über Jehova?

Kommentar 1: Dieser Bericht lehrt, dass Jehova mit Joseph in ganz unterschiedlichen Umständen war: als Sklave, als Gefangener und als Herrscher.

Kommentar 2: Jehova segnete Josephs Anstrengungen, als dieser treu blieb. Das versichert uns, dass Jehova die Loyalität seiner Diener schätzt.

Kommentar 3: Jehova kann bewirken, dass schmerzhafte Situationen zur Verwirklichung seines Vorsatzes beitragen. Durch Joseph tat er das, um Leben zu retten.

Kommentar 4: Jehova ist ein Gott, der Moral und die Ehe schützt. Joseph verstand, wie Jehova darüber denkt, und wollte seine Maßstäbe respektieren.

Kommentar 5: Jehova verließ Joseph nie. Der Bericht spornt uns an, darauf zu vertrauen, dass Jehova auch uns stützen kann, während wir mutig ausharren.

Wie steht dieser Bericht mit Jehovas Vorsatz und dem Hauptthema der Bibel in Verbindung?

Kommentar 1: Jehova gebrauchte Joseph, um die Nachkommen Abrahams während einer Hungersnot zu bewahren. So schützte er die Linie, die mit seinem Versprechen verbunden war.

Kommentar 2: Jakobs Familie kam nach Ägypten und blieb am Leben. Aus dieser Familie sollte die Nation Israel hervorgehen.

Kommentar 3: Josephs prophetische Träume erfüllten sich, als sich seine Brüder vor ihm verbeugten. Das bestätigt, dass Jehova ausführt, was er sich vornimmt.

Kommentar 4: Der Bericht zeigt, dass Jehova die Ereignisse so lenken kann, dass seine Vorsätze verwirklicht werden, auch wenn seine Diener Ungerechtigkeit erleiden.

Kommentar 5: Die Bewahrung der Nachkommen Abrahams war entscheidend für die Verwirklichung von Jehovas Vorsatz und des Hauptthemas der Bibel.

Was möchte ich Joseph fragen, wenn er aufersteht?

Kommentar 1: Wir könnten ihn fragen, wie er während der vielen Jahre in Sklaverei und im Gefängnis sein Vertrauen zu Jehova bewahren konnte.

Kommentar 2: Vielleicht würden wir gern wissen, was ihm half, so standhaft zu bleiben, als Potiphars Frau ihn Tag für Tag bedrängte.

Kommentar 3: Wir könnten ihn fragen, wie er sich fühlte, als er sah, dass seine Brüder sich verändert hatten und er die Gelegenheit bekam, ihnen zu helfen.

Kommentar 4: Es wäre interessant, ihn zu fragen, wie er seinen Glauben stärkte, während er darauf wartete, dass Jehova seine Versprechen bezüglich seiner Familie erfüllte.

Kommentar 5: Wir könnten ihn auch fragen, was er dachte, als er sah, dass Jehova seine schwierigen Erlebnisse gebrauchte, um so viele Menschen zu retten.


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