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Uns im Dienst verbessern für die Woche vom 29. März bis 4. April 2027

Uns im Dienst verbessern für die Woche vom 29. März bis 4. April 2027

Gespräche beginnen

Aufgabendaten

Aufgabe: Gespräche beginnen
Dauer: 3 min
Lektion und Punkt: Lektion 4 · Demut · Punkt 4
Lernziel: Mach deutlich, dass das, was du lehrst, aus der Bibel stammt. Gottes Wort kann das Herz der Menschen erreichen. Wenn wir es gebrauchen, helfen wir ihnen, ihren Glauben auf ein gutes Fundament zu bauen.
Rahmenhandlung: Neben dem Schichtplan bei der Arbeit prüfen zwei Kollegen, die bisher noch nicht über ihren Glauben gesprochen haben, ihre Verfügbarkeit für Überstunden
Zugeordneter Bibeltext: 1. Korinther 11:26 — Denn sooft ihr dieses Brot esst und diesen Becher trinkt, verkündet ihr immer wieder den Tod des Herrn, bis er kommt.
Offizielles Material: INFORMELLES ZEUGNISGEBEN. Sprich mit einem Arbeitskollegen über die Feier zum Gedenken an den Tod Jesu (lmd Lektion 4, Punkt 4).

Person: Willst du dich für Überstunden eintragen? Ich könnte an einigen Nachmittagen, aber ich möchte es mir vorher genau überlegen, bevor ich zusage. Die Schichten später zu ändern, wäre umständlich.

Verkündiger: Verkündiger(in): Ich schaue mir gerade dasselbe an. Ich muss die Tage überprüfen. Einen Nachmittag habe ich schon dafür eingeplant, an der Feier zum Gedenken an den Tod Jesu teilzunehmen.

Person: Die Feier zum Gedenken? Ich wusste gar nicht, dass du religiös bist. Meine Familie ist es, aber ich gehe schon seit Jahren in keine Kirche mehr. Bist du ein Zeuge Jehovas?

Verkündiger: Verkündiger(in): Ja. Ich glaube, darüber haben wir noch nie gesprochen. Für mich ist dieser Anlass wichtig, weil wir uns dabei an den Tod Jesu erinnern. Deshalb möchte ich meine Zeit so einteilen, dass ich dabei sein kann.

Person: Ich finde es allerdings traurig, an einen Tod zu erinnern. Ich verstehe, dass Jesus für euch wichtig ist, aber ich würde lieber daran denken, wie er gelebt oder was er gelehrt hat.

Verkündiger: Verkündiger(in): Natürlich verdienen auch sein Leben und seine Lehren Aufmerksamkeit. Wenn wir an seinen Tod erinnern, vergessen wir das nicht. Und diese Idee haben nicht wir uns ausgedacht: Sie hat eine Grundlage in der Bibel.

Person: Das macht mich neugierig. Bei uns zu Hause gab es religiöse Bräuche. Wenn ich aber fragte, woher sie kamen, sagte man mir oft nur, dass man es schon immer so gemacht habe.

Verkündiger: Verkündiger(in): Du wolltest also den Grund kennen und nicht nur den Brauch befolgen. Ich habe die Bibel auf meinem Handy. Darf ich dir einen Vers vorlesen, der erklärt, warum wir dem Tod Jesu Aufmerksamkeit schenken?

Person: Wenn es kurz ist, gern. Ich habe noch ein paar Minuten, bevor ich gehe. Aber ich kenne mich in der Bibel nicht besonders gut aus.

Verkündiger: Verkündiger(in): Du musst dich nicht auskennen, um den Gedanken zu verstehen. Der Abschnitt verbindet Brot und Wein mit dem Gedenken an Jesu Tod. Hör dir 1. Korinther 11:26 an. Das passt genau zu unserem Thema. Wollen wir 1. Korinther 11:26 lesen?

Verkündiger: 1. Korinther 11:26 — Denn sooft ihr dieses Brot esst und diesen Becher trinkt, verkündet ihr immer wieder den Tod des Herrn, bis er kommt. Verkündiger(in): Wie du siehst, hebt der Vers den Tod des Herrn hervor. Deshalb konzentriert sich die Feier aus biblischem Grund auf seinen Tod, auch wenn wir alles schätzen, was er gelehrt hat.

Person: Jetzt verstehe ich, woher ihr diese Idee habt. Aber manches verstehe ich noch nicht, zum Beispiel das mit dem Brot und dem Wein. Ein Satz reicht mir nicht, um alles zu begreifen.

Verkündiger: Verkündiger(in): Das stimmt, dieser Vers beantwortet nicht alle Fragen. Ich wollte nicht den Eindruck erwecken, dass er das tut. Um diese Einzelheiten zu verstehen, müssten wir uns etwas mehr Zeit für die Erklärung der Bibel nehmen.

Person: Jetzt muss ich wirklich los. Aber du kannst mir die Bibelstelle aufschreiben. Ich möchte auch lesen, was davor und danach steht, und wenn ich dann Fragen habe, sage ich dir Bescheid.

Person: Ja, allerdings wäre es mir etwas unangenehm, weiterzureden, wenn du erwartest, dass ich am Ende genauso denke wie du. Ich möchte es verstehen, aber ich muss Fragen stellen und sagen können, wenn mich etwas nicht überzeugt.

Verkündiger: Verkündiger(in): Natürlich kannst du das. Du musst mir nicht zustimmen, nur weil wir Kollegen sind. Wichtig ist, dass du anhand der Bibel überprüfen kannst, was ich dir erkläre. Wenn wir zum Beispiel über Brot und Wein sprechen, können wir nachsehen, wie der Bericht selbst es erklärt, statt uns nur auf meine Aussage zu verlassen.

Person: So fällt es mir leichter. Ich könnte mit dieser konkreten Frage anfangen, ohne alles auf einmal klären zu wollen. Und wenn beim Lesen eine weitere Frage entsteht, möchte ich sie lieber besprechen, bevor wir zu einem anderen Thema übergehen.

Verkündiger: Verkündiger(in): Das klingt gut. Diese Frage kann der Ausgangspunkt sein, und wir machen in deinem Tempo weiter. Wenn ich etwas nicht erklären kann, sage ich es dir; wir können gemeinsam danach suchen.

Verkündiger: Verkündiger(in): Natürlich, ich schreibe es dir auf: 1. Korinther 11:26. Lies es in Ruhe, und wenn du möchtest, können wir uns in einer anderen Pause darüber unterhalten. Und wegen der Überstunden schauen wir noch einmal in unsere Kalender.

Interesse fördern

Aufgabendaten

Aufgabe: Interesse fördern
Dauer: 4 min
Lektion und Punkt: Lektion 8 · Geduld · Punkt 3
Lernziel: Versuche etwas anderes. Wenn die Person zunächst keinen Bibelkurs annehmen möchte, setze sie nicht unter Druck. Wenn es passend ist, zeige ihr jedoch anhand von Videos oder Artikeln, wie unsere Bibelkurse ablaufen und welchen Nutzen sie davon hätte.
Rahmenhandlung: Am Eingang ihres Hauses räumt Marta gerade einen Einkauf weg und unterhält sich mit der Verkündigerin, die sie zur Feier zum Gedenken eingeladen hatte, die Marta besucht hat
Zugeordneter Bibeltext: Hebräer 10:24-25 — Auch lasst uns aufeinander achten und uns gegenseitig zur Liebe und zu guten Taten anspornen. Und geben wir unser Zusammenkommen nicht auf, wie manche es sich angewöhnt haben, sondern machen wir uns gegenseitig Mut — und das umso mehr, je näher ihr den Tag herankommen seht.
Offizielles Material: VON HAUS ZU HAUS. Die Person war bei der Feier zum Gedenken. Lade sie zur nächsten Zusammenkunft ein (lmd Lektion 8, Punkt 3).

Person: Hallo! Ich höre die Klingel kaum. Der Einkauf ist gerade geliefert worden, und ich war dabei, die Sachen in den Kühlschrank zu räumen. Gib mir eine Sekunde, dann bin ich bei dir.

Verkündiger: Verkündiger(in): Natürlich, räum du nur in Ruhe ein. Ich wollte dich nicht stören. Ich war gerade in der Nähe und wollte dich begrüßen. Neulich konnten wir uns nach der Feier kaum verabschieden. Hast du den Rückweg gut gefunden?

Person: Ja, zurück war es leichter. Und ich fand es nett, dass du mich am Eingang abgeholt hast. Allein an einen Ort zu kommen, an dem man kaum jemanden kennt, ist etwas einschüchternd.

Verkündiger: Verkündiger(in): Mir hilft es auch, wenn mich jemand Bekannter empfängt. Ich habe mich gefreut, bei dir sein zu können. Gab es etwas von dem, was du gehört hast, das dir besonders aufgefallen ist?

Person: Ich musste über das nachdenken, was über Jesus erklärt wurde. Aber ich möchte dir etwas sagen: Falls du wegen des Bibelkurses kommst, den du vor meinem Weggehen erwähnt hast, möchte ich damit vorerst nicht anfangen.

Verkündiger: Verkündiger(in): Danke, dass du mir das sagst, Marta. Wir müssen keinen Kurs beginnen. Dass du die Einladung zur Feier angenommen hast, bedeutet nicht, dass du auch andere Dinge annehmen musst. Ich respektiere, dass du jetzt nicht möchtest.

Person: Ich habe einfach ziemlich viele Verpflichtungen. Ich bin hingegangen, weil ich wissen wollte, was ihr feiert, aber ich möchte nicht, dass es so aussieht, als hätte ich zu etwas Weiterem Ja gesagt.

Verkündiger: Verkündiger(in): Das verstehe ich. Eine Einladung sollte nicht zu einer Verpflichtung werden. Den Kurs lassen wir also beiseite. Und wie hast du dich dort gefühlt? Konntest du dich mit den Leuten, die dich begrüßt haben, gut unterhalten?

Person: Ja. Eine Frau unterhielt sich mit mir, während du dich um jemand anders gekümmert hast. Bei ihr fühlte ich mich nicht fehl am Platz. Das hat mir gefallen, weil ich nicht genau wusste, was ich tun sollte.

Verkündiger: Verkündiger(in): Schön, dass ihr euch unterhalten konntet. Ich wollte dich gerade zur nächsten Zusammenkunft einladen, wenn du gern wiederkommen möchtest. Nicht um den Kurs zu beginnen, sondern damit du zuhören und uns weiter kennenlernen kannst, so wie an jenem Tag.

Person: Warum trefft ihr euch so oft? Ich kann die Bibel zu Hause lesen. Manchmal möchte ich sogar lieber in Ruhe sein und über das nachdenken, was ich lese.

Verkündiger: Verkündiger(in): In Ruhe zu lesen und nachzudenken ist sehr wertvoll. Wenn wir zusammenkommen, kommt noch etwas hinzu: Wir können uns gegenseitig Mut machen. Einige Worte aus der Bibel erklären diesen Unterschied. Soll ich sie dir vorlesen?

Person: Ja, lies sie bitte vor. Ich möchte wissen, was das mit dem Besuch einer Zusammenkunft zu tun hat.

Verkündiger: Verkündiger(in): Sie stehen in Hebräer 10:24, 25. Achte darauf, was wir füreinander tun können, wenn wir zusammenkommen. Das passt genau zu unserem Thema. Wollen wir Hebräer 10:24-25 lesen?

Verkündiger: Hebräer 10:24-25 — Auch lasst uns aufeinander achten und uns gegenseitig zur Liebe und zu guten Taten anspornen. Und geben wir unser Zusammenkommen nicht auf, wie manche es sich angewöhnt haben, sondern machen wir uns gegenseitig Mut — und das umso mehr, je näher ihr den Tag herankommen seht. Verkündiger(in): Es geht nicht einfach darum, dass wir alle am selben Ort sind. Wir achten aufeinander und spornen uns an, Gutes zu tun. Das Gespräch, das du dort hattest, kann dir helfen, das zu verstehen.

Person: Mit jemandem zu reden kann einen schon ermuntern. Aber das mache ich auch, wenn ich mit meiner Schwester einen Kaffee trinke. Für Gesellschaft muss ich nicht zu einer Zusammenkunft gehen.

Verkündiger: Verkündiger(in): Natürlich, und diese Momente sollen nicht ersetzt werden. Bei der Zusammenkunft beschäftigen wir uns zusätzlich mit der Bibel. Was wir lernen, kann uns motivieren, Liebe zu zeigen und anderen zu helfen, wie es in dem Bibeltext heißt.

Person: Ich verstehe. Es geht also nicht nur darum, Leute zu treffen. Trotzdem mache ich mir Sorgen, dass danach alle erwarten, mich jede Woche zu sehen. Im Moment möchte ich mich dazu nicht verpflichten.

Verkündiger: Verkündiger(in): Ich werde dich jedenfalls nicht zu dieser Verpflichtung auffordern. Ich lade dich zur nächsten Zusammenkunft ein; du entscheidest, ob du kommen möchtest. Wenn du erst darüber nachdenken willst, können wir es auch dabei belassen und jetzt nichts festlegen.

Person: Ich möchte erst darüber nachdenken. Schreib mir bitte auf, wann und wo sie stattfindet. Wenn ich es einrichten kann, komme ich vielleicht, aber rechne noch nicht mit mir.

Verkündiger: Verkündiger(in): In Ordnung. Ich schreibe dir die Uhrzeit und die Adresse auf. Wenn du dich entscheidest zu kommen und möchtest, dass ich am Eingang auf dich warte, kannst du mir Bescheid sagen. Und falls du doch nicht kommst, musst du dich nicht rechtfertigen.

Person: Das ist gut. Ich habe deine Nummer gespeichert. Wenn ich komme, schreibe ich dir, weil es mir leichter fallen würde, wieder mit dir hineinzugehen.

Verkündiger: Verkündiger(in): Sehr gern, Marta. Wenn du mir schreibst, machen wir etwas aus. Ich lasse dich jetzt den Einkauf fertig machen. Es hat mich gefreut zu hören, wie es dir bei der Feier ergangen ist. Einen schönen Nachmittag noch.

Interesse fördern

Aufgabendaten

Aufgabe: Interesse fördern
Dauer: 5 min
Lektion und Punkt: Lektion 9 · Einfühlungsvermögen · Punkt 5
Lernziel: Verwende Informationen, die für die Person nützlich sind. Zeige ihr so bald wie möglich, wie ein Bibelkurs ihre Fragen beantworten und ihr auf vielerlei Weise helfen kann.
Rahmenhandlung: Auf der Veranda seines Hauses unterhält sich Raúl mit dem Verkündiger, der ihn zur Feier zum Gedenken eingeladen hatte, die Raúl besucht hat, während er auf die Zeit wartet, seine Tochter abzuholen
Zugeordneter Bibeltext: Johannes 17:3 — Das bedeutet ewiges Leben: dich, den allein wahren Gott, kennenzulernen und auch den, den du gesandt hast, Jesus Christus.
Offizielles Material: VON HAUS ZU HAUS. Die Person war bei der Feier zum Gedenken. Zeige ihr, wie unsere Bibelkurse ablaufen (lmd Lektion 9, Punkt 5).

Person: Hallo. Wir können uns hier draußen hinsetzen, jetzt ist es schattig. Ich habe ein paar Minuten, bevor ich meine Tochter abholen muss. Danach habe ich wegen ihrer Aktivitäten und der Dinge zu Hause keine Ruhe mehr.

Verkündiger: Verkündiger(in): Ich möchte dich nicht aufhalten. Ich habe mich gefreut, dich bei der Feier zu sehen. Beim Hinausgehen waren viele Leute da, und wir konnten kaum reden. Ist dir zu dem, was du gehört hast, noch eine Frage geblieben?

Person: Ja, obwohl ich sie nicht richtig erklären kann. Es wurde viel über Jesus gesprochen. Ich glaube seit meiner Kindheit an ihn, aber fast alles, was ich weiß, wurde mir erzählt. Ich habe die Bibel noch nie selbst gelesen.

Verkündiger: Verkündiger(in): Möchtest du anhand der Bibel überprüfen, was du gelernt hast, oder gibt es eine bestimmte Frage über Jesus, die du zuerst klären möchtest?

Person: Ich würde es gern überprüfen. Meine Tochter beginnt schon, Fragen zu stellen, und manchmal kann ich ihr nur sagen, dass man es mir immer so beigebracht hat. Aber jetzt Religion zu studieren, erscheint mir zu viel. Ich bin dafür nicht besonders geschickt.

Verkündiger: Verkündiger(in): Das verstehe ich. Du möchtest ihr einen Grund nennen können und nicht etwas wiederholen, von dem du selbst nicht überzeugt bist. Wenn du möchtest, können wir jetzt mit einer Frage und einem kurzen Bibeltext beginnen. Dann siehst du, wie wir gemeinsam lernen könnten, ohne dir einen komplizierten Unterricht vorstellen zu müssen.

Person: Das geht. Aber wenn du mich nach Namen oder Daten fragst, weiß ich wahrscheinlich keine Antwort. In der Schule fiel mir das Auswendiglernen sehr schwer.

Verkündiger: Verkündiger(in): Wir machen keine Prüfung. Beginnen wir mit etwas, das zu dem passt, was du gerade gesagt hast: Reicht es, von Jesus gehört zu haben, oder können wir ihn besser kennenlernen? Achte darauf, wie Jesus dieses Kennenlernen in Johannes 17:3 mit unserer Zukunft verbindet. Das passt genau zu unserem Thema. Wollen wir Johannes 17:3 lesen?

Verkündiger: Johannes 17:3 — Das bedeutet ewiges Leben: dich, den allein wahren Gott, kennenzulernen und auch den, den du gesandt hast, Jesus Christus. Verkündiger(in): Jesus legt großen Wert darauf, sowohl Gott als auch ihn selbst kennenzulernen. Wenn du an deine Frage denkst: Ist es dasselbe, jemanden zu kennen, wie einige Dinge über ihn gehört zu haben?

Person: Nicht ganz. Wenn es aber um jemanden geht, der vor so langer Zeit gelebt hat, kann man sich auch nicht hinsetzen und mit ihm reden. Vermutlich kann man nur lernen, was andere geschrieben haben.

Verkündiger: Verkündiger(in): Das stimmt, wir können nicht so mit Jesus sprechen, wie du und ich es gerade tun. Aber wenn wir die biblischen Berichte lesen, können wir darauf achten, was er sagte und wie er mit Menschen umging. Das hilft uns, ihn kennenzulernen und nicht nur Fakten über ihn zu behalten.

Person: Jetzt sehe ich den Unterschied. Von einem Nachbarn kann ich den Namen und den Beruf kennen, aber das bedeutet nicht, dass ich ihn kenne. Dafür müsste ich wissen, wie er ist.

Verkündiger: Verkündiger(in): Dieses Beispiel erklärt den Gedanken sehr gut. Und zurück zu dem Bibeltext: Welche Zukunft verbindet Jesus damit, seinen Vater und ihn kennenzulernen? Du kannst im Text nachsehen; du musst ihn nicht auswendig wissen.

Person: Dort ist von ewigem Leben die Rede. Das wirft schon die nächste Frage auf: Wie kann man etwas über jemanden lernen und dadurch so etwas bekommen? Das scheint ein sehr großer Schritt zu sein.

Verkündiger: Verkündiger(in): Ja, das verdient eine Erklärung. Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass es genügt, Informationen auswendig zu lernen. Dieser Text zeigt, dass es entscheidend ist, sie kennenzulernen. Um alles zu verstehen, was dazugehört, müssten wir die Bibel weiter untersuchen, statt es mit einem einzigen Lesen klären zu wollen.

Person: So ausgedrückt klingt es vernünftiger. Wenn ich manchmal etwas über Religion frage, antwortet man mir mit einem anderen Satz, den ich auch nicht verstehe, und am Ende bin ich genauso schlau wie vorher.

Verkündiger: Verkündiger(in): Dann ist es gut, bei dem stehen zu bleiben, was unklar ist. Schau, was wir gerade gemacht haben: Wir gingen von deiner Frage aus, lasen einen Text und besprachen ihn. Außerdem ist eine weitere Frage von dir entstanden, der wir nachgehen können. Es geht nicht darum, dass du meine Erklärung einfach wiederholst.

Person: Das gefällt mir besser. Aber müsste ich all diese Bibelstellen selbst finden können? Du hast diese sofort gefunden; ich weiß nicht einmal, wo im Bibelbuch Johannes steht.

Verkündiger: Verkündiger(in): Wir können mit dem Inhaltsverzeichnis anfangen. Hier steht Johannes. Dann suchen wir Kapitel 17 und Vers 3. Wir können das gemeinsam machen, bis es dir vertraut ist. Du musst die Bibel nicht schon bedienen können, bevor du anfängst zu lernen.

Person: Ach, die Zahlen trennen Kapitel und Vers. Ich habe die Angaben gesehen, wusste aber nie genau, was sie bedeuten. Damit könnte ich später die Texte finden, die wir gelesen haben.

Verkündiger: Verkündiger(in): Genau. Und wenn deine Tochter dich etwas fragt, worauf du keine Antwort weißt, musst du nichts erfinden. Du kannst zugeben, dass auch du noch lernst, und die Frage aufschreiben, damit ihr gemeinsam herausfindet, was die Bibel sagt.

Person: Ich möchte dir nicht versprechen, dass ich einen Kurs beginne. Aber ich interessiere mich dafür, Jesus kennenzulernen und nicht nur seinen Namen zu wissen. Könnten wir uns ein Beispiel ansehen, wie er mit Menschen umging?

Verkündiger: Verkündiger(in): Natürlich. Beim nächsten Mal können wir einen Bericht lesen und besprechen, was er über seine Persönlichkeit zeigt. Wir halten auch deine Frage zum ewigen Leben fest. Soll ich um diese Zeit wiederkommen, oder passt dir ein anderer Tag besser?

Person: Donnerstag um diese Zeit passt. Aber lass es uns kurz halten, so wie heute. Dann sehe ich, ob ich folgen kann und ob es mir bei meinen Fragen wirklich hilft.

Verkündiger: Verkündiger(in): Um festzustellen, ob es dir hilft, können wir das Gelesene mit einer Situation aus deinem Leben verbinden. Wenn deine Tochter dich zum Beispiel etwas fragt, während du beschäftigt bist: Was fällt dir schwerer — die Antwort zu finden oder innezuhalten und ihr zuzuhören?

Person: Innehalten. Manchmal antworte ich sofort, damit ich weitermachen kann, und dann stellt sich heraus, dass sie wegen etwas gefragt hat, das ihr passiert ist. Aber ich weiß nicht, ob mir das Lesen eines Berichts helfen kann, diese Gewohnheit zu ändern.

Verkündiger: Verkündiger(in): Das Lesen verändert eine Gewohnheit nicht automatisch. Aber wir können darauf achten, wie Jesus mit Menschen umging, und überlegen, was wir nachahmen könnten. Danach könntest du etwas Bestimmtes auswählen, das du umsetzen möchtest. Bevor du deiner Tochter zum Beispiel antwortest, könntest du sie fragen, was sie auf diesen Gedanken gebracht hat. Dann weißt du besser, was sie beschäftigt.

Person: Das könnte ich versuchen. Ich möchte, dass sie merkt, dass mir ihre Fragen wichtig sind, auch wenn ich nicht immer eine Antwort habe. Wenn du kommst, wollen wir den Bericht auf diese Weise betrachten.

Verkündiger: Verkündiger(in): Abgemacht, am Donnerstag. Wir beginnen mit dem Beispiel, das dich interessiert, und gehen ohne Eile weiter. Ich lasse dich jetzt deine Tochter abholen.

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