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Nach geistigen Schätzen graben für die Woche vom 4. bis 10. Januar 2027

Nach geistigen Schätzen graben für die Woche vom 4. bis 10. Januar 2027

Hesekiel 12:24: Wie hat sich diese Prophezeiung in unseren Tagen erfüllt? (rr S. 100 Abs. 15; S. 105 Abs. 27).

Hesekiel 12:24 — Unter dem Volk Israel wird es nämlich keine falsche Vision oder schmeichlerische Wahrsagerei mehr geben.

Antwort 1: Diese Prophezeiung hat sich dadurch erfüllt, dass unter Gottes Volk Lehren und Bräuche der falschen Religion beseitigt wurden. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts begannen sich treue Christen in kleinen Gruppen zu versammeln und diese Bräuche aufzugeben. Es ging nicht einfach darum, religiöse Gruppen zu bilden, sondern darum, eine reine Anbetung wiederherzustellen, die sich auf die Bibel stützt und frei von der Verunreinigung durch die falsche Religion ist.

Antwort 2: Ein konkreter Aspekt der Erfüllung war die Ablehnung von Lehren, die keine biblische Grundlage hatten. Treue Christen verstanden, dass die Dreieinigkeit, die Unsterblichkeit der Seele und die Hölle ihre Wurzeln in der falschen Religion hatten. Deshalb hörten sie auf, diese Lehren anzunehmen. Die Wiederherstellung der reinen Anbetung bestand also nicht nur darin, bestimmte Bräuche aufzugeben. Sie schloss auch ein, ihre Glaubensansichten von Lehren zu reinigen, die nicht aus Gottes Wort stammten.

Antwort 3: Die Prophezeiung hat sich auch in Verbindung mit dem Gebrauch von Bildern erfüllt. Treue Christen machten deutlich, dass es Götzendienst ist, Bilder zur Anbetung Gottes zu verwenden. So erkannten sie in etwas, was viele Menschen als Teil ihrer Frömmigkeit betrachteten, einen Brauch der falschen Religion. Das Aufgeben von Bildern war ein konkreter Ausdruck der religiösen Reinigung, die mit der Wiederherstellung der reinen Anbetung einherging.

Antwort 4: Ein weiterer Aspekt der Erfüllung betrifft das Kreuz. Gottes Volk verstand nach und nach, dass auch sein Gebrauch bei der Anbetung Götzendienst ist. Die Reinigung war daher nicht abgeschlossen, als man einige Lehren ablehnte oder bestimmte Bilder nicht mehr benutzte. Als diese Angelegenheit klarer verstanden wurde, gab man auch das Kreuz auf. Das zeigt, dass die Beseitigung der Bräuche der falschen Religion schrittweise erfolgte.

Antwort 5: Die Erfüllung ist Teil einer umfassenderen Wiederherstellung: der reinen Anbetung. Jehova hatte versprochen, dass die Verbannten zurückkehren und ihn ohne die Verunreinigung durch Götzendienst und andere abscheuliche Bräuche anbeten würden. In unseren Tagen spiegelt sich dieses Versprechen in der religiösen Reinigung von Gottes Volk wider. Das war der grundlegende Segen, denn alle anderen versprochenen Segnungen hingen davon ab, dass zuerst eine Anbetung wiederhergestellt wurde, die Jehova annehmen konnte.

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Geistige Schätze aus HESEKIEL 11

Hesekiel 11:2 — Gott sagte nun zu mir: „Menschensohn, das sind die Männer, die Böses planen und in dieser Stadt üble Ratschläge geben.

Kommentar 1: Hesekiel 11:2 zeigt, dass ein Rat schädlich sein kann, auch wenn er von einflussreichen Personen kommt. Diese Männer führten das Volk in eine falsche Richtung. Das erinnert mich daran, dass ich einen Rat erst mit dem vergleichen sollte, was Jehova lehrt, bevor ich ihn annehme. Die Stellung oder das Ansehen desjenigen, der spricht, macht seine Worte nicht zu einer guten Anleitung.

Hesekiel 11:4 — Darum prophezeie gegen sie. Prophezeie, Menschensohn. “

Kommentar 2: In Hesekiel 11:4 wies Jehova den Propheten an, gegen diejenigen zu sprechen, die schlechten Rat gaben. Es war keine leichte Botschaft, doch Hesekiel durfte sie nicht abändern, um eine unangenehme Reaktion zu vermeiden. Im Dienst spornt mich das an, respektvoll zu erklären, was die Bibel sagt, auch wenn es nicht mit den Ansichten jemandes übereinstimmt. Freundlich zu sein bedeutet nicht, die Wahrheit zu verbergen, sondern sie taktvoll und treu zu vermitteln.

Hesekiel 11:5 — Dann kam der Geist Jehovas über mich und Gott forderte mich auf: „Sag: ‚Das sind die Worte Jehovas: „Was ihr gesagt habt, ist richtig, Volk Israel, und ich weiß, was ihr denkt.

Kommentar 3: Hesekiel 11:5 hebt hervor, dass Jehova wusste, was diese Männer dachten. Er ließ sich nicht vom äußeren Anschein täuschen und beschränkte sich nicht darauf, ihre Worte zu hören. Das hilft mir, meine Beweggründe zu prüfen, nicht nur mein sichtbares Verhalten. Ich kann mich fragen, warum ich etwas tue und welche Wünsche ich pflege. Ich möchte mich nicht damit zufriedengeben, geistig zu wirken, sondern auch in meinen Gedanken Liebe und Respekt für Jehova zeigen.

Hesekiel 11:12 — und ihr werdet erkennen müssen, dass ich Jehova bin. Denn ihr habt meine Vorschriften nicht befolgt und euch nicht an meine Rechtsentscheidungen gehalten, sondern euch nach den Rechtsentscheidungen der Völker um euch herum gerichtet.‘“

Kommentar 4: In Hesekiel 11:12 zeigt Jehova, dass die Israeliten seine Maßstäbe durch die der Nachbarvölker ersetzt hatten. Das Problem war nicht, dass sie nicht wussten, wer ihr Gott war, sondern dass sie andere Maßstäbe für ihr Handeln übernommen hatten. Das bringt mich dazu, über meine täglichen Entscheidungen nachzudenken. Nur weil ein Verhalten üblich oder angesehen ist, bedeutet das nicht, dass es richtig ist. Ich muss prüfen, ob meine Entscheidungen biblische Grundsätze widerspiegeln oder lediglich die Bräuche meiner Umgebung.

Hesekiel 11:13 — Sobald ich prophezeite, starb Pelạtja, der Sohn Benạjas, und ich warf mich auf den Boden und rief laut: „Ach, Souveräner Herr Jehova! Willst du die Übriggebliebenen Israels ausrotten? “

Kommentar 5: Hesekiels Reaktion in Kapitel 11, Vers 13, zeigt, wie sehr er sich um das Volk sorgte. Als Pelatja starb, freute er sich nicht, sondern brachte Jehova seine Angst und Trauer zum Ausdruck. Sein Beispiel erinnert mich daran, dass mich das Sprechen über Gottes Strafgerichte nicht gefühllos machen darf. Im Dienst möchte ich mich ehrlich für die Menschen interessieren und mir wünschen, dass sie auf Jehova hören, statt eine überhebliche Haltung einzunehmen.

Hesekiel 11:15 — „Menschensohn, die Bewohner Jerusalems haben deinen Brüdern, denen mit dem Rückkaufsrecht, samt dem ganzen Haus Israel gesagt: ‚Bleibt weit weg von Jehova. Das Land gehört uns, es wurde uns als Besitz gegeben.‘

Kommentar 6: Hesekiel 11:15 zeigt, dass die Bewohner Jerusalems die Verbannten verachteten und meinten, das Land gehöre ihnen. Sie benutzten ihre Lage, um sich über ihre Brüder zu erheben. Das lehrt mich, die Beziehung eines Menschen zu Jehova nicht nach seinen äußeren Umständen zu beurteilen. Wer Schwierigkeiten durchmacht, verdient nicht weniger Respekt. In der Versammlung möchte ich Vergleiche vermeiden und diejenigen würdig behandeln, die schmerzhafte Zeiten durchmachen.

Hesekiel 11:16 — Darum sag: ‚Das sind die Worte des Souveränen Herrn Jehova: „Obwohl ich sie weit weg unter die Völker geschickt und unter die Länder zerstreut habe, werde ich in den Ländern, in die sie gezogen sind, für eine kleine Weile für sie zum Heiligtum werden. “‘

Kommentar 7: In Hesekiel 11:16 versprach Jehova, für die Verbannten in den Ländern, in denen sie sich befanden, ein Heiligtum zu sein. Obwohl sie weit von ihrer Heimat entfernt waren, standen sie nicht außerhalb seiner Reichweite. Es tröstet mich, dass Jehova auch dort für sie sorgen konnte. Wenn mich eine Veränderung meiner Umstände von vertrauten Orten und Menschen entfernt, kann ich mich ihm im Gebet weiter nähern. Seine Hilfe ist nicht auf die Umgebung beschränkt, in der ich mich früher sicher fühlte.

Hesekiel 11:17 — Deshalb sag: ‚Das sind die Worte des Souveränen Herrn Jehova: „Ich werde euch auch wieder zusammenbringen aus den Völkern und euch sammeln aus den Ländern, wohin ihr zerstreut worden seid, und ich werde euch das Land Israel geben.

Kommentar 8: Hesekiel 11:17 enthält ein sehr konkretes Versprechen: Jehova würde die Zerstreuten versammeln und ihnen ihr Land zurückgeben. Für die Verbannten konnte ihre Lage kaum veränderbar erscheinen, doch Jehova hatte seinen Vorsatz nicht vergessen. Das hilft mir, seine Versprechen nicht nach dem zu beurteilen, was ich im Augenblick sehen kann. Meine Hoffnung muss nicht davon abhängen, dass die Umstände günstig aussehen, sondern von dem Vertrauen, das der verdient, der sein Wort gegeben hat.

Hesekiel 11:18 — Sie werden dorthin zurückkehren und alles Widerliche und alle abscheulichen Praktiken ausmerzen.

Kommentar 9: Hesekiel 11:18 zeigt, dass die Rückkehr in das Land nicht ausreichen würde. Die Rückkehrer mussten die Dinge und Bräuche beseitigen, die Jehova hasste. Die Wiederherstellung der reinen Anbetung erforderte Taten, nicht nur gute Gefühle. Das spornt mich an zu prüfen, ob ich einen religiösen Brauch beibehalte, der nicht mit der Bibel übereinstimmt. Wenn ich so etwas entdecke, sollte mich die Liebe zu Jehova dazu bewegen, es aufzugeben, auch wenn es für mich einen sentimentalen Wert hat.

Hesekiel 11:19 — Ich werde ihnen ein geeintes Herz geben und einen neuen Geist in sie legen. Das Herz aus Stein werde ich aus ihrem Körper entfernen und ihnen ein Herz aus Fleisch geben,

Kommentar 10: In Hesekiel 11:19 unterstreicht der Gegensatz zwischen einem Herzen aus Stein und einem Herzen aus Fleisch, wie wichtig es ist, Härte abzulegen und für Jehova empfänglich zu sein. Er suchte nicht nur äußere Veränderungen. Das lässt mich darüber nachdenken, wie ich auf biblischen Rat reagiere. Verschließe ich mich sofort oder bin ich bereit, meine Einstellung zu überdenken? Ich möchte Jehova um Hilfe bitten, damit mein Herz für seine Anleitung empfänglich bleibt und ich bereit bin, mich zu ändern.

Hesekiel 11:20 — damit sie meine Bestimmungen befolgen und meine Rechtsentscheidungen beachten und ihnen Folge leisten. Dann werden sie mein Volk sein und ich werde ihr Gott sein. “‘

Kommentar 11: Hesekiel 11:20 erklärt, wozu das Volk ein verändertes Herz brauchte: um Jehovas Bestimmungen zu befolgen. Eine gute innere Einstellung musste sich also im Verhalten zeigen. Dieser Vers hilft mir, mein persönliches Studium zu beurteilen. Es genügt nicht, dass mir ein Gedanke schön oder interessant erscheint; ich muss überlegen, wie ich ihn in die Tat umsetzen kann. Gehorsam ist eine konkrete Möglichkeit zu zeigen, dass ich meine Freundschaft mit Jehova schätze und zu seinem Volk gehören möchte.

Hesekiel 11:25 — Ich teilte den Verschleppten dann alles mit, was Jehova mir gezeigt hatte.

Kommentar 12: Hesekiel 11:25 sagt, dass der Prophet den Verbannten alles mitteilte, was Jehova ihm gezeigt hatte. Er behielt die Informationen nicht für sich und wählte nicht nur das aus, was sich leicht vermitteln ließ. Sein Beispiel lehrt mich, das, was ich aus der Bibel lerne, treu weiterzugeben. Wenn ich in den Zusammenkünften kommentiere oder im Dienst lehre, möchte ich die Botschaft klar erklären, ohne persönliche Gedanken als Lehren Jehovas auszugeben oder etwas wegzulassen, was der Zuhörer wissen muss.

Geistige Schätze aus HESEKIEL 12

Hesekiel 12:2 — „Menschensohn, du lebst unter einem rebellischen Volk. Sie haben Augen zum Sehen, sehen aber nichts, und Ohren zum Hören, hören aber nichts, denn sie sind ein rebellisches Volk.

Kommentar 1: Hesekiel 12:2 zeigt, dass das Problem des Volkes nicht darin bestand, dass es keine Augen oder Ohren hatte, sondern dass es rebellisch war. Die Menschen konnten die Botschaft hören und sich trotzdem weigern, sie anzunehmen. Das erinnert mich daran, dass Zuhören in einer Zusammenkunft mehr bedeutet, als anwesend zu sein. Ich brauche eine demütige Einstellung, die bereit ist zu erkennen, was ich ändern muss, und entsprechend zu handeln.

Hesekiel 12:3 — Doch du, Menschensohn, pack deine Sachen für die Gefangenschaft und mach dich dann bei Tag vor ihren Augen auf den Weg. Zieh vor ihren Augen von deinem Zuhause aus an einen anderen Ort und geh so in die Gefangenschaft. Vielleicht werden sie es zur Kenntnis nehmen, auch wenn sie ein rebellisches Volk sind.

Kommentar 2: In Hesekiel 12:3 fällt mir auf, dass Jehova dem Volk weiterhin die Möglichkeit gab, aufmerksam zu werden, obwohl er es als rebellisch bezeichnete. Er forderte Hesekiel auf, die Gefangenschaft sichtbar darzustellen. Das zeigt, dass Jehova bereit war, sie weiterhin zu warnen. Im Dienst spornt mich das an, jemanden nicht aufzugeben, nur weil er früher kein Interesse gezeigt hat. Ich kann nach einer klaren und respektvollen Möglichkeit suchen, ihm zu helfen, die biblische Botschaft zu verstehen.

Hesekiel 12:7 — Ich tat, wie befohlen. Am Tag brachte ich meine Sachen hinaus, als wäre es Gepäck für die Gefangenschaft. Am Abend machte ich dann mit den Händen ein Loch in die Mauer. Als es dunkel war, brachte ich meine Sachen hinaus und trug sie auf der Schulter direkt vor ihren Augen weg.

Kommentar 3: Hesekiel 12:7 hebt den sorgfältigen Gehorsam des Propheten hervor. Er packte sein Gepäck, machte mit den Händen ein Loch und trug seine Sachen genau so, wie ihm aufgetragen worden war. Das erforderte Anstrengung und setzte ihn den Blicken anderer aus. Sein Beispiel spornt mich an, meinen Gehorsam nicht auf das zu beschränken, was bequem oder unauffällig ist. Wenn ich erkenne, was Jehova in seinem Wort verlangt, möchte ich es umsetzen, auch wenn es Arbeit bedeutet oder ich mich beobachtet fühle.

Hesekiel 12:9 — „Menschensohn, hat dich das Volk Israel, das rebellische Volk, nicht gefragt: ‚Was machst du da?‘?

Kommentar 4: In Hesekiel 12:9 führte die Frage, was der Prophet tat, zu einer Erklärung der Botschaft. Seine Handlungen machten etwas sichtbar, was das Volk verstehen musste. Das lässt mich über den Wert nachdenken, beim Lehren Interesse zu wecken. Statt zu viele Informationen auf einmal zu geben, kann ich eine einfache Frage oder ein passendes Beispiel verwenden und danach den Zusammenhang mit der Bibel erklären. Das Ziel ist nicht, zu beeindrucken, sondern das Verständnis zu erleichtern.

Hesekiel 12:10 — Teil ihnen mit: ‚Das sagt der Souveräne Herr Jehova: „Dieser Ausspruch betrifft den Vorsteher in Jerusalem und das ganze Volk Israel in der Stadt. “‘

Kommentar 5: Hesekiel 12:10 zeigt, dass Jehovas Erklärung sowohl den Vorsteher von Jerusalem als auch das ganze Volk Israel dort betraf. Die Verantwortung vor Gott verschwand nicht dadurch, dass jemand eine wichtige Stellung innehatte. Das erinnert mich daran, dass biblische Grundsätze für alle gelten. Wenn ich in der Familie oder in der Versammlung Verantwortung trage, sollte ich nicht denken, dass ich weniger Rat brauche. Im Gegenteil: Ich möchte Jehovas Anleitung als Erster ernst nehmen.

Hesekiel 12:13 — Ich werde mein Netz über ihn werfen und er wird in meinem Jagdnetz gefangen werden. Dann bringe ich ihn nach Babylon, in das Land der Chaldäer, aber er wird es nicht sehen. Und dort wird er sterben.

Kommentar 6: In Hesekiel 12:13 kündigte Jehova an, den Vorsteher von Jerusalem wie mit einem Netz zu fangen. Selbst wenn er zu fliehen versuchte, konnte er dem göttlichen Urteil nicht entgehen. Diese Passage erinnert mich daran, dass es das Problem vor Jehova nicht löst, ein Verhalten zu verbergen oder zu verhindern, dass andere davon erfahren. Wenn ich etwas Falsches getan habe, ist es vernünftig, es nicht zu entschuldigen oder zu vertuschen, sondern es anzuerkennen und mich zu korrigieren. Mir sollte es wichtiger sein, mit Jehova im Reinen zu sein, als den Schein zu wahren.

Hesekiel 12:16 — Doch einige wenige von ihnen werde ich von Schwert, Hunger und Pest verschonen, damit sie unter den Völkern, zu denen sie gehen, von all ihren abscheulichen Praktiken berichten können. Und sie werden erkennen müssen, dass ich Jehova bin. “

Kommentar 7: Hesekiel 12:16 zeigt, dass einige Überlebende unter den Völkern über die abscheulichen Bräuche berichten würden, die sie begangen hatten. Ihr Bericht sollte die Ursachen des Geschehenen nicht verheimlichen. Das lehrt mich, Fehler ehrlich anzuerkennen. Wenn ich eine Situation erklären muss, in der ich falsch gehandelt habe, sollte ich nicht nur die Einzelheiten erzählen, die für mich günstig sind. Meine Verantwortung zuzugeben, statt andere oder die Umstände zu beschuldigen, zeigt Respekt vor Jehovas Maßstäben.

Hesekiel 12:18 — „Menschensohn, du sollst dein Brot zitternd essen und dein Wasser voller Unruhe und Angst trinken.

Kommentar 8: Hesekiel 12:18 zeigt, wie der Prophet die Angst darstellte, mit der die Menschen essen und trinken würden. Die Warnung beschrieb nicht nur materielle Verluste, sondern machte auch das emotionale Leid sichtbar. Das erinnert mich daran, dass jemand Nahrung haben und trotzdem tiefe Angst durchmachen kann. In der Versammlung möchte ich mich nicht nur für die praktischen Bedürfnisse meiner Brüder interessieren, sondern auch dafür, wie sie sich fühlen, ihnen geduldig zuhören und ihre Ängste nicht herunterspielen.

Hesekiel 12:19 — Teil dem Volk des Landes mit: ‚Das sagt der Souveräne Herr Jehova zu den Bewohnern Jerusalems im Land Israel: „Voller Angst werden sie ihr Brot essen und voller Schaudern ihr Wasser trinken, denn ihr Land wird völlig verwüstet werden wegen der Gewalttätigkeit aller, die darin wohnen.

Kommentar 9: Hesekiel 12:19 verbindet die Verwüstung des Landes mit der Gewalt seiner Bewohner. Jehova betrachtete Gewalt nicht als unwichtig, und ihre Folgen würden das Leben der Menschen tief beeinträchtigen. Das veranlasst mich zu prüfen, wie ich andere behandle, besonders wenn ich verärgert bin. Ich möchte aggressives Verhalten nicht damit rechtfertigen, dass ich müde oder unter Druck bin. Meine Worte und Taten sollen dazu beitragen, dass mein Zuhause ein Ort des Friedens und nicht der Angst ist.

Hesekiel 12:22 — „Menschensohn, was habt ihr da für ein Sprichwort in Israel? Ihr sagt: ‚Die Tage verstreichen und jede Vision löst sich in nichts auf.‘

Kommentar 10: In Hesekiel 12:22 drückte ein bekanntes Sprichwort die Vorstellung aus, dass Visionen nie in Erfüllung gingen. Die ständige Wiederholung dieses Satzes konnte Unglauben vernünftig erscheinen lassen. Das erinnert mich daran, dass eine Meinung nicht dadurch wahr wird, dass viele sie wiederholen. Wenn ich Bemerkungen höre, die sich über Jehovas Versprechen lustig machen, muss ich zu dem zurückkehren, was in seinem Wort steht. Ich möchte nicht zulassen, dass der selbstsichere Ton anderer die Gründe ersetzt, aus denen ich ihm vertraue.

Hesekiel 12:25 — ‚„Denn ich, Jehova, werde sprechen. Was ich auch immer sage, es wird ohne weiteren Aufschub geschehen. In deinen Tagen, o rebellisches Volk, werde ich sprechen und meine Worte ausführen“, erklärt der Souveräne Herr Jehova.‘“

Kommentar 11: Hesekiel 12:25 stellt Jehova als einen Gott dar, der nicht nur spricht, sondern auch ausführt, was er ankündigt. Damals versicherte er, dass er sein Wort noch zu Lebzeiten derer ausführen würde, die es hörten. Das stärkt mein Vertrauen in seine Treue. Ich muss seinen Versprechen keine eigenen Zeitangaben oder Berechnungen hinzufügen, um sie für sicher zu halten. Ihr Wert beruht darauf, dass sie von Jehova stammen, der das, was er sagt, auch erfüllen kann.

Hesekiel 12:27 — „Menschensohn, das sagt das Volk Israel: ‚Die Vision, die er sieht, ist erst für viel später. Er prophezeit über die ferne Zukunft.‘

Kommentar 12: In Hesekiel 12:27 leugneten einige die Prophezeiung nicht direkt, verlegten sie aber in eine so ferne Zukunft, dass sie keinen Grund sahen zu reagieren. Diese Einstellung konnte dasselbe Ergebnis haben wie Unglaube: Sie blieben unverändert. Das hilft mir, mich zu fragen, ob ich eine Änderung aufschiebe, von der ich weiß, dass ich sie vornehmen muss. Ich muss nicht wissen, wie viel Zeit noch bleibt, um mich für den Gehorsam gegenüber Jehova zu entscheiden. Wichtig ist, jetzt auf seine Anleitung zu reagieren, weil ich bereits weiß, dass sie richtig ist.

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