Meiden wir „den Geist der Welt“
1. Wie benutzt Satan den Geist der Welt? (1. Johannes 2:15, 16).
1. Johannes 2:15-16 — Liebt weder die Welt noch das, was zu ihr gehört. Wenn jemand die Welt liebt, hat er die Liebe des Vaters nicht in sich. Denn alles in der Welt — das Verlangen des sündigen Körpers, das Verlangen der Augen und das Prahlen mit dem, was man hat — kommt nicht vom Vater, sondern von der Welt.
Antwort 1: Satan benutzt den Geist der Welt, um Wünsche zu fördern, die uns von Jehova wegziehen. Dieser Einfluss wirkt durch unsere Wünsche, das, was wir sehen, und den Wunsch, mit dem zu prahlen, was wir haben. Deshalb müssen wir nicht nur schlechte Taten vermeiden, sondern auch prüfen, was wir zu lieben beginnen.
Antwort 2: Satan verbreitet seinen Einfluss mithilfe des Geistes der Welt, ohne überall persönlich anwesend sein zu müssen. Die Bibel schreibt diese Macht weder guten noch bösen Engeln zu. Die Denkweise, die Satan fördert, ist jedoch weit verbreitet. Deshalb können wir seinen Einfluss in unserer Umgebung begegnen, auch wenn niemand den Teufel erwähnt.
Antwort 3: Diese Methode ist besonders gefährlich, weil Menschen beeinflusst werden können, ohne es zu merken. Auch wer nicht an Satan glaubt, kann seine Denkweise übernehmen und schließlich tun, was ihm gefällt. Wir müssen daher unsere Einstellungen und Entscheidungen mit Jehovas Lehren vergleichen.
Antwort 4: Der Geist der Welt ist eine Waffe, die Satan im Kampf gegen Christen einsetzt. Er ist wütend und möchte uns von Jehova wegbringen. Seine Wirkung erreicht sehr viele Menschen. Deshalb sollten wir eine Einstellung nicht für harmlos halten, nur weil sie beliebt ist. Entscheidend ist, ob sie uns Gott näherbringt oder von ihm entfernt.
Antwort 5: Satan möchte, dass Menschen seinen Willen tun, und der Geist der Welt hilft ihm dabei. Sie müssen ihn nicht bewusst anbeten; es genügt, wenn sie sich von den Wünschen und Werten leiten lassen, die er fördert. Wir sollten daher aufmerksam prüfen, welchen Einfluss wir zulassen und wem wir mit unseren Entscheidungen gefallen möchten.
2, 3. a) Worin unterscheiden sich Jehovas Diener von Menschen, die Gott nicht lieben?
Titus 2:11-12 — Denn die unverdiente Güte Gottes ist offenbar geworden und bringt Menschen aller Art Rettung. Durch sie lernen wir Gottlosigkeit und weltliche Wünsche von uns zu weisen und im gegenwärtigen Weltsystem mit gutem Urteilsvermögen, Gerechtigkeit und Gottergebenheit zu leben,
Antwort 1: Jehovas Diener lernen, die Wünsche der Welt abzulehnen und so zu leben, dass es Gott gefällt. Viele von uns wurden durch das Bibelstudium verändert. Uns zeichnet die Entscheidung aus, Jehovas Anleitung weiterhin anzunehmen und danach zu handeln.
Antwort 2: Wir möchten Jehova gefallen, statt uns von unserer Umgebung treiben zu lassen. Jedes Mal, wenn wir eine Einstellung oder einen Wunsch ablehnen, der Gottes Maßstäben widerspricht, zeigen wir, auf wessen Seite wir stehen. Jehova freut sich, wenn wir dem Geist der Welt standhaft widerstehen.
Antwort 3: Viele dachten und handelten früher wie die Welt, doch das Bibelstudium half ihnen, den Geist hinter dieser Lebensweise zu erkennen. Der Unterschied liegt deshalb nicht in unserer Vergangenheit, sondern darin, wie wir auf Jehovas Anleitung reagieren.
Antwort 4: Unser Widerstand gegen den Geist der Welt zeigt, dass wir Jehova lieben. Wir bemühen uns, ihm auch dann zu gehorchen, wenn Wünsche oder die Umgebung in eine andere Richtung drängen. Jehova sieht diese Anstrengung und freut sich darüber.
2, 3. b) Welche Gefahr dürfen wir nicht übersehen?
Epheser 6:11 — Legt die vollständige Waffenrüstung Gottes an, damit ihr den hinterhältigen Angriffen des Teufels standhalten könnt.
Antwort 1: Wir dürfen nicht vergessen, dass Satan hinterhältige Angriffe benutzt. Die Welt kann unsere schlechten Neigungen ausnutzen, ohne dass wir es zunächst bemerken. Deshalb dürfen wir nicht unvorsichtig werden, sondern müssen Jehovas Schutz annehmen und unsere Einstellungen prüfen.
Antwort 2: Auch nach einem entschlossenen Kampf für den Glauben besteht die Gefahr, sich allmählich mit dem Geist der Welt anzustecken. Das sollte uns nicht ängstigen, aber vor Selbstsicherheit bewahren. Unsere frühere Treue ersetzt die heutige Wachsamkeit nicht.
Antwort 3: Die Welt versucht, unsere schlechten Neigungen auszunutzen. Deshalb hängt die Gefahr nicht nur von unserer Umgebung ab, sondern auch davon, wie wir darauf reagieren. Demütigkeit und Vorsicht helfen uns, Jehovas Rat anzuwenden.
Antwort 4: Dieser Einfluss ist oft schwer zu erkennen. Er fordert uns nicht immer offen auf, Jehova zu verlassen, sondern kann unsere Denkweise schrittweise verändern. Je besser wir seine Wirkungen erkennen, desto besser können wir verhindern, dass sie Teil unserer Einstellung werden.
4. Was ist „der Geist der Welt“, und wie wirkt er sich auf Menschen aus, die davon angesteckt sind?
1. Petrus 4:3 — Denn ihr habt euch in der vergangenen Zeit lange genug nach dem Willen der anderen Völker gerichtet, als ihr euch immer wieder Dreistigkeiten erlaubt habt, ungezügelte Leidenschaften, Betrunkenheit, wilde Partys, Trinkgelage und gesetzlosen Götzendienst.
Antwort 1: Der Geist der Welt ist die Denk- und Handlungsweise von Menschen, die keine Freunde Gottes sind. Wer sich davon leiten lässt, folgt den Gepflogenheiten der Welt statt dem Willen des Schöpfers. Jehova sollte deshalb unsere Entscheidungen lenken.
Antwort 2: Menschen, die sich vom Geist der Welt anstecken lassen, werden oft selbstsüchtig. Ihre Wünsche werden wichtiger als Gottes Wille. Wir sollten prüfen, ob wir vor allem uns selbst gefallen möchten oder wirklich Jehova gefallen wollen.
Antwort 3: Dieser Einfluss kann dazu führen, dass man Gottes moralische Maßstäbe ablehnt oder eine tolerante Einstellung gegenüber dem entwickelt, was er missbilligt. Wir müssen deshalb sowohl unser Verhalten als auch unsere Sichtweise schützen.
5. Inwiefern ähneln der Geist der Welt und „die Luft“ einander? (Epheser 2:1, 2; siehe auch das Bild.)
Epheser 2:1-2 — Außerdem hat Gott euch lebendig gemacht, obwohl ihr tot wart in euren Verfehlungen und Sünden, in denen ihr früher gelebt habt, als ihr euch nach diesem Weltsystem ausgerichtet habt, nach dem Herrscher, der die Macht über die Luft hat, über den Geist, der jetzt in ungehorsamen Menschen am Werk ist.
Antwort 1: Der Geist der Welt ist überall, und man kann leicht von ihm beeinflusst werden. Paulus verbindet ihn mit dem Geist, der Ungehorsam hervorruft. Wie verunreinigte Luft kann er uns geistig schaden.
Antwort 2: Wie wir normalerweise atmen, ohne darüber nachzudenken, könnten wir auch die Denkweise der Welt aufnehmen, ohne sie zu prüfen. Deshalb müssen wir auf das achten, was wir hören, sehen und in unseren Sinn gelangen lassen.
Antwort 3: An verunreinigte Luft kann man sich gewöhnen, doch ihre Wirkung bleibt bestehen. Ebenso kann eine Gewöhnung an Einstellungen, die Jehova missbilligt, unseren Widerstand gegen das Böse schwächen. Wir müssen die Verunreinigung erkennen und Maßnahmen ergreifen.
Antwort 4: Das Bild von dem Ehepaar zeigt, wie Unterhaltung den Geist der Welt ins Zuhause bringen kann. Wir dürfen über anderen Beschäftigungen nicht das Geistige vernachlässigen. Es ist gut zu prüfen, welche Atmosphäre wir in unserem Zuhause entstehen lassen.
6. Woran zeigt sich der Geist der Welt in der Ausdrucksweise der Menschen?
Epheser 5:3-4 — Sexuelle Unmoral und jede Art Unreinheit oder Gier sollen unter euch nicht einmal erwähnt werden, so wie es sich für Heilige gehört. Auch schamloses Verhalten, dummes Gerede und obszöne Späße sind unpassend. Sagt vielmehr Dank.
Antwort 1: Der Geist der Welt zeigt sich unter anderem in vulgärer Sprache und obszönen Witzen. Auch wenn solche Ausdrucksweisen üblich sind, sollten Christen sie nicht übernehmen. Unsere Worte sollen sauber sein und Dankbarkeit widerspiegeln.
Antwort 2: Er zeigt sich auch in Arroganz und mangelnder Bereitschaft, Kompromisse zu schließen. Aggressive Gespräche können sogar in Gewalt enden. Unsere Worte können eine Einstellung widerspiegeln und fördern, die Jehovas Denkweise widerspricht.
Antwort 3: Auch innerhalb der Familie kann er sich durch erniedrigende oder aggressive Worte zeigen. Dass ein solches Verhalten häufig vorkommt, macht es nicht normal oder richtig. Wir sollten prüfen, ob unsere Worte Respekt gegenüber den Angehörigen zeigen.
Antwort 4: Die Ausdrucksweise vieler Menschen offenbart Eigenschaften, die für die letzten Tage vorhergesagt wurden, etwa Arroganz und fehlende Selbstbeherrschung. Wenn wir das erkennen, können wir vermeiden, das Gehörte nachzuahmen.
7. Welche Fragen können wir uns über unsere Ausdrucksweise stellen?
Jakobus 1:26-27 — Wenn jemand sich für einen Anbeter Gottes hält, aber seine Zunge nicht zügelt, betrügt er sein eigenes Herz und seine Anbetung ist sinnlos. Die Art Anbetung, die vom Standpunkt unseres Gottes und Vaters aus rein und makellos ist, sieht so aus: nach Waisenkindern und Witwen in ihrer Not zu sehen und unbefleckt von der Welt zu bleiben.
Antwort 1: Wir können uns fragen, ob wir unsere Zunge auch dann beherrschen, wenn wir wütend sind oder niemand weiß, dass wir Jehovas Zeugen sind. Unsere Ausdrucksweise gehört zu unserer Anbetung und sollte Jehova in jeder Situation gefallen.
Antwort 2: Im Umgang mit Brüdern können wir prüfen, ob wir negativ, kritisch oder sarkastisch sind. Auch Tonfall und elektronische Nachrichten können andere verletzen. Unsere Kommunikation sollte vorbildlich sein.
Antwort 3: Wir können unsere Familie fragen, wie sie unsere Ausdrucksweise erlebt. Die Meinung derjenigen, die uns täglich hören, hilft uns, ehrlich zu erkennen, ob wir zu Hause respektvoll und rücksichtsvoll sprechen.
8. Wie können wir die Ausdrucksweise der Welt meiden? (Kolosser 3:8-10).
Kolosser 3:8-10 — Doch jetzt müsst ihr das alles ablegen: Zorn, Wut, Schlechtigkeit, Beschimpfung und obszöne Sprache, die aus eurem Mund kommt. Belügt einander nicht. Zieht die alte Persönlichkeit mit ihren Handlungen aus, und kleidet euch mit der neuen Persönlichkeit, die durch genaue Erkenntnis nach dem Bild dessen erneuert wird, der sie geschaffen hat.
Antwort 1: Wir müssen weiterhin die neue Persönlichkeit entwickeln und nicht nur einzelne Wörter ersetzen. Da Sprache mit Zorn und Schlechtigkeit verbunden sein kann, müssen wir Jehova bitten, unsere Gedanken und Gefühle zu verändern.
Antwort 2: Jesus erklärte, dass das, was aus dem Mund kommt, aus dem Herzen stammt. Wenn wir hart sprechen, sollten wir deshalb prüfen, ob wir Groll oder Zorn nähren. Jehovas Anleitung soll unser Inneres verändern.
Antwort 3: Wir können Jehova um Hilfe bitten und in unseren Veröffentlichungen nach Rat für unser Problem suchen. Das Erkennen des Problems ist nur der erste Schritt; wir müssen die verfügbare Hilfe nutzen, damit sich Einstellung und Worte ändern.
Antwort 4: Es genügt nicht, beleidigende Ausdrücke zu entfernen. Unsere Worte sollen andere aufbauen und ihnen guttun. Deshalb überlegen wir nicht nur, ob etwas falsch ist, sondern auch, ob es für den anderen nützlich ist.
9. Woran zeigt sich der Geist der Welt in der Einstellung der Menschen zu Jehovas Maßstäben?
Jesaja 5:20 — Wehe denen, die sagen, dass Gutes böse ist und Böses gut, denen, die Finsternis durch Licht ersetzen und Licht durch Finsternis, denen, die Bitteres als Süßes hinstellen und Süßes als Bitteres!
Antwort 1: Der Geist der Welt zeigt sich darin, dass viele Menschen ihre Vorstellung von Gut und Böse verändern. Wir sollten nicht nach gesellschaftlicher Akzeptanz entscheiden, sondern danach, was Jehova lehrt.
Antwort 2: Manche Menschen befürworten oder fördern Abtreibung, homosexuelle Beziehungen und Geschlechtsverkehr vor der Ehe. Wir dürfen uns nicht so sehr an solche Ansichten gewöhnen, dass wir Jehovas Maßstäbe ablehnen.
Antwort 3: Andere halten biblische Maßstäbe für überholt und aktuelle Ideen für vernünftiger. Jehova weiß jedoch weit mehr als jeder Mensch. Seine Anleitung verliert mit der Zeit nicht an Wert.
Antwort 4: Der Geist der Welt kann unseren Widerstand gegen das Böse allmählich schwächen. Wenn wir Jehovas Gebote als liebevolle und nützliche Anleitung betrachten, sind wir besser geschützt.
10. Welche Fragen können wir uns zu den Dingen stellen, die Jehova hasst?
Psalmen 97:10 — Die ihr Jehova liebt, hasst das Böse. Er behütet das Leben seiner Loyalen. Aus der Hand der Bösen befreit er sie.
Antwort 1: Wir können uns fragen, ob wir wirklich ablehnen, was Jehova für böse hält, oder ob wir es im Grunde gern tun würden. Wahre Liebe zu Jehova zeigt sich auch in unserer Einstellung zum Bösen.
Antwort 2: Unsere Unterhaltung kann zeigen, ob uns Dinge anziehen, die Jehova hasst. Wir sollten ehrlich prüfen, was wir gern ansehen und ob unsere Auswahl unseren Widerstand gegen falsches Verhalten stärkt oder schwächt.
Antwort 3: Wir können uns fragen, ob Gottes Moralmaßstäbe uns daran hindern, so zu leben, wie wir möchten. Nicht Jehovas Maßstäbe müssen sich ändern, sondern möglicherweise unsere Wünsche und unsere Einstellung.
11. Wie können wir lernen, das zu hassen, was Jehova hasst?
Psalmen 103:14 — Denn er kennt unsere Beschaffenheit nur zu gut, er denkt daran, dass wir Staub sind.
Antwort 1: Wir sollten nicht entmutigt sein, wenn wir einen falschen Wunsch erkennen. Jehova kennt unsere Unvollkommenheit. Wir sind unseren Impulsen nicht ausgeliefert und können mit seiner Hilfe lernen, das Böse immer mehr abzulehnen.
Antwort 2: Wenn ein falscher Wunsch auftaucht, sollten wir nicht weiter darüber nachdenken. Wir müssen den Blick abwenden oder den Gedanken sofort verwerfen, statt ihn durch Grübeln stärker werden zu lassen.
Antwort 3: Joseph dachte bei der Versuchung an Jehova und handelte entschlossen. Auch wir können einen falschen Wunsch ablehnen und uns von dem entfernen, was ihn nährt. So zeigen wir, dass unsere Freundschaft mit Jehova wichtiger ist als vorübergehende Befriedigung.
Antwort 4: Es hilft, über die Folgen des Nachgebens nachzudenken. Wir könnten unsere Beziehung zu Jehova und zu anderen schädigen. Diese Überlegung stärkt unsere Entschlossenheit, das Böse abzulehnen.
12. Woran zeigt sich der Geist der Welt im Internet?
Hebräer 10:24-25 — Auch lasst uns aufeinander achten und uns gegenseitig zur Liebe und zu guten Taten anspornen. Und geben wir unser Zusammenkommen nicht auf, wie manche es sich angewöhnt haben, sondern machen wir uns gegenseitig Mut — und das umso mehr, je näher ihr den Tag herankommen seht.
Antwort 1: Das Internet kann uns dazu verleiten, geistige Tätigkeiten weniger wichtig zu nehmen. Wenn wir nur die besten Momente anderer sehen, möchten wir vielleicht mehr Unterhaltung und weniger Zeit für Jehova. Zusammenkünfte und gegenseitige Ermunterung dürfen dadurch nicht verdrängt werden.
Antwort 2: Der Geist der Welt zeigt sich deutlich in Pornografie und Sexting, also im Versenden sexueller Bilder, Videos oder Nachrichten. Erwachsene und Kinder können diesen Gefahren ausgesetzt sein. Wir müssen erkennen, dass manche Inhalte Wünsche und Handlungen fördern, die Jehova missbilligt.
Antwort 3: Auch bösartige, übertriebene und irreführende Ideen im Internet spiegeln den Geist der Welt wider. Wir sollten nicht alles glauben und nicht vergessen, dass soziale Netzwerke meist nur die besten Momente zeigen. Unterscheidungsvermögen hilft uns, Informationen und ihren Einfluss richtig einzuschätzen.
13. Welche Fragen können wir uns über unsere Internetnutzung stellen?
Epheser 5:15-16 — Achtet also genau darauf, wie ihr lebt, nicht wie unweise, sondern wie weise Menschen, und macht das Beste aus eurer Zeit, denn die Zeiten sind schlimm.
Antwort 1: Wir können uns fragen, wie viel Zeit wir damit verbringen, ununterbrochen Videos anzusehen. Selbst wenn der Inhalt nicht eindeutig schlecht ist, kann der Zeitaufwand zu groß sein. Ehrlichkeit hilft uns zu erkennen, ob Änderungen nötig sind.
Antwort 2: Wir sollten auch prüfen, welche Inhalte wir auswählen. Nicht nur die Dauer, sondern auch die Ideen und Bilder, denen wir uns aussetzen, sind wichtig. Unsere Auswahl sollte unsere Freundschaft mit Jehova stärken.
Antwort 3: Wir können uns fragen, wie lange wir wegschauen, wenn ein unpassendes Bild erscheint. Vielleicht haben wir es nicht gesucht, aber wir können entscheiden, ob wir weiter hinschauen. Eine sofortige Reaktion schützt uns vor falschen Wünschen.
Antwort 4: Glauben wir alles, was wir lesen, oder prüfen wir, ob es stimmt? Im Internet gibt es irreführende Aussagen. Eine überzeugende Darstellung ist nicht automatisch zuverlässige Information.
14. Wie können wir die Gefahren des Internets meiden?
Epheser 6:4 — Und ihr Väter, provoziert eure Kinder nicht, sondern erzieht sie weiter nach den Maßstäben und der Anleitung Jehovas.
Antwort 1: Eltern können ihre Kinder schützen, indem sie darauf achten, wie und wie lange sie soziale Netzwerke benutzen. Die biblischen Grundsätze sollten ihre Erziehung und die Entscheidungen der Familie leiten.
Antwort 2: Wir können Grenzen für die Zeit setzen, die wir online verbringen, und unpassende Inhalte meiden. Beide Maßnahmen sind nötig, damit das Internet ein nützliches Werkzeug bleibt und der Geist der Welt uns nicht beeinflusst.
Antwort 3: Jugendliche, die viel Zeit in sozialen Netzwerken verbringen, leiden eher unter Einsamkeit, Angst und Depression. Eltern haben daher zusätzlichen Grund, sich für die Gewohnheiten ihrer Kinder zu interessieren und sowohl Zeit als auch Inhalt zu überwachen.
15. Was lernst du aus Glorias Beispiel? (Siehe auch das Bild.)
Antwort 1: Glorias Beispiel zeigt, dass auch jemand, der die Wahrheit von klein auf kennt, von der Welt beeinflusst werden kann. Sie begann, Reichtum und Ruhm anzustreben, versäumte Zusammenkünfte und wollte keine Zeugin Jehovas mehr sein. Wir sollten prüfen, wohin unsere Wünsche uns führen.
Antwort 2: Gloria erkannte das Problem nicht nur, sondern ergriff konkrete Maßnahmen. Sie widmete dem Bibelstudium und dem Gebet mehr Zeit und mied Menschen, die Gott nicht dienten. Wenn wir den Einfluss der Welt erkennen, können auch wir sofort die Richtung ändern.
Antwort 3: Gloria lernte, geistigen Reichtum höher zu schätzen als Ruhm und Geld. Das Bild von dem Ehepaar, das eine Jesusserie ansieht und in der Bibel mitliest, zeigt, wie wichtig stärkende Beschäftigungen sind. Wir müssen negative Einflüsse meiden und dem, was uns Jehova näherbringt, mehr Raum geben.
16. Was lehrt dich Roberts Erfahrung?
2. Petrus 2:19 — Sie versprechen ihnen Freiheit, obwohl sie selbst Sklaven des Verderbens sind; denn wenn jemand von einem anderen überwältigt wird, ist er dessen Sklave.
Antwort 1: Roberts Erfahrung zeigt, dass es nicht Freiheit bedeutet, alles zu tun, was man möchte. Er erkannte, dass er zum Sklaven der Welt und seiner Wünsche geworden war. Wir sollten prüfen, wohin unsere Entscheidungen führen, statt nur auf das anfängliche Gefühl zu achten.
Antwort 2: Sein Beispiel zeigt, wie stark Gesellschaft und Unterhaltung beeinflussen können. Als Robert sich änderte, verbrachte er Zeit mit Menschen, die Jehova liebten. Wir sollten daher unsere Freundschaften und unsere Unterhaltung überprüfen.
Antwort 3: Robert änderte sein Verhalten, seine Kleidung, sein äußeres Erscheinungsbild und seine Ausdrucksweise. Das zeigt, dass mehrere Lebensbereiche betroffen sein können. Die Veränderungen machten ihn glücklich, weil er nun ein reines Leben führte.
17. Warum sind wir überzeugt, dass wir verhindern können, vom Geist der Welt beeinflusst zu werden? (1. Johannes 4:4).
1. Johannes 4:4 — Ihr stammt von Gott, liebe Kinder, und ihr habt die falschen Propheten besiegt, weil der, der mit euch verbunden ist, größer ist als der, der mit der Welt verbunden ist.
Antwort 1: Wir können sicher sein, dass Jehova weit mächtiger ist als Satan und seine Welt. Unsere Zuversicht beruht nicht auf eigener Stärke, sondern auf Gottes Unterstützung. Das Wissen um Jehovas Macht gibt uns Mut.
Antwort 2: Wir haben außerdem die Hilfe des heiligen Geistes. Wir können unseren Vater darum bitten und müssen unsere Schwächen nicht allein durch Willenskraft bekämpfen. Jehova hilft uns, nötige Änderungen vorzunehmen.
Antwort 3: Wir können den Geist der Welt zurückweisen und der Leitung von Gottes Geist folgen. Das bewegt uns, das Gelernte auf unsere Sprache, unsere Einstellung zu moralischem Verhalten und unsere Internetnutzung anzuwenden.
Antwort 4: Der Geist der Welt ist mächtig, aber nicht unbesiegbar. Wir können seine Wirkungen erkennen und uns schützen. Jehova bietet uns eine überlegene Hilfe, sodass sein Geist unser Leben lenken kann.
WIE KÖNNEN WIR DEN EINFLUSS DES „GEISTES DER WELT“ IN DIESEN DREI BEREICHEN MEIDEN: Unsere Ausdrucksweise?
Psalmen 97:10 — Die ihr Jehova liebt, hasst das Böse. Er behütet das Leben seiner Loyalen. Aus der Hand der Bösen befreit er sie.
Antwort 1: Wenn wir Jehova lieben, betrachten wir vulgäre, erniedrigende oder aggressive Worte nicht als normal. Wir prüfen unsere Ausdrucksweise und korrigieren, was anderen schadet.
Antwort 2: Wir können prüfen, wie wir sprechen, wenn wir wütend sind, mit Brüdern reden oder zu Hause sind, und auch unsere Nachrichten untersuchen. Die Meinung unserer Familie kann uns helfen, unsere Ausdrucksweise ehrlich einzuschätzen.
Antwort 3: Wir müssen an den Gefühlen arbeiten, die schädliche Worte hervorbringen. Bei Zorn oder Groll brauchen wir Jehovas Hilfe und müssen die neue Persönlichkeit weiterentwickeln.
Antwort 4: Unsere Worte sollen nicht nur keinen Schaden anrichten, sondern andere aufbauen. Besonders unsere Familie und die Brüder sollen durch unsere Worte und unseren Ton Rücksichtnahme erkennen.
WIE KÖNNEN WIR DEN EINFLUSS DES „GEISTES DER WELT“ IN DIESEN DREI BEREICHEN MEIDEN: Unsere Einstellung zu dem Verhalten, das Jehova hasst?
Psalmen 119:37 — Wende meinen Blick von Wertlosem weg. Auf deinem Weg erhalte mich am Leben.
Antwort 1: Wir schützen unsere Einstellung, indem wir darauf achten, was wir ansehen. Wir wollen kein Interesse an Verhalten fördern, das Jehova missbilligt, damit unser Widerstand gegen das Böse nicht geschwächt wird.
Antwort 2: Wir müssen darauf vertrauen, dass Jehovas Maßstäbe nützlich und niemals überholt sind. Statt zu erwarten, dass Jehova seine Gebote unseren Wünschen anpasst, wollen wir unser Denken an seines anpassen.
Antwort 3: Ehrliche Fragen über unsere Wünsche helfen uns zu erkennen, ob Gottes Maßstäbe uns stören oder unsere Unterhaltung eine Anziehung zu dem verrät, was er hasst. Je früher wir eine falsche Einstellung erkennen, desto eher können wir sie korrigieren.
Antwort 4: Wenn ein falscher Wunsch aufkommt, dürfen wir ihn nicht nähren. Wir können wegschauen, nicht weiter darüber nachdenken und uns an den Schaden für unsere Beziehung zu Jehova und zu anderen erinnern. Mit Gottes Hilfe können wir widerstehen.
WIE KÖNNEN WIR DEN EINFLUSS DES „GEISTES DER WELT“ IN DIESEN DREI BEREICHEN MEIDEN: Unsere Internetnutzung?
Galater 5:16 — Ich sage aber: Lasst euch immer vom Geist leiten, dann werdet ihr sündigen Wünschen keinesfalls nachgeben.
Antwort 1: Auch bei der Internetnutzung müssen wir uns von Gottes Geist und nicht von unseren Impulsen leiten lassen. Wir sollten unpassende Inhalte ablehnen und die Onlinezeit begrenzen.
Antwort 2: Wir können prüfen, wie viel Zeit wir mit Videos verbringen und was wir dadurch vernachlässigen. Grenzen helfen uns, unsere Prioritäten zu bewahren und Zeit für Jehova zu reservieren.
Antwort 3: Wir sollten sowohl den Inhalt als auch unsere Reaktion prüfen. Bei einem unpassenden Bild müssen wir sofort wegsehen und auffällige Aussagen auf ihre Richtigkeit überprüfen. So wählen wir bewusst aus, was wir ansehen.
Antwort 4: Eltern müssen darauf achten, wie und wie lange ihre Kinder soziale Netzwerke nutzen. Als Familie sollten wir biblische Grundsätze anwenden und schädliche digitale Gewohnheiten unverzüglich korrigieren.
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