Wir geben Gottes Namen Ehre
Welche Verantwortung haben wir als Gottes Volk?
Kommentar 1: Wir haben die Verantwortung, für Jehova Zeugnis abzulegen und die Wahrheit über ihn zu sagen. Seinen Namen zu tragen ist nicht nur eine Ehre, sondern bedeutet auch, anderen zu helfen, ihn kennenzulernen, und falsche Lehren richtigzustellen, durch die er falsch dargestellt wird.
Kommentar 2: Ich finde es bemerkenswert, dass Jehova Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft zusammengebracht hat, damit sie ein Volk für seinen Namen bilden. In dem Video werden Juden, Proselyten, Samariter und Nichtjuden erwähnt. Was sie verband, war nicht ihre Kultur, sondern ihre Beziehung zu Jehova und ein gemeinsamer Auftrag. Das erinnert uns daran, dass wir unabhängig von unserer Herkunft alle die Verantwortung haben, ihm Ehre zu geben.
Johannes 10:16 — Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind. Auch sie muss ich herbringen und sie werden auf meine Stimme hören und sie alle werden zu einer einzigen Herde unter einem einzigen Hirten.
Kommentar 3: Der Leitfaden bringt diese Worte Jesu mit der Ehre in Verbindung, die die anderen Schafe haben, Jehova zu verherrlichen. Diese Verantwortung liegt also nicht nur bei den gesalbten Christen. Auch wir, die zu den anderen Schafen gehören, sind Teil von Gottes Volk und können persönlich dazu beitragen, dass sein Name bekannt wird und geachtet wird.
Welche falsche Lehre hat Gottes Volk als unbiblisch entlarvt?
Kommentar 1: Eine dieser Lehren ist das Dogma von der Dreieinigkeit. Jehovas Volk hat gezeigt, dass es keine biblische Grundlage dafür gibt. Auch wenn diese Lehre jahrhundertelang vertreten wurde, machen ihr Alter und ihre Verbreitung sie nicht zu einer Lehre aus Gottes Wort.
Kommentar 2: Das Video erwähnt Jesu Gebete als eine einfache Möglichkeit, diese Lehre zu prüfen. Jesus wandte sich an seinen Vater; er täuschte kein Gespräch vor und sprach nicht mit sich selbst. Das hilft uns zu verstehen, warum wir von dem ausgehen sollten, was die Bibel über Jesus und seinen Vater berichtet, statt diese Berichte einer religiösen Lehre anzupassen.
Kommentar 3: Ein weiterer im Video genannter Grund betrifft Jesu Tod. Der Vater ist schon immer unsterblich gewesen, Jesus dagegen starb tatsächlich. Der Wachtturm von 1915 nutzte diesen Gegensatz, um die Probleme aufzuzeigen, die entstehen, wenn man Jesus mit demselben Gott gleichsetzt, dem er diente. Die biblische Wahrheit verlangt nicht, zu leugnen, dass Jesus sein Leben gab.
Inwiefern gleicht das Dogma von der Dreieinigkeit der Fälschung eines Kunstwerks?
Kommentar 1: Weil in beiden Fällen etwas Späteres als Original ausgegeben wurde. Das Gemälde enthielt einen Bestandteil, den es zu Vermeers Zeit noch nicht gab. Ähnlich erschienen die Worte, die zur Unterstützung der Dreieinigkeit eingefügt wurden, nicht in den ältesten griechischen Handschriften.
Kommentar 2: Der Fälscher benutzte eine alte Leinwand, doch dadurch wurde sein Gemälde nicht echt. Dieser Teil des Vergleichs ist sehr deutlich: Ein neues Werk auf einen alten Untergrund zu setzen ändert nichts daran, wer es gemalt hat. Ebenso werden Worte, die in Abschriften der Bibel eingefügt wurden, dadurch nicht zu einem Teil des inspirierten Textes. Man muss prüfen, ob sie wirklich zum Original gehörten, nicht nur, wo sie vorkommen.
Kommentar 3: Ich finde es bemerkenswert, dass ein sehr angesehener Experte das Bild als echt bezeichnete. Sein Ansehen verlieh seiner Meinung großes Gewicht, änderte aber nichts an der Wirklichkeit. Ähnlich ist es, wenn eine religiöse Autorität eine Lehre unterstützt. Wir können Menschen respektvoll behandeln und trotzdem anerkennen, dass keine menschliche Meinung mehr Autorität besitzt als die Beweise dafür, was die Bibel tatsächlich sagt.
Kommentar 4: Die Fälschung wurde nicht einfach deshalb entdeckt, weil jemandem das Bild nicht gefiel. Man führte eine chemische Analyse durch, und dabei zeigte sich ein konkreter Beweis: ein Bestandteil, der aus einer Zeit nach dem Maler stammte. Bei dem biblischen Zusatz weist das Video auf einen textlichen Beweis hin: sein Fehlen in den ältesten griechischen Handschriften. Der Vergleich beruht daher auf der Prüfung der Echtheit, nicht auf persönlichen Vorlieben.
Was hat Gottes Volk getan, um das Dogma von der Dreieinigkeit entschieden zurückzuweisen?
Kommentar 1: Es hat sie öffentlich zurückgewiesen und erklärt, warum sie der Bibel widerspricht. Das Video erwähnt, dass der Wachtturm bereits 1915 klare Argumente gegen diese Lehre vorlegte. Er äußerte nicht nur Ablehnung, sondern half Menschen, über das nachzudenken, was die Bibel lehrt.
Kommentar 2: Unter anderem hat es dazu eingeladen, über Jesu Gebete nachzudenken. Die im Video zitierte Veröffentlichung zeigte, wie widersprüchlich es wäre, sie als bloße Fassade zu betrachten, als hätte Jesus nur so getan, als würde er sich an Gott wenden. Jehovas Volk hat die Wahrheit also anhand dessen verteidigt, was Jesus tatsächlich tat. Es braucht keine komplizierte Erklärung, um zu erkennen, dass seine Gebete zu seinem Vater aufrichtig waren.
Kommentar 3: Es wurde deutlich erklärt, dass Jesus wirklich starb, während sein Vater unsterblich ist. Das Video zeigt, wie der Wachtturm Fragen verwendete, um die Widersprüche dieser Lehre deutlich zu machen. Diese Methode finde ich hilfreich: Statt jemandem einfach unsere Meinung aufzudrängen, können wir ihm helfen, über biblische Tatsachen nachzudenken und zu prüfen, ob eine Lehre damit übereinstimmt.
Wie fühlt sich Jehova, wenn er sieht, dass wir uns so sehr bemühen, die Wahrheit über ihn zu lehren und seinen Namen zu heiligen?
Kommentar 1: Jehova liebt diejenigen sehr, die Ehrfurcht vor ihm haben und seinen Namen schätzen. Das wird am Ende des Videos hervorgehoben. Unsere Anstrengungen, die Wahrheit über ihn zu lehren, bleiben nicht unbeachtet: Jehova sieht sie und schätzt diejenigen, die ihn treu vertreten möchten.
Kommentar 2: Es berührt mich, dass der im Video besprochene Abschnitt aus Maleachi Jehova als jemanden darstellt, der aufmerksam ist und seinen Dienern zuhört. Er ist kein ferner Gott, dem gleichgültig ist, was wir über ihn sagen. Wenn wir mit Wertschätzung über Jehova sprechen und anderen helfen, die Wahrheit kennenzulernen, beachtet er das. Dieses Wissen ermuntert uns weiterzumachen, selbst wenn ein Gespräch scheinbar wenig bewirkt.
Kommentar 3: Das Video erwähnt ein Gedenkbuch für diejenigen, die Jehova fürchten und über seinen Namen nachdenken. Dieses Bild vermittelt etwas sehr Herzliches: Jehova vergisst diejenigen nicht, die ihn schätzen. Vielleicht wissen andere nicht, wie gründlich wir uns darauf vorbereitet haben, eine biblische Wahrheit zu erklären, aber er kennt unser Interesse daran, ihn zu ehren. Das gibt uns einen ganz persönlichen Grund, uns weiter anzustrengen.
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