Das Priestertum zeigt Jehovas Liebe
1. Warum befinden sich alle Menschen in einer verzweifelten Lage?
Antwort 1: Wir befinden uns in einer verzweifelten Lage, weil wir alle die Sünde von Adam und Eva geerbt haben. Sie hat uns von Jehova entfremdet, und niemand kann dieses Problem aus eigener Kraft lösen. Wir brauchen Hilfe, um wieder ein gutes Verhältnis zu Gott zu bekommen.
Epheser 2:12 — Damals wart ihr ohne Christus, ihr wart dem Staatswesen Israels entfremdet und Fremde im Hinblick auf die Bündnisse, die auf Gottes Versprechen beruhten. Ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt.
Antwort 2: Epheser 2:12 zeigt, wie traurig es ist, ohne Gott und ohne Hoffnung zu sein. Ohne Jehovas Hilfe könnten wir die Folgen der Sünde nicht überwinden. Unsere Hoffnung hängt deshalb nicht von menschlichen Fähigkeiten ab, sondern von dem, was unser Vater getan hat, um uns ihm näherzubringen.
Antwort 3: Der Absatz vergleicht die Sünde mit einem Abgrund, der uns von Jehova trennt. Niemand kann ihn allein überqueren. Diese Veranschaulichung lehrt uns Demut und macht uns zugleich dankbar, weil Jehova uns nicht ohne Ausweg gelassen hat.
2. Was werden wir in diesem Artikel sehen?
Antwort 1: Wir werden sehen, wie das Priestertum unvollkommenen Menschen geholfen hat, Jehova näherzukommen. Der Artikel erklärt seine Vorteile in biblischer Zeit, seine heutige Aufgabe und das, was es künftig bewirken wird.
Antwort 2: Das Priestertum ist ein Geschenk Jehovas. Zuerst kam es den Israeliten zugute und später den Christen. Wir achten dabei nicht nur auf die Aufgaben der Priester, sondern auch auf Jehovas liebevollen Grund dafür.
Antwort 3: Vor allem zeigt das Priestertum Jehovas große Liebe. Wenn wir über seine liebevollen Vorkehrungen nachdenken, wächst unser Vertrauen und unser Wunsch, ihm immer näherzukommen.
3. Wie half das Priestertum nach Hebräer 5:1 denen, die Jehova anbeten wollten?
Hebräer 5:1 — Denn jeder Hohe Priester, der aus den Menschen genommen wird, wird für sie zum Dienst Gottes eingesetzt, um Gaben und Opfer für Sünden darzubringen.
Antwort 1: Hebräer 5:1 erklärt, dass der Hohe Priester für die Menschen tätig war und Opfer für ihre Sünden darbrachte. Dadurch gab Jehova ihnen die nötige Hilfe, um sich ihm zu nähern.
Antwort 2: Die Abbildung zeigt eine Brücke über einen Abgrund. Ebenso half das Priestertum den Israeliten, die durch die Sünde entstandene Trennung von Jehova zu überwinden.
Antwort 3: Jehova setzte das Priestertum ein, weil er Menschen helfen wollte, die ihn anbeten wollten. Es ging nicht nur um Zeremonien, sondern um die Beziehung des Volkes zu Gott.
4. In welchem Sinn waren die Priester Gottes Vertreter vor den Menschen?
Maleachi 2:7 — Denn die Lippen eines Priesters sollten Erkenntnis bewahren und ihn sollte man über das Gesetz befragen, weil er der Bote Jehovas, des Herrn der Heere, ist.
Antwort 1: Maleachi 2:7 zeigt, dass der Priester Jehovas Erkenntnis weitergeben sollte. Er lehrte Gottes Gesetz und nicht seine eigenen Vorstellungen.
Antwort 2: Die Priester halfen dem Volk, das Gesetz von Moses zu verstehen und anzuwenden. So vertraten sie Jehova vor dem Volk und unterstützten die Israeliten dabei, Entscheidungen zu treffen, die ihm gefielen.
Antwort 3: Das Beispiel Esras zeigt den Wert dieser Unterweisung. Die Leviten erklärten dem Volk die Bedeutung des Gelesenen, damit es Jehovas Anweisungen verstehen und anwenden konnte.
5. In welchem Sinn waren die Priester Vertreter der Menschen vor Gott, und was lehrt uns das über Jehova?
Antwort 1: Die Priester vertraten die Israeliten vor Jehova, indem sie in ihrem Namen Opfer darbrachten. Dadurch gab Jehova ihnen eine Möglichkeit, Vergebung zu suchen. Das zeigt, dass ihm ihr Wohl und ihre Rettung wichtig waren.
Psalmen 51:9 — Wende dein Gesicht ab von meinen Sünden und wisch alle meine Vergehen weg.
Antwort 2: Psalm 51:9 zeigt, wie sehr ein Diener Gottes Vergebung braucht. Die Priester halfen den Israeliten, indem sie Opfer für sie darbrachten. Jehovas Mitgefühl ermöglichte ihnen, ihn weiterhin mit einem guten Verhältnis anzubeten.
Antwort 3: Diese Einrichtung zeigt, dass Jehova unsere Gefühle kennt, wenn wir versagen. Das Priestertum gab den Israeliten Gründe, auf seine Barmherzigkeit zu vertrauen.
6. Warum spricht die Bibel schon vor der Einführung des Priestertums in Israel von Priestern?
Antwort 1: Schon in patriarchalischer Zeit brachten Familienoberhäupter für sich und ihre Hausgemeinschaft Opfer dar. Deshalb konnten sie priesterliche Aufgaben erfüllen, bevor es in Israel ein Priestertum gab.
1. Mose 8:20 — Noah baute dann einen Altar für Jehova. Er nahm von allen reinen fliegenden Tieren und von allen anderen reinen Tieren einige und opferte Brandopfer auf dem Altar.
Antwort 2: 1. Mose 8:20 berichtet, dass Noah lange vor der Entstehung Israels Opfer darbrachte. Damit dankte er Jehova für die Rettung. Opfer waren also nicht erst seit Aaron üblich.
Antwort 3: Auch Hiob und Abraham brachten Opfer dar. Diese Beispiele zeigen, dass Familienoberhäupter schon vor dem israelitischen Priestertum für Angelegenheiten der Anbetung sorgten.
7. Wer war Melchisedek, und inwiefern würde der Messias ihm gleichen?
1. Mose 14:18 — Melchisẹdek, der König von Sạlem, brachte Brot und Wein heraus. Er war Priester des höchsten Gottes.
Antwort 1: 1. Mose 14:18 bezeichnet Melchisedek als König von Salem und Priester des höchsten Gottes. Der Messias würde ihm gleichen, weil auch er König und Priester sein würde.
Antwort 2: Melchisedek war nicht nur Priester, sondern auch König. Diese Verbindung hilft uns, Jesus besser zu verstehen: Er regiert und übt zugleich eine priesterliche Tätigkeit zum Wohl der Menschen aus.
Antwort 3: Beide würden Könige und Priester sein. Doch die Herrschaft des Messias würde ewige Vorteile bringen. Das stärkt unser Vertrauen in das, was Jehova durch Jesus bewirken wird.
8. Wer waren die Priester in Israel, und welche Aufgabe hatten sie?
2. Mose 40:12-15 — Bring dann Aaron und seine Söhne zum Eingang des Zeltes der Zusammenkunft und wasch sie mit Wasser. Zieh Aaron die heiligen Kleider an, salbe ihn und heilige ihn. Er soll mir als Priester dienen. Danach bringst du seine Söhne her und ziehst ihnen lange Gewänder an. Salbe sie, wie du ihren Vater gesalbt hast, damit sie mir als Priester dienen. Durch diese Salbung wird ihnen ein dauerhaftes Priestertum übertragen, das durch alle ihre Generationen hindurch fortbesteht. “
Antwort 1: Jehova wählte Aaron und seine Nachkommen aus, um für die Israeliten Opfer darzubringen.
Antwort 2: Die Priester waren Aaron und seine Nachkommen. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, Opfer für das Volk darzubringen. Die Leviten unterstützten sie dabei.
Antwort 3: Die Priester mussten Jehovas Anweisungen genau befolgen. Ihr Priestertum wies auf etwas Besseres hin, nämlich auf das vollkommene Opfer, das Jesus später darbringen würde.
9, 10. Wer wird während der Tausendjahrherrschaft mit Jesus als Priester dienen?
1. Petrus 2:9 — Ihr aber seid „ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, eine heilige Nation, ein Volk als besonderer Besitz, damit ihr die hervorragenden Eigenschaften dessen weit und breit verkündet“, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat.
Antwort 1: Die 144000 werden zusammen mit Jesus, unserem Hohen Priester, als Könige und Priester dienen. Während der Tausendjahrherrschaft werden sie gehorsamen Menschen helfen, vollkommen zu werden.
Antwort 2: Es werden die 144000 sein. Ihre Tätigkeit wird sich auf Jesu vollkommenes Opfer stützen und Menschen von der Sünde befreien. Das gibt uns eine außergewöhnliche Hoffnung.
Antwort 3: Jesus und die 144000 werden als Priester dienen, bis die Menschen vollkommen sind. Dann wird kein Priestertum mehr nötig sein, weil die Sünde niemanden mehr von Jehova trennen wird.
11. Was zeigt uns das Priestertum als Erstes über Jehova?
2. Korinther 5:18 — Alles aber kommt von Gott, der uns durch Christus mit sich versöhnt und uns den Dienst der Versöhnung übertragen hat,
Antwort 1: 2. Korinther 5:18 zeigt, dass die Versöhnung durch Christus von Gott kommt. Jehova wünscht unsere Freundschaft und hat selbst die Initiative ergriffen, sie zu ermöglichen.
Antwort 2: Das Priestertum zeigt zuerst, dass Jehova möchte, dass wir seine engen Freunde sind. Er will uns von Sünde und Tod befreien. Das gibt uns noch mehr Gründe, ihn zu lieben und ihm zu vertrauen.
Antwort 3: Es tröstet mich, dass Jehova berücksichtigt, dass wir die Unvollkommenheit nicht selbst gewählt haben. Er kennt unsere Lage und hat alles Nötige getan, damit wir ihm gefallen können.
12. Warum tröstet es uns, dass Jesus, unser Hoher Priester, vor Jehova für uns spricht?
Hebräer 7:25 — Er kann also auch die vollständig retten, die durch ihn Gottes Nähe suchen, weil er immer lebt, um für sie einzutreten.
Antwort 1: Hebräer 7:25 versichert uns, dass Jesus weiterhin für diejenigen eintritt, die sich durch ihn Gott nähern. Seine Hilfe endete nicht mit seinem Tod.
Antwort 2: Jesus kennt nicht nur unsere Fehler, sondern auch unsere Lebensumstände, Eigenschaften und Anstrengungen. Deshalb können wir darauf vertrauen, dass er unsere Lage versteht und uns helfen möchte.
Antwort 3: Die Abbildung erinnert uns daran, dass Jesus unsere guten Taten, unsere Gebete und unsere Bemühungen zu schätzen weiß. Jehova ist bereit zu vergeben, und Jesus berücksichtigt unsere treuen Anstrengungen.
13. Was wird durch die Tätigkeit unseres Hohen Priesters noch möglich, und wie kommt uns das zugute?
Hebräer 4:16 — Nähern wir uns also ganz offen dem Thron der unverdienten Güte, damit uns Barmherzigkeit erwiesen wird und wir unverdiente Güte finden als Hilfe zur richtigen Zeit.
Antwort 1: Dank Jesus können wir uns Jehova im Gebet vertrauensvoll nähern. So erhalten wir Barmherzigkeit und unverdiente Güte, wenn wir Hilfe brauchen.
Antwort 2: Die Tätigkeit unseres Hohen Priesters ermöglicht es uns, Jehova unser Herz auszuschütten. Wir müssen unsere Sorgen nicht allein tragen, sondern können seine Unterstützung suchen.
Antwort 3: Manchmal wissen wir wegen unserer Angst nicht, was wir sagen oder worum wir bitten sollen. Jehova versteht uns trotzdem. Das hilft uns, auch in schweren Zeiten weiterzubeten.
14. Woher wissen wir, dass Jehova möchte, dass wir für immer leben?
1. Johannes 4:10 — Die Liebe besteht hier nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat.
Antwort 1: 1. Johannes 4:10 zeigt, dass Jehova die Initiative ergriff und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden sandte. Das ist ein konkreter Beweis seiner Liebe und eröffnet die Aussicht auf ewiges Leben.
Antwort 2: Jehova stellte ein Opfer bereit, das mehr bewirken konnte als Tieropfer. Jesu vollkommenes menschliches Leben ermöglicht vollständige Vergebung. Jehova ließ unsere Hoffnung nicht unbegründet.
Antwort 3: Das Priestertum zeigt, dass Jehova uns nicht dauerhaft unter der Last der Sünde sehen möchte. Er gab seinen Sohn, damit wir Vergebung empfangen und für immer leben können.
15. Warum beweisen die von Jehova ausgewählten Priester, wie sehr er uns liebt?
Philipper 2:8 — Mehr noch: Als er als Mensch kam, demütigte er sich und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod an einem Marterpfahl.
Antwort 1: Philipper 2:8 hebt hervor, dass Jesus bis zum Tod gehorsam war. Auch die Gesalbten müssen bis zum Ende treu bleiben. Deshalb können wir darauf vertrauen, dass sie loyale und liebevolle Priester sein werden.
Antwort 2: Jehova zeigt seine Liebe, indem er Priester auswählt, denen wir vertrauen können. Die Gesalbten müssen ihre Treue bis zum Tod beweisen, wie Jesus es tat.
Antwort 3: Jesus und die 144000 werden den Menschen helfen, die Sünde hinter sich zu lassen und vollkommen zu werden. Jehova hat nicht nur Segnungen versprochen, sondern auch für ihre Verwirklichung gesorgt.
16. Wie zeigt Hebräer 4:15, dass Jesus der beste Hohe Priester ist, den wir haben könnten?
Hebräer 4:15 — Denn wir haben als Hohen Priester nicht jemand, der mit unseren Schwächen nicht mitfühlen kann, sondern jemand, der in allem auf die Probe gestellt worden ist wie wir, doch blieb er ohne Sünde.
Antwort 1: Jesus kann unsere Schwächen verstehen, weil er wie wir Prüfungen durchmachte, aber nie sündigte. Seine menschliche Erfahrung befähigt ihn, mitfühlend zu handeln und uns die nötige Hilfe zu geben.
Antwort 2: Jesus weiß aus eigener Erfahrung, was Müdigkeit, Hunger und Durst bedeuten. Wenn körperliche Grenzen uns schwächen, können wir darauf vertrauen, dass unser Hoher Priester uns versteht.
Antwort 3: Er erlebte Spott, Widerstand und den Schmerz, einen geliebten Menschen zu verlieren. Deshalb versteht er sowohl körperliches als auch seelisches Leid.
17. Warum sind wir überzeugt, dass die Gesalbten verständnisvolle Priester sein werden?
Antwort 1: Die Gesalbten waren während ihres Lebens auf der Erde ebenfalls unvollkommen und sündig. Sie wissen, wie es sich anfühlt, Fehler zu machen und Schuldgefühle zu haben.
Antwort 2: Auch sie mussten körperliche und seelische Probleme bewältigen. Deshalb werden sie verstehen, dass Schwierigkeiten nicht immer sichtbar sind und Menschen tief berühren können.
Antwort 3: Unter den 144000 gibt es Menschen aus verschiedenen Zeiten, Kulturen und Lebensumständen. Diese Vielfalt hilft ihnen, sich in Menschen mit sehr unterschiedlichen Erfahrungen hineinzuversetzen.
18. Was lehrt uns das Priestertum über Jehovas Persönlichkeit, und wie berührt dich das?
Antwort 1: Es zeigt mir, dass Jehova sehr barmherzig und mitfühlend ist. Obwohl er unsere Unvollkommenheit kennt, hat er viel getan, damit wir seine Freundschaft und Anerkennung erhalten können.
Offenbarung 12:10 — Ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen: „Jetzt sind die Rettung und die Macht und das Königreich unseres Gottes und die Autorität seines Christus Wirklichkeit geworden, denn der Ankläger unserer Brüder, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott anklagt, ist hinabgeschleudert worden!
Antwort 2: Offenbarung 12:10 bezeichnet Satan als Ankläger der Brüder. Jehova ist ganz anders: Er hat das Priestertum eingerichtet, damit wir ihm näherkommen. Das erinnert mich daran, dass seine Liebe größer ist als unsere Schuldgefühle.
Antwort 3: Jehova sagt nicht nur, dass er uns liebt, sondern beweist es durch konkrete Vorkehrungen. Das stärkt mein Vertrauen in seine Bereitschaft zu vergeben und motiviert mich, mich ihm nicht zu entfernen.
19. Wie sieht Jehova uns, wenn wir uns wegen unserer Unvollkommenheit schlecht fühlen?
1. Johannes 3:20 — in allem, worin unser Herz uns verurteilen mag, weil Gott größer ist als unser Herz und alles weiß.
Antwort 1: 1. Johannes 3:20 erinnert uns daran, dass unser Herz nicht immer alles widerspiegelt, was Jehova über uns weiß. Er sieht auch unsere guten Eigenschaften und Anstrengungen.
Antwort 2: Jehova weiß, wie wir gemacht sind, und versteht unsere Grenzen. Wenn wir uns seiner Liebe unwürdig fühlen, können wir daran denken, dass er unsere ererbte Unvollkommenheit kennt und barmherzig mit uns umgeht.
Antwort 3: Unser Vater sieht über unsere Fehler hinaus. Er bemerkt unsere guten Eigenschaften und das, was aus uns werden kann. Das hilft uns, weiter darum zu kämpfen, ihm zu gefallen.
20. Warum sind wir für das Priestertum dankbar, und wie können wir das zeigen?
Hebräer 4:16 — Nähern wir uns also ganz offen dem Thron der unverdienten Güte, damit uns Barmherzigkeit erwiesen wird und wir unverdiente Güte finden als Hilfe zur richtigen Zeit.
Antwort 1: Wir sind dankbar, weil uns das Priestertum trotz unserer Sündhaftigkeit ermöglicht, uns Jehova zu nähern. Wir zeigen diese Dankbarkeit, indem wir vertrauensvoll seine Barmherzigkeit und Hilfe suchen.
Antwort 2: Jehova hat nicht zugelassen, dass die Sünde uns daran hindert, ihn anzubeten. Wir können unsere Dankbarkeit zeigen, indem wir offen mit ihm reden und uns bei Fehlern an ihn wenden.
Antwort 3: Dieses Geschenk versichert uns, dass Jehova uns nahe bei sich haben möchte. Deshalb sollten Schuldgefühle uns nicht von ihm wegbringen. Gerade dann können wir uns an ihn wenden.
Warum gab Jehova den Menschen das Geschenk des Priestertums?
Hebräer 5:1 — Denn jeder Hohe Priester, der aus den Menschen genommen wird, wird für sie zum Dienst Gottes eingesetzt, um Gaben und Opfer für Sünden darzubringen.
Antwort 1: Jehova gab uns das Priestertum, damit wir uns trotz der Sünde ihm nähern können. Der Hohe Priester handelte zugunsten der Menschen und brachte Opfer für ihre Sünden dar.
Antwort 2: Das Priestertum erfüllte zwei wichtige Aufgaben: Die Priester lehrten das Gesetz und brachten Opfer für die Israeliten dar. So vertraten sie Gott vor dem Volk und das Volk vor Gott.
Antwort 3: Jehova gab uns dieses Geschenk aus Liebe und Mitgefühl. Er wusste, dass wir die durch die Sünde entstandene Trennung nicht allein überwinden können.
Wie hat Jehova im Lauf der Geschichte Priester gebraucht?
Antwort 1: Vor Israel brachten Familienoberhäupter wie Noah, Abraham und Hiob Opfer dar. Melchisedek war König und Priester. Später setzte Jehova Aaron und seine Nachkommen als Priester für Israel ein.
Hebräer 9:24 — Denn Christus begab sich nicht an einen mit Händen gemachten heiligen Ort, der ein Abbild der Wirklichkeit ist, sondern in den Himmel, um jetzt vor Gott für uns zu erscheinen.
Antwort 2: Hebräer 9:24 erklärt, dass Jesus für uns vor Gott erscheint. Er brachte sein vollkommenes menschliches Leben als überlegenes Opfer dar und hilft uns weiterhin als Hoher Priester.
Antwort 3: Während der Tausendjahrherrschaft werden Jesus und die 144000 gehorsamen Menschen helfen, vollkommen zu werden. Danach wird kein Priestertum mehr nötig sein.
Warum hilft uns das Priestertum, Jehova noch mehr zu lieben?
1. Johannes 4:10 — Die Liebe besteht hier nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn als Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat.
Antwort 1: 1. Johannes 4:10 erinnert uns daran, dass Jehova aus Liebe seinen Sohn für unsere Sünden sandte. Das Priestertum hilft uns, die Größe dieses Geschenks zu verstehen.
Antwort 2: Es hilft uns, Jehova noch mehr zu lieben, weil es seine Rücksichtnahme zeigt. Jesus kennt unsere Schwierigkeiten, und auch die 144000 haben Unvollkommenheit erlebt.
Antwort 3: Das Priestertum überzeugt uns davon, dass Jehova unsere Freundschaft möchte und nicht nur auf unsere Fehler achtet. Durch Jesus können wir ihm vertrauensvoll unser Herz öffnen und um Vergebung bitten.
Alle Premium-Funktionen nutzen
Bereite dich bequemer auf die Zusammenkünfte vor und nutze alle Werkzeuge der Website.
- Werbefreies Surfen
- Mein Rekorder und Live-Transkription
- Aufgabenprüfung
- Vollständige Akademie
- Audiobeiträge und Leselupe
- Gespeicherte und synchronisierte Kommentare
Monatsplan
3 € pro MonatMonatliche Verlängerung. Jederzeit kündbar.
Monatsplan wählenJahresplan
30 € pro JahrEinmalzahlung für 12 Monate. Keine automatische Verlängerung.
Jahresplan wählen









