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Uns im Dienst verbessern für die Woche vom 22. bis 28. Februar 2027

Uns im Dienst verbessern für die Woche vom 22. bis 28. Februar 2027

Menschen zu Jüngern machen

Aufgabendaten

Aufgabe: Menschen zu Jüngern machen
Dauer: 2 min
Lektion und Punkt: Lektion 11 · Einfachheit · Punkt 4
Lernziel: Nutze das, was dein Bibelschüler schon weiß, um ihm neue Gedanken zu vermitteln. Wenn du zum Beispiel mit einer Lektion über die Auferstehung beginnst, kannst du kurz wiederholen, was der Schüler bereits darüber weiß, was mit uns beim Tod geschieht.
Rahmenhandlung: Vor der Versammlung erklärt der Versammlungsleiter, wie man beim Vorbereiten auf eine Lektion über die Auferstehung das bereits Gelernte des Bibelschülers nutzen kann
Zugeordneter Bibeltext: Prediger 9:5 — Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, aber die Toten wissen gar nichts, auch bekommen sie keine Belohnung mehr, weil jede Erinnerung an sie in Vergessenheit geraten ist.
Offizielles Material: Ansprache des Versammlungsleiters. Wiederhole kurz Eine gute Botschaft, Lektion 11, Punkt 4.

Verkündiger: Eine neue Idee ist leichter zu verstehen, wenn wir sie mit etwas verbinden können, das wir bereits kennen. Genau dazu rät die Broschüre Eine gute Botschaft, Lektion 11, „Einfachheit“, Punkt 4: Nutze das, was dein Bibelschüler schon weiß, um ihm neue Gedanken zu vermitteln. Überlegen wir, wie wir das beim Bibelstudium anwenden können.

Person: Das Beispiel aus der Lektion ist sehr konkret. Bevor wir mit dem Thema Auferstehung beginnen, können wir kurz wiederholen, was der Schüler bereits darüber weiß, was mit uns beim Tod geschieht. So fangen wir nicht bei null an und setzen nicht voraus, dass er sich an alles erinnert, was wir besprochen haben.

Verkündiger: Wir könnten ihn fragen, woran er sich über den Zustand der Toten erinnert. Es geht nicht darum, ihn zu prüfen, sondern herauszufinden, was ihm klar ist und was er noch einmal wiederholen muss. Um die biblische Grundlage dieser Lehre gemeinsam in Erinnerung zu rufen, lesen wir Prediger 9:5.

Person: Prediger 9:5 — Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, aber die Toten wissen gar nichts, auch bekommen sie keine Belohnung mehr, weil jede Erinnerung an sie in Vergessenheit geraten ist. Dieser Vers hilft uns, uns daran zu erinnern, dass die Toten nicht wissen, was geschieht. Wenn der Schüler diesen Gedanken versteht, haben wir eine gute Grundlage für die nächste Lektion. Wir können ihn bitten, ihn mit eigenen Worten zu erklären, und seine Antwort anhören, bevor wir weitermachen.

Verkündiger: Was aber, wenn seine Antwort zeigt, dass er noch Fragen hat? Statt sofort den neuen Gedanken vorzustellen, sollten wir zuerst diesen Punkt klären. Eine kurze Wiederholung genügt vielleicht. Wichtig ist nicht, dass er eine Antwort auswendig wiederholt, sondern dass er versteht, worauf wir aufbauen werden.

Person: Wenn das geklärt ist, können wir zum Thema Auferstehung überleiten: Wir haben uns daran erinnert, in welchem Zustand sich die Toten befinden; jetzt sind wir bereit, die Hoffnung zu betrachten, die die Bibel bietet. Der Übergang ist sinnvoll, weil er von einer Lehre ausgeht, die der Schüler kennt und versteht.

Verkündiger: Fragen wir uns bei der Vorbereitung auf das nächste Studium: Was weiß diese Person schon, das ihr helfen kann, den nächsten Gedanken zu verstehen? Wenn wir diesen Anknüpfungspunkt auswählen und kurz wiederholen, können wir einfach lehren, ohne die Erklärung unnötig kompliziert zu machen oder überflüssige Informationen hinzuzufügen.

Menschen zu Jüngern machen

Aufgabendaten

Aufgabe: Menschen zu Jüngern machen
Dauer: 3 min
Lektion und Punkt: Lektion 11 · Einfachheit · Punkt 4
Lernziel: Nutze das, was dein Bibelschüler schon weiß, um ihm neue Gedanken zu vermitteln. Wenn du zum Beispiel mit einer Lektion über die Auferstehung beginnst, kannst du kurz wiederholen, was der Schüler bereits darüber weiß, was mit uns beim Tod geschieht.
Rahmenhandlung: Auf der Terrasse des Hauses des Bibelschülers sucht dieser während seines gewöhnlichen Bibelstudiums nach früheren Notizen, während der Verkündiger eine neue Lektion beginnt
Zugeordneter Bibeltext: 1. Korinther 15:26 — Als letzter Feind wird der Tod beseitigt.
Offizielles Material: lff Lektion 30, Einleitung. Zeige, wie man Eine gute Botschaft, Lektion 11, Punkt 4, nicht anwendet.

Verkündiger: Hast du das Heft gefunden? Wenn du möchtest, warte ich, während du suchst.

Person: Ich habe dieses hier, aber einige Notizen hatte ich in einem anderen gemacht. Beim Aufräumen des Regals habe ich sie vertauscht. Na gut, ich habe das Buch; wir können anfangen.

Verkündiger: Ja, mit dem Buch können wir weitermachen. Jetzt ist die Einleitung von Lektion 30 dran. Sie handelt von einer Verheißung Jehovas, die uns Hoffnung gibt: Menschen, die gestorben sind, können wieder leben.

Person: Ich habe mir das Bild angesehen, bevor du gekommen bist. Es sieht so aus, als würde eine Familie ein Kind empfangen. Das ist mir aufgefallen, obwohl ich nicht richtig verstanden habe, was geschieht.

Verkündiger: Es stellt eine Familie dar, die ein gerade auferwecktes Kind empfängt. In der Einleitung wird erklärt, dass Jehova Millionen und Abermillionen Menschen auferwecken wird, damit sie für immer leben können.

Person: Das klingt schön, aber ich kann es mir nur schwer vorstellen. Das Wort Auferstehung habe ich schon oft gehört, und ich bin nicht sicher, ob ich es so verstehe, wie du es meinst.

Verkündiger: Hier geht es darum, wieder zu leben. Der Tod verursacht großen Schmerz, und diese Verheißung hilft uns, über etwas anderes nachzudenken als über Verlust und Traurigkeit.

Person: Das verstehe ich. Was mir nicht klar ist: Wie passt das zu dem, was wir über die Toten besprochen haben? Genau dazu hatte ich eine Notiz im anderen Heft.

Verkündiger: Das haben wir schon behandelt; im weiteren Verlauf wird es klarer werden. Achte zunächst darauf, wie die Bibel den Tod betrachtet. Ich lese 1. Korinther 15:26, denn dort wird erklärt, warum Jehova ihn beseitigen muss.

Verkündiger: 1. Korinther 15:26 — Als letzter Feind wird der Tod beseitigt. Der Tod ist ein Feind, nichts Gutes, das wir hinnehmen müssten. Jehova verspricht, ihn zu beseitigen. Die Einleitung erinnert uns daran, dass wir diese Verheißung bereits in Lektion 27 besprochen haben.

Person: Ja, ich erinnere mich an eine Zukunft ohne Tod. Aber ich dachte an diejenigen, die bereits gestorben sind. Vielleicht vermische ich das Gelernte mit anderen Vorstellungen.

Verkündiger: Genau um sie geht es in dieser Lektion. Sie stellt nicht nur eine Zukunft ohne Tod vor, sondern erklärt auch, dass Jehova sehr viele Menschen wieder leben lassen wird. Deshalb zeigt das Bild ein Wiedersehen.

Person: Ich verstehe, was das Bild darstellt. Aber zwischen den beiden Gedanken fehlt mir noch ein Schritt. Können wir kurz ansehen, was wir zuvor gelernt haben?

Verkündiger: Diese Wiederholung können wir später machen. Die Fragen in der Einleitung führen uns: Ist es wirklich möglich, wieder zu leben, und wird die Auferstehung im Himmel oder auf der Erde stattfinden?

Person: Jetzt habe ich diese Fragen auch, aber meine erste Frage ist noch offen. Ich möchte das, was wir vorher gelernt haben, mit eigenen Worten erklären können, bevor wir etwas Neues hinzufügen.

Verkündiger: Später wirst du weitere Einzelheiten erfahren. Behalte zunächst den Hauptgedanken der Einleitung im Sinn: Jehova verspricht eine Auferstehung, und die Verstorbenen können wieder leben.

Person: Wenn meine Schwester mich fragt, was ich lerne, möchte ich es erklären können, ohne sie zu verwirren. Auch sie hat schon von der Auferstehung gehört, versteht darunter aber vielleicht etwas anderes. Wie soll ich den Unterschied erkennen, wenn mir meine eigenen Gedanken noch nicht klar sind?

Verkündiger: In diesem Gespräch kannst du dich auf den Zweck der Verheißung konzentrieren: Es geht nicht nur darum, wieder zu leben, sondern für immer zu leben. Das zeigt, warum diese Hoffnung so schön ist.

Person: Ja, aber sie könnte fragen, was Auferstehung genau bedeutet. Ich möchte ihr nicht einfach einen Satz aus dem Buch wiederholen.

Verkündiger: Im Moment kannst du ihr sagen, dass Jehova die Toten wieder leben lassen wird.

Person: Diesen Gedanken kann ich wiederholen, aber erklären könnte ich ihn noch nicht. Ich möchte lieber meine Notizen suchen, bevor wir weitermachen; sonst blättere ich weiter, ohne sicher zu sein, dass ich es verstanden habe.

Menschen zu Jüngern machen

Aufgabendaten

Aufgabe: Menschen zu Jüngern machen
Dauer: 3 min
Lektion und Punkt: Lektion 11 · Einfachheit · Punkt 4
Lernziel: Nutze das, was dein Bibelschüler schon weiß, um ihm neue Gedanken zu vermitteln. Wenn du zum Beispiel mit einer Lektion über die Auferstehung beginnst, kannst du kurz wiederholen, was der Schüler bereits darüber weiß, was mit uns beim Tod geschieht.
Rahmenhandlung: Im Esszimmer der Bibelschülerin spricht die Verkündigerin zu Beginn ihres gewöhnlichen Bibelstudiums mit ihr über Fotos ihrer verstorbenen Großmutter, die sie gerade sortiert
Zugeordneter Bibeltext: 1. Korinther 15:26 — Als letzter Feind wird der Tod beseitigt.
Offizielles Material: lff Lektion 30, Einleitung (lmd Lektion 11, Punkt 4).

Verkündiger: So viele Fotos! Sind das die, die du ins Album legen wolltest?

Person: Ja, meine Schwester hat mir noch eine Kiste gebracht. Schau, das ist meine Großmutter. Sie sah immer ernst aus, brachte uns aber sehr zum Lachen. Einige möchte ich für meine Kinder aussuchen.

Verkündiger: So können sie etwas darüber erfahren, wie sie war, und nicht nur ihr Gesicht sehen.

Person: Das möchte ich. Es macht mich traurig, dass sie sie nie kennenlernen konnten. Gut, ich lege das hier beiseite, und dann beginnen wir.

Verkündiger: Was du gerade erzählt hast, passt zur Einleitung von Lektion 30. Erinnern wir uns aber zuerst an etwas, das wir schon gelernt haben. In Lektion 27 haben wir besprochen, was Jehova mit dem Tod tun wird. Woran erinnerst du dich?

Person: Er wird ihn beseitigen. Ich erinnere mich daran, weil wir sagten, dass es ganz anders wäre, ohne Angst zu leben, jemanden zu verlieren.

Verkündiger: Genau. Und weil der Verlust eines Menschen so schmerzhaft ist, bezeichnet die Bibel den Tod als Feind. Lesen wir, wie diese Verheißung lautet. Ich lese 1. Korinther 15:26. Dieser Vers passt sehr gut.

Verkündiger: 1. Korinther 15:26 — Als letzter Feind wird der Tod beseitigt. Hier geht es darum, den Tod zu beseitigen, nicht nur die dadurch verursachte Traurigkeit zu lindern. Wenn du an deine Großmutter denkst, welche Frage bleibt für dich offen?

Person: Was mit denen geschieht, die schon gestorben sind. Dass niemand mehr stirbt, wäre wunderbar, aber das ist nicht dasselbe, wie jemanden zurückzubekommen.

Verkündiger: Das stimmt, es sind zwei verschiedene Dinge. Was du bereits gelernt hast, führt zu dieser neuen Frage. Die Einleitung erklärt, dass Jehova auch verspricht, Millionen und Abermillionen Menschen aufzuerwecken, damit sie für immer leben können.

Person: Bedeutet auferstehen, dass sie wirklich wieder leben? Oder geht es darum, dass wir uns weiter an sie erinnern, so wie ich es bei diesen Fotos tue?

Verkündiger: Es bedeutet, dass sie wirklich wieder leben. Die Fotos helfen dir, dich an deine Großmutter zu erinnern, aber du kannst dich nicht mit ihr unterhalten. Die Hoffnung dieser Lektion geht weit über eine Erinnerung hinaus.

Person: Ich würde es gern glauben, aber es fällt mir schwer. Ich habe noch nie gesehen, dass jemand wieder lebt. Ich möchte mich nicht nur deshalb begeistern, weil der Gedanke schön ist.

Verkündiger: Du musst es nicht ungeprüft annehmen. Die Einleitung fragt selbst, ob es wirklich möglich ist. Sieh dir auch das Bild an: Eine Familie empfängt ein gerade auferwecktes Kind. Was denkst du darüber?

Person: Ich denke an die Freude, es wieder in die Arme zu schließen. Aber das Bild beweist nicht, dass es geschehen wird. Und ich verstehe auch nicht, wo diese Menschen leben würden.

Verkündiger: Das Bild stellt die Hoffnung dar; es ersetzt nicht die Gründe, an sie zu glauben. Du hast die beiden Fragen genannt, die wir untersuchen werden: Ist die Auferstehung möglich, und werden die Auferweckten im Himmel oder auf der Erde leben? Sollen wir mit der ersten beginnen?

Person: Bevor wir weitermachen, mache ich mir Gedanken darüber, wie ich mit meinen Kindern darüber sprechen soll. Wenn sie das Bild sehen, fragen sie vielleicht, wann sie ihre Urgroßmutter kennenlernen. Ich wüsste nicht, was ich antworten soll, ohne ihnen etwas zu versprechen, das ich selbst noch nicht richtig verstehe.

Verkündiger: Du kannst ihnen einfach sagen, was du lernst, und zugeben, was du noch nicht weißt. Zum Beispiel: „Wir lernen Jehovas Versprechen kennen, die Verstorbenen wieder leben zu lassen. Ich habe noch Fragen und möchte es besser verstehen.“ Du musst jetzt noch nicht alle Antworten kennen.

Person: So könnte ich ihnen erzählen, was ich lerne, ohne ein Datum zu nennen oder ihnen etwas über ihre Urgroßmutter zu versichern. Das beruhigt mich.

Verkündiger: Genau. Würde es dir helfen, zuerst die Grundlage dieser Hoffnung zu untersuchen und danach zu überlegen, wie du sie ihnen erklären kannst?

Person: Ja. Zuerst möchte ich verstehen, warum wir sicher sein können, dass jemand wieder leben kann. Danach sprechen wir darüber, wo.

Menschen zu Jüngern machen

Aufgabendaten

Aufgabe: Menschen zu Jüngern machen
Dauer: 4 min
Lektion und Punkt: Lektion 11 · Einfachheit · Punkt 4
Lernziel: Nutze das, was dein Bibelschüler schon weiß, um ihm neue Gedanken zu vermitteln. Wenn du zum Beispiel mit einer Lektion über die Auferstehung beginnst, kannst du kurz wiederholen, was der Schüler bereits darüber weiß, was mit uns beim Tod geschieht.
Rahmenhandlung: Im Wohnzimmer der Verkündigerin passt eine Bibelschülerin die Schriftgröße ihres Tablets an, bevor sie mit ihrem gewöhnlichen Bibelstudium weitermacht. Dabei stellt sie eine Frage darüber, wie man wahre Christen erkennt
Zugeordneter Bibeltext: Johannes 13:35 — Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr Liebe zueinander habt. “
Offizielles Material: lff Lektion 19, Einleitung (lmd Lektion 11, Punkt 4).

Verkündiger: Kannst du so besser lesen, oder soll ich die Schrift noch etwas größer machen?

Person: So ist es gut. Vorher habe ich manchmal eine Zeile übersprungen. Lektion 19 ist schon geöffnet, aber als ich sah, dass es um Jehovas Zeugen geht, kam mir eine Frage.

Verkündiger: Frag nur. Wir können darüber sprechen, bevor wir anfangen.

Person: Alle christlichen Religionen sagen, dass sie Jesus nachfolgen. Ihr auch. Wie kann ich also erkennen, wer ihm wirklich folgt? Wenn ich jeden frage, wird er wohl sagen, seine Religion sei die richtige.

Verkündiger: Es ist verständlich, dass du das nicht allein danach entscheiden möchtest, was jemand über sich selbst sagt. Bevor wir solche Behauptungen vergleichen, können wir von etwas ausgehen, das du schon gelernt hast. Was ist dir aufgefallen, als wir besprochen haben, wie Jesus mit Menschen umging?

Person: Dass er sich für sie interessierte. Er erklärte ihnen nicht nur Dinge. Am meisten erinnere ich mich daran, dass seine Liebe durch seine Taten sichtbar wurde.

Verkündiger: Diese Erinnerung hilft bei deiner Frage. Wenn jemand sagt, dass er Jesus nachfolgt, wäre es logisch, dieselbe Liebe in seinem Verhalten zu suchen. Wir müssen uns aber nicht auf unsere Meinung beschränken. Achte auf das Kennzeichen, das Jesus selbst nannte; ich lese Johannes 13:35.

Verkündiger: Johannes 13:35 — Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr Liebe zueinander habt. “ Jesus sprach darüber, woran man seine Jünger erkennen würde. Was sollten wir im Zusammenhang mit dem, woran du dich gerade erinnert hast, beobachten: nur, was sie sagen, oder auch, wie sie miteinander umgehen?

Person: Wie sie miteinander umgehen. Allerdings kenne ich gute Menschen aus verschiedenen Religionen. Eine Nachbarin hilft anderen sehr, und sie ist keine Zeugin Jehovas.

Verkündiger: Natürlich sollten wir das Gute, das deine Nachbarin tut, nicht abwerten. Das verlangt dieser Vers auch nicht. Er lenkt unsere Aufmerksamkeit auf die Liebe, die Jesu Jünger untereinander haben, und nicht einfach darauf, dass jemand freundlich ist.

Person: Ich verstehe den Unterschied. Aber um zu wissen, wie eine Gruppe miteinander umgeht, müsste ich sie ziemlich gut kennenlernen. Bei einem ersten Besuch kann fast jeder freundlich wirken.

Verkündiger: Das stimmt, ein erster Eindruck sagt nicht alles. Denk an eine Freundschaft: Reicht es dir, wenn jemand sagt, dass du dich auf ihn verlassen kannst, oder stellst du das mit der Zeit fest?

Person: Mit der Zeit. Besonders wenn ich etwas brauche oder wir nicht einer Meinung sind. Dann sehe ich, ob ich ihm wirklich wichtig bin oder ob wir uns nur gut verstehen, solange alles einfach ist.

Verkündiger: Dann kannst du diese Frage genauso ruhig untersuchen. Du musst kein Urteil fällen, bevor du die Lektion studiert hast. Sieh dir an, was die Einleitung ankündigt.

Person: Ja, ich möchte wissen, worauf ich achten soll, bevor ich entscheide, ob ich zustimme.

Verkündiger: Dort steht: „Wir Jehovas Zeugen glauben, dass wir wahre Christen sind. Warum? Untersuchen wir die Grundlage unseres Glaubens und den Namen, der uns kennzeichnet, und sehen wir auch, welche Liebe wir einander zeigen.“

Person: Es geht also nicht nur um Liebe. Wir werden auch sehen, worauf eure Glaubensansichten beruhen und warum ihr so heißt.

Verkündiger: Genau. Und du hast bereits eine Grundlage: Was du über Jesus weißt und was wir über seine Jünger gelesen haben. Dadurch kannst du neue Gedanken mit etwas verbinden, das du schon verstehst, statt eine Liste von Merkmalen auswendig zu lernen.

Person: So hilft mir das. Aber ich frage mich noch, wie ich prüfen kann, ob eure Glaubensansichten aus der Bibel stammen und nicht einfach Ideen sind, die immer wiederholt wurden.

Verkündiger: Diese Frage können wir beim weiteren Studium im Sinn behalten. Auf den Bildern der Lektion sprechen Jehovas Zeugen mit anderen über die Bibel. Es genügt nicht, sie zu zeigen; entscheidend ist, zu prüfen, ob unsere Lehren auf ihr beruhen.

Person: Das interessiert mich. Ich möchte Fragen stellen und die Texte ansehen können, statt eine Erklärung akzeptieren zu müssen, nur weil sie im Buch steht.

Verkündiger: Natürlich. Wenn dich etwas nicht überzeugt oder unklar bleibt, sprechen wir darüber. Wollen wir mit der Grundlage unserer Glaubensansichten beginnen und die Erklärungen anhand der Bibel prüfen?

Person: Ja, beginnen wir damit. Danach möchte ich noch einmal auf die Liebe zurückkommen. Ich verstehe den Gedanken, möchte aber besser kennenlernen, wie sie in der Praxis gezeigt wird.

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