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Wachtturm-Studium für die Woche vom 21. bis 27. Dezember 2026

Wachtturm-Studium für die Woche vom 21. bis 27. Dezember 2026

Gute Freunde helfen uns, Jehova treu zu bleiben

1. Wie betrachten viele Menschen Freundschaft?

Antwort 1: Viele Menschen legen mehr Wert darauf, wie viele Freunde sie haben, als auf die Qualität dieser Freundschaften. Es ist ihnen nicht so wichtig, ob ihre Beziehungen tief oder oberflächlich sind. Aber viele Freunde zu haben bedeutet nicht unbedingt, echte Unterstützung zu bekommen. Deshalb ist es gut, uns nicht nur zu fragen, wie viele Freunde wir haben, sondern auch, welchen Einfluss sie auf uns ausüben und ob sie uns helfen, Jehova treu zu bleiben.

Antwort 2: Manche Jugendliche denken, dass sie sich bei Problemen oder wenn sie Rat brauchen am besten ausschließlich an Gleichaltrige wenden. Verständlicherweise fühlen sie sich mit ihnen wohl, aber wir sollten unsere Freundschaften nicht auf diese Weise einschränken. Der Artikel macht uns Mut, Jehovas Standpunkt zu berücksichtigen, statt einfach anzunehmen, dass jemand in unserem Alter immer am besten geeignet ist, uns zu helfen.

Antwort 3: Andere glauben, dass sie keine Freunde brauchen und allein zurechtkommen können. Wir Diener Jehovas wissen jedoch, dass es ständige Anstrengung erfordert, treu zu bleiben, weil wir von schlechten Einflüssen umgeben sind. Wenn wir denken, dass wir niemanden brauchen, könnten wir wertvolle Hilfe ablehnen. Statt diese unabhängige Haltung anzunehmen, möchten wir lernen, Freundschaft so zu schätzen, wie Jehova und Jesus sie schätzen.

2. a) Was für Freunde wählte Jesus?

Lukas 22:28 — Doch ihr seid es, die in meinen Prüfungen zu mir gehalten haben.

Antwort 1: Jesus wählte loyale Freunde, die während seiner Prüfungen an seiner Seite blieben. Er schätzte eine Freundschaft nicht nur wegen der schönen Momente, die sie miteinander erleben konnten, sondern auch wegen der Treue, die sie bewiesen, wenn es schwierig wurde. Sein Beispiel hilft uns, Freunde auszuwählen, die Jehova lieben und uns unterstützen, wenn unsere Loyalität auf die Probe gestellt wird.

Antwort 2: Seine Freunde halfen ihm, seinem Vater treu zu bleiben. Das entspricht dem, was Jehova sich für uns wünscht: Freundschaften, die uns geistig stärken. Wenn wir unsere Freunde auswählen, sollte nicht nur entscheidend sein, dass wir gern mit ihnen zusammen sind. Wir sollten auch darüber nachdenken, ob ihre Lebensweise unseren Wunsch stärkt, Jehova zu gehorchen, besonders wenn das nicht leicht ist.

Antwort 3: Jesus suchte keine oberflächlichen Freundschaften. Er betrachtete seine treuen Apostel als Freunde und teilte mit ihnen, was er von seinem Vater gelernt hatte. Daran sehen wir, dass zu einer guten Freundschaft auch Gespräche gehören, die uns Jehova näherbringen. Wir können ihn nachahmen, indem wir darauf achten, dass unsere Freundschaften nicht nur darauf beruhen, eine schöne Zeit zu verbringen, sondern auch darauf, geistige Dinge miteinander zu teilen und zu schätzen.

Antwort 4: Jesus wählte Freunde, die nicht verschwanden, als Schwierigkeiten aufkamen. Kurz vor seinem Tod erkannte er an, dass seine treuen Apostel zu ihm gehalten hatten. Das lädt auch uns ein, darüber nachzudenken, was für Freunde wir sind. Wenn wir Freundschaften wie die von Jesus haben möchten, müssen wir bereit sein, unsere Brüder zu begleiten und zu stärken, wenn sie schwierige Zeiten durchmachen, und nicht nur dann, wenn alles gut läuft.

2. b) Wie helfen uns gute Freunde gemäß Prediger 4:9-12?

Prediger 4:9-12 — Zwei sind besser als einer allein, weil sie größeren Nutzen von ihrer harten Arbeit haben. Denn wenn einer von ihnen fällt, kann der andere seinem Partner aufhelfen. Was aber wird aus dem, der fällt und niemanden hat, der ihm aufhilft? Außerdem: Wenn zwei nebeneinanderliegen, wärmen sie sich gegenseitig. Wie aber kann sich einer allein warm halten? Jemand kann einen Einzelnen leicht überwältigen, doch zwei zusammen können gegen ihn standhalten. Und eine dreifache Schnur lässt sich nicht so schnell zerreißen.

Antwort 1: Gute Freunde helfen uns aufzustehen, wenn wir es nötig haben, und stärken uns gegen geistige Gefahren. Wenn wir ihre Unterstützung annehmen, sind wir geschützt.

Antwort 2: Sie machen uns Mut und trösten uns, wenn wir eine schwierige Zeit durchmachen. Manchmal ändert sich die Situation nicht sofort, aber jemand, der an unserer Seite bleibt, gibt uns die Kraft weiterzumachen. Deshalb sollten wir nicht erst dann Freundschaft schätzen, wenn wir eine Prüfung durchmachen. Wir möchten schon jetzt tiefe Beziehungen zu Menschen aufbauen, die uns helfen, Jehova nahe zu bleiben.

Antwort 3: Eine besonders wichtige Hilfe ist geistiger Schutz. Wenn wir mit einem schlechten Einfluss konfrontiert werden, kann uns ein Freund, der Jehova liebt, unterstützen, damit wir nicht nachgeben. Freundschaft beseitigt Prüfungen nicht, aber sie verhindert, dass wir ihnen allein gegenüberstehen müssen. Das motiviert uns, Menschen zu suchen, die unsere Entschlossenheit stärken, Gott zu gehorchen, und ihnen dieselbe Unterstützung zu geben.

Antwort 4: Gute Freunde helfen uns auch, im Dienst für Jehova wertvolle Dinge zu tun. Wenn unsere Beziehung einschließt, gemeinsam an christlichen Aktivitäten teilzunehmen, genießen wir nicht nur die Gemeinschaft, sondern werden auch geistig gestärkt. Außerdem können solche Freundschaften für immer bestehen. Deshalb lohnt es sich, Zeit in Freundschaften zu investieren, bei denen unsere Liebe zu Jehova ein wichtiger Bestandteil der Beziehung ist.

3. Was werden wir in diesem Artikel sehen?

Antwort 1: Wir werden sehen, wie gute Freunde Jugendlichen helfen können, Jehova weiterhin treu zu dienen. Das Beispiel Daniels wird uns helfen, den Wert dieser Unterstützung zu verstehen, wenn Schwierigkeiten auftreten, die scheinbar unmöglich zu überwinden sind. Der Artikel hebt also nicht nur hervor, wie schön es ist, Freunde zu haben, sondern zeigt auch, wie gute Freundschaften unsere Beziehung zu Jehova schützen können.

Antwort 2: Wir werden auch sehen, wie Eltern und andere reife Brüder Jugendliche positiv beeinflussen können. Dadurch verstehen wir, dass dieses Thema nicht nur für diejenigen interessant ist, die sich Freunde aussuchen. Auch Erwachsene können sich fragen, was für einen Einfluss sie ausüben und ob sie Jugendlichen helfen, ihre persönliche Freundschaft mit Jehova zu stärken.

Antwort 3: Besonders tröstlich wird der Gedanke sein, dass Jehova Daniel beistand, als es so aussah, als wäre er allein. Seine menschlichen Freunde waren eine sehr wertvolle Hilfe, aber sein bester Freund war Jehova. Dieses Beispiel hilft uns, gute Freundschaften zu schätzen, ohne zu vergessen, dass unsere wichtigste Beziehung die zu Gott ist, der uns beistehen kann, selbst wenn unsere Freunde nicht in der Nähe sind.

4. Was geschah mit Daniel, als er jung war?

Daniel 1:2 — Nach einiger Zeit gab Jehova König Jọjakim von Juda in die Hand des babylonischen Königs, dazu etliche Gegenstände aus dem Haus des wahren Gottes. Der König brachte die Gegenstände ins Land Schịnar, ins Haus seines Gottes, und legte sie in dessen Schatzkammer.

Antwort 1: Daniel lebte zu einer Zeit, als Jehova zuließ, dass Juda Babylon unterworfen wurde. Obwohl sich viele von Gott entfernt hatten, musste Daniel persönlich entscheiden, ob er treu sein würde. Das schlechte Beispiel der Menschen um uns herum muss unsere Entscheidungen nicht bestimmen.

Antwort 2: Als Daniel wahrscheinlich noch ein Teenager war, sah er, wie sein Volk dem König von Babylon unterworfen wurde. Einige Jahre später wurde er in dieses Land weggeführt, um eine besondere Ausbildung zu erhalten. Das war eine enorme Veränderung: Er lebte nun weit weg von seinem Zuhause und seiner Familie. Seine Erfahrung hilft uns zu verstehen, warum es so wichtig war, dass er bereits entschlossen war, Jehova zu gehorchen.

Antwort 3: Daniel wurde nach Babylon gebracht, um für den Dienst im Palast des Königs ausgebildet zu werden. Das bedeutete viel mehr, als nur den Wohnort zu wechseln: Er musste sich in einer Umgebung zurechtfinden, die sich stark von seiner eigenen unterschied. Seine Familie war nicht mehr in seiner Nähe. Deshalb musste sich seine Treue auf seine eigenen Überzeugungen und seine persönliche Beziehung zu Jehova stützen.

Antwort 4: Schon in jungen Jahren musste Daniel sowohl eine schwierige Zeit für sein Volk als auch die Trennung von seinem Land und seiner Familie bewältigen. Er hatte sich diese Umstände nicht ausgesucht, aber er konnte entscheiden, wie er darauf reagieren würde. Dieser Gedanke ist für Jugendliche sehr hilfreich: Auch wenn sie die Umgebung, in der sie leben, nicht immer kontrollieren können, können sie schon jetzt den Wunsch entwickeln, Jehova treu zu sein.

5, 6. Wer hat Daniel vielleicht geholfen, sich dafür zu entscheiden, Jehova zu dienen?

5. Mose 6:6-7 — Die Gebote, die ich dir heute gebe, sollen in deinem Herzen sein, und du sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf dem Weg gehst, wenn du dich hinlegst und wenn du aufstehst.

Antwort 1: Wahrscheinlich lehrten seine Eltern ihn Jehovas Maßstäbe, wie dieses Gebot zeigt. Wir kennen die Einzelheiten seiner Erziehung nicht, aber der Absatz hebt den möglichen Einfluss seiner Eltern hervor. Das erinnert Familien daran, wie wichtig es ist, im Alltag mit ihren Kindern über Jehova zu sprechen.

Antwort 2: Seine Eltern spielten vielleicht eine wichtige Rolle. Sie nannten ihn Daniel, ein Name, der bedeutet: „Gott ist sein Richter.“ Vielleicht wählten sie diesen Namen, weil sie hofften, dass er ein treuer Diener Jehovas werden würde. Der Artikel stellt diese Möglichkeit vorsichtig dar und nicht als sichere Tatsache. Was er jedoch hervorhebt, ist der Wert, den der geistige Einfluss der Eltern schon von frühester Kindheit an haben kann.

Antwort 3: Daniel erhielt wahrscheinlich Hilfe von seinen Eltern, doch schließlich traf er eine persönliche Entscheidung: Er wollte Jehova gehorchen. Dieser Unterschied ist wichtig. Eltern können die göttlichen Maßstäbe lehren und gute Anleitung geben, aber der junge Mensch muss sich diese Überzeugungen zu eigen machen. Daniel beschränkte sich nicht darauf, zu wissen, was richtig war. Als er in Babylon war, war er entschlossen, danach zu handeln.

Antwort 4: Daniels Standhaftigkeit lässt an den guten Einfluss denken, den er vor seiner Ankunft in Babylon erhalten haben könnte. Wahrscheinlich halfen seine Eltern ihm, Jehova und seine Maßstäbe kennenzulernen. Diese Vorbereitung erwies sich als sehr wertvoll, als er weit weg von zu Hause war. Für Eltern ist das eine ermutigende Anwendung: Geistige Unterweisung kann Kindern helfen, gute Entscheidungen zu treffen, auch wenn die Eltern nicht mehr bei ihnen sind.

7, 8. Was können Eltern und andere reife Brüder tun, um jungen Menschen zu helfen, Jehova treu zu bleiben?

Antwort 1: Sie können ihnen helfen, eine enge persönliche Freundschaft mit Jehova zu entwickeln. Das ist das Ziel, das der Absatz hervorhebt, wenn er von dem guten Einfluss spricht, den Daniel und andere junge Männer wahrscheinlich erhielten. Es geht nicht einfach darum, dass ein junger Mensch von der Unterstützung Erwachsener abhängig ist, sondern darum, dass er Jehova lieben und aus eigener Überzeugung treu sein möchte.

Antwort 2: Auch reife Brüder können einen guten Einfluss ausüben, nicht nur die Eltern. Der Artikel erwähnt Jeremia und andere Diener Jehovas als Personen, die wahrscheinlich zu Daniels geistiger Entwicklung beitrugen. Das macht uns Mut, nicht zu denken, dass es ausschließlich Aufgabe der Familie ist, jungen Menschen zu helfen. Unsere eigene Treue kann ihnen als Orientierung und Ansporn dienen.

Antwort 3: Eine Möglichkeit, ihnen zu helfen, besteht darin, unseren Einfluss auf ihre Beziehung zu Jehova auszurichten. Wir können uns fragen, ob unser Beispiel ihren Wunsch stärkt, Jehova zu dienen, und ob wir sie ermuntern, ihn besser kennenzulernen. Wichtig ist nicht, dass sie uns bewundern, sondern dass sie Jehova näherkommen. Der gute Einfluss Erwachsener erreicht sein Ziel, wenn junge Menschen eine persönliche Freundschaft mit Jehova entwickeln.

9. Womit mussten sich Daniel und andere junge Hebräer auseinandersetzen?

Antwort 1: Sie mussten dem Druck standhalten, die Bräuche und Denkweise der Babylonier zu übernehmen. Dieser Druck begann sofort, als sie in ein unbekanntes Land kamen. Sie wechselten nicht nur ihren Wohnort, sondern waren auch Einflüssen ausgesetzt, die ihre Treue zu Jehova beeinträchtigen konnten. Ihr Beispiel erinnert uns daran, darauf zu achten, wie die Umgebung unsere Denkweise beeinflusst.

Antwort 2: Sie wurden mit Versuchungen konfrontiert, denen sie wahrscheinlich zuvor noch nicht begegnet waren. Sie waren weit weg von ihrer Familie und erhielten eine Ausbildung, die sie auf den Dienst am Königshof vorbereiten sollte. Dadurch gerieten sie in Situationen, die ihre Treue auf die Probe stellten. Für junge Menschen lautet die Lehre: Es ist besser, die Beziehung zu Jehova zu stärken, bevor man in eine neue Umgebung kommt, statt erst auf eine Versuchung zu warten.

Antwort 3: Die Schwierigkeit bestand nicht einfach darin, neue Dinge zu lernen, sondern darin, Versuchen zu widerstehen, ihnen eine Denkweise aufzuzwingen, die mit ihrer Anbetung nichts zu tun hatte. Sie mussten Jehova treu bleiben, während sie sich in dieser Umgebung bewegten. Das hilft uns zu erkennen, dass bei veränderten Umständen die wichtigste Frage lautet, wie wir unsere Freundschaft mit Gott schützen und an unseren Überzeugungen festhalten werden.

10. Was war die erste Versuchung, mit der die jungen Hebräer konfrontiert wurden?

Daniel 1:5 — Außerdem bestimmte der König für sie eine tägliche Ration von seinen Delikatessen und seinem Wein. Ihre Ausbildung sollte drei Jahre dauern und danach sollten sie in den Dienst des Königs treten.

Antwort 1: Der König bestimmte, dass sie von seinen Delikatessen essen sollten, doch das Menü enthielt Lebensmittel, die nach dem Gesetz von Moses unrein waren. Deshalb wäre die Annahme dieser Speise ein Problem in Bezug auf den Gehorsam gegenüber Jehova gewesen. Was wie ein Vorrecht oder eine unbedeutende Angelegenheit erscheinen konnte, wurde zu einer Prüfung ihrer Treue.

Antwort 2: Die erste Versuchung bestand darin, Lebensmittel zu essen, die Gottes Gesetz verbot. Sie hätten denken können, dass dies keine besonders wichtige Angelegenheit sei, aber so sahen sie es nicht. Das lehrt uns, die Bedeutung einer Entscheidung nicht nur danach zu beurteilen, wie klein sie erscheint. Wenn sie mit einem Maßstab Jehovas verbunden ist, kann unser Verhalten zeigen, wie sehr wir seine Anerkennung schätzen.

Antwort 3: Sie hätten sich damit rechtfertigen können, dass sie Gefangene waren und keine andere Möglichkeit hatten, als dem König zu gehorchen. Doch der Absatz stellt diese Überlegung als mögliche Entschuldigung dar, nicht als etwas, was sie tatsächlich gesagt hätten. Die Lehre ist: Schwierige Umstände können uns dazu bringen, Gründe zu suchen, um nachzugeben. Stattdessen möchten wir darüber nachdenken, wie wir Jehova in der Situation, der wir gegenüberstehen, weiterhin gehorchen können.

Antwort 4: Sie konnten auch Angst davor haben, den König zu enttäuschen oder seinen Zorn zu erregen. Die Versuchung bestand also nicht nur in der Speise, sondern darin, aus Angst vor den Folgen ihrer Ablehnung nachzugeben. Das kann uns helfen, wenn wir unter Druck stehen, jemandem gefallen zu wollen. Bevor wir entscheiden, sollten wir überlegen, ob wir die Vermeidung menschlicher Missbilligung wichtiger nehmen als Jehovas Anerkennung.

11. Wie halfen Daniel und seine Freunde einander? (Siehe auch das Bild.)

Daniel 1:6-12 — Unter diesen Jugendlichen waren einige aus dem Stamm Juda, und zwar Daniel, Hanạnja, Mịschaël und Asạrja. Der oberste Hofbeamte gab ihnen neue Namen. Daniel erhielt den Namen Beltschạzzar, Hanạnja den Namen Schạdrach, Mịschaël den Namen Mẹschach und Asạrja den Namen Ạbednẹgo. Daniel beschloss jedoch in seinem Herzen, sich nicht mit den Delikatessen und dem Wein des Königs zu verunreinigen. Er bat den obersten Hofbeamten also um Erlaubnis, sich nicht auf diese Weise verunreinigen zu müssen. Der wahre Gott sorgte dafür, dass der oberste Hofbeamte gut zu Daniel war und Erbarmen mit ihm hatte. Der oberste Hofbeamte sagte zu Daniel: „Ich fürchte mich vor meinem Herrn und König. Er hat ja festgelegt, was ihr essen und trinken sollt. Was, wenn er merkt, dass ihr schlechter ausseht als die anderen Jugendlichen in eurem Alter? Dann wäre ich euretwegen vor dem König schuldig. “ Da wandte sich Daniel an den Aufseher, den der oberste Hofbeamte über Daniel, Hanạnja, Mịschaël und Asạrja eingesetzt hatte: „Mach bitte mit deinen Dienern zehn Tage einen Test: Man soll uns Gemüse zu essen und Wasser zu trinken geben.

Antwort 1: Daniel und seine drei Freunde unterstützten sich gegenseitig dabei, Jehova zu gehorchen und die Speisen abzulehnen, die sie verunreinigt hätten. Ihre Freundschaft stärkte ihre Entschlossenheit, treu zu bleiben. Diese Art von Unterstützung möchten wir suchen und anbieten.

Antwort 2: Das Bild zeigt, wie die vier einander Mut machen, während andere junge Männer die Delikatessen des Königs essen. Das hebt hervor, dass eine gute Freundschaft uns helfen kann, dem Druck der Umgebung zu widerstehen. Sie mussten dieser Situation nicht ohne Unterstützung begegnen. Ebenso kann die Gemeinschaft mit Freunden, die entschlossen sind, Jehova zu gehorchen, uns Mut machen, das Richtige zu tun, auch wenn andere anders handeln.

Antwort 3: Sie halfen einander, Gottes Maßstäbe zu respektieren, statt nach Entschuldigungen für Ungehorsam zu suchen. Das ist ein Merkmal eines echten Freundes. Vielleicht ist es angenehmer, wenn jemand jede unserer Entscheidungen gutheißt. Aber wirklich von Nutzen ist es, wenn er unseren Wunsch stärkt, treu zu bleiben. Daniel, Schadrach, Meschach und Abednego zeigen, wie wertvoll es ist, dieselbe Entschlossenheit zu teilen.

Antwort 4: Ihre gegenseitige Unterstützung hatte ein sehr gutes Ergebnis: Sie widerstanden der Versuchung und Jehova segnete sie. Sie waren nicht einfach eine Gruppe junger Männer, die gern zusammen war; ihre Freundschaft half ihnen, Gott zu gehorchen. Wir können unsere Freundschaften unter diesem Gesichtspunkt prüfen: Fühlen wir uns nach der Zeit mit unseren Freunden entschlossener, das zu tun, was Jehova gefällt?

12. Was kann Jugendlichen helfen, Versuchungen zu widerstehen?

Lukas 16:10 — Wer im Kleinen treu ist, ist auch im Großen treu, und wer im Kleinen ungerecht ist, ist auch im Großen ungerecht.

Antwort 1: Es hilft ihnen, Freunde zu haben, die sie auch bei kleinen Entscheidungen ermuntern, treu zu sein. Gehorsam in solchen Dingen bereitet sie darauf vor, größere Prüfungen zu bewältigen. Deshalb spielt ein guter Freund etwas, was Jehova missfällt, nicht herunter, sondern hilft uns, ein reines Gewissen zu bewahren und unseren Entschluss zu stärken, das Richtige zu tun.

Antwort 2: Eine grundlegende Hilfe besteht darin, Freunde auszuwählen, die entschlossen sind, Jehova loyal zu bleiben und dem Einfluss der Welt zu widerstehen. Es reicht nicht, Gemeinsamkeiten zu haben; entscheidend ist, wohin uns diese Freundschaft führt. Wenn unsere Freunde Gott gehorchen möchten, können wir uns gegenseitig ermuntern, wenn eine Versuchung auftritt. Daniel und seine Gefährten zeigten, dass diese Unterstützung einen sehr großen Unterschied machen kann.

Antwort 3: Über Daniel und seine Freunde nachzudenken kann ihnen Mut machen. Auch sie standen unter Druck, aber sie halfen einander, die richtige Entscheidung zu treffen. Deshalb muss ein junger Mensch nicht denken, er müsse immer ohne Hilfe widerstehen. Die Gesellschaft von Menschen zu suchen, die Jehova lieben, ist eine vernünftige Entscheidung, und selbst so ein Freund zu sein stärkt auch andere.

Antwort 4: Es wird ihnen helfen, kleine Entscheidungen als Gelegenheiten zu sehen, Treue zu beweisen, nicht als unwichtige Angelegenheiten. Der Absatz erklärt, dass unser Gehorsam bei solchen Gelegenheiten uns auf größere Prüfungen vorbereitet. Deshalb ist es gut, Freunde auszuwählen, die Jehovas Maßstäbe respektieren, selbst wenn andere sie herunterspielen. So tragen unsere Freundschaften dazu bei, dass wir weiterhin Jehovas Segen und Unterstützung haben.

13. In welcher schwierigen Situation befanden sich Daniel und seine Freunde?

Daniel 2:3 — Der König sagte zu ihnen: „Ich hatte einen Traum, und ich bin ganz aufgewühlt, weil ich wissen will, was ich geträumt habe. “

Antwort 1: Nebukadnezar war wegen eines Traums beunruhigt und verlangte etwas, was kein Mensch aus eigener Kraft tun konnte: ihm zu sagen, was er geträumt hatte, und den Traum anschließend zu deuten. Wenn die Weisen das nicht schafften, sollten sie hingerichtet werden. Die Drohung galt auch Daniel und seinen Freunden. Es ging also nicht darum, eine einfache Frage des Königs zu lösen; ihr Leben war in Gefahr.

Antwort 2: Der König wollte den Weisen seinen Traum nicht erzählen, damit sie ihm dessen Bedeutung erklärten. Stattdessen verlangte er zuerst, dass sie ihm den Traum selbst mitteilten. Genau darin lag die Schwierigkeit: Sie konnten ihn weder durch ihr Wissen noch durch ihre Ausbildung herausfinden. Daniel und seine Freunde standen vor einem Problem, das die menschlichen Fähigkeiten völlig überstieg. Der Bericht bereitet darauf vor zu zeigen, wie sehr sie auf Jehova vertrauen mussten.

Antwort 3: Der Befehl des Königs brachte alle Weisen Babylons in Gefahr, auch Daniel, Schadrach, Meschach und Abednego. Obwohl sie das Problem nicht verursacht hatten, hätten auch sie unter den Folgen leiden müssen. Das hilft uns zu verstehen, dass Treue zu Jehova nicht bedeutet, von ungerechten oder äußerst schwierigen Situationen verschont zu bleiben. In solchen Momenten kann die Unterstützung guter Freunde besonders wertvoll sein.

Antwort 4: Sie standen vor einer Situation, die ausweglos schien: eine für einen Menschen unmögliche Forderung erfüllen oder sterben. Es war kein Problem, das sie einfach durch noch größere Anstrengungen lösen konnten. Auch wir fühlen uns manchmal von einer Schwierigkeit überfordert. Das Beispiel dieser vier Freunde ermuntert uns, unsere Grenzen anzuerkennen und die geistige Hilfe derer zu schätzen, die auf Jehova vertrauen.

14. Wie halfen Daniel und seine Freunde einander? (Siehe auch die Bilder.)

Daniel 2:18 — Daniel bat sie, den Gott des Himmels wegen dieses Geheimnisses um Erbarmen anzuflehen, damit er und seine Freunde nicht zusammen mit den übrigen weisen Männern Babylons umkämen.

Antwort 1: Daniel erklärte seinen Freunden die Situation und bat sie, durch Gebet Jehovas Barmherzigkeit zu suchen. Er versuchte nicht, das Problem allein zu bewältigen. Er erkannte, wie wertvoll die Bitten seiner Gefährten waren. Wir können ihn nachahmen, indem wir demütig sind und unsere Freunde bitten, für uns zu beten, wenn wir eine Prüfung durchmachen.

Antwort 2: Daniel bat den König zunächst respektvoll um mehr Zeit. Danach wandte er sich an seine Freunde, um gemeinsam Jehovas Hilfe zu suchen. So verband er respektvolles Handeln mit Vertrauen in Gott und der Bereitschaft, Unterstützung anzunehmen. Sein Beispiel lehrt uns, dass um Hilfe zu bitten kein Aufgeben bedeutet. Es bedeutet anzuerkennen, dass wir eine schwierige Situation nicht allein tragen müssen.

Antwort 3: Die Bilder heben hervor, dass seine Freunde beteten und Jehova Daniel den Traum und seine Deutung offenbarte. Sie konnten dieses Geheimnis nicht selbst herausfinden, aber sie konnten sich an den wenden, der die Macht dazu hatte. Ähnlich wissen wir vielleicht nicht, wie wir das Problem eines Freundes lösen können, aber wir können ihn immer geistig unterstützen und Jehova bitten, ihm zu helfen.

Antwort 4: Das Ergebnis kam allen vier zugute: Jehova erhörte ihre Bitten, und sie wurden gerettet. Außerdem bat Daniel, als er Autorität erhielt, darum, dass auch seine Freunde Verantwortungen bekamen. Ihre Beziehung beschränkte sich also nicht darauf, während der Krise Unterstützung zu suchen; Daniel dachte auch danach weiter an sie. Diese Rücksicht lehrt uns, unsere Freunde sowohl in schwierigen Zeiten als auch dann zu schätzen, wenn sich unsere Umstände verbessern.

15. Welche Lehren ziehen wir aus dem Bericht über Daniel und seine Freunde? (Galater 6:2)

Galater 6:2 — Tragt einander weiter die Bürden. So erfüllt ihr das Gesetz des Christus.

Antwort 1: Wir lernen, dass wir nicht alle unsere Schwierigkeiten allein bewältigen sollten. Freunde, die Jehova dienen, können uns helfen, unsere Lasten zu tragen, und uns Kraft und Mut geben. Ihre Hilfe anzunehmen ist kein Grund, sich zu schämen. Außerdem fordert uns dieser Rat auf, über unsere eigenen Probleme hinauszusehen und bereit zu sein, denen beizustehen, die ebenfalls schwierige Zeiten durchmachen.

Antwort 2: Eine Lehre ist, dass Stolz oder Scham uns nicht davon abhalten dürfen, um Hilfe zu bitten. Daniel hatte ein gutes Verhältnis zu Jehova, wandte sich aber trotzdem an seine Freunde. Das zeigt, dass Unterstützung zu suchen unserem Vertrauen auf Gott nicht widerspricht. Wenn wir eine Prüfung durchmachen, können wir seine Demut nachahmen und treuen Brüdern erlauben, uns den nötigen Mut zu geben.

Antwort 3: Wir lernen auch, andere zu bitten, für uns zu beten. Unsere Freunde können vielleicht eine Situation nicht verändern, aber ihre Gebete sind eine echte Hilfe. Der Bericht über Daniel zeigt, wie wichtig es ist, sich an Jehova zu wenden, statt uns nur auf das zu konzentrieren, was wir selbst tun können. Deshalb sollten wir nicht denken, dass es wenig wert ist, unsere Brüder um Gebete zu bitten.

Antwort 4: Der Bericht stärkt unser Vertrauen in Jehova, der Gebete hört und die Macht hat, uns bei scheinbar unüberwindbaren Hindernissen zu helfen. Gleichzeitig wird betont, wie wichtig es ist, Freunde auszuwählen, die ebenfalls auf ihn vertrauen. Wenn wir alle seine Hilfe suchen, können wir uns gegenseitig Kraft geben, treu zu bleiben. Gute Freunde ersetzen also nicht unser Vertrauen in Jehova, sondern tragen dazu bei, es zu stärken.

16. Welche Prüfung wurde Daniel im hohen Alter auferlegt?

Daniel 6:4-16 — Da suchten die hohen Beamten und die Satrạpen nach einem Grund, Daniel wegen seiner Amtsführung anzuklagen. Sie fanden aber keinen Anklagegrund und konnten nichts Korruptes bei ihm feststellen, weil er vertrauenswürdig war und ihm keine Nachlässigkeit oder Korruption nachzuweisen war. „Wir werden diesem Daniel überhaupt nichts zur Last legen können“, sagten diese Männer, „es sei denn, wir finden etwas im Gesetz seines Gottes, das wir gegen ihn verwenden können. “ Also gingen diese hohen Beamten und Satrạpen geschlossen zum König hinein und sagten zu ihm: „Ewig lebe König Darịus! Alle königlichen Beamten, Präfekten, Satrạpen, hohen königlichen Beamten und Statthalter haben sich zusammen beraten, um einen königlichen Erlass herauszugeben und ein Verbot in Kraft zu setzen: Wer innerhalb von 30 Tagen eine Bitte an irgendeinen Gott oder Menschen richtet außer an dich, o König, soll in die Löwengrube geworfen werden. O König, gib nun den Erlass heraus und unterschreib ihn, damit er nicht geändert werden kann, so wie es das unwiderrufliche Gesetz der Meder und Perser will. “ Da unterschrieb König Darịus den Erlass und das Verbot. Sobald Daniel erfuhr, dass der Erlass unterschrieben worden war, ging er in sein Haus. Die Fenster in seinem Dachzimmer waren Richtung Jerusalem geöffnet. Dreimal am Tag kniete er sich hin, betete und pries Gott, wie er es zuvor regelmäßig getan hatte. Da stürmten die Männer herein und sahen, wie Daniel seine Bitten an seinen Gott richtete und ihn um Gunst anflehte. Daraufhin wandten sie sich an den König und erinnerten ihn an das königliche Verbot: „Hast du nicht ein Verbot unterschrieben, wonach jeder, der innerhalb von 30 Tagen eine Bitte an irgendeinen Gott oder Menschen richtet außer an dich, o König, in die Löwengrube geworfen werden soll? “Der König antwortete: „Die Sache steht nach dem unwiderruflichen Gesetz der Meder und Perser fest. “ Sofort berichteten sie dem König: „Daniel, der zu den Verschleppten aus Juda gehört, achtet weder dich, o König, noch das von dir unterschriebene Verbot, sondern betet drei Mal am Tag. “ Der König reagierte sehr betroffen auf diese Nachricht und suchte nach einer Möglichkeit, Daniel zu befreien. Bis zum Sonnenuntergang setzte er alles in Bewegung, um ihn zu retten. Schließlich traten die Männer geschlossen vor den König und sagten zu ihm: „Beachte, o König: Das Gesetz der Meder und Perser schreibt vor, dass kein Verbot oder Erlass des Königs geändert werden darf. “ Also gab der König den Befehl. Man holte Daniel und warf ihn in die Löwengrube. Der König sagte zu Daniel: „Dein Gott, dem du so unbeirrt dienst, wird dich befreien. “

Antwort 1: Seine Feinde erreichten, dass ein Verbot erlassen wurde, das seine Anbetung betraf. Daniel betete weiterhin zu Jehova und wurde in die Löwengrube geworfen. Er ließ nicht zu, dass Angst ihn von seinem besten Freund entfernte.

Antwort 2: Als er über neunzig Jahre alt war, wurden einige Männer, die König Darius dienten, neidisch auf seine Autorität und schmiedeten einen Plan, ihn zu töten. Da sie bei ihm keine Korruption fanden, griffen sie sein Verhältnis zu Gott an. Das zeigt, dass gutes Verhalten nicht immer verhindert, dass sich andere gegen uns stellen. Daniel musste erneut beweisen, dass seine Loyalität gegenüber Jehova über den Drohungen stand.

Antwort 3: Zu der Prüfung gehörte, dass er sich in der Löwengrube befand, ohne einen seiner menschlichen Freunde an seiner Seite zu haben. Nach so vielen Jahren der Treue stand Daniel vor einer Situation, in der er nicht auf ihre Gesellschaft zählen konnte. Trotzdem war er nicht verlassen. Der Absatz erinnert uns daran, dass Jehova auch dann unser Freund bleibt, der immer für uns da ist, wenn unsere Freunde uns nicht begleiten können.

17. Wie half Daniels Freundschaft mit Jehova ihm gemäß Daniel 6:19-23?

Daniel 6:22 — Mein Gott hat seinen Engel geschickt und das Maul der Löwen verschlossen. Sie haben mir nichts getan, denn in seinen Augen war ich unschuldig, und auch dir, o König, habe ich kein Unrecht getan. “

Antwort 1: Jehova schickte einen Engel, damit die Löwen Daniel keinen Schaden zufügten. Daniel konnte dem König erklären, dass sein Gott ihn beschützt hatte. Diese Rettung zeigte, dass er nicht allein war, auch wenn seine menschlichen Freunde nicht bei ihm waren. Seine Freundschaft mit Jehova war seine größte Unterstützung.

Antwort 2: Seine Freundschaft mit Jehova gab ihm den Mut, loyal zu bleiben, obwohl sein Leben in Gefahr war. Daniel hörte nicht auf zu beten, nur um der Löwengrube zu entgehen. Er vertraute völlig auf seinen besten Freund. Daraus lernen wir, dass eine enge Beziehung zu Jehova uns stärken kann, ihm zu gehorchen, selbst wenn uns eine Prüfung Angst macht und wir nicht wissen, wie sie ausgehen wird.

Antwort 3: Daniel hatte die Unterstützung des mächtigsten Freundes, den es gibt. Keiner seiner Gefährten war in der Grube, um ihn zu verteidigen, aber Jehova konnte dort handeln. Das tröstet uns, denn unsere menschlichen Freunde haben trotz ihrer großen Liebe zu uns Grenzen. Sie können nicht immer anwesend sein oder unsere Probleme lösen. Deshalb müssen wir außer guten Freundschaften auch unser persönliches Vertrauen zu Jehova stärken.

Antwort 4: Als Daniel unverletzt aus der Grube kam, war klar, dass er auf Jehova vertraut hatte und Jehova ihn beschützt hatte. Daniel erkannte seinerseits an, dass er seine Rettung Gott zu verdanken hatte. Er stellte das Geschehen nicht als persönlichen Erfolg dar. Seine Einstellung spornt uns an, Jehova die Anerkennung für die Unterstützung zu geben, die wir erhalten, und unsere Freundschaft mit ihm über jede andere zu stellen.

18. Warum ist es wichtig, gute Freunde Jehovas zu sein, und wie können wir das erreichen? (Siehe auch die Bilder und den Kasten „Jehova ist dein Vater, dein Gott und dein bester Freund“.)

Psalmen 139:7-10 — Wohin kann ich vor deinem Geist entkommen, ja wohin kann ich fliehen, damit du mich nicht siehst? Würde ich zum Himmel hinaufsteigen, wärst du dort. Und würde ich mich ins Grab betten, dort wärst du. Würde ich mit den Flügeln der Morgenröte wegfliegen, um am entlegensten Meer zu wohnen: Selbst dort würde deine Hand mich führen, deine rechte Hand würde mich halten.

Antwort 1: Das ist wichtig, weil uns keine Entfernung außerhalb der Reichweite von Jehovas Fürsorge bringt. Auch wenn wir weit von unserer Familie entfernt sind, können wir auf ihn zählen. Wir pflegen diese Freundschaft, indem wir uns Jehova im Gebet nahen und loyal bleiben, so wie Daniel.

Antwort 2: Ein Umzug, eine schwere Krankheit oder eine Gefängnisstrafe können dazu führen, dass wir uns isoliert fühlen. Deshalb ist es so wertvoll, mit Jehova befreundet zu sein: Er kümmert sich weiterhin um uns, auch wenn unsere Umstände den Kontakt zu anderen Menschen einschränken. Daniels Beispiel macht uns Mut, das Gebet nicht zu vernachlässigen, wenn wir uns allein fühlen. Mit Jehova zu sprechen und auf seine Fürsorge zu vertrauen stärkt diese Freundschaft, die wir so dringend brauchen.

Antwort 3: Die Bilder stellen die scheinbare Einsamkeit der Unterstützung durch Jehova gegenüber. Daniel war in der Grube, aber ein Engel beschützte ihn; der Bruder ist allein zu Hause, kann Jehova aber im Gebet anrufen. Körperlich nicht begleitet zu sein bedeutet nicht, ohne geistige Unterstützung zu sein. Um unsere Freundschaft mit Gott zu pflegen, wollen wir uns weiterhin an ihn wenden und ihm gehorchen, überzeugt davon, dass er uns kennt und sich um uns kümmert.

19. Warum ist es gerade jetzt so wichtig, gute Freunde zu finden? (1. Thessalonicher 5:2, 11)

1. Thessalonicher 5:2,11 — Denn ihr selbst wisst sehr gut, dass Jehovas Tag genauso kommt wie ein Dieb in der Nacht. Deshalb macht euch weiter gegenseitig Mut und baut einander auf, so wie ihr es ja schon tut.

Antwort 1: Weil Jehovas Tag näher kommt und wir einander weiterhin Mut machen und auferbauen müssen. Gute Freunde helfen uns, Entscheidungen zu treffen, die unsere Spiritualität schützen. Deshalb ist es nicht nebensächlich, diese Freundschaften jetzt zu pflegen: Es stärkt die gegenseitige Unterstützung, die wir brauchen, um treu zu bleiben.

Antwort 2: Wir sollten die Aufgabe, gute Freunde zu finden, nicht auf später verschieben. Jetzt brauchen wir Menschen, die uns ermuntern, gute Entscheidungen zu treffen, und unseren Wunsch stärken, Jehova zu dienen. Wenn wir solche Beziehungen von jetzt an pflegen, können wir uns gegenseitig in schwierigen Situationen helfen. Der Artikel bringt dieses Bedürfnis mit der Nähe von Jehovas Tag in Verbindung, nicht einfach mit unserem Wunsch nach Gesellschaft.

Antwort 3: Petrus verband die Nähe des Endes mit der Notwendigkeit, intensive Liebe zu den Brüdern zu haben. Das Wissen darüber, in welcher Zeit wir leben, sollte uns also dazu bewegen, einander näherzukommen, und nicht dazu, uns abzusondern. Gute Freunde zu finden ermöglicht es uns, diese Liebe zu zeigen und Ermunterung zu erhalten. Außerdem bekommen wir dadurch Gelegenheiten, andere zu stärken, denn christliche Freundschaft bedeutet sowohl Unterstützung zu geben als auch anzunehmen.

Antwort 4: Das ist wichtig, weil unsere Freundschaften die Entscheidungen beeinflussen, die wir jetzt treffen. Ein Freund, der Jehova liebt, kann uns helfen, unsere Prioritäten klar zu behalten und weiterzumachen, wenn wir entmutigt sind. Wir möchten Freunde daher nicht nur nach persönlicher Übereinstimmung auswählen. Wir suchen Beziehungen, die uns geistig auferbauen, und bemühen uns, selbst eine Quelle der Ermunterung für die Menschen in unserer Umgebung zu sein.

20. Welche Art von Freunden möchten wir haben, und was wird geschehen, wenn wir sie gut auswählen?

Hebräer 13:5 — Eure Lebensweise soll von Geldliebe frei sein. Seid mit dem zufrieden, was ihr habt. Denn er hat gesagt: „Ich werde dich nie verlassen und dich nie im Stich lassen. “

Antwort 1: Wir möchten Freunde haben, die unseren Wunsch stärken, Jehova treu zu bleiben. Vor allem aber wollen wir unsere Freundschaft mit ihm bewahren, denn er verspricht, uns nicht zu verlassen. Mit seiner Unterstützung und der Hilfe guter Freunde können wir Bedrohungen für unseren Glauben begegnen und Freundschaften pflegen, die für immer bestehen.

Antwort 2: Wir wünschen uns Freunde, die uns Anleitung und Inspiration geben, wie die reifen Brüder, die wir in der Versammlung finden können. Wir wollen uns nicht auf Menschen beschränken, die uns in Alter oder Lebensumständen ähnlich sind. Wenn wir Personen auswählen, die Jehova lieben, kann ihr Beispiel unsere Treue stärken. Das Ergebnis wird eine Freundschaft sein, die uns hilft, Schwierigkeiten zu bewältigen und die Aussicht hat, für immer zu bestehen.

Antwort 3: Wir suchen Freunde, an die wir uns demütig wenden können, wenn wir Unterstützung brauchen, und sie sogar bitten können, für uns zu beten. Wahre Freunde sind ein Geschenk Jehovas, aber wir müssen bereit sein, ihre Hilfe anzunehmen. Gute Freunde auszuwählen und diese Beziehungen zu pflegen wird dazu beitragen, unseren Glauben zu schützen. Und wir wollen nie vergessen, dass unser bester Freund ungeachtet dessen, was geschieht, Jehova bleiben wird.

WIE HELFEN UNS WAHRE FREUNDE IN DEN FOLGENDEN SITUATIONEN: Wenn Versuchungen auftreten?

Galater 6:2 — Tragt einander weiter die Bürden. So erfüllt ihr das Gesetz des Christus.

Antwort 1: Wahre Freunde sind bereit, uns zu unterstützen, wenn der Druck einer Versuchung schwer auszuhalten ist. Statt uns allein kämpfen zu lassen, machen sie uns Mut, Jehova zu gehorchen. Diese Unterstützung steht im Einklang mit der gegenseitigen Hilfe, die in diesem Text erwähnt wird. Auch wir möchten für einen Freund da sein, der gerade eine Prüfung durchmacht, und ihn stärken.

Antwort 2: Sie helfen uns, die richtige Entscheidung zu treffen, so wie Daniel, Schadrach, Meschach und Abednego. Sie unterstützten einander dabei, die Speisen abzulehnen, die gegen Gottes Gesetz verstießen. Ebenso wird ein wahrer Freund keine Ausreden suchen, damit wir einer Versuchung nachgeben. Sein Einfluss wird unsere Entschlossenheit stärken, Jehova zu gehorchen, auch wenn andere etwas anderes tun.

Antwort 3: Gute Freunde ermuntern uns, auch in Angelegenheiten treu zu sein, die unbedeutend erscheinen. Das ist wichtig, weil wir vielleicht denken könnten, eine Entscheidung sei nicht besonders wichtig, und deshalb unsere Wachsamkeit verlieren. Ein Freund, der Jehovas Maßstäbe respektiert, hilft uns, den Wert davon zu erkennen, ihnen immer zu gehorchen. So stärken wir nach und nach die Treue, die wir brauchen werden, wenn größere Prüfungen kommen.

Antwort 4: Sie können auch für uns beten und uns ermuntern, Jehovas Hilfe zu suchen. Wenn wir also mit einer Versuchung kämpfen, dürfen wir nicht zulassen, dass Scham uns davon abhält, um Unterstützung zu bitten. Treue Freunde helfen uns, unsere Aufmerksamkeit auf unsere Beziehung zu Gott zu richten. Solche Freundschaften schon aufzubauen, bevor der Druck entsteht, ist eine Möglichkeit, uns darauf vorzubereiten, ihm zu widerstehen.

WIE HELFEN UNS ECHTE FREUNDE IN DEN FOLGENDEN SITUATIONEN: Wenn wir vor Schwierigkeiten stehen, die scheinbar unüberwindbar sind?

Daniel 6:22 — Mein Gott hat seinen Engel geschickt und das Maul der Löwen verschlossen. Sie haben mir nichts getan, denn in seinen Augen war ich unschuldig, und auch dir, o König, habe ich kein Unrecht getan. “

Antwort 1: Echte Freunde stärken unser Vertrauen zu Jehova, dem Freund, der Daniel beistand, als er keine menschliche Hilfe hatte. Daniels Rettung erinnert uns an Gottes Macht. Deshalb sind wir dankbar, dass wir Freunde haben, die uns ermuntern, weiter auf Jehova zu vertrauen und ihm treu zu bleiben, wenn wir vor einer scheinbar unüberwindbaren Schwierigkeit stehen.

Antwort 2: Sie helfen uns, nicht die ganze Last allein zu tragen. Als Nebukadnezars Forderung ihr Leben in Gefahr brachte, sprach Daniel mit seinen Freunden und bat sie zu beten. Sie konnten das Problem nicht aus eigener Kraft lösen, aber sie konnten gemeinsam Jehovas Hilfe suchen. Das ist eine große Hilfe, die uns Freunde geben können, wenn wir keinen Ausweg sehen.

Antwort 3: Sie geben uns Kraft und Mut, weiterzumachen, auch wenn sie die Umstände nicht ändern können. Ihre Unterstützung kann uns helfen, die Scham zu überwinden, über das Problem zu sprechen, und uns daran zu erinnern, dass wir es nicht ohne Begleitung bewältigen müssen. Daniels Beispiel lehrt uns, demütig um Hilfe zu bitten. Eine Freundschaft, die auf dem Glauben beruht, ist besonders wertvoll, wenn unsere eigenen Kräfte nicht auszureichen scheinen.

Antwort 4: Treue Freunde helfen uns, zwischen unseren eigenen Grenzen und Jehovas Macht zu unterscheiden. Nur weil wir nicht wissen, wie wir mit einer Schwierigkeit umgehen sollen, heißt das nicht, dass Jehova uns nicht stützen kann. Daniel erlebte das sowohl bei der Offenbarung des Traums als auch in der Löwengrube. Wenn wir uns gemeinsam an solche Beispiele erinnern, kann das unser Vertrauen stärken und uns helfen, während einer Prüfung loyal zu bleiben.

WIE HELFEN UNS ECHTE FREUNDE IN DEN FOLGENDEN SITUATIONEN: Wenn wir das Gefühl haben, allein zu sein?

Hebräer 13:5 — Eure Lebensweise soll von Geldliebe frei sein. Seid mit dem zufrieden, was ihr habt. Denn er hat gesagt: „Ich werde dich nie verlassen und dich nie im Stich lassen. “

Antwort 1: Gute Freunde erinnern uns daran, dass Jehova uns nicht im Stich lässt. Auch wenn eine Krankheit oder die Entfernung verhindern, dass wir unseren Lieben nahe sein können, dürfen wir weiterhin auf seine Fürsorge vertrauen. Diese Gewissheit hilft uns, körperlich allein nicht mit Verlassenheit zu verwechseln. Jehova bleibt unser bester Freund.

Antwort 2: Unsere Freunde können uns Mut machen und für uns beten, sodass wir nicht das Gefühl haben, alles ohne Unterstützung ertragen zu müssen. Deshalb ist es gut, diese Freundschaften jetzt zu pflegen und ihre Hilfe demütig anzunehmen, wenn wir sie brauchen. Gleichzeitig bringen echte Freunde uns Jehova näher, weil sie wissen, dass er uns auch unter Umständen stützen kann, in denen sie uns nicht begleiten können.

Antwort 3: Jehova selbst ist der Freund, der immer an unserer Seite sein kann. Daniel hatte seine Gefährten nicht bei sich in der Löwengrube, aber er war nicht verlassen. Wenn wir weit von unserer Familie entfernt sind oder uns isoliert fühlen, kann uns sein Beispiel trösten. Wir können weiterhin zu Jehova beten und darauf vertrauen, dass er auf uns achtet.

Antwort 4: Die Zuneigung unserer Brüder hilft uns, Unterstützung zu spüren, und gibt uns Kraft, treu zu bleiben. Außerdem ermöglicht uns die Aussicht, Freundschaften zu genießen, die für immer bestehen, über die gegenwärtigen Umstände hinauszusehen. Auch wenn wir gerade eine einsame Zeit durchmachen, möchten wir deshalb unsere Freunde weiterhin schätzen und vor allem unsere Beziehung zu Jehova pflegen, der nie aufhört, sich für uns zu interessieren.

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