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Uns im Dienst verbessern für die Woche vom 15. bis 21. März 2027

Uns im Dienst verbessern für die Woche vom 15. bis 21. März 2027

Gespräche beginnen

Aufgabendaten

Aufgabe: Gespräche beginnen
Dauer: 3 min
Lektion und Punkt: Lektion 6 · Mut · Punkt 4
Lernziel: Legen Sie Vorurteile ab. Manchmal fällt es uns schwer, auf bestimmte Menschen zuzugehen, weil sie anders aussehen, einen anderen wirtschaftlichen oder sozialen Status haben, anders leben oder andere religiöse Ansichten haben. Aber denken Sie daran:
Rahmenhandlung: In der Werkstatt übergibt ein Mitarbeiter seinem Vorgesetzten die Inventarliste und bittet ihn bei dieser Gelegenheit, an einem Tag früher gehen zu dürfen, obwohl sie noch nie über ihre Glaubensansichten gesprochen haben
Zugeordneter Bibeltext: Apostelgeschichte 10:34-35 — Darauf begann Petrus zu reden. Er sagte: „Jetzt verstehe ich wirklich, dass Gott nicht parteiisch ist, sondern dass er in jedem Volk den Menschen annimmt, der Ehrfurcht vor ihm hat und tut, was richtig ist.
Offizielles Material: INFORMELLES ZEUGNISGEBEN. Bitte deinen Vorgesetzten um frei, damit du der Gedenkfeier beiwohnen kannst (lmd Lektion 6, Punkt 4).

Verkündiger: Hier ist die Inventarliste. Die fehlenden Teile sind am Ende doch noch gekommen, deshalb ist sie jetzt aktuell. Haben Sie einen Moment Zeit, damit ich Sie etwas Persönliches fragen kann?

Person: Ja, sag nur. Solange es kein weiteres Problem mit der Bestellung ist … Diese Woche hatten wir davon schon genug.

Verkündiger: Nein, diesmal geht es nicht darum. Ich wollte Sie bitten, an einem Tag zwei Stunden früher gehen zu dürfen, um der Gedenkfeier beizuwohnen. Ich habe den Antrag mit dem Datum dabei, damit Sie ihn rechtzeitig prüfen können.

Person: Die Gedenkfeier? Ich weiß nicht, was das ist. Hat das mit deiner Religion zu tun?

Verkündiger: Ja, ich bin Jehovas Zeuge. Das ist für mich ein sehr wichtiger religiöser Anlass, und ich würde gern hingehen. Deshalb spreche ich lieber jetzt darüber, bevor Sie die Arbeit für diese Woche einteilen.

Person: Gut, dass du Bescheid sagst, aber ich kann dir noch nicht zusagen. Wenn eine dringende Reparatur hereinkommt, brauche ich bis zum Feierabend Leute. Außerdem möchte ich nicht, dass die anderen einfach für dich einspringen müssen.

Verkündiger: Das verstehe ich. Ich möchte ihnen keine Arbeit liegen lassen. Wäre es möglich, diese Stunden durch andere zu ersetzen, wenn das mit der Organisation vereinbar ist? Ich kann meinen Teil vorbereiten und mich an das von Ihnen vorgegebene Verfahren halten.

Person: Das müsste ich mir ansehen. Ich bin zwar nicht gläubig, aber ich respektiere, dass es dir wichtig ist. Ich möchte nur nicht, dass es so aussieht, als würde ich dir aus religiösen Gründen einen Vorteil verschaffen.

Verkündiger: Natürlich müsste der Antrag wie jeder andere persönliche Antrag geprüft werden. Ich erwarte wegen meiner Glaubensansichten keine Sonderbehandlung. Gerade an der Bibel schätze ich, dass sie lehrt, niemanden gegenüber anderen zu bevorzugen.

Person: Manchmal scheint es aber umgekehrt zu sein. Manche sehr religiösen Menschen behandeln nur die Angehörigen ihrer eigenen Gruppe gut. Das kann ich nur schwer verstehen.

Verkündiger: Ich verstehe, dass dich das abschreckt. Es wäre nicht richtig, jemanden nur danach zu beurteilen, zu welcher Gruppe er gehört. Petrus hat etwas gesagt, das erklärt, wie Gott Menschen sieht. Darf ich dir diese zwei Sätze vorlesen?

Person: Ja, wenn es kurz ist. Ich muss gleich wieder in die Werkstatt.

Verkündiger: Natürlich. Achte bitte auf Apostelgeschichte 10:34, 35 und darauf, was Gott berücksichtigt.

Verkündiger: Apostelgeschichte 10:34-35 — Darauf begann Petrus zu reden. Er sagte: „Jetzt verstehe ich wirklich, dass Gott nicht parteiisch ist, sondern dass er in jedem Volk den Menschen annimmt, der Ehrfurcht vor ihm hat und tut, was richtig ist. Petrus erkannte, dass Gott niemanden wegen seiner Nationalität bevorzugt. Er achtet darauf, ob jemand Ehrfurcht vor ihm hat und das Richtige tut. Das erinnert mich daran, niemanden wegen seiner Herkunft oder seiner Glaubensansichten zu beurteilen.

Person: Wenn das wirklich umgesetzt wird, finde ich das gut. Wegen des freien Tages: Lass mir den Antrag da. Zuerst muss ich prüfen, wer an dem Nachmittag da sein wird.

Verkündiger: Hier bitte. Danke, dass Sie mir zugehört haben. Soll ich Sie am Montag fragen, wenn Sie prüfen konnten, wie die Arbeit eingeteilt wird?

Person: Ja, wir sprechen am Montag darüber. Wenn es eine Möglichkeit gibt, diese Stunden anders abzudecken, sehen wir uns das dann an.

Verkündiger: Würde es Ihnen helfen, wenn ich einen konkreten Vorschlag mitbringe? Ich könnte zum Beispiel fragen, ob ein Kollege bereit wäre, eine Schicht mit mir zu tauschen, ohne irgendetwas vorauszusetzen.

Person: Du kannst fragen, aber ich möchte nicht, dass sich jemand verpflichtet fühlt oder ihr einen Tausch vereinbart, bevor ich ihn genehmigt habe.

Verkündiger: Natürlich. Ich würde erklären, dass er ohne Bedenken Nein sagen kann. Wenn es für ihn passt, würden wir Ihnen den Vorschlag vorlegen, damit Sie prüfen können, ob er funktioniert.

Person: So ist es in Ordnung. Wichtig ist, dass die Werkstatt ausreichend besetzt bleibt.

Verkündiger: Einverstanden. In der Zwischenzeit arbeite ich an meinen Aufgaben weiter. Sie müssen mir jetzt noch keine Antwort geben.

Interesse fördern

Aufgabendaten

Aufgabe: Interesse fördern
Dauer: 4 min
Lektion und Punkt: Lektion 9 · Einfühlungsvermögen · Punkt 3
Lernziel: Hören Sie aufmerksam zu. Lassen Sie die Person ausreden und unterbrechen Sie sie nicht. Wenn sie einen Einwand äußert oder ihre Gefühle und Sorgen mitteilt, gehen Sie nicht darüber hinweg. Wenn Sie aufmerksam zuhören, merkt die Person, dass Sie wirklich daran interessiert sind, was sie denkt.
Rahmenhandlung: An ihrer Haustür spricht Elena mit der Verkündigerin, die ihr bei einem früheren Besuch die Einladung zur Gedenkfeier gegeben hat, während sie überlegt, ob sie sich mit ihrer Schwester für den Besuch organisieren kann
Zugeordneter Bibeltext: Lukas 22:19 — Auch nahm er ein Brot, sprach ein Dankgebet, brach das Brot und gab es ihnen mit den Worten: „Es steht für meinen Körper, der für euch gegeben wird. Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich. “
Offizielles Material: VON HAUS ZU HAUS. Die Person hat bei einem früheren Besuch die Einladung zur Gedenkfeier angenommen. Beantworte ihre Fragen dazu, was während der Veranstaltung geschehen wird (lmd Lektion 9, Punkt 3).

Verkündiger: Hallo, Elena. Hast du einen Moment Zeit? Beim letzten Mal habe ich dir die Einladung gegeben, aber du warst beschäftigt, und wir konnten nicht viel reden.

Person: Ja, ich wollte dich tatsächlich etwas fragen. Ich habe meiner Schwester die Einladung gezeigt, falls sie mitkommt. Sie fragte mich, was stattfinden würde, aber ich konnte es ihr nicht erklären. Ich erinnerte mich nur daran, dass es um den Tod Jesu ging.

Verkündiger: Dann können wir darüber sprechen, bevor ihr euch organisiert. Was möchtet ihr über die Veranstaltung wissen?

Person: Vor allem, worüber gesprochen wird. Meine Schwester denkt, es wird daran erinnert, wie Jesus gelitten hat. Und ehrlich gesagt möchte ich den Nachmittag auch nicht damit verbringen, schmerzhafte Einzelheiten zu hören. Zu Hause haben wir in letzter Zeit schon genug Sorgen.

Verkündiger: Das verstehe ich. Wenn ihr eine Beschreibung seines Leidens erwartet, ist es verständlich, dass ihr darüber nachdenkt. Die biblische Erklärung konzentriert sich darauf, warum wir an seinen Tod erinnern und was er für uns bedeutet.

Person: Das klingt anders. Aber ich verstehe immer noch nicht, warum an seinen Tod erinnert wird. Jesus hat zu Lebzeiten auch Gutes getan. Mich interessiert mehr, wie er mit Menschen umging.

Verkündiger: Natürlich ist seine Art, mit Menschen umzugehen, wichtig. An seinen Tod zu erinnern bedeutet nicht, sein Leben nicht mehr zu schätzen. Er selbst sagte etwas, das den Grund für diesen Anlass erklärt.

Person: Hat er darum gebeten, dass man so an ihn erinnert? Das wusste ich nicht. Ich dachte, es sei ein Brauch, der später begonnen hatte.

Verkündiger: Ja, deshalb lohnt es sich, zu sehen, was er gesagt hat. Ich lese dir Lukas 22:19 vor. Achte darauf, wie er das, was er für seine Jünger geben würde, mit der Bitte verband, an ihn zu erinnern. Darf ich Lukas 22:19 vorlesen?

Verkündiger: Lukas 22:19 — Auch nahm er ein Brot, sprach ein Dankgebet, brach das Brot und gab es ihnen mit den Worten: „Es steht für meinen Körper, der für euch gegeben wird. Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich. “ Jesus erklärte, dass er seinen Körper zu ihrem Nutzen geben würde. Es geht also nicht einfach darum, an einen schmerzhaften Augenblick zu erinnern, sondern das zu schätzen, was er für andere getan hat.

Person: Jetzt verstehe ich besser, warum ihr das tut. Aber dass sein Tod anderen Menschen zugutekommt, fällt mir schwer. Ich will nicht behaupten, es zu verstehen, nur weil ich es gehört habe.

Verkündiger: Du musst mir nicht sagen, dass du es verstehst. Danke, dass du mir das erklärt hast. Fällt es dir schwerer zu verstehen, warum er sterben musste, oder wie das mit dir zu tun haben kann?

Person: Eher Letzteres. Das ist so lange her. Ich kann anerkennen, dass es großzügig war, aber zu denken, dass es mit mir zu tun hat … da fehlt mir etwas.

Verkündiger: Deine Frage lautet also nicht nur, was geschehen ist, sondern warum es dich persönlich interessieren sollte. Das ist eine gute Frage, die du bei der biblischen Erklärung der Gedenkfeier im Sinn behalten kannst.

Person: Kann ich der Erklärung folgen, ohne viel über die Bibel zu wissen? Du nennst Lukas und findest die Stelle sofort. Ich müsste erst herausfinden, wo dieses Buch steht.

Verkündiger: Wenn du möchtest, können wir uns zusammensetzen, und ich helfe dir, die Texte zu finden. Wenn etwas unklar bleibt, können wir danach darüber sprechen. Du musst nicht alle Fragen klären, bevor du entscheidest, ob du kommst.

Person: Das würde mir helfen. Aber ich möchte auch nicht, dass du danach denkst, ich sei mit allem einverstanden, nur weil ich da war. Manchmal höre ich lieber zu und denke selbst darüber nach.

Verkündiger: Ich werde deine Anwesenheit nicht so verstehen, als wärst du mit allem einverstanden. Du hast mir erklärt, wie du darüber denkst, und das respektiere ich. Wenn du danach reden möchtest, höre ich dir zu; wir müssen kein Gespräch erzwingen.

Person: Gut. Ich werde es meiner Schwester erzählen. Ich sage ihr, dass anhand der Bibel erklärt wird, warum ihr an den Tod Jesu erinnert. Aber ich muss noch sehen, ob sie mich begleiten kann.

Verkündiger: In Ordnung. Möchtest du dich bei mir melden, wenn ihr es wisst?

Person: Ja, lieber. Wenn wir kommen, sage ich dir Bescheid, damit wir uns dort treffen können. Und diese Frage bleibt bei mir: Was hat das, was Jesus getan hat, mit mir zu tun?

Verkündiger: Diese Frage im Sinn zu behalten kann dir helfen, mit einem konkreten Ziel zuzuhören. Möchtest du sie aufschreiben, damit du nach der Erklärung überlegen kannst, ob du eine Antwort gefunden hast oder welchen Teil du noch klären musst?

Person: Ja, denn manchmal versuche ich, mir alles zu merken, und verliere dabei den Faden. Das passiert mir sogar beim Arzt: Ich gehe mit Einzelheiten nach Hause, vergesse aber genau das, was ich fragen wollte.

Verkündiger: Dann musst du nicht versuchen, dir jedes Detail zu merken. Du könntest deine Frage aufschreiben und nur einen Gedanken notieren, der dir bei der Antwort hilft, oder etwas, das du nicht verstanden hast. So hast du etwas Konkretes, worüber du in Ruhe nachdenken kannst, ohne alles auf einmal verstehen zu müssen.

Person: Das ist praktisch. Ich nehme ein kleines Notizbuch mit und entscheide danach, was ich noch klären muss, bevor ich mit dir darüber spreche.

Verkündiger: Sehr gut, Elena. Wenn ihr kommt, können wir danach weiter darüber sprechen. Und danke, dass du mir gesagt hast, was euch wirklich Sorgen gemacht hat.

Interesse fördern

Aufgabendaten

Aufgabe: Interesse fördern
Dauer: 5 min
Lektion und Punkt: Lektion 7 · Beharrlichkeit · Punkt 4
Lernziel: Fragen Sie, wann Sie wieder miteinander sprechen können. Beenden Sie das Gespräch nicht, ohne mit der Person über den Tag und die Uhrzeit zu sprechen, an denen Sie sie wieder besuchen werden. Und achten Sie darauf, den Termin einzuhalten.
Rahmenhandlung: Nach der Gedenkfeier spricht eine Verkündigerin neben der Garderobe mit einer Nachbarin, die sie eingeladen hatte und auf die Abholung durch ihren Bruder wartet
Zugeordneter Bibeltext: Apostelgeschichte 15:36 — Nach einigen Tagen sagte Paulus zu Bạrnabas: „Lass uns doch in all die Städte zurückkehren, wo wir das Wort Jehovas verkündet haben, und die Brüder besuchen, um zu sehen, wie es ihnen geht. “
Offizielles Material: INFORMELLES ZEUGNISGEBEN. Beantworte nach dem Programm der Gedenkfeier einige Fragen einer anwesenden Person. Biete ihr einen Bibelkurs an (lmd Lektion 7, Punkt 4).

Verkündiger: Hast du deine Jacke gefunden? Da hing noch eine in derselben Farbe, und ich wusste nicht, welche deine war.

Person: Ja, das ist sie. Mein Bruder hat mir gerade geschrieben; er braucht noch etwas. Ich wollte dich vor dem Gehen noch zwei Dinge fragen, weil ich während des Programms nicht unterbrechen wollte.

Verkündiger: Natürlich, frag nur. Wir können hier bleiben, bis er kommt. Was möchtest du wissen?

Person: Ich habe gesehen, dass du die Texte in deiner Bibel nachgeschlagen hast. Warum hast du sie überprüft, wenn der Redner sie doch vorgelesen hat? Ich habe zugehört, aber beim Blättern hätte ich den Faden verloren.

Verkündiger: Mir hilft es, die Worte beim Zuhören zu sehen. So kann ich unterscheiden, was im Bibeltext steht und was erklärt wird. Aber ich verstehe, was du meinst: Wenn man eine Seite sucht, kann man den nächsten Gedanken verpassen.

Person: Das wäre mir passiert. Außerdem gab es Ausdrücke, die ich nicht kannte. Einiges ist mir im Gedächtnis geblieben, aber ich könnte es nicht erklären. Müsste ich zuerst die ganze Bibel lesen, um einen solchen Anlass richtig zu verstehen?

Verkündiger: Du musst sie nicht vollständig gelesen haben, um Fragen zu stellen. Wir können eine deiner Fragen nehmen und gemeinsam nach der Antwort suchen. Wenn ein Wort unklar ist, halten wir an. Heute Abend müssen wir nicht alles klären.

Person: Das wäre besser für mich. Manchmal frage ich nicht, weil ich annehme, dass jeder die Antwort schon kennt. Und ich möchte auch nicht, dass du mir alles, was gesagt wurde, von Anfang an erklären musst.

Verkündiger: Du kannst mir sagen, was dich interessiert, und wir beginnen dort. Ich wollte dir übrigens einen Bibelkurs anbieten. Wir könnten uns Zeit nehmen, gemeinsam zu lesen und zu besprechen, was wir lernen, statt hier im Stehen alles schnell klären zu wollen.

Person: Ein Kurs? Das klingt schon ziemlich ernst. Ich möchte verstehen, was ich gehört habe, aber ich will mich jetzt nicht auf Unterricht festlegen. Es gibt Wochen, in denen ich kaum etwas organisieren kann.

Verkündiger: Das verstehe ich. Ich bitte dich nicht, jetzt zu entscheiden, ob du weitermachst. Wenn du möchtest, können wir an einem anderen Tag eine einzige Frage ausprobieren und sehen, wie ein Studium wäre. Danach kannst du offen sagen, ob es dir etwas bringt oder ob du es lieber lässt.

Person: Einmal könnte ich es versuchen. Aber ich habe noch eine Frage: Warum möchtest du nach der Einladung weiter mit mir sprechen? Ich dachte, nachdem ich gekommen bin, wäre es erledigt.

Verkündiger: Weil mich interessiert, wie es dir geht und welche Fragen geblieben sind, nicht nur, ob du kommen konntest. Ein Bibeltext zeigt, dass man Menschen gern wiedersieht. Ich lese dir Apostelgeschichte 15:36 vor. Achte auf den Grund, den Paulus für seine Rückkehr nannte. Darf ich Apostelgeschichte 15:36 vorlesen?

Verkündiger: Apostelgeschichte 15:36 — Nach einigen Tagen sagte Paulus zu Bạrnabas: „Lass uns doch in all die Städte zurückkehren, wo wir das Wort Jehovas verkündet haben, und die Brüder besuchen, um zu sehen, wie es ihnen geht. “ Paulus wollte wissen, wie es den Brüdern ging, denen sie gepredigt hatten. Nachdem er fortgegangen war, hatte er sie nicht vergessen. Dieses Interesse finde ich wichtig: Wenn man wiederkommt, kann man zuhören und erfahren, welche Hilfe jemand braucht.

Person: Dort ist aber von Brüdern die Rede, oder? Ich lerne gerade erst kennen, was ihr glaubt. Ich sehe mich noch nicht in derselben Situation wie diese Menschen.

Verkündiger: Ja, du hast recht; im Text geht es um Brüder. Ich wollte nicht sagen, dass deine Situation identisch ist. Ich meinte das Interesse, das Paulus an ihnen zeigte. In deinem Fall möchte ich dir zuhören und dir bei deinen Fragen helfen, ohne vorauszusetzen, was du denkst.

Person: Gut, denn manche Erklärungen überzeugen mich vielleicht nicht sofort. Ich muss darüber nachdenken. Wenn wir das ausprobieren, darf ich dann eine eigene Frage mitbringen, auch wenn sie nicht zu dem passt, was du vorbereitet hast?

Verkündiger: Natürlich. Sag mir, welche es ist, und wir berücksichtigen sie. Wenn ich die Antwort nicht weiß, sage ich dir das lieber und suche die Information, statt etwas zu improvisieren. Und wenn dich etwas nicht überzeugt, kannst du erklären, welcher Teil dir schwerfällt.

Person: Dann möchte ich damit anfangen, zu unterscheiden, was die Bibel wirklich sagt und was jemand hineininterpretiert. Das hängt mit meiner ersten Frage zusammen, als ich dich die Bibelstellen nachschlagen sah.

Verkündiger: Ja, wir können mit dieser Frage beginnen und in Ruhe einen Text lesen, wobei wir berücksichtigen, was davor und danach steht. An welchem Tag und um welche Uhrzeit könnten wir uns treffen?

Person: Donnerstag Nachmittag bin ich zu Hause. Aber nicht vor sieben, weil ich meine Mutter zu einem Termin begleiten muss und nicht weiß, wann wir fertig sind.

Verkündiger: Wie wäre es am Donnerstag um halb acht bei dir zu Hause? Für dieses erste Gespräch könnten wir etwa zwanzig Minuten einplanen.

Person: Ja, das passt. Dann muss ich nicht auf die Uhr schauen. Sieh mal, mein Bruder ist schon draußen.

Verkündiger: Bevor du gehst: Möchtest du, dass wir am Donnerstag den Text wieder aufnehmen, den wir gerade gelesen haben? Dann können wir mit einem Beispiel arbeiten, das du schon kennst, statt mit etwas völlig Neuem anzufangen.

Person: Ja, obwohl mir noch eine Frage bleibt. Wenn eine Erklärung vernünftig klingt, woher weiß ich, dass sie wirklich zum Text passt? Manchmal höre ich einen Gedanken und finde ihn gut, könnte danach aber nicht sagen, ob er im Gelesenen stand oder ob ihn der Erklärende hinzugefügt hat.

Verkündiger: Dieser Unterschied verdient Aufmerksamkeit. Wir können zwei Fragen voneinander trennen: Was sagt der Text, und was können wir daraus lernen? Du hast zum Beispiel bemerkt, dass Paulus davon sprach, die Brüder zu besuchen. Dieses Detail hilft uns zu erkennen, auf wen er sich bezog; wir dürfen es nicht übergehen. Danach können wir überlegen, wie wir sein Interesse an anderen nachahmen können, dürfen diese Anwendung aber nicht mit dem Geschehenen verwechseln. Am Donnerstag könnten wir diese Übung machen: Du erklärst mit eigenen Worten, was du verstehst, und wir suchen nach Einzelheiten im Text, die diese Schlussfolgerung stützen.

Wenn etwas nicht passt, sehen wir es gemeinsam noch einmal durch, ohne vorschnell anzunehmen, die Frage sei geklärt.

Person: Das würde mir helfen zu verstehen, wie wir zu einer Schlussfolgerung kommen, statt sie nur zu hören. Ich beginne gern mit diesem Beispiel, weil ich bereits ein Detail bemerkt habe, das zu Verwirrung führen könnte. Dann machen wir am Donnerstag weiter.

Verkündiger: Ich schreibe es auf: Donnerstag, halb acht, bei dir zu Hause. Ich werde da sein. Und wir beginnen mit deiner Frage.

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