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Wachtturm-Studium für die Woche vom 18. bis 24. Januar 2027

Wachtturm-Studium für die Woche vom 18. bis 24. Januar 2027

Wie wir unsere Freundschaft mit Jehova und Jesus stärken können

1. Woher wissen wir, dass Jehova möchte, dass wir ihn kennenlernen und lieben?

Psalmen 139:1-4 — O Jehova, du hast mich durchforscht und du kennst mich. Du weißt, wann ich mich setze und wann ich aufstehe. Aus der Ferne erkennst du meine Gedanken. Ob ich unterwegs bin oder mich hinlege, du beobachtest mich. Mit allen meinen Wegen bist du vertraut. Noch bevor ich ein Wort auf der Zunge habe, kennst du, o Jehova, es schon genau.

Antwort 1: Dieser Psalm zeigt, dass Jehova uns persönlich kennt, sogar bevor wir unsere Gedanken äußern. Dieses Interesse hilft uns zu verstehen, dass er eine enge Beziehung zu uns haben möchte.

Antwort 2: Wir wissen das, weil Jehova uns mit der Fähigkeit erschaffen hat, eine Freundschaft mit ihm zu entwickeln. Er gab uns nicht nur das Leben, sondern machte es auch möglich, dass wir ihn kennenlernen und lieben können. Das erinnert uns daran, dass wir uns ihm nicht nähern, um etwas zu bekommen, was er uns eigentlich nicht geben möchte. Im Gegenteil: Wir reagieren damit auf seinen eigenen Wunsch, dass wir seine Freunde sind. Wenn wir darüber nachdenken, dass er den ersten Schritt gemacht hat, erfüllt uns das mit Dankbarkeit.

Antwort 3: Jehova zeigt durch seine Behandlung derer, die sich ihm nähern möchten, dass er unsere Freundschaft will. Er hört ihre Gebete und gibt ihnen die Hilfe und Anleitung, die sie brauchen. Sein Interesse ist also weder distanziert noch unpersönlich. Wir können vertrauensvoll mit ihm sprechen und sicher sein, dass wir ihm wichtig sind. Zu wissen, dass der Schöpfer auf unsere Bedürfnisse achtet, macht uns glücklich und spornt uns an, ihn immer besser kennenzulernen.

2. Woher wissen wir, dass wir trotz unserer Unvollkommenheit Freunde Jehovas sein können?

Römer 5:10 — Denn wenn wir mit Gott durch den Tod seines Sohnes versöhnt wurden, als wir Feinde waren, dann werden wir jetzt, wo wir versöhnt worden sind, erst recht durch sein Leben gerettet werden.

Antwort 1: Dieser Vers erklärt, dass der Tod Jesu unsere Versöhnung mit Gott möglich gemacht hat. Unsere Unvollkommenheit macht seine Freundschaft also nicht unerreichbar. Jehova selbst hat dafür gesorgt, dass wir uns ihm nähern können. Statt nur über unsere Einschränkungen nachzudenken, können wir uns dankbar daran erinnern, was er und sein Sohn für uns getan haben.

Antwort 2: Jehova wartete nicht, bis wir Menschen vollkommen waren, um zu zeigen, dass er uns liebt. Obwohl wir wegen der Sünde von Adam und Eva von ihm entfernt geboren werden, war er bereit, einen sehr hohen Preis zu bezahlen, um uns zu helfen. Er sandte seinen geliebten Sohn. Das zeigt, wie sehr er die Möglichkeit schätzt, uns als Freunde zu haben. Wenn uns unsere Fehler entmutigen, kann uns die Erinnerung an diese liebevolle Initiative helfen, unsere Freundschaft mit ihm nicht für unmöglich zu halten.

Antwort 3: Jesus lehrte, dass menschliche Einschränkungen Jehova nicht daran hindern, seinen Vorsatz auszuführen. Wir konnten die durch die Sünde verursachte Entfremdung von Gott nicht selbst lösen. Jehova jedoch konnte den Weg öffnen, und er tat es durch seinen Sohn. Unser Vertrauen darauf, dass wir seine Freunde sein können, beruht daher nicht auf unseren Fähigkeiten, sondern auf Jehovas Macht und Liebe.

Antwort 4: Was Jehova und Jesus getan haben, ermöglicht es uns, uns ihnen zu nähern, aber auch wir müssen auf ihre Liebe reagieren. Der Absatz verbindet diese Freundschaft damit, Jesu Gebote zu befolgen. Wir müssen nicht warten, bis wir vollkommen sind, um damit zu beginnen, diese Beziehung zu pflegen. Schon jetzt können wir zeigen, dass wir ihre Liebe schätzen, indem wir uns bemühen, gehorsam zu sein. So bleibt unsere Dankbarkeit nicht nur ein Gefühl, sondern beeinflusst unser Verhalten.

3. Warum unterscheidet sich unsere Beziehung zu Jehova grundlegend von der Freundschaft, die wir mit einem Menschen haben können?

Psalmen 15:1 — O Jehova, wer darf Gast in deinem Zelt sein? Wer darf auf deinem heiligen Berg wohnen?

Antwort 1: Die Frage des Psalmenschreibers zeigt, wie sehr er es schätzte, Jehova nahe sein zu dürfen. Es geht nicht um die Freundschaft mit jemandem, der auf derselben Ebene steht wie wir, sondern mit dem Schöpfer. Deshalb verlieren wir trotz unserer großen Nähe zu ihm nie seine Größe aus den Augen. Seine Freundschaft ist ein Vorrecht, das unsere Dankbarkeit und unseren tiefen Respekt verdient.

Antwort 2: Der Hauptunterschied besteht darin, wer Jehova ist: Er ist der allmächtige Gott und unser Schöpfer. Ein menschlicher Freund teilt unsere Einschränkungen, Jehova aber steht weit über uns. Daher ist es etwas Außergewöhnliches, dass er eine persönliche Beziehung zu uns haben möchte. Wir können seine Nähe genießen, ohne ihn so zu behandeln, als wäre er einfach nur ein weiterer Gefährte. Unsere Freundschaft mit ihm ist immer mit Liebe, Demut und tiefem Respekt verbunden.

Antwort 3: Jehovas Freundschaft zu haben ist eine unvergleichliche Ehre. Manchmal könnten wir uns daran gewöhnen, ihn unseren Freund zu nennen, und vergessen, was das bedeutet: Der Schöpfer erlaubt uns, uns ihm zu nähern. Wenn wir darüber nachdenken, hilft uns das, seine Freundschaft nicht als selbstverständlich anzusehen. Wir möchten ihn vielmehr besser kennenlernen und uns bemühen, eine Beziehung zu stärken, die keine menschliche Freundschaft ersetzen kann.

4. Was fällt uns vielleicht manchmal schwer zu glauben?

Römer 6:23 — Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod, doch das Geschenk, das Gott gibt, ist ewiges Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn.

Antwort 1: Wir können akzeptieren, was dieser Text über ewiges Leben lehrt, und uns trotzdem fragen, ob Jehova persönlich unsere Freundschaft möchte. Der Absatz unterscheidet diese beiden Dinge. Vielleicht zweifeln wir nicht an seinem Vorsatz für die Menschheit, aber unsere Fehler lassen uns seiner Zuneigung unwürdig fühlen. Wenn wir diese Sorge erkennen, können wir feststellen, was wir stärken müssen: unser Vertrauen darauf, dass wir ihm wichtig sind.

Antwort 2: Manchmal fällt es uns schwer zu glauben, dass Jehova unser Freund sein möchte, weil wir unsere Unvollkommenheiten sehr deutlich sehen. Wir wissen, wie viele Fehler wir machen, und denken vielleicht zu viel darüber nach. Obwohl wir anerkennen, dass Jehova seine Diener liebt, fällt es uns dann schwerer, diese Wahrheit auf uns selbst anzuwenden. Der Absatz bringt diese persönliche Sorge zum Ausdruck. Sie dürfen wir nicht mit einem mangelnden Wissen über Gottes Versprechen verwechseln.

Antwort 3: Es kann uns schwerfallen, von dem Gedanken, dass Jehova Menschen liebt, zu der Überzeugung zu gelangen, dass er unser Freund sein möchte. Der Unterschied besteht darin, sein Interesse als etwas Persönliches zu empfinden. Unsere Unvollkommenheit kann uns daran zweifeln lassen, dass er liebevoll auf uns achtet. Deshalb ist es hilfreich, zu untersuchen, was Jehova getan hat, um uns ihm näherzubringen, statt Schlussfolgerungen ausschließlich aufgrund unserer Gefühle zu ziehen.

5. Warum können wir überzeugt sein, dass Jehova unser Freund sein möchte? (Siehe auch das Bild.)

Johannes 3:16 — Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einziggezeugten Sohn gegeben hat, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht vernichtet wird, sondern ewiges Leben hat.

Antwort 1: Jehova bewies seine Liebe, indem er das Wertvollste gab, was er hatte: seinen einziggezeugten Sohn. Er äußerte nicht nur gute Wünsche für die Menschheit. Er brachte ein außergewöhnliches Opfer, um uns zu retten. Wenn wir daher daran zweifeln, ob er unsere Freundschaft möchte, können wir darüber nachdenken, welchen Preis er zu zahlen bereit war, um sie möglich zu machen.

Antwort 2: Ein Grund ist, dass Jehova unmittelbar nach der Rebellion von Adam und Eva zu handeln begann. Er ließ nicht zu, dass ihre Sünde jede Möglichkeit zerstörte, uns ihm zu nähern. Von da an leitete er alles Nötige ein, um die Menschheit zu retten. Diese Initiative zeigt, dass ihm unser Wohlergehen und unsere Freundschaft wichtig waren. Wenn wir darüber nachdenken, erkennen wir seinen Vorsatz als Ausdruck von Liebe und nicht als bloße Pflicht.

Antwort 3: Die ererbte Unvollkommenheit veranlasste Jehova nicht, die Menschen nicht mehr zu lieben. Das ist sehr tröstlich, denn manchmal sehen wir nur unsere Fehler. Jehova dagegen hat weiterhin liebevoll gehandelt, damit wir uns ihm nähern können. Seine Taten geben uns eine feste Grundlage, auf seine Zuneigung zu vertrauen. Deshalb sollten wir nicht zulassen, dass unsere Gefühle der Unzulänglichkeit schwerer wiegen als die Beweise für seine Liebe.

Antwort 4: Das Bild stellt den Ungehorsam Adams dem Opfer Jesu am Pfahl gegenüber. Es hilft uns, uns sowohl an den Ursprung unserer Entfremdung von Gott als auch an das zu erinnern, was Jehova getan hat, um sie zu beseitigen. Er ließ zu, dass sein geliebter Sohn starb, damit wir seine Freunde sein konnten. Wenn wir diesen Gegensatz betrachten, erkennen wir, dass unsere Freundschaft mit Jehova auf einem sehr kostspieligen Liebesbeweis beruht. Das bewegt uns, sie zu schätzen und zu pflegen.

6. Was tut Jehova, damit wir ihm näherkommen? (Jakobus 4:8)

Jakobus 4:8 — Kommt Gott näher und er wird euch näherkommen. Säubert eure Hände, ihr Sünder, und reinigt euer Herz, ihr Unentschlossenen.

Antwort 1: Dieser Text versichert uns, dass Jehova reagiert, wenn wir uns bemühen, ihm näherzukommen. Er überlässt es nicht uns allein, die ganze Anstrengung zu unternehmen, um die Freundschaft zu pflegen. Diese Bereitschaft motiviert uns, konkrete Schritte zu unternehmen, zum Beispiel offen mit ihm zu sprechen und unser Leben dort zu korrigieren, wo es nötig ist. Wir wissen, dass er uns helfen möchte, eine engere Beziehung zu ihm zu haben.

Antwort 2: Jehova zieht uns liebevoll zu sich, obwohl er unsere Unvollkommenheit kennt. Er erlaubt nicht einfach nur, dass wir seine Freunde sind, sondern er unternimmt Schritte, um uns zu helfen, ihm näherzukommen. Das lehrt uns viel über seine Art, mit uns umzugehen: Er zeigt persönliches Interesse und motiviert uns, auf seine Liebe zu reagieren. Wenn wir uns manchmal wenig wert fühlen, kann uns der Gedanke, dass er uns zu sich ziehen möchte, das nötige Vertrauen geben, unsere Freundschaft weiter zu pflegen.

Antwort 3: Er lädt uns ein, regelmäßig mit ihm zu sprechen und ihm zu erzählen, was wir wirklich empfinden. Unsere Gebete müssen sich nicht auf allgemeine Angelegenheiten beschränken; wir können ihm unsere Sorgen sagen und ihm unser Herz ausschütten. Diese aufrichtige Kommunikation stärkt die Freundschaft. Der Absatz motiviert uns, sie besonders dann zu nutzen, wenn uns etwas belastet. Statt alle unsere Gefühle für uns zu behalten, können wir uns vertrauensvoll an Jehova wenden, weil wir wissen, dass er uns zuhören möchte.

Antwort 4: Jehova hört unsere Gebete nicht nur, sondern beantwortet sie auch. Im Philipperbrief wird erklärt, dass wir ihm unsere Bitten vortragen können und den Frieden erhalten, den er gibt. Deshalb ist das Gebet nicht einfach eine Möglichkeit, unsere Gefühle auszudrücken: Es gehört zu einer echten Beziehung mit einem Vater, der sich für uns interessiert. Je mehr wir diese Hilfe nutzen, desto mehr Gründe haben wir, ihm zu vertrauen und uns dankbar weiter zu nähern.

7. Welche Eigenschaft zeigt Jehova seinen Freunden, und was bedeutet das für uns? (2. Mose 34:6)

2. Mose 34:6 — Jehova ging vor ihm vorbei und rief aus: „Jehova, Jehova, ein Gott, der barmherzig und mitfühlend ist, der nicht schnell zornig wird und reich ist an loyaler Liebe und Wahrheit.

Antwort 1: Jehova beschreibt sich als einen Gott, dessen loyale Liebe überreich ist. Das bedeutet, dass seine Zuneigung zu seinen Freunden nicht oberflächlich oder vorübergehend ist. Sie ist mit Engagement und tiefer Verbundenheit verbunden. Das gibt uns Sicherheit: Wenn wir seine Freundschaft pflegen, haben wir jemand an unserer Seite, der bleibt und uns helfen möchte, obwohl er unsere Schwächen kennt.

Antwort 2: Jehova liebt alle Menschen, aber seinen Freunden zeigt er loyale Liebe. Der Absatz erklärt, dass diese Eigenschaft Engagement und tiefe Verbundenheit einschließt. Deshalb ist seine Freundschaft nicht unbeständig und hängt nicht von einem momentanen Interesse ab. Wir können darauf vertrauen, dass er sich aufrichtig um uns kümmert. Diese Sicherheit hilft uns, unsere Schwierigkeiten zu bewältigen, ohne zu denken, wir seien allein oder er würde sich nicht mehr für uns interessieren.

Antwort 3: Seine loyale Liebe bewegt ihn dazu, uns zu vergeben und uns zu helfen. Das ist besonders wichtig, weil Jehova unsere Fehler kennt und wir wegen ihnen entmutigt sein könnten. Der Absatz beschreibt keinen Freund, der sich sofort entfernt, sobald er unsere Schwächen sieht, sondern jemanden, der uns unterstützen möchte. Das motiviert uns, seine Hilfe zu suchen, um uns zu verbessern, statt uns aus Scham oder Entmutigung von ihm zu entfernen.

Antwort 4: Mich beeindruckt, dass die Bibel die Größe von Jehovas loyaler Liebe so oft hervorhebt. Es geht nicht nur darum, dass er diese Eigenschaft besitzt, sondern dass er sie mit außergewöhnlicher Großzügigkeit zeigt. Das hilft uns, unsere Sichtweise auf ihn zu korrigieren. Wenn Zweifel an seiner Zuneigung aufkommen, können wir daran denken, dass seine Liebe viel größer ist, als unsere begrenzten Gefühle wahrnehmen können.

8. Wie zeigte Jehova, dass er seine Freunde Abraham und David nie vergessen hatte? (Siehe auch das Bild.)

Jesaja 41:8 — „Du aber, o Israel, bist mein Diener, du, o Jakob, den ich ausgewählt habe, du Nachkomme meines Freundes Abraham,

Antwort 1: Jehova erkannte Abraham auch Hunderte von Jahren nach seinem Tod noch als seinen Freund an. Der Lauf der Zeit hatte seine Zuneigung zu ihm nicht ausgelöscht. Das lehrt uns, dass Jehova diejenigen nicht vergisst, die eine Freundschaft mit ihm gepflegt haben. Seine Erinnerung und seine Liebe sind viel beständiger als die irgendeines Menschen.

Antwort 2: Im Fall Davids behielt Jehova das Versprechen im Sinn, seinen Thron für immer zu errichten. Lange danach kündigte er an, dass Jesus diesen Thron erhalten würde. Dadurch zeigte er, dass er nicht vergessen hatte, was er seinem Freund gesagt hatte. Dieses Beispiel hilft uns, auf seine Versprechen zu vertrauen: Auch wenn viel Zeit vergeht, verliert Jehova seine Zusagen nicht aus den Augen und hört nicht auf, diejenigen zu schätzen, die ihm treu gewesen sind.

Antwort 3: Jehova erinnerte sich nicht nur an das Versprechen, das er David gegeben hatte, sondern erfüllte es auch. Der Absatz weist darauf hin, dass er Jesus, den Messias, 1914 im Himmel zum König ernannte. So sehen wir, dass sich seine Loyalität durch Taten zeigt. Für uns besteht die Lehre darin, dass wir Jehova auch dann vertrauen können, wenn sich die Erfüllung eines Versprechens nicht sofort zeigt. Er vergisst weder seine Freunde noch das, was er ihnen versprochen hat.

Antwort 4: Die Beispiele Abrahams und Davids zeigen zwei sehr schöne Aspekte der Freundschaft mit Jehova. Er bewahrte seine Zuneigung zu Abraham und hielt sein Versprechen gegenüber David. Er vergaß also weder die Person noch die Zusage. Das hilft uns, seine loyale Liebe besser zu verstehen. Unsere Freundschaft mit ihm verliert im Lauf der Zeit nicht an Wert. Deshalb lohnt es sich, sie zu pflegen und ihm nahe zu bleiben.

9. Was lernst du aus dem, was Hanna widerfuhr? (Siehe auch das Bild.)

1. Samuel 2:21 — Jehova schenkte Hanna Beachtung, sodass sie schwanger werden konnte. Sie brachte drei weitere Söhne und zwei Töchter zur Welt. Und der junge Samuel wuchs weiter in der Gegenwart Jehovas auf.

Antwort 1: Jehova hatte Hanna nicht vergessen. Außer Samuel bekam sie noch fünf weitere Kinder. Ihre Erfahrung zeigt, dass Jehova sich für seine Freunde interessiert und mit ihnen fühlt. Auch wenn sich jemand unbedeutend fühlt, bedeutet das nicht, dass er für Jehova unbedeutend ist. Hanna hilft uns, auf seine Zuneigung und sein persönliches Interesse zu vertrauen.

Antwort 2: Ich lerne daraus, dass wir uns nicht mit bekannten Dienern Jehovas vergleichen und daraus schließen sollten, weniger wert zu sein. Der Absatz erwähnt Hanna gerade deshalb, um zu zeigen, dass Jehova seine loyale Liebe nicht Menschen wie Abraham oder David vorbehält. Er kümmert sich auch um diejenigen, die leiden und sich wenig wert fühlen. Deshalb sollte unser Vertrauen in seine Freundschaft nicht davon abhängen, für wie wichtig wir uns selbst halten.

Antwort 3: Hanna lehrt mich, Jehova mein Herz auszuschütten, wenn mich etwas leiden lässt. Die grausamen Spötteleien Peninnas bereiteten ihr großen Schmerz, aber sie wandte sich an ihren himmlischen Vater und sagte ihm, was sie empfand. Auch wir können so aufrichtig mit ihm sprechen. Wir müssen unsere Gefühle nicht verbergen oder denken, unsere Sorgen seien zu unbedeutend. Eine solche Kommunikation zu pflegen hilft uns, die Unterstützung unseres besten Freundes zu suchen.

Antwort 4: Hannas schmerzhafte Umstände bewiesen nicht, dass Jehova aufgehört hatte, sie zu lieben. Sie konnte keine Kinder bekommen und musste außerdem die Spötteleien Peninnas ertragen. Jehova hörte jedoch ihr Gebet und interessierte sich für ihr Leid. Das lehrt mich, Gottes Zuneigung nicht allein an den Schwierigkeiten zu messen, die ich durchmache. Ich kann mich ihm weiter nähern und sicher sein, dass ihm meine Gefühle wichtig sind.

Antwort 5: Es macht mir Mut zu sehen, dass Jehova Hannas Leid nicht als unwichtig behandelte. Er hörte ihre Bitte und erhörte sie in ihrem Fall, indem er ihr Kinder schenkte. Der Absatz hebt seine loyale Liebe zu all seinen Freunden hervor. Wenn ich mich also einmal wenig wert fühle, kann ich an Hanna denken. Wie ich mich selbst sehe, ändert nichts daran, dass Jehova sich liebevoll für mich interessieren kann.

10. Warum sind Jehovas Ratschläge den Ratschlägen von Menschen unendlich überlegen? (Psalm 119:98-100)

Psalmen 119:98-100 — Weiser als meine Feinde macht mich dein Gebot, denn es ist mein ständiger Begleiter. Ich habe mehr Einsicht als alle meine Lehrer, weil ich über die Erinnerungen nachdenke, die von dir kommen. Ich handle mit mehr Verstand als ältere Männer, weil ich deine Anordnungen beachte.

Antwort 1: Der Psalmenschreiber verband seine Weisheit damit, über Jehovas Anleitung nachzudenken und ihr zu gehorchen. Das ist der Vorteil seiner Ratschläge: Sie helfen uns, echtes Verständnis zu entwickeln. Es reicht nicht, sie zu kennen; wenn wir darüber nachdenken und sie umsetzen, lernen wir, bessere Entscheidungen zu treffen.

Antwort 2: Jehovas Ratschläge sind überlegen, weil er alles weiß und das Beste für uns möchte. Ein Mensch bleibt selbst mit Erfahrung unvollkommen und verfügt nur über begrenzte Kenntnisse. Jehova dagegen verbindet vollkommene Weisheit mit Liebe zu denen, die auf ihn hören. Deshalb können wir seinen Anweisungen vertrauen. Er führt uns nicht zu seinem eigenen Vorteil, sondern zu unserem Wohl, und es kommt uns immer zugute, auf sein Wort zu achten.

Antwort 3: Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Jehovas Anleitung jederzeit verfügbar ist und nichts kostet. Wir müssen nicht warten, bis unser bester Freund Zeit hat, uns zuzuhören, denn er wird weder müde noch muss er schlafen. Wir können uns jederzeit im Gebet an ihn wenden. Dadurch ist seine Hilfe unvergleichlich: Jehova ist nicht nur vollkommen weise, sondern achtet auch auf die Bedürfnisse derer, die seine Anleitung erhalten möchten.

Antwort 4: Jehova sagt uns nicht nur, was wir tun sollen, sondern gibt uns auch Weisheit. Wenn wir sein Wort lesen, darüber nachdenken und danach handeln, lernen wir, Angelegenheiten klarer zu sehen. Der Absatz hebt hervor, dass wir immer gewinnen, wenn wir auf seine Ratschläge hören. Deshalb sollten wir uns vor einer Entscheidung zuerst fragen, welche Anleitung Jehova gibt. So zeigen wir, dass wir unseren besten Freund auch als den besten Ratgeber schätzen.

11. Wie zeigt Jehova, dass er ein sehr großzügiger Freund ist?

Jakobus 1:5 — Wenn es also irgendjemandem von euch an Weisheit fehlt, dann soll er Gott immer wieder darum bitten, und sie wird ihm gegeben werden, denn Gott gibt allen großzügig und ohne Vorwürfe.

Antwort 1: Jehova zeigt seine Großzügigkeit, indem er uns die Weisheit gibt, die wir brauchen. Er lässt uns nicht spüren, dass wir ihm mit unseren Bitten zur Last fallen, und macht uns unsere Grenzen nicht zum Vorwurf. Das motiviert uns, uns an ihn zu wenden, wenn wir nicht wissen, wie wir mit einem Problem umgehen sollen. Wir haben einen Freund, der uns helfen möchte, klar zu denken, und der uns einlädt, weiter seine Anleitung zu suchen.

Antwort 2: Seine Großzügigkeit zeigt sich auch darin, dass er uns das Leben und alles Notwendige gibt, damit wir es genießen können. In dem Absatz geht es nicht nur ums Überleben, sondern darum, gute Dinge zu bekommen, die uns Freude machen. Wenn wir darüber nachdenken, hilft uns das, seine Liebe in Dingen zu erkennen, die wir manchmal als selbstverständlich ansehen. Wir können unsere Freundschaft mit Jehova stärken, indem wir ihm ganz konkret für das danken, was wir von ihm erhalten, und anerkennen, dass er ein sehr großzügiger Vater ist.

Antwort 3: Jehova ist auch in der Art und Weise großzügig, wie er mit uns umgeht. Obwohl wir unvollkommen sind, behandelt er uns mit Respekt und Würde, gibt uns das Gefühl, geliebt zu werden, und ist bereit zu vergeben. Diese Kombination ist sehr wertvoll, denn wir brauchen nicht nur materielle Hilfe oder Rat; wir müssen auch spüren, dass wir ihm wichtig sind. Seine Art, uns zu behandeln, zieht uns zu ihm und lehrt uns, wie wir unseren eigenen Freunden Liebe und Rücksicht zeigen können.

Antwort 4: Der größte Beweis seiner Großzügigkeit besteht darin, dass er das Leben seines geliebten Sohnes gegeben hat. Dank dieses Geschenks haben wir die Aussicht, für immer zu leben. Das hilft uns, alle anderen Beweise seiner Güte richtig einzuordnen. Jehova hat uns nicht nur Dinge gegeben, die ihn wenig gekostet haben; er war bereit, das Wertvollste zu geben. Wenn wir darüber nachdenken, wächst unser Wunsch, seine Liebe zu erwidern.

12. Was brauchen wir gemäß Hebräer 11:6, um gute Freunde Jehovas zu sein?

Hebräer 11:6 — Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen, denn wer Gottes Nähe sucht, muss glauben, dass er existiert und dass er alle, die ihn wirklich suchen, belohnen wird.

Antwort 1: Wir brauchen Glauben. Dazu gehört die Überzeugung, dass Jehova existiert und die Anstrengungen derer schätzt, die ihn aufrichtig suchen. Es reicht nicht, Fakten über ihn zu kennen. Unser Vertrauen muss uns dazu bewegen, uns ihm zu nähern und die Beziehung zu pflegen. So zeigen wir, dass wir sowohl an seine Existenz als auch an seinen Wunsch glauben, uns zu belohnen.

Antwort 2: Um gute Freunde Jehovas zu sein, müssen wir unseren Teil beitragen. Er wünscht sich unsere Freundschaft, aber wir müssen ihn eifrig suchen und uns bemühen, eine starke Beziehung aufrechtzuerhalten. Das bedeutet, dass wir Freundschaft nicht als etwas betrachten können, das sich automatisch erhält. Der Glaube bewegt uns, ihm Aufmerksamkeit zu schenken und durch unsere Lebensweise zu zeigen, dass wir ihm nahebleiben möchten.

Antwort 3: Wir müssen außerdem darauf vertrauen, dass Jehova uns belohnen möchte. Diese Gewissheit hilft uns, ihn als einen Freund zu sehen, der unsere Anstrengungen schätzt, und nicht als jemand, dem gleichgültig ist, was wir tun. Wenn wir unseren Teil dazu beitragen, uns ihm zu nähern, können wir sicher sein, dass er das schätzt. Der Glaube bewegt uns also nicht nur dazu, eine Freundschaft mit Jehova zu beginnen, sondern auch dazu, sie weiter zu stärken.

13. Was bedeutet es, Gott zu fürchten?

Psalmen 25:14 — Enge Freundschaft schließt Jehova mit denen, die Ehrfurcht vor ihm haben, und er macht sie mit seinem Bund vertraut.

Antwort 1: Der Psalm verbindet die Ehrfurcht vor Jehova mit einer engen Freundschaft zu ihm. Deshalb sollten wir diese Ehrfurcht nicht als etwas verstehen, das uns dazu bringt, vor Gott wegzulaufen. Es handelt sich um eine so tiefe Liebe und einen so tiefen Respekt, dass wir ihn nicht enttäuschen möchten. Je mehr wir seine Freundschaft schätzen, desto wichtiger ist es uns, Entscheidungen zu treffen, die seinem Willen entsprechen.

Antwort 2: Gott zu fürchten bedeutet, ihn so sehr zu lieben, dass wir nichts tun möchten, was ihm missfällt. Die Motivation besteht nicht einfach darin, Konsequenzen zu vermeiden, sondern darin, eine Freundschaft zu pflegen, die uns sehr wertvoll ist. Das beeinflusst unsere Entscheidungen, auch wenn niemand sonst sie sieht. Bevor wir handeln, möchten wir wissen, wie Jehova darüber denkt und welchen Rat er uns gibt. So zeigen wir, dass seine Meinung in unserem Leben wirklich Gewicht hat.

Antwort 3: Eine praktische Möglichkeit, Gottesfurcht zu zeigen, ist, vor einer Entscheidung sein Wort zu Rate zu ziehen. Wenn wir ihm wirklich gefallen möchten, tun wir nicht einfach das, was uns selbst am besten erscheint. Wir suchen seine Anleitung und sind bereit, ihr zu folgen. Das erfordert Demut, weil wir anerkennen, dass unser Verständnis begrenzt ist. Dadurch zeigen wir, dass wir Jehova wie einem guten Freund vertrauen, der weiß, was für uns am besten ist.

Antwort 4: Die Ehrfurcht vor Jehova hilft uns, weise zu handeln. Wenn unsere Liebe zu ihm uns dazu bewegt, seinen Rat anzunehmen, vermeiden wir es, uns nur auf unser eigenes Urteil zu verlassen. Ihn zu fürchten schränkt daher unsere Fähigkeit, gute Entscheidungen zu treffen, nicht ein, sondern stärkt sie. Der Absatz regt uns an, Gehorsam als Ausdruck des Vertrauens zu unserem besten Freund zu sehen. Auf ihn zu hören schützt unsere Beziehung zu ihm und hilft uns, gute Entscheidungen zu treffen.

14. Wie können wir Jehova unsere Loyalität zeigen?

2. Samuel 22:26 — Mit dem Loyalen handelst du loyal, mit dem untadeligen Mächtigen verfährst du untadelig,

Antwort 1: Jehova schätzt Loyalität, und er selbst gibt uns darin das beste Beispiel. Wir können ihm entsprechen, indem wir ihn an die erste Stelle setzen und unsere Freundschaft mit ihm schützen. Es geht nicht nur darum zu sagen, dass wir ihn lieben, sondern in unseren Entscheidungen auf seiner Seite zu bleiben. Wenn wir daran denken, wie loyal er uns gegenüber ist, haben wir einen starken Grund, ihm weiterhin treu zu bleiben.

Antwort 2: Wir zeigen Loyalität, indem wir Jehova den ersten Platz in unserem Leben geben. Das bedeutet, dass unsere Freundschaft mit ihm unsere Prioritäten beeinflusst und nicht auf das beschränkt wird, was an Zeit oder Aufmerksamkeit übrig bleibt. Der Absatz lädt uns ein, diese Beziehung zu schützen. Wir können uns fragen, ob unsere Entscheidungen zeigen, dass Jehova wirklich unser bester Freund ist, und ob wir verhindern, dass andere Interessen diese Freundschaft schwächen.

Antwort 3: Eine weitere Möglichkeit besteht darin, anderen von Jehova und seinen schönen Eigenschaften zu erzählen, wie Jesus es tat. Wenn wir einen Freund schätzen, freuen wir uns, wenn andere das Gute an ihm kennenlernen. Bei Jehova ist es genauso. Wenn wir uns am Werk des Jüngermachens beteiligen, können wir diese Liebe und Loyalität zeigen. Wir vermitteln nicht nur Informationen, sondern helfen anderen, den Gott kennenzulernen, den wir so sehr schätzen.

Antwort 4: Loyalität zeigt sich auch darin, dass wir bei Widerstand fest bleiben. Es ist leicht, einem Freund Zuneigung zu zeigen, wenn niemand Druck auf uns ausübt, aber Schwierigkeiten stellen unsere Entschlossenheit auf die Probe. Der Absatz ermuntert uns, nichts zuzulassen, was unsere Beziehung zu Jehova schädigt. Wenn wir daran denken, dass er unser loyaler Freund ist, hilft uns das, auf seiner Seite zu bleiben, auch wenn andere unsere Entscheidung nicht verstehen oder respektieren.

15. Wie zeigen wir anderen loyale Liebe?

Micha 6:8 — Er hat dir mitgeteilt, o Mensch, was gut ist. Und was erwartet Jehova von dir? Nur dies: Recht zu üben, Loyalität von Herzen zu lieben und deinen Weg bescheiden mit deinem Gott zu gehen!

Antwort 1: Jehova möchte, dass Loyalität eine Eigenschaft ist, die wir von Herzen schätzen. Wir können sie zeigen, indem wir zu unseren Freunden halten und nach Möglichkeiten suchen, sie freundlich zu behandeln. Es reicht nicht, in angenehmen Momenten Zuneigung zu empfinden. Loyale Liebe bewegt uns, weiterhin an ihrem Wohl interessiert zu sein und großzügig zu handeln. So ahmen wir Jehova nach.

Antwort 2: Wir zeigen loyale Liebe, wenn wir die freundlichen Dinge, die unsere Freunde für uns getan haben, nicht vergessen. Wenn wir uns daran erinnern, bleiben wir dankbar und schätzen die Freundschaft. Manchmal gewöhnt man sich leicht an die Güte anderer, doch der Absatz fordert uns auf, sie im Sinn zu behalten. Diese Dankbarkeit kann uns dazu bewegen, die Zuneigung zu erwidern und nach Gelegenheiten zu suchen, selbst gut und großzügig zu ihnen zu sein.

Antwort 3: Wir können loyale Liebe zeigen, indem wir beständige Freunde sind. Das bedeutet, zu denen zu halten, die ebenfalls Freunde Jehovas sind, und unsere Zuneigung nicht auf die Gelegenheiten zu beschränken, die für uns bequem sind. Außerdem suchen wir nach Möglichkeiten, ihnen Gutes zu tun. So ahmen wir die Art von Freundschaft nach, die Jehova uns entgegenbringt. Unsere Beziehung zu ihm zeigt sich daher darin, wie wir für die Menschen sorgen, die auch er liebt.

16, 17. a) Woher wissen wir, dass Jesus unser Freund sein möchte?

Johannes 15:13 — Die größte Liebe beweist der, der sein Leben für seine Freunde gibt.

Antwort 1: Jesus erklärte nicht nur, worin die größte Liebe besteht, sondern bewies sie auch, indem er sein eigenes Leben gab. Dieses Opfer ist ein starker Beweis dafür, dass er unser Freund sein möchte. Wir müssen dieses Vertrauen nicht allein auf unsere Gefühle stützen. Wir können uns ansehen, was er für uns getan hat, und dankbar darauf reagieren, indem wir uns bemühen, ihn besser kennenzulernen und seinem Beispiel zu folgen.

Antwort 2: Wir wissen, dass Jesus unser Freund sein möchte, weil er sein Leben für uns gab, bevor wir geboren wurden. Das zeigt, dass seine Liebe keine Reaktion auf etwas war, was wir bereits für ihn getan hätten. Er ergriff die Initiative und brachte ein außergewöhnliches Opfer. Wenn wir darüber nachdenken, hilft uns das, seine Freundschaft als etwas Persönliches und sehr Kostbares zu schätzen. Das bewegt uns, ihm unsere Liebe zu zeigen und uns ehrlich zu wünschen, ihm näherzukommen.

Antwort 3: Jesus zeigt sein Interesse auch dadurch, dass er alle, die sich abplagen und belastet sind, einlädt, von ihm zu lernen und neue Kraft zu bekommen. Diese freundliche Einladung spiegelt sein mildes und demütiges Wesen wider. Deshalb fühlen wir uns zu ihm hingezogen, statt ihn für distanziert oder unzugänglich zu halten. Wenn wir kennenlernen, wie er mit Menschen umgeht, verstehen wir besser, dass er sich eine enge Beziehung zu denen wünscht, die seine Anleitung annehmen.

Antwort 4: Ein weiterer Beweis ist das Vertrauen, mit dem Jesus seine Jünger behandelte. Er teilte ihnen mit, was er von seinem Vater gelernt hatte, und betrachtete sie als Freunde. Er pflegte keine kühle Beziehung zu ihnen. Sein Interesse daran, ihnen zu helfen, Jehova kennenzulernen, zeigt seine Zuneigung. Wir können auf seine Einladung reagieren, indem wir aufmerksam auf seine Lehren hören und alles schätzen, was er getan hat, um uns seinem Vater näherzubringen.

16, 17. b) Wie unterscheidet sich unsere Beziehung zu Jesus von unserer Beziehung zu Jehova?

Matthäus 4:10 — Da sagte Jesus zu ihm: „Geh weg, Satan! Denn in den Schriften steht: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten und für ihn allein sollst du heiligen Dienst tun.‘“

Antwort 1: Jesus machte deutlich, dass Jehova allein angebetet werden soll. Obwohl wir Jesus also sehr lieben und seine Freunde sein möchten, beten wir ihn nicht an. Diese Unterscheidung schmälert unsere Dankbarkeit ihm gegenüber nicht. Im Gegenteil, sie zeigt, dass wir das respektieren, was er gelehrt hat, und welche Stellung sein Vater in unserem Leben einnimmt.

Antwort 2: Ein konkreter Unterschied betrifft das Gebet. Jesus lehrte seine Jünger, sich an den Vater zu wenden. Deshalb richten wir unsere Gebete an Jehova, nicht an Jesus. Trotzdem können wir eine tiefe Freundschaft mit dem Sohn Gottes entwickeln. Der Absatz hilft uns, zwischen der Zuneigung und Dankbarkeit, die wir für Jesus empfinden, und unserer Beziehung zu Jehova als unserem Gott zu unterscheiden.

Antwort 3: Mit Jesus befreundet zu sein bedeutet nicht, dass wir mit ihm genauso umgehen wie mit Jehova. Wir beten ihn nicht an und richten keine Gebete an ihn, aber wir sind ihm für alles, was er für uns tut, sehr dankbar. Diese Dankbarkeit motiviert uns, ihn besser kennenzulernen und ihm nahe sein zu wollen. So können wir beide Freundschaften pflegen, ohne sie zu verwechseln, und dabei respektieren, was Jesus selbst über seinen Vater gelehrt hat.

Antwort 4: Das richtige Gleichgewicht besteht darin, Jehova die Anbetung zu geben, die ihm zusteht, und gleichzeitig unsere Freundschaft mit Jesus sehr zu schätzen. Den Sohn nicht anzubeten bedeutet nicht, dass wir wenig Zuneigung zu ihm empfinden. Sein Opfer und seine Einladung, seine Freunde zu sein, berühren uns tief. Deshalb möchten wir eine enge Beziehung zu Jesus haben, aber immer auf eine Weise, die mit seinen eigenen Lehren übereinstimmt.

18. Was tut Jesus für uns?

Hebräer 4:15 — Denn wir haben als Hohen Priester nicht jemand, der mit unseren Schwächen nicht mitfühlen kann, sondern jemand, der in allem auf die Probe gestellt worden ist wie wir, doch blieb er ohne Sünde.

Antwort 1: Jesus kann unsere Schwächen verstehen, weil er Prüfungen durchgemacht hat, obwohl er nie gesündigt hat. Das versichert uns, dass er kein Freund ist, dem unser Leid gleichgültig ist. Wenn wir uns schwach fühlen, hilft uns der Gedanke an sein Mitgefühl, seine Unterstützung zu schätzen. Er weiß, was es bedeutet, unter schwierigen Umständen treu zu bleiben.

Antwort 2: Jesus gibt uns praktische Ratschläge, die uns das Leben retten können. Deshalb verdient er den Titel „Wunderbarer Ratgeber“. Seine Freundschaft besteht nicht nur darin, dass er Zuneigung zu uns empfindet, sondern auch darin, uns zu zeigen, wie wir handeln sollten. Wir können diese Hilfe nutzen, indem wir seine Lehren studieren und sie bei unseren Entscheidungen anwenden. Je mehr wir seine Anleitung schätzen, desto deutlicher sehen wir, dass es uns in unserem Leben und in unserer Beziehung zu Jehova guttut, ihn zum Freund zu haben.

Antwort 3: Als Ewigvater hat Jesus von Jehova die Befugnis erhalten, Menschen auf der Erde ewiges Leben zu geben. Das zeigt uns, wie viel er für uns tun kann. Er hilft uns nicht nur jetzt, sondern spielt auch eine wesentliche Rolle bei unserer Hoffnung, für immer zu leben. Wenn wir darüber nachdenken, welche Verantwortung Jehova ihm übertragen hat, wächst unsere Dankbarkeit und unser Wunsch, die Freundschaft mit ihm zu stärken.

Antwort 4: Jesus hilft uns außerdem, ein friedliches Verhältnis zu Jehova zu haben, und deshalb wird er Friedensfürst genannt. Das ist ein besonders wertvoller Vorteil seiner Freundschaft: Er bringt uns unserem himmlischen Vater näher. Wenn wir über alles nachdenken, was er tut, erkennen wir, dass seine Hilfe weit über unsere unmittelbaren Bedürfnisse hinausgeht. Er leitet uns, versteht uns und trägt dazu bei, dass wir mit dem Gott, den wir lieben, Frieden haben.

19. Was müssen wir tun, um Jesu Freunde zu sein? (Johannes 15:14; siehe auch das Bild.)

Johannes 15:14 — Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch sage.

Antwort 1: Jesus verbindet seine Freundschaft mit Gehorsam. Deshalb reicht es nicht, ihn zu bewundern oder für sein Opfer dankbar zu sein. Wir müssen seine Anweisungen befolgen und seine Autorität respektieren. Wenn unsere Entscheidungen zeigen, was er gelehrt hat, beweisen wir, dass wir wirklich seine Freunde sein möchten. Der Absatz erinnert uns auch daran, dass Jesus unsere Anstrengungen sieht und schätzt, diese Freundschaft zu bewahren.

Antwort 2: Wir sollten die Evangelien aufmerksam studieren, um kennenzulernen, was Jesus getan und gesagt hat. Dadurch bekommen wir mehr als nur eine allgemeine Vorstellung von seiner Persönlichkeit. Wir lernen, wie er dachte, wie er mit Menschen umging und welchen Rat er gab. Wenn wir dann Entscheidungen treffen, bemühen wir uns, seinem Beispiel zu folgen. So bleibt das Studium nicht bloße Information, sondern wird zu einer praktischen Möglichkeit, unseren Freund besser kennenzulernen und ihm ähnlicher zu werden.

Antwort 3: Wir zeigen unsere Freundschaft mit Jesus auch dadurch, dass wir die Versammlung bereitwillig unterstützen. Dazu gehört, mit denen zusammenzuarbeiten, die er eingesetzt hat, um für uns zu sorgen, und die Aufgaben zu erfüllen, die wir durch sie erhalten. Unsere Einstellung ist wichtig: Wir möchten kooperieren, weil wir Jesus respektieren und seine Fürsorge schätzen. Auf diese Weise wird unsere Liebe zu ihm darin sichtbar, wie wir zum Wohl und zum guten Funktionieren der Versammlung beitragen.

Antwort 4: Das Bild zeigt verschiedene Möglichkeiten, die Versammlung zu unterstützen: einem Bruder im Rollstuhl zu helfen, den Saal zu reinigen, Publikationen zu ordnen und den Anschlag zu aktualisieren. Nicht alle erledigen dieselbe Aufgabe, aber alle arbeiten mit. Das erinnert uns daran, dass wir unsere Freundschaft mit Jesus auf unterschiedliche Weise zeigen können. Wichtig ist, bereitwillig zu unterstützen und das zu tun, was uns möglich ist, im Bewusstsein, dass er unsere Anstrengungen schätzt.

20. Wie fühlst du dich, wenn du über das Vorrecht nachdenkst, mit Jehova und Jesus befreundet zu sein?

Matthäus 5:3 — „Glücklich sind die, denen bewusst ist, dass sie Gott brauchen, denn das Königreich des Himmels gehört ihnen.

Antwort 1: Ich bin sehr dankbar, weil Jehova und Jesus sich um unsere geistigen Bedürfnisse kümmern. Wenn wir erkennen, dass wir ihre Hilfe brauchen, können wir alles, was wir von ihnen bekommen, noch mehr schätzen. Ihre Freundschaft gibt uns viele Gründe, glücklich zu sein und ihnen weiter näherzukommen. Ich möchte dieses Vorrecht nicht als selbstverständlich ansehen, sondern durch meine Lebensweise zeigen, wie sehr ich es schätze.

Antwort 2: Es berührt mich, dass der allmächtige Gott meine Gebete hören und mir helfen möchte. Unter den vielen Gründen, Jehova zu bewundern, ist es besonders tröstlich zu wissen, dass er eine persönliche Freundschaft mit mir möchte. Auch für Jesus und alles, was er getan hat, um uns seinem Vater näherzubringen, bin ich sehr dankbar. Der Gedanke an beide motiviert mich, diese Beziehungen zu pflegen und nicht zuzulassen, dass andere Dinge den Platz einnehmen, der ihnen in meinem Leben gebührt.

Antwort 3: Ich empfinde es als eine große Ehre und gleichzeitig als einen Grund, mich weiter anzustrengen. Jehova liebt uns, hört unsere Gebete und beantwortet sie, und sowohl er als auch Jesus kümmern sich um unsere geistigen Bedürfnisse. Ich möchte nicht, dass meine Dankbarkeit nur aus Worten besteht. Ich möchte sie immer besser kennenlernen und ihnen gehorchen, weil ich ihre Freundschaft so sehr schätze, dass sie für immer bestehen soll. Diese Hoffnung motiviert mich, sie jeden Tag zu pflegen.

Woran erkennen wir, dass Jehova möchte, dass wir seine Freunde sind?

2. Mose 34:6 — Jehova ging vor ihm vorbei und rief aus: „Jehova, Jehova, ein Gott, der barmherzig und mitfühlend ist, der nicht schnell zornig wird und reich ist an loyaler Liebe und Wahrheit.

Antwort 1: Jehova macht uns seine Barmherzigkeit, sein Mitgefühl und seine überströmende loyale Liebe bekannt. Diese Eigenschaften spiegeln sich darin wider, wie er mit seinen Freunden umgeht: Er hilft ihnen und vergibt ihnen. Er ist kein distanzierter Gott, der unsere Anwesenheit einfach nur duldet. Seine Behandlung zeigt, dass er sich eine enge Beziehung zu denen wünscht, die ihn suchen.

Antwort 2: Der größte Beweis dafür ist, dass er das Leben seines geliebten Sohnes gab, um uns die Möglichkeit zu eröffnen, uns ihm zu nähern und für immer zu leben. Jehova sagte nicht nur, dass er uns liebt; er war bereit, ein außergewöhnliches Opfer zu bringen. Wenn wir deshalb an unserem Wert zweifeln, sollten wir uns daran erinnern, was er für uns getan hat. Seine Großzügigkeit zeigt, dass ihm unsere Freundschaft sehr wichtig ist und dass er sich wünscht, dass wir auf seine Liebe reagieren.

Antwort 3: Wir wissen das auch daran, wie er sich an seine Freunde erinnert und sich um sie kümmert. Er vergaß Abraham nicht und auch nicht das Versprechen, das er David gegeben hatte. Außerdem hörte er Hanna zu, als sie litt, und sie schüttete ihm ihr Herz aus. Diese Beispiele zeigen, dass sich sein Interesse nicht auf Menschen beschränkt, die wir für bedeutend halten. Jehova zeigt allen seinen Freunden loyale Liebe, auch denen, die sich klein oder wenig wertvoll fühlen.

Antwort 4: Jehova zeigt, dass er unsere Freundschaft möchte, indem er bereit ist, uns zuzuhören, und indem er uns die beste Anleitung gibt. Er gibt uns großzügig Weisheit, und seine Ratschläge zielen immer auf unser Wohl ab. Außerdem behandelt er uns trotz unserer Unvollkommenheit mit Respekt und Würde. All diese liebevollen Beweise helfen uns zu erkennen, was für ein Freund er ist. Je mehr wir darüber nachdenken, desto mehr Gründe haben wir, ihm zu vertrauen und uns ihm weiter zu nähern.

Wie pflegen wir unsere Freundschaft mit Jehova?

Hebräer 11:6 — Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen, denn wer Gottes Nähe sucht, muss glauben, dass er existiert und dass er alle, die ihn wirklich suchen, belohnen wird.

Antwort 1: Der Ausgangspunkt ist der Glaube: Wir glauben, dass Jehova existiert und dass er diejenigen schätzt, die sich bemühen, ihn zu suchen. Dieses Vertrauen bewegt uns, unseren Teil beizutragen. Eine Freundschaft wird nicht von selbst stärker; wir müssen durch unsere Entscheidungen zeigen, dass wir uns ihm nähern möchten und seine Anerkennung schätzen.

Antwort 2: Wir pflegen diese Freundschaft, indem wir Ehrfurcht vor Jehova haben, das heißt, indem wir ihn so sehr lieben, dass wir ihn nicht enttäuschen möchten. Dieser Respekt zeigt sich darin, dass wir sein Wort zu Rate ziehen und seine Anleitung annehmen, statt uns nur auf unser eigenes Urteil zu verlassen. Je mehr wir seine Freundschaft schätzen, desto wichtiger wird uns seine Meinung. Deshalb bietet uns jede Entscheidung die Gelegenheit zu zeigen, dass wir ihm vertrauen und das tun möchten, was ihm gefällt.

Antwort 3: Wir pflegen sie auch, indem wir Jehova loyal sind. Wir setzen ihn an die erste Stelle, sprechen mit anderen über seine Eigenschaften und bleiben bei Widerstand standhaft. Diese Handlungen zeigen, dass unsere Zuneigung nicht davon abhängt, ob alles leicht ist. Wenn wir an die loyale Liebe denken, die er uns zeigt, werden wir angespornt, ihm ebenfalls loyal zu sein. Wir möchten unsere Beziehung zu ihm schützen und verhindern, dass irgendein Druck oder persönliches Interesse eine so wertvolle Freundschaft schließlich schwächt.

Antwort 4: Ein weiterer wesentlicher Teil besteht darin, anderen loyale Liebe zu zeigen. Jehova möchte, dass wir seine Art, mit seinen Freunden umzugehen, nachahmen. Deshalb behalten wir im Sinn, was sie Gutes für uns tun, stehen ihnen zur Seite und suchen nach Gelegenheiten, großzügig zu sein. Wir können unsere Freundschaft mit Jehova nicht von der Art trennen, wie wir mit denen umgehen, die er liebt. Wenn wir uns beständig um sie kümmern, zeigen wir, dass wir seine Eigenschaften schätzen und widerspiegeln möchten.

Wie pflegen wir unsere Freundschaft mit Jesus?

Johannes 15:14 — Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch sage.

Antwort 1: Wir pflegen unsere Freundschaft mit Jesus, indem wir seine Anweisungen befolgen. Die Dankbarkeit für das, was er getan hat, sollte unsere Lebensweise beeinflussen. Wenn wir also eine Entscheidung treffen, bemühen wir uns, uns von seinen Lehren und seinem Beispiel leiten zu lassen. Dadurch zeigen wir, dass wir ihn nicht nur bewundern, sondern seine Autorität anerkennen und eine enge Beziehung zu ihm aufrechterhalten möchten.

Antwort 2: Wir müssen Jesus durch ein aufmerksames Studium der Evangelien immer besser kennenlernen. Dort erfahren wir, was er sagte, was er tat und wie er Menschen behandelte. Dieses Wissen vertieft unsere Liebe zu ihm und hilft uns, ihn nachzuahmen. Die Freundschaft wird stärker, wenn wir dazu übergehen, seine Lehren nicht nur zu lesen, sondern sie anzuwenden. Deshalb ist es gut, uns zu fragen, wie das, was wir gerade über Jesus gelernt haben, unsere Entscheidungen beeinflussen kann.

Antwort 3: Eine praktische Möglichkeit, diese Freundschaft zu stärken, besteht darin, die Versammlung bereitwillig zu unterstützen. Wir arbeiten mit denen zusammen, die Jesus eingesetzt hat, damit sie sich um uns kümmern, und erfüllen die Aufgaben, die wir erhalten. Außerdem helfen wir auf jede Weise, die uns möglich ist. Diese Anstrengungen zeigen unseren Respekt vor Jesus und unsere Zuneigung zu seinen Jüngern. Es macht uns Mut zu wissen, dass Jesus sie sieht und schätzt, selbst wenn manche Aufgaben wenig bedeutend erscheinen.

Antwort 4: Auch Dankbarkeit hilft uns, unsere Freundschaft mit Jesus zu pflegen. Wir denken über sein Opfer, seine Ratschläge und sein Mitgefühl für uns nach. All das verstärkt unseren Wunsch, ihm zu folgen und zu gehorchen. Gleichzeitig respektieren wir den Unterschied zwischen ihm und Jehova: Wir beten weder zu Jesus, noch beten wir ihn an. So entwickeln wir eine tiefe Freundschaft mit ihm auf die Weise, die seine eigenen Lehren vorgeben.

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