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Wachtturm-Studium für die Woche vom 7. bis 13. Dezember 2026

Wachtturm-Studium für die Woche vom 7. bis 13. Dezember 2026

Gründe und Anregungen, Dankbarkeit zu zeigen

1. Was lehrt uns der Fall von John? (Siehe auch die Bilder.)

Antwort 1: Der Fall von John lehrt uns, dass Dankbarkeit uns trotz Problemen glücklich machen kann. Er war 95 Jahre alt, hatte eine sehr schwache Gesundheit und brauchte mehrere Betreuungspersonen. Trotzdem achtete er darauf, was andere für ihn taten, und bedankte sich bei ihnen. Seine Schwierigkeiten waren real, hinderten ihn aber nicht daran, das Gute zu erkennen. Auch wir können uns bemühen, die Hilfe zu schätzen, die wir erhalten, selbst wenn wir gerade eine schwierige Zeit durchmachen.

Antwort 2: Mir fällt auf, dass John seine Dankbarkeit nicht nur empfand. Jeden Tag bedankte er sich und schrieb in einem Notizbuch die Namen derer auf, die ihm geholfen hatten. Später erwähnte er sie, wenn er Jehova im Gebet dankte. So zeigte er sowohl den Menschen als auch seinem himmlischen Vater Dankbarkeit. Wir können ihn nachahmen, indem wir uns an konkrete Hilfen erinnern, die wir erhalten haben, und in unseren Gebeten diejenigen erwähnen, die uns Liebe gezeigt haben.

Antwort 3: Die Bilder heben zwei Momente hervor: Der Bruder bekommt Besuch und Hilfe von anderen, und später kniet er zum Beten nieder, während sein Betreuer neben ihm steht. Das erinnert uns daran, dass freundliche Gesten unsere Aufmerksamkeit verdienen. John war sogar für kleine Hilfen dankbar. Einer seiner Betreuer sagte, dass er glücklich war und sich nicht beklagte. Sein Beispiel spornt uns an, nicht zuzulassen, dass Probleme unser ganzes Denken beherrschen.

2. Wie sind viele Menschen heute?

2. Timotheus 3:1-2 — Das aber sollst du wissen: In den letzten Tagen werden kritische Zeiten herrschen, mit denen man schwer fertigwird. Denn die Menschen werden sich selbst und das Geld lieben. Sie werden angeberisch und überheblich sein, über Gott und Menschen lästern, nicht auf die Eltern hören, undankbar sein und nicht loyal.

Antwort 1: Viele Menschen sind undankbar, genau wie in 2. Timotheus 3:1, 2 vorausgesagt. Der Text verbindet diese Einstellung mit selbstsüchtiger Liebe zu sich selbst. Deshalb überrascht es uns nicht, Menschen zu finden, die meinen, andere seien verpflichtet, ihnen zu helfen. Als Jehovas Diener wollen wir diese Denkweise vermeiden und schätzen, was andere für uns tun.

Antwort 2: Der Absatz unterscheidet zwischen denen, die vergessen zu danken, und denen, die meinen, sie müssten es nicht tun. Im zweiten Fall ist das Problem tiefer als eine bloße Unachtsamkeit: Die Person denkt, sie habe Anspruch auf die Hilfe anderer. Das lädt uns ein, uns selbst zu prüfen. Wenn jemand freundlich zu uns ist, wollen wir das nicht als etwas betrachten, das uns zusteht, sondern als Grund, ihm unsere Dankbarkeit zu zeigen.

Antwort 3: Heute nehmen viele Menschen Hilfe an, ohne innezuhalten und dafür zu danken. Auch wenn wir nicht selbstsüchtig sein wollen, könnten wir vergessen, uns zu bedanken. Der Absatz beschreibt daher nicht nur, wie viele Menschen sind; er hilft uns auch, unsere eigene Einstellung zu überwachen. Wir können uns dadurch unterscheiden, dass wir auf Gefälligkeiten achten und nicht voraussetzen, andere müssten sich immer um uns kümmern.

3. Was werden wir in diesem Artikel sehen?

Kolosser 3:15 — Der Frieden des Christus soll in eurem Herzen herrschen, denn zu diesem Frieden seid ihr in einem einzigen Körper berufen worden. Und zeigt, dass ihr dankbar seid.

Antwort 1: Wir werden sehen, warum wir dankbar sein sollten, wie wir tiefe Dankbarkeit entwickeln und auf welche Weise wir sie zeigen können. Kolosser 3:15 hilft uns, den Zweck zu verstehen: Dankbarkeit muss gezeigt werden. Es reicht nicht, innerlich anzuerkennen, dass wir Gutes erhalten haben. Der Artikel hilft uns, dieses Gefühl in Worte und Taten umzusetzen, die unsere Wertschätzung erkennen lassen.

Antwort 2: Der Artikel beantwortet drei zusammengehörige Fragen: Erstens, welche Gründe wir haben, dankbar zu sein. Danach, was uns helfen kann, tiefere Dankbarkeit zu empfinden. Und schließlich, wie wir sie sichtbar machen können. Diese Reihenfolge ist nützlich, denn es geht nicht nur darum, aus Gewohnheit Danke zu sagen. Wir wollen den Wert der Dankbarkeit verstehen, sie im Herzen entwickeln und aufrichtig ausdrücken.

Antwort 3: Wir werden lernen, uns von einer Welt zu unterscheiden, in der so viele Menschen undankbar sind. Das Studium erklärt nicht nur, warum Dankbarkeit eine gute Eigenschaft ist, sondern bietet auch Hilfe, sie zu entwickeln und zu zeigen. Wir können darüber nachdenken, wie sehr wir das schätzen, was wir erhalten, und ob Jehova und die Menschen, die uns helfen, diese Dankbarkeit in unseren Worten und Taten erkennen können.

4. Warum schadet uns eine undankbare Einstellung?

Sprüche 15:15 — Für einen Niedergeschlagenen sind alle Tage schlecht, aber wer ein freudiges Herz hat, für den ist jeder Tag ein Fest.

Antwort 1: Sprüche 15:15 zeigt, wie stark unsere Einstellung unser tägliches Leben beeinflusst. Wenn wir nur an Schwierigkeiten denken und das Gute nicht mehr schätzen, verlieren wir unsere Freude. Undankbarkeit schadet uns, weil sie diese negative Sichtweise nährt. Auch wenn wir nicht alle Probleme ändern können, können wir uns bemühen, die guten Dinge nicht zu übersehen, die wir weiterhin haben.

Antwort 2: Eine undankbare Einstellung bewirkt, dass sich unsere Aufmerksamkeit immer mehr auf das konzentriert, was schiefläuft. Dann könnten wir meinen, jeder Tag sei schlecht, weil wir kaum noch etwas anderes wahrnehmen. Der Absatz erkennt an, dass wir alle entmutigende Momente haben; er sagt nicht, wir dürften nie traurig sein. Er warnt vor dem Schaden einer Einstellung, die alles Positive aus unserem Blickfeld verdrängt.

Antwort 3: Sie schadet uns, weil wir die Freude verlieren können, obwohl es in unserem Leben noch Gutes gibt. Wir können nicht immer bestimmen, was uns widerfährt, aber wir können an unserer Reaktion arbeiten. Wenn uns eine Schwierigkeit sehr beschäftigt, sollten wir uns daher fragen, ob sie unser ganzes Denken beherrscht. Die Hilfe und Liebe anzuerkennen, die wir erhalten, beseitigt das Problem nicht, verhindert aber, dass unsere Sicht des Lebens völlig negativ wird.

5. Warum nützt uns eine dankbare Einstellung?

Sprüche 15:15 — Für einen Niedergeschlagenen sind alle Tage schlecht, aber wer ein freudiges Herz hat, für den ist jeder Tag ein Fest.

Antwort 1: Der zweite Teil von Sprüche 15:15 zeigt, dass ein fröhliches Herz das Leben ständig genießen kann. Dankbarkeit fördert diese Freude, weil sie uns hilft, das Gute zu erkennen und zu schätzen. Schwierigkeiten verschwinden dadurch nicht, aber sie sind nicht mehr das Einzige, woran wir denken. So finden wir mehr Gründe, glücklich zu sein.

Antwort 2: Eine dankbare Einstellung nützt uns, weil sie den Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit verändert. Statt uns nur auf Sorgen zu konzentrieren, sehen wir auch, was wir genießen und wofür wir danken können. Der Absatz sagt, dass ein solcher Mensch im Allgemeinen fröhlicher ist. Wir können das anwenden, indem wir innehalten und das Gute in unserem Leben anerkennen, statt alles zu übersehen, was kein Problem ist.

Antwort 3: Dankbarkeit hilft uns, die guten Dinge, die wir bereits haben, mehr zu genießen. Manchmal müssen sich nicht alle Umstände ändern, damit wir mehr Freude empfinden; wir müssen dem Positiven Aufmerksamkeit schenken und es schätzen. Das ist die Einstellung, die der Absatz hervorhebt. Wenn wir Dankbarkeit entwickeln, wird das Negative unser Denken weniger wahrscheinlich beherrschen, und wir haben mehr Gelegenheiten, uns über das Gute in unserem Leben zu freuen.

6. Warum hilft uns Danken, nicht übermäßig besorgt zu sein? (Philipper 4:6, 7)

Philipper 4:6-7 — Macht euch um nichts Sorgen, sondern lasst Gott in allem durch Gebet und Flehen zusammen mit Dank wissen, was eure Bitten sind. Dann wird der Frieden Gottes, der allen Verstand übersteigt, euer Herz und eure Denkkraft durch Christus Jesus behüten.

Antwort 1: Philipper 4:6, 7 verbindet unsere Bitten und Dankesäußerungen mit dem Frieden, den Gott gibt. Jehova hört unsere Sorgen und kann unsere Gefühle und Gedanken schützen. Wenn wir beten, wollen wir daher nicht nur um Hilfe bitten, sondern uns auch dankbar daran erinnern, was er bereits für uns getan hat.

Antwort 2: Danken hilft uns, weil unsere Gedanken dadurch auf Jehovas bisherige Fürsorge gelenkt werden. Wenn wir besorgt sind, denken wir leicht immer wieder darüber nach, was schiefgehen könnte. Dankbare Erinnerungen an frühere konkrete Hilfen zeigen uns jedoch, dass wir nicht allein waren. Das stärkt unser Vertrauen, dass er sich weiter um uns kümmern wird, und hilft uns, der Zukunft weniger besorgt entgegenzusehen.

Antwort 3: Dankbarkeit hilft uns, nicht ständig auf Schwierigkeiten zu warten, die noch gar nicht eingetreten sind. Der Absatz verbindet diesen Gedanken mit Matthäus 6:25-34, wo Jesus uns lehrt, auf die Fürsorge unseres himmlischen Vaters zu vertrauen. Wenn wir uns daran erinnern, wie Jehova uns bisher unterstützt hat, haben wir Grund, ihm auch morgen zu vertrauen. So können wir uns um die heutigen Bedürfnisse kümmern, ohne ständig die Sorgen der Zukunft hinzuzufügen.

Antwort 4: Es geht nicht nur darum, dass Danken uns an angenehme Dinge denken lässt. Der Absatz hebt hervor, dass Jehova unsere Bitten hört, unsere Tränen sieht und uns seinen Frieden gibt. Wir können ihm deshalb ehrlich sagen, was uns bedrückt, und ihm gleichzeitig für seine Fürsorge danken. Diese Beziehung zu unserem himmlischen Vater trägt dazu bei, Angst zu lindern. Dankbarkeit verlangt nicht, den Schmerz zu verbergen; sie kann unsere innigsten Gebete begleiten.

7. Warum bringt uns eine dankbare Einstellung Jehova näher? (Jakobus 1:17)

Jakobus 1:17 — Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben, vom Vater der Himmelslichter, der sich nicht verändert, wie es wandernde Schatten tun.

Antwort 1: Jakobus 1:17 erinnert uns daran, woher die guten Dinge kommen, die wir erhalten. Wenn wir sie als Geschenke Jehovas betrachten, schätzen wir nicht nur, was wir haben, sondern denken auch an die Liebe des Gebers. Das stärkt unsere Zuneigung zu ihm. Je mehr wir seine Großzügigkeit erkennen, desto näher fühlen wir uns unserem himmlischen Vater.

Antwort 2: Dankbarkeit bringt uns Jehova näher, weil sie uns hilft, so wichtige Geschenke wie das Lösegeld und die Hoffnung auf ewiges Leben zu schätzen. Das sind keine kleinen oder vorübergehenden Vorteile. Sie zeigen, wie sehr unser himmlischer Vater uns liebt. Wenn wir darüber nachdenken, wird unsere Beziehung zu Jehova persönlicher: Wir denken nicht nur daran, was er uns anbietet, sondern auch an die Güte und Liebe, die ihn dazu bewegt haben.

Antwort 3: Wichtig ist, anzuerkennen, dass wir uns diese Geschenke nicht verdient haben. Römer 3:24 und Epheser 2:8 zeigen, dass wir sie durch Gottes unverdiente Güte erhalten, nicht wegen eigener Verdienste. Das hilft uns, nicht zu denken, Jehova sei verpflichtet, uns zu segnen. Stattdessen empfinden wir aufrichtige Dankbarkeit für seine Liebe. Diese demütige Einstellung lässt uns seine Großzügigkeit noch mehr schätzen.

Antwort 4: Dankbarkeit bringt uns Jehova näher, weil wir dadurch häufiger über all das nachdenken, was er für uns tut. Wenn wir uns nur auf unsere Bedürfnisse konzentrieren, könnten wir viele Beweise seiner Liebe übersehen. Halten wir jedoch inne und danken ihm, erinnern wir uns an unseren liebevollen himmlischen Vater. Das vertieft unsere Zuneigung zu ihm und verhindert, dass sich unsere Beziehung nur darum dreht, in Schwierigkeiten um Hilfe zu bitten.

8. Wie nützt es uns, darüber nachzudenken, was Jehova für uns getan hat? (2. Korinther 4:7)

2. Korinther 4:7 — Allerdings haben wir diesen Schatz in Gefäßen aus Ton, damit deutlich wird, dass die Kraft, die über das Normale hinausgeht, von Gott kommt und nicht von uns.

Antwort 1: 2. Korinther 4:7 hilft uns zu erkennen, dass die Kraft zum Ausharren nicht nur von uns kommt. Wenn wir uns an eine schwierige Prüfung erinnern, sehen wir deutlicher, wie Jehova uns unterstützt hat. Das erfüllt uns mit Dankbarkeit, weil wir verstehen, dass er uns die nötige Hilfe gab, als unsere eigenen Kräfte begrenzt waren.

Antwort 2: Durch Nachdenken können wir unsere früheren Erfahrungen mit einer konkreten Frage betrachten: Wie haben wir es geschafft auszuharren? Der Absatz erwähnt sehr schmerzhafte Situationen, etwa den Tod eines Angehörigen, Widerstand oder eine schwere Krankheit. Wenn wir uns daran erinnern, erkennen wir Jehovas Unterstützung, statt alles unserer eigenen Widerstandskraft zuzuschreiben. Selbst beim Nachdenken über eine schwere Zeit finden wir so tiefe Gründe, ihm für seine Hilfe zu danken.

Antwort 3: Das nützt uns, weil wir dadurch die erhaltene Hilfe nicht vergessen. Psalm 103:2 betont, wie wichtig es ist, sich daran zu erinnern, was Jehova getan hat. Wenn eine Prüfung vorbei ist, könnten wir uns so sehr mit aktuellen Angelegenheiten beschäftigen, dass wir vergessen, wie er für uns gesorgt hat. Wenn wir uns bewusst daran erinnern, bleibt unsere Dankbarkeit lebendig. Es geht nicht nur darum zu wissen, dass Jehova seinen Dienern hilft, sondern dankbar zu erkennen, wie er uns persönlich geholfen hat.

Antwort 4: Nachdenken macht unsere Dankbarkeit persönlicher und konkreter. Statt allgemein zu denken, Jehova sei gut gewesen, können wir uns an eine Situation erinnern, in der wir Kraft brauchten und trotzdem weitermachen konnten. Der Absatz lädt uns ein, seine Unterstützung in solchen Momenten anzuerkennen. Das hilft uns, gefühlvoller zu beten, weil wir für etwas danken, das wir selbst erlebt haben und das für uns wirklich wertvoll war.

9, 10. Welche guten Dinge gibt Jehova dir jeden Tag? (Siehe auch das Bild.)

1. Thessalonicher 5:18 — Bedankt euch für alles. Das ist Gottes Wille für euch in Christus Jesus.

Antwort 1: Wir können für die Möglichkeit danken, die Bibel zu lesen, und für die Liebe unserer christlichen Freunde, wie das Bild von der Schwester zeigt, die innehält und ein Foto betrachtet. 1. Thessalonicher 5:18 spornt uns an, im täglichen Leben dankbar zu sein. Um das umzusetzen, sollten wir innehalten und diese guten Dinge anerkennen, statt uns so an sie zu gewöhnen, dass wir sie nicht mehr schätzen.

Antwort 2: Das Bild lässt mich an zwei Geschenke denken, die wir jeden Tag schätzen können: die Bibel und die Freundschaften innerhalb der Versammlung. Die Schwester liest und hält inne, um ein Foto ihrer Freundinnen anzusehen. Auch wir können Pausen machen und über das Gute nachdenken, das wir gegenwärtig haben. Wir müssen nicht auf außergewöhnliche Hilfe warten, um aufrichtige Gründe zu finden, Jehova zu danken.

Antwort 3: Der Absatz fordert uns auf, persönlich festzustellen, welche guten Dinge wir jeden Tag erhalten. Wir könnten sie morgens oder abends durchgehen. Psalm 92:1, 2 verbindet solche Momente damit, sich an Jehovas loyale Liebe und Treue zu erinnern. Diese Gewohnheit kann uns helfen, den Tag dankbar zu beginnen oder ihn mit etwas Positivem zu beenden, statt nur an Dinge zu denken, die uns Sorgen gemacht haben.

Antwort 4: Zu den Dingen, für die wir danken können, gehören Menschen, die freundlich zu uns sind, und die Hilfe, die wir von ihnen erhalten. Damit wir sie nicht vergessen, schlägt der Absatz vor, eine Liste zu machen, wie John. Solche Gründe aufzuschreiben zwingt uns, innezuhalten und sie einzeln anzuerkennen. Die Liste kann uns später helfen, Jehova ganz konkret zu danken und zu erkennen, wie viel Gutes wir im Alltag erhalten.

11, 12. Was genießen wir, weil wir zu Jehovas Familie gehören?

Psalmen 133:1 — Wie gut und wie angenehm ist es doch, wenn Brüder in Einheit zusammenwohnen!

Antwort 1: Wir genießen die Einheit und die Liebe unserer Brüder. Psalm 133:1 hebt hervor, wie angenehm dieses Zusammenleben ist. In Jehovas Familie finden wir Menschen, die freundlich zu uns sind und uns Mut machen. Wenn wir über solche Zuneigungsbeweise nachdenken, nehmen wir unsere Bruderschaft nicht als selbstverständlich hin und empfinden tiefe Dankbarkeit dafür, zu ihr zu gehören.

Antwort 2: Wir können sehr enge Freundschaften genießen. Sprüche 18:24 zeigt, wie eng ein echter Freund werden kann. In der Versammlung erfahren wir die Liebe von Brüdern, die sich für uns interessieren. Wenn wir an diejenigen denken, die uns begleitet oder ermuntert haben, schätzen wir dieses Geschenk. Jehovas Familie ist nicht nur eine Gruppe, zu der wir gehören; sie besteht aus Menschen, deren Zuneigung in schwierigen Zeiten viel bedeuten kann.

Antwort 3: Wir genießen ermunternde Worte, wenn wir Sorgen haben. Sprüche 12:25 und 16:24 zeigen, wie gut freundliche Worte wirken. Vielleicht kann ein Bruder unsere Situation nicht lösen, aber seine Worte können uns erleichtern und helfen weiterzumachen. Deshalb sollten wir uns dankbar an solche Gespräche erinnern. Was dem Betreffenden vielleicht einfach erschien, war möglicherweise genau die Ermunterung, die wir damals brauchten.

Antwort 4: Das Beispiel der Schwester, die ihre Tochter verloren hatte, zeigt, welchen Trost wir erhalten können. Als eine andere Schwester sie während eines Liedes weinen sah, ging sie zu ihr, legte den Arm um sie und sang mit ihr. Diese Geste beseitigte ihren Schmerz nicht, aber sie war tief dankbar für ihre Brüder. Das lehrt uns, den Wert einer Hilfe nicht nach ihrer Größe zu beurteilen: Eine einfache Tat kann sehr viel Liebe vermitteln.

Antwort 5: Als Teil von Jehovas Familie erhalten wir viele Freundlichkeiten, manche so klein, dass wir sie übersehen könnten. Die Absätze laden uns ein, über sie nachzudenken. Dadurch wächst unsere Dankbarkeit und wir werden bereit, den nächsten Schritt zu tun: sie auszudrücken. Wir können uns fragen, welcher Bruder uns in letzter Zeit ermuntert hat und ob wir ihm gesagt haben, wie sehr wir seine Hilfe schätzen. So bleibt unsere Wertschätzung nicht nur ein Gefühl.

13. Wie können wir unsere Dankbarkeit zeigen?

Kolosser 3:15,17 — Der Frieden des Christus soll in eurem Herzen herrschen, denn zu diesem Frieden seid ihr in einem einzigen Körper berufen worden. Und zeigt, dass ihr dankbar seid. Was ihr auch sagt und tut, tut alles im Namen des Herrn Jesus, und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.

Antwort 1: Wir können unsere Dankbarkeit durch Worte und Taten zeigen. In Kolosser 3:15, 17 verbindet Paulus Dankbarkeit mit unseren Worten und Werken. Sie sollte also nicht im Herzen verborgen bleiben. Jehova soll unsere Wertschätzung sowohl hören als auch an unserer Handlungsweise sehen.

Antwort 2: Wir können unsere Gefühle in Worte fassen. Manchmal denken wir, der andere wisse bereits, dass wir dankbar sind, doch Paulus’ Rat spornt uns an, es zu zeigen. Wenn wir unsere Wertschätzung äußern, bleibt sie nicht etwas, das nur wir kennen. Der Absatz hilft uns, aufrichtige und klare Möglichkeiten zu suchen, Jehova und Menschen zu danken, die uns Gutes tun.

Antwort 3: Auch durch unsere Taten zeigen wir Dankbarkeit. Was wir tun, kann beweisen, dass wir das Empfangene wirklich schätzen. Fragen wir uns daher nicht nur, ob wir Danke gesagt haben, sondern auch, ob unser Verhalten dieses Gefühl widerspiegelt. Der Absatz verbindet Worte und Werke. Wenn beide in dieselbe Richtung gehen, wird unsere Dankbarkeit umfassender und aufrichtiger sichtbar.

Antwort 4: Wir können Jehova und anderen Menschen Dankbarkeit zeigen. Obwohl Paulus in diesem Text davon sprach, Gott zu danken, erklärt der Absatz, dass Jehova sich auch darüber freut, wenn wir anerkennen, was andere für uns tun. Wir wollen diese beiden Aspekte nicht trennen. Wir schätzen unseren himmlischen Vater und erkennen gleichzeitig durch Worte und Taten die Güte der Menschen an, die sich um uns kümmern, uns helfen oder uns ermuntern.

14. Wie können wir unsere Dankbarkeit in Worten zeigen? (Siehe auch die Bilder.)

1. Thessalonicher 5:12-13 — Wir bitten euch nun, Brüder, denen Respekt zu zeigen, die unter euch hart arbeiten und euch im Herrn vorstehen und euch eindringlich ermahnen, und ihnen wegen ihrer Arbeit besondere Achtung entgegenzubringen und sie zu lieben. Haltet Frieden untereinander.

Antwort 1: 1. Thessalonicher 5:12, 13 spornt uns an, die Arbeit derer zu schätzen, die sich um die Versammlung kümmern. Wir können uns für einen Hirtenbesuch persönlich oder mit einer Nachricht bedanken. Statt ihre Anstrengungen als selbstverständlich hinzunehmen, lassen wir sie wissen, dass wir die Zeit und Ermunterung schätzen, die sie uns gewidmet haben.

Antwort 2: Wir können uns vornehmen, jedes Mal Danke zu sagen, wenn jemand freundlich zu uns ist. Der Absatz erwähnt einfache Dinge wie eine Tür zu öffnen oder einige ermunternde Worte. Neben einem persönlichen Dank können wir auch eine Nachricht, eine Notiz oder einen Brief schicken. Wichtig ist, keinen Gefallen für zu klein zu halten. Unsere Dankbarkeit kann einfach und zugleich sehr aufrichtig sein.

Antwort 3: Ein weiterer Vorschlag ist, den Frauen von Ältesten zu danken, die bereit sind, weniger Zeit mit ihren Männern zu verbringen, damit diese sich um die Versammlung kümmern können. Die Bilder zeigen eine Schwester, die mit ihren Besuchern spricht und danach der Frau eines Ältesten Kekse und eine Karte überreicht. Diese Karte ist eine Möglichkeit, ihre Wertschätzung in Worte zu fassen. Sie spornt uns an, auch weniger sichtbare Unterstützung anzuerkennen.

15. Wie können wir Jehova in Worten unsere Dankbarkeit zeigen?

Psalmen 95:2 — Lasst uns mit Dank vor ihn kommen, für ihn singen und ihm triumphierend zurufen.

Antwort 1: Wir können durch das Gebet Dankbarkeit zeigen. Psalm 95:2 lädt uns ein, Jehova mit Dank zu nahen. Wenn wir über alles nachdenken, was er für uns getan hat, finden wir Gründe, mit ihm zu sprechen, nicht nur Bitten vorzubringen. Unsere Gebete zeigen dann, wie sehr wir seine Liebe und Fürsorge schätzen, und beschränken sich nicht darauf, um Hilfe bei unseren Problemen zu bitten.

Antwort 2: Wir können in unsere verschiedenen Gebete Dankesäußerungen einbauen. Epheser 6:18 erinnert uns daran, dass es verschiedene Arten des Gebets gibt. Es ist richtig, um Kraft, Weisheit und Vergebung zu bitten, aber wir wollen auch dem Danken Aufmerksamkeit schenken. Der Absatz fordert nicht, unsere Bedürfnisse unerwähnt zu lassen. Er erinnert uns daran, dass Jehova viel für uns getan hat und es verdient, zu hören, wie sehr wir das schätzen.

Antwort 3: Wenn wir vor dem Beten nachdenken, können wir gefühlvoller danken. Denken wir darüber nach, was Jehova für uns getan hat, entsteht Dankbarkeit ganz natürlich. Dann können wir konkrete Gründe nennen, statt nur über das zu sprechen, was uns gerade Sorgen macht. Da er unsere größte Dankbarkeit verdient, möchten wir ihm in unseren Gebeten zeigen, wie sehr wir seine Fürsorge und Geschenke schätzen.

Antwort 4: Es hilft, gelegentlich den Inhalt unserer Gebete zu überprüfen. Wir können uns fragen, ob wir daran denken zu danken oder fast immer nur um etwas bitten. Das soll uns nicht wegen unserer Hilfsbedürftigkeit ein schlechtes Gewissen machen, sondern der Dankbarkeit mehr Raum geben. Wenn wir sie vernachlässigen, können wir über Jehovas bisherige Gaben nachdenken und ihm ausdrücklich sagen, wie sehr wir sie schätzen.

16. Warum sollten wir unsere Dankbarkeit durch Taten zeigen?

Apostelgeschichte 20:35 — Ich habe euch in allem gezeigt, dass ihr so durch harte Arbeit den Schwachen beistehen und im Sinn behalten sollt, was der Herr Jesus selbst gesagt hat: ‚Geben macht glücklicher als Empfangen.‘“

Antwort 1: Wenn wir demjenigen, der uns geholfen hat, Gutes tun, erleben wir die Freude des Gebens. Apostelgeschichte 20:35 hebt dieses Glück hervor. Unsere Dankbarkeit nützt also nicht nur dem anderen, sondern macht auch uns glücklich. Statt uns lediglich auf das Empfangene zu beschränken, suchen wir eine Gelegenheit, unsere Zuneigung zu zeigen.

Antwort 2: Taten helfen dem anderen, sich geliebt und geschätzt zu fühlen. Wenn jemand etwas Gutes für uns getan hat, können wir überlegen, wie wir unsere Wertschätzung zeigen. Es geht nicht nur um höfliche Worte, sondern darum, dass er merkt, wie sehr seine Güte unser Herz erreicht hat. Unsere Dankbarkeit kann ihm zeigen, wie viel seine Hilfe uns bedeutet.

Antwort 3: Dankbarkeit durch Taten auszudrücken stärkt die Freundschaft. Der andere hat uns Güte erwiesen, und wir überlegen, wie wir ihm unsere Zuneigung und Wertschätzung zeigen können. Dadurch wird die Beziehung enger. Nach erhaltener Hilfe ist es deshalb nützlich, darüber nachzudenken, was wir zusätzlich zum Dank sagen tun könnten. Worte sollen nicht abgewertet, sondern durch aufrichtige Taten ergänzt werden.

17, 18. Wie können wir Jehova durch Taten unsere Dankbarkeit zeigen? (Römer 12:1)

Römer 12:1 — Deshalb bitte ich euch dringend, Brüder, weil Gott Mitgefühl hat, euren Körper als lebendiges, heiliges und für Gott annehmbares Opfer zur Verfügung zu stellen. So verrichtet ihr heiligen Dienst gemäß eurer Vernunft.

Antwort 1: Römer 12:1 fordert uns auf, unsere ganze Person Jehova zur Verfügung zu stellen. Die Studiennote erklärt, dass dazu Verstand, Herz und Kraft gehören. Wir zeigen ihm daher nicht nur durch eine bestimmte Tätigkeit Dankbarkeit, sondern durch ein Leben, das darauf ausgerichtet ist, ihm zu gefallen. Unsere Dankbarkeit sollte alles beeinflussen, was wir sind und tun.

Antwort 2: Dankbarkeit hat uns dazu bewegt, uns Jehova hinzugeben und uns taufen zu lassen, aber dort endet sie nicht. Wir zeigen sie weiterhin, indem wir ihm unsere beste Zeit, Kraft und unsere Mittel geben. So sehen wir den Dienst für Jehova als Antwort auf alles, was er für uns getan hat. Es geht nicht nur darum, eine frühere Entscheidung in Erinnerung zu behalten, sondern diese Dankbarkeit täglich auszuleben.

Antwort 3: Eine konkrete Möglichkeit ist, jeden Tag die Bibel zu lesen und darüber nachzudenken. Der Absatz verbindet diese Gewohnheit mit Psalm 1:2, 3. Wenn wir uns Zeit nehmen, Jehova durch sein Wort zuzuhören, zeigen wir, dass wir seine Anleitung schätzen. Dankbarkeit beeinflusst dadurch auch den Gebrauch unserer Zeit. Wir sagen nicht nur, dass wir die Bibel schätzen, sondern schaffen Raum, sie zu lesen und über ihre Botschaft nachzudenken.

Antwort 4: Wir zeigen Dankbarkeit auch dadurch, dass wir predigen, die Zusammenkünfte besuchen und uns daran beteiligen. Hebräer 10:24, 25 hebt hervor, dass wir uns beim Zusammenkommen gegenseitig ermuntern und zu guten Taten anspornen können. Hebräer 13:15 verbindet das Lob Gottes damit, öffentlich über ihn zu sprechen. Diese Tätigkeiten ermöglichen uns, unsere Kraft und Worte einzusetzen, um Jehova zu ehren. So wird Dankbarkeit zu etwas, was wir tun, nicht nur zu etwas, was wir fühlen.

Antwort 5: Wir können unsere Mittel einsetzen, um die Königreichsarbeit zu unterstützen und Jehova von ganzem Herzen zu dienen. Der Absatz erwähnt Spenden und schließt mit Kolosser 3:23, 24. Das erinnert uns daran, dass die Einstellung wichtig ist, mit der wir etwas tun. Aus Dankbarkeit wollen wir ihm unser Bestes geben. Ob wir Zeit, Kraft oder Mittel einsetzen, unsere Taten sollen unsere tiefe Wertschätzung für ihn ausdrücken.

19. Warum wollen wir unsere Dankbarkeit weiterhin zeigen?

Psalmen 106:1 — Preist Jah! Dankt Jehova, denn er ist gut, seine loyale Liebe bleibt für immer.

Antwort 1: Wir wollen dies weiterhin tun, weil Jehova gut ist und seine loyale Liebe ewig währt, wie Psalm 106:1 erinnert. Wir haben Gründe, ihm sowohl für das zu danken, was er früher für uns getan hat, als auch für das, was er weiterhin tut. Darüber nachzudenken hält unsere Dankbarkeit lebendig und bewegt uns, sie durch Worte und Taten zu zeigen, auch wenn wir von undankbaren Menschen umgeben sind.

Antwort 2: Wir wollen unsere Dankbarkeit wegen ihrer guten Wirkung weiter zeigen. Sie hilft uns, glücklicher zu sein, Frieden zu empfinden und vor allem Jehova näherzukommen. Diese Gründe machen es lohnend, sie jeden Tag zu entwickeln. Wir wollen uns nicht von der Einstellung der Welt bestimmen lassen. Auch wenn andere das Empfangene nicht schätzen, können wir das Gute weiterhin anerkennen und denen Wertschätzung zeigen, die uns helfen, besonders unserem himmlischen Vater.

Antwort 3: Wir danken weiterhin, weil wir weiterhin Gutes von Jehova erhalten. Dankbarkeit ist nichts, was wir einmal zeigen und dann abschließen. Wenn wir über seine Geschenke und seine Fürsorge nachdenken, finden wir neue Gründe, ihm dankbar zu sagen und liebevoll zu dienen. Deshalb spornt uns der Absatz an, uns weiterhin vorzunehmen, Dankbarkeit mit Worten und Taten zu zeigen. Sie soll ein beständiges Merkmal unseres Lebens sein.

Antwort 4: Es ermuntert uns auch zu wissen, dass Jehova unsere Dankbarkeit schätzt. Hebräer 11:6 zeigt, dass er diejenigen belohnt, die ihn ernsthaft suchen. Der Absatz erklärt, dass unser Gott ebenfalls dankbar ist und uns jetzt und in Zukunft segnen wird. Unsere Anstrengungen, Dankbarkeit auszudrücken, bleiben ihm also nicht verborgen. Diese Gewissheit stärkt unseren Wunsch, Jehova weiter näherzukommen und durch unser Verhalten zu zeigen, wie sehr wir seine Liebe schätzen.

Warum sollten wir dankbar sein?

Sprüche 15:15 — Für einen Niedergeschlagenen sind alle Tage schlecht, aber wer ein freudiges Herz hat, für den ist jeder Tag ein Fest.

Antwort 1: Wir sollten dankbar sein, weil diese Einstellung unsere Freude schützt. Sprüche 15:15 zeigt den Gegensatz zwischen einem Leben, das vom Leid beherrscht wird, und einem Herzen, das das Gute genießt. Dankbarkeit hilft uns, uns nicht ausschließlich auf Probleme zu konzentrieren. Sie beseitigt Schwierigkeiten nicht, ermöglicht uns aber zu erkennen, dass es auch Gründe zur Freude gibt.

Antwort 2: Ein weiterer Grund ist, dass wir durch das Danken gegenüber Jehova weniger bedrückt sein können. Philipper 4:6, 7 verbindet Gebet und Dankbarkeit mit dem Frieden, den er gibt. Wenn wir uns daran erinnern, wie er für uns gesorgt hat, konzentrieren wir uns weniger auf das, was morgen geschehen könnte. Das stärkt unser Vertrauen. Wir können ihm unsere Sorgen sagen und ihm gleichzeitig für seine Unterstützung danken, im Vertrauen darauf, dass er unsere Bitten hört.

Antwort 3: Der wichtigste Grund ist, dass Dankbarkeit uns Jehova näherbringt. Jakobus 1:17 hilft uns, ihn als Quelle der guten Geschenke zu erkennen, die wir erhalten. Dazu gehören das Lösegeld und die Hoffnung auf ewiges Leben. Wir haben sie uns nicht verdient, sondern erhalten sie wegen seiner Liebe und unverdienten Güte. Über diese Großzügigkeit nachzudenken vertieft unsere Zuneigung zu ihm und unseren Wunsch, ihm zu sagen, wie sehr wir ihn schätzen.

Antwort 4: Wir sollten dankbar sein, weil uns die gegenteilige Einstellung schadet. Wenn wir uns daran gewöhnen, das Gute zu übersehen, wird unsere Sicht des Lebens immer negativer. Der Artikel erkennt an, dass wir alle entmutigt sein können und nicht alle Umstände kontrollieren. Aber wir können an unserer Reaktion arbeiten. Dankbarkeit hilft uns, Probleme zu bewältigen, ohne die Freundlichkeiten und Geschenke zu vergessen, die weiterhin zu unserem Leben gehören.

Was wird uns helfen, tiefe Dankbarkeit zu entwickeln?

2. Korinther 4:7 — Allerdings haben wir diesen Schatz in Gefäßen aus Ton, damit deutlich wird, dass die Kraft, die über das Normale hinausgeht, von Gott kommt und nicht von uns.

Antwort 1: Es hilft uns, uns daran zu erinnern, wie Jehova uns in früheren Prüfungen unterstützt hat. 2. Korinther 4:7 erinnert uns daran, dass die außergewöhnliche Kraft zum Ausharren von ihm kommt. Wenn wir zurückblicken, erkennen wir, dass wir nicht alles allein aus eigener Kraft überwunden haben. Diese Überlegung macht unsere Dankbarkeit tief und persönlich, weil wir die Unterstützung schätzen, die wir gerade dann erhielten, als wir sie am meisten brauchten.

Antwort 2: Wir sollten auch über die guten Dinge nachdenken, die wir jetzt haben. Der Artikel schlägt vor, uns jeden Tag einen Moment Zeit zu nehmen, um sie einzeln durchzugehen, vielleicht morgens oder abends. Wir können sie sogar aufschreiben, wie John es tat. Diese Gewohnheit hilft uns, auf das Gute zu achten und es nicht als selbstverständlich hinzunehmen. Außerdem haben wir dadurch konkrete Gründe im Sinn, Jehova zu danken, statt uns nur auf unsere Bedürfnisse zu konzentrieren.

Antwort 3: Wenn wir über das nachdenken, was wir in Jehovas Familie erhalten, wächst unsere Dankbarkeit. Wir können uns an diejenigen erinnern, die freundlich zu uns waren, uns ermuntert oder in schmerzhaften Zeiten begleitet haben. Das Beispiel der Schwester, die während eines Liedes umarmt wurde, zeigt, dass eine kleine Geste eine tiefe Wirkung haben kann. Deshalb wollen wir nicht nur große Hilfen schätzen, sondern auch einfache Freundlichkeiten.

Antwort 4: Um Dankbarkeit zu entwickeln, müssen wir nachdenken und nicht nur wissen, dass wir Gutes haben. Wir können überlegen, was wir erhalten haben, warum es wertvoll war und wie es uns geholfen hat. Psalm 103:2 fordert uns auf, nicht zu vergessen, was Jehova getan hat. Wenn wir ruhig über seine frühere und gegenwärtige Fürsorge nachdenken, bleibt unsere Wertschätzung lebendig. Je tiefer sie wird, desto mehr fühlen wir uns gedrängt, Jehova und den Menschen zu danken, die uns geholfen haben.

Auf welche Weise können wir unsere Dankbarkeit zeigen?

Kolosser 3:15,17 — Der Frieden des Christus soll in eurem Herzen herrschen, denn zu diesem Frieden seid ihr in einem einzigen Körper berufen worden. Und zeigt, dass ihr dankbar seid. Was ihr auch sagt und tut, tut alles im Namen des Herrn Jesus, und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.

Antwort 1: Wir können sie durch unsere Worte und Taten zeigen. Kolosser 3:15, 17 verbindet beide Aspekte mit dem Danken gegenüber Gott. Unsere Wertschätzung soll daher hörbar und sichtbar sein. Es reicht nicht, Dankbarkeit zu empfinden; wir suchen Möglichkeiten, sie Jehova und den Menschen zu zeigen, die freundlich zu uns waren.

Antwort 2: Mit Worten können wir uns für jede freundliche Geste bedanken, persönlich oder durch eine Nachricht, Notiz oder einen Brief. Der Artikel erinnert uns auch daran, Ältesten für ihre Besuche und ihren Frauen für ihre Unterstützung zu danken. Vor allem wollen wir Jehova im Gebet danken. Dazu sollten wir prüfen, ob unsere Gebete aufrichtige Dankesäußerungen enthalten oder ob wir uns daran gewöhnt haben, nur über unsere Bedürfnisse zu sprechen.

Antwort 3: Durch Taten können wir demjenigen, der uns geholfen hat, etwas Gutes tun. So fühlt er sich geliebt und geschätzt, und unsere Freundschaft wird stärker. Außerdem erleben wir, wie Apostelgeschichte 20:35 lehrt, die Freude des Gebens. Dankbarkeit konzentriert sich dann nicht mehr nur auf das Empfangene, sondern bewegt uns, Liebe zu zeigen. Deshalb ist es gut, unsere Worte durch eine Tat zu ergänzen, die unsere Wertschätzung erkennen lässt.

Antwort 4: Jehova zeigen wir Dankbarkeit, indem wir unser Leben in seinen Dienst stellen, wie Römer 12:1 sagt. Dazu gehört, unsere Zeit, Kraft und Mittel einzusetzen, um ihm zu gefallen. Wir lesen und betrachten die Bibel, predigen, besuchen die Zusammenkünfte und beteiligen uns daran und unterstützen die Königreichsarbeit durch Spenden. Wir wollen all das von Herzen tun. So zeigt unsere Lebensweise, wie dankbar wir für das sind, was unser himmlischer Vater uns gegeben hat.

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