Wir predigen die gute Botschaft in „allen Sprachen der Völker“
1. Warum ist es lebenswichtig, die gute Botschaft in vielen Sprachen zu predigen? (Römer 10:13, 14).
Römer 10:13-14 — Denn „jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden“. Doch wie sollen sie ihn anrufen, wenn sie nicht an ihn glauben? Und wie sollen sie an ihn glauben, wenn sie nicht von ihm gehört haben? Wie aber sollen sie hören, wenn nicht jemand predigt?
Antwort 1: Es ist lebenswichtig, weil Menschen Jehova erst kennenlernen und seinen Namen anrufen müssen, bevor sie Glauben ausüben können. Dafür müssen sie die Botschaft in einer Sprache hören, die sie verstehen. Sprachbarrieren zu überwinden ist daher nicht bloß praktisch, sondern Teil eines lebensrettenden Werkes.
Antwort 2: Jehova möchte eine große Volksmenge aus allen Nationen, Stämmen, Völkern und Sprachen versammeln, damit sie die große Drangsal überlebt. Deshalb darf die gute Botschaft nicht auf wenige Sprachen beschränkt bleiben. Wenn wir jemandem die Botschaft in seiner Muttersprache zugänglich machen, unterstützen wir Jehovas Vorhaben.
Antwort 3: Seit den Ereignissen in Babel ist die Menschheit durch viele Sprachen geteilt. Diese Vielfalt hindert Jehova jedoch nicht daran, Menschen zu versammeln, die ihm dienen möchten. Wir dürfen dabei mithelfen. Das kann uns motivieren, ein Gespräch nicht einfach zu beenden, nur weil jemand unsere Sprache nicht spricht, sondern nach einer Möglichkeit zu suchen, ihm die Königreichsbotschaft zu vermitteln.
2. Was prophezeite Sacharja?
Sacharja 8:23 — Das sagt Jehova, der Herr der Heere: ‚In jenen Tagen werden zehn Männer aus allen Sprachen der Völker nach dem Gewand eines Juden greifen, ja sie werden es festhalten und sagen: „Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Gott an eurer Seite ist. “‘“
Antwort 1: Sacharja kündigte an, dass sich Menschen aus vielen Sprachgruppen fest an diejenigen anschließen würden, die Gottes Unterstützung haben. Sie würden erkennen, dass Jehova mit seinem Volk ist. Diese Prophezeiung erfüllt sich heute, und jeder von uns kann daran mitwirken.
Antwort 2: Sacharja prophezeite, dass sich Menschen aus vielen Nationen Jehova anschließen und Teil seines Volkes werden würden. Jehova würde seine Anbetung also nicht auf Menschen einer bestimmten Herkunft oder Sprache beschränken. Beim Predigen sollten wir diesen umfassenden Zweck im Sinn behalten und uns aufrichtig für alle interessieren.
Antwort 3: Besonders schön ist, dass diese Menschen Gottes Volk begleiten möchten, weil sie erkennen, dass Jehova mit seinen Dienern ist. Es geht nicht nur darum, Menschen verschiedener Kulturen zusammenzubringen, sondern sie in der Anbetung Jehovas zu vereinen. Diese Erfüllung stärkt unser Vertrauen in Jehovas Versprechen.
3. Für wen stehen die „zehn Männer“ und der „Jude“?
Antwort 1: Die „zehn Männer“ stehen für demütige Diener Jehovas, die für immer auf der Erde leben möchten. Sie kommen aus vielen Teilen der Welt und sprechen verschiedene Sprachen. Der „Jude“ steht für geistgesalbte Christen mit himmlischer Hoffnung. Obwohl ihre Hoffnungen verschieden sind, sind alle in der Anbetung Jehovas vereint.
Galater 6:16 — Allen, die nach dieser Verhaltensregel einen ordentlichen Lebenswandel führen, ja dem Israel Gottes, wünsche ich Frieden und Barmherzigkeit.
Antwort 2: Dieser Text hilft uns, den „Juden“ der Prophezeiung zu erkennen. Er steht für gesalbte Christen, die auch als Israel Gottes bezeichnet werden. Die Prophezeiung beschreibt daher nicht die Vereinigung von Menschen um eine Nationalität, sondern ihre Verbindung mit den Dienern, die Jehova mit seinem Geist gesalbt hat.
Antwort 3: Mich beeindruckt, dass die „zehn Männer“ demütige Diener Gottes sind, die aus vielen Ländern kommen und verschiedene Sprachen sprechen. Sie werden nicht durch ihre Kultur vereint, sondern durch den Wunsch, Jehova gemeinsam mit den Gesalbten zu dienen. Das hilft uns, unsere Einheit zu schätzen und uns nicht durch Sprachunterschiede trennen zu lassen.
4. Was geschah, nachdem Jesus den „treuen und verständigen Sklaven“ eingesetzt hatte?
Matthäus 24:45 — Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, dem sein Herr die Verantwortung für seine Hausdiener übertragen hat, damit er ihnen zur richtigen Zeit ihre Nahrung gibt?
Antwort 1: Nach seiner Einsetzung im Jahr 1919 verstanden die gesalbten Brüder, dass die biblische Botschaft in viele Sprachen übersetzt und in weitere Länder gebracht werden musste, um geistige Nahrung auszuteilen. Das trieb die nötige Arbeit voran, damit noch mehr Menschen Jehova kennenlernen konnten.
Antwort 2: Die Übersetzungsarbeit wurde erweitert. Obwohl das Foto-Drama der Schöpfung bereits in mehreren Sprachen verfügbar war, erkannten die Brüder, dass mehr nötig war. So wurde Die Harfe Gottes 1921 auf Englisch veröffentlicht und später in 36 Sprachen übersetzt. Das zeigt ihren Einsatz, die Botschaft Menschen in ihrer Sprache zugänglich zu machen.
Antwort 3: 1935 wurde klar verstanden, für wen die große Volksmenge steht. Dadurch wurde deutlich, wie umfangreich die noch vor uns liegende Aufgabe war: Menschen auf der ganzen Erde mussten erreicht werden. Jehova bereitete so den Weg für die Erfüllung der Prophezeiung Sacharjas.
5, 6. Wie erfüllen sich heute die Worte aus Jesaja 2:2-4? (Siehe auch das Bild.)
Antwort 1: Die Prophezeiung erfüllt sich dadurch, dass aufrichtige Menschen aus vielen Nationen Jehovas Wege kennenlernen. Durch das Predigen und Übersetzen erhalten sie diese Unterweisung in verständlichen Sprachen. Es geht nicht nur darum, Publikationen zu verteilen, sondern Menschen zu helfen, Jehova kennenzulernen und so zu leben, wie er es möchte.
Psalmen 110:3 — Dein Volk wird sich bereitwillig zur Verfügung stellen am Tag deines Feldzugs. In prachtvoller Heiligkeit, aus der Morgenröte kommend, zeigt sich deine junge Mannschaft so wie Tautropfen.
Antwort 2: Die freiwillige Bereitschaft von Jehovas Volk trägt dazu bei, dass Menschen aus vielen Nationen seine Wege kennenlernen. Einige predigen, andere übersetzen, drucken oder versenden Publikationen, und wieder andere arbeiten an Computerwerkzeugen. Die Aufgaben sind verschieden, aber alle helfen, biblische Unterweisung mehr Menschen zugänglich zu machen.
Antwort 3: Auch Spenden für das weltweite Werk tragen dazu bei. Dank der Beiträge aller sind Publikationen in mehr als 1100 Sprachen erhältlich, und jedes Jahr lassen sich Hunderttausende taufen. Unsere Spenden sind eine weitere Möglichkeit, für die geistige Nahrung dankbar zu sein und anderen zu helfen, davon zu profitieren.
6. Welche Wirkung hat es auf uns, die Erfüllung von Offenbarung 14:6 zu sehen?
Offenbarung 14:6 — Und ich sah einen anderen Engel am Himmel fliegen, und er hatte eine ewige gute Botschaft bekannt zu machen für die Bewohner der Erde, für jede Nation, jeden Stamm, jede Sprache und jedes Volk.
Antwort 1: Dass die gute Botschaft Menschen in so vielen Sprachen erreicht, stärkt unser Vertrauen in die Prophezeiungen. Der Text erinnert uns außerdem daran, dass wir die Hilfe von Engeln haben. Das weltweite Predigtwerk ist daher nicht bloß ein menschliches Werk, sondern wird von Jehova unterstützt.
Antwort 2: Es überzeugt uns noch mehr davon, dass auch die übrigen Prophezeiungen in Erfüllung gehen werden. Wir sehen, wie verfügbare Werkzeuge Sprachbarrieren überwinden und die Botschaft Menschen an vielen Orten zugänglich machen. Wenn Jehova diese Versprechen erfüllt, können wir auch den noch ausstehenden vertrauen.
Antwort 3: Außerdem wächst unsere Entschlossenheit, der Organisation treu zu sein, die Jehova für das Predigen der guten Botschaft gebraucht. Wir sehen ihre Bemühungen, Menschen jeder Sprache und jedes Volkes zu erreichen, und möchten mithelfen. Eine praktische Möglichkeit ist, die erhaltenen Werkzeuge zu nutzen und uns nicht durch Sprachunterschiede hindern zu lassen.
7. Wie wirkte Jehova im Jahr 33 dem entgegen, was beim Turmbau zu Babel geschehen war?
Antwort 1: In Babel verwirrte Jehova die Sprache der Menschen, und sie wurden zerstreut. Zu Pfingsten im Jahr 33 gab er den Jüngern dagegen die Fähigkeit, Sprachen zu sprechen, die sie nicht kannten. Menschen aus verschiedenen Nationen konnten dadurch die Botschaft in ihrer eigenen Sprache hören.
Apostelgeschichte 2:11 — Kreter und Ạraber — wir hören sie in unseren Sprachen über die großen Taten Gottes reden. “
Antwort 2: Die Reaktion jener Menschen zeigt den Zweck des Wunders: Jehova wollte, dass sie die Botschaft über ihn verstanden. Es war nicht nur eine Machtdemonstration. Jeder konnte sie in seiner Sprache hören. Das lehrt uns, darauf zu achten, dass Menschen unsere Mitteilung wirklich verstehen.
Antwort 3: Jehova überwand diese Barriere, indem er die Jünger auf wunderbare Weise befähigte, andere Sprachen zu sprechen. Heute stehen uns Publikationen zur Verfügung, die für uns sprechen können. Auch wenn wir die Sprache eines Menschen nicht kennen, können wir ihm biblische Informationen anbieten, die er versteht.
8. Was können wir tun, damit Menschen, die unsere Sprache nicht sprechen, die gute Botschaft hören?
Antwort 1: Wir können Publikationen und Videos in einer Sprache verwenden, die der Betreffende versteht. Wir müssen seine Sprache nicht fließend sprechen. Wichtig ist, die verfügbaren Hilfsmittel seinen Bedürfnissen entsprechend einzusetzen. So erhält er die Möglichkeit, den Trost und die Hoffnung der Bibel kennenzulernen.
Antwort 2: Das Beispiel eines Kranken in einem fremden Land macht das deutlich. Die Anweisungen des Arztes können sehr gut sein, aber der Patient muss sie übersetzt bekommen. Ähnlich bietet die Bibel Menschen, die geistig oder emotional leiden, wertvolle Hilfe. Material in ihrer Sprache bringt diese Hilfe in ihre Reichweite.
Antwort 3: Wir können uns auf das Bedürfnis des Menschen konzentrieren und nicht auf unsere sprachliche Einschränkung. Vielleicht leidet er und braucht gerade die Hoffnung der Bibel. Wenn wir daran denken, suchen wir eher eine verständliche Publikation oder ein passendes Video. Das zeigt aufrichtiges Interesse.
9. Was lernen wir aus Roberts Erfahrung und aus dem Kasten „Eine Flüchtlingsfrau findet Hoffnung“?
Antwort 1: Roberts Erfahrung zeigt, dass wir unsere Publikationen auch in Sprachen verwenden können, die wir nicht sprechen. Er sprach nur Englisch, kannte aber die Broschüre gut und konnte dem türkischen Mann zeigen, welche Absätze er lesen sollte. Je besser wir den Inhalt der Predigtwerkzeuge kennen, desto leichter können wir anderen helfen.
Antwort 2: Ein digitales Hilfsmittel kann uns helfen, echte Fragen zu beantworten. Als der Mann nach der Weltlage fragte, zeigte Robert ihm in JW Library biblische Antworten auf Türkisch. Danach hatte der Mann mehr Respekt vor der Bibel und verstand ihre Botschaft besser. Wir können solche Werkzeuge nutzen, um auf die Sorgen eines Menschen einzugehen.
Antwort 3: Eine kleine Geste kann jemandem biblische Hoffnung zugänglich machen. Das Bild der Frau mit einem Traktat auf Hmong zeigt, wie wertvoll Informationen in der eigenen Sprache sind. Wir können uns vornehmen, dem nächsten Menschen, der unsere Sprache nicht spricht, einen verständlichen Artikel oder ein Traktat zu zeigen oder zu geben.
10. Welche Wirkung hat die Neue-Welt-Übersetzung auf Jehovas Volk, und warum?
1. Korinther 1:10 — Brüder, ich bitte euch nun dringend im Namen unseres Herrn Jesus Christus: Redet alle übereinstimmend und habt keine Spaltungen unter euch, sondern seid in demselben Denken und in demselben Gedankengang völlig vereint.
Antwort 1: Die Neue-Welt-Übersetzung trägt zu der Einheit bei, zu der Paulus Christen aufforderte. In jeder Sprache vermittelt sie dieselbe Botschaft klar und zuverlässig. Obwohl wir in verschiedenen Ländern leben, haben wir deshalb dieselben Glaubensansichten und lehren dieselben Wahrheiten. Unsere Einheit stützt sich auf die Bibel.
Antwort 2: Sie hat Jehovas Volk nicht nur vereint, sondern auch vielen geholfen, ihre Freundschaft mit ihm zu stärken. Ein Ältester aus Nepal erklärte, dass Jehova für ihn durch das Lesen der Bibel in seiner Sprache realer wurde und sein Glaube stärker wurde. Gutes Verständnis vermehrt also nicht nur unser Wissen, sondern bringt uns Jehova näher.
Antwort 3: Da sie ganz oder teilweise in mehr als 300 Sprachen verfügbar ist, können sehr viele Menschen davon profitieren. Klarheit und Zuverlässigkeit der Botschaft bleiben unabhängig von der Sprache erhalten. Das bewegt uns, für die Übersetzungsarbeit dankbar zu sein und dieses Hilfsmittel persönlich gut zu nutzen.
11. Warum enthalten heute nur sehr wenige Bibeln den Namen Jehova?
Antwort 1: Viele Religionsführer, die behaupten, Christen zu sein, lehnen es immer stärker ab, den Namen Jehova zu gebrauchen oder bekannt zu machen. Das zeigt sich in ihren Bibelübersetzungen. Deshalb enthalten heute nur wenige Übersetzungen den göttlichen Namen, obwohl er vor etwa hundert Jahren in vielen, besonders hebräischen, Bibeln vorkam.
Antwort 2: Der Name wurde aus katholischen und den meisten protestantischen Übersetzungen entfernt. Das erklärt, warum viele Menschen ihn in ihrer Bibel nicht finden. Im Gespräch sollten wir das berücksichtigen und respektvoll erklären, warum wir eine Übersetzung schätzen, durch die man Gottes Namen kennenlernen kann.
Antwort 3: Der Artikel nennt als Grund den religiösen Widerstand gegen die Bewahrung und Bekanntmachung des göttlichen Namens. Die Neue-Welt-Übersetzung hat ihn dagegen in allen verfügbaren Sprachen wieder an seinen richtigen Platz gesetzt. Sie hilft uns nicht nur, die biblische Botschaft zu lesen, sondern auch den Namen ihres Autors kennenzulernen und zu ehren.
12. Wie zeigt die Bibel, wie wichtig es ist, Gottes Namen zu kennen und zu gebrauchen?
Johannes 17:26 — Ich habe ihnen deinen Namen bekannt gemacht und werde ihn bekannt machen, damit sie die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in sich haben und ich mit ihnen verbunden bin. “
Antwort 1: Jesus legte großen Wert darauf, dass seine Jünger den Namen seines Vaters kennen, und wollte ihn weiter bekannt machen. Er verband diese Unterweisung mit Liebe. Den Namen Jehova zu gebrauchen ist daher kein nebensächliches Detail, sondern gehört dazu, Jesu Beispiel zu folgen und anderen zu helfen, seinem Vater näherzukommen.
Antwort 2: Die Bibel betont die Bedeutung des Namens sowohl beim Lobpreis als auch beim Gebet. Der Psalmist fordert Gottes Diener auf, seinen Namen zu preisen, und Jesus lehrte seine Jünger, um die Heiligung dieses Namens zu bitten. Ihn zu kennen ermöglicht es uns, Jehova persönlich anzusprechen und anderen von ihm zu erzählen.
Römer 10:13 — Denn „jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden“.
Antwort 3: Paulus verband das Anrufen des Namens Jehovas mit Rettung. Deshalb ist es wichtig, dass Menschen diesen Namen in ihrer Bibel finden und erfahren, wer ihn trägt. Ihn bekannt zu machen ist ein wesentlicher Teil unserer geistigen Hilfe und keine nebensächliche Angelegenheit.
13. Was empfinden wir für Jehovas Namen?
Antwort 1: Wir lieben Jehovas Namen tief, weil wir gelernt haben, den Träger dieses Namens zu lieben und kennenzulernen. Die Bibel hat uns geholfen, ihm zu vertrauen und die Bedeutung seines Namens zu verstehen. Er ist für uns daher nicht bloß eine Information, sondern der Name unseres geliebten Gottes.
Sprüche 18:10 — Der Name Jehovas ist ein starker Turm. Der Gerechte läuft hinein und wird beschützt.
Antwort 2: Dieses Sprichwort zeigt, warum uns Jehovas Name so viel Vertrauen gibt. Wir verbinden ihn mit dem Schutz, den Jehova denen bietet, die bei ihm Zuflucht suchen. Unsere Liebe zu seinem Namen ist deshalb mit der Sicherheit verbunden, die wir empfinden, wenn wir ihn kennen und uns ihm nähern.
Antwort 3: Wir sind auch dankbar für eine Bibel, die die Bedeutung von Gottes Namen vermittelt. Durch sie konnten wir Jehova besser kennenlernen, ihm vertrauen und ihn lieben. Diese Dankbarkeit zeigt sich darin, dass wir seinen Namen respektvoll und lobpreisend gebrauchen und möchten, dass auch andere ihn kennenlernen.
14. Warum ist es dringend, dass wir Jehova kennenlernen? (Johannes 17:3).
Johannes 17:3 — Das bedeutet ewiges Leben: dich, den allein wahren Gott, kennenzulernen und auch den, den du gesandt hast, Jesus Christus.
Antwort 1: Es ist dringend, weil unser ewiges Leben davon abhängt, Jehova und Jesus Christus kennenzulernen. Außerdem erinnert der Absatz daran, dass der Krieg zwischen den Königen der Erde und Jehova näher rückt. Jetzt haben wir die Gelegenheit, uns ihm als unserem Vater und Gott zu nähern. Wir sollten nichts aufschieben, was für unsere Zukunft so wichtig ist.
Antwort 2: Der Absatz stellt einen ernsten Gegensatz heraus: Wir können Jehova als Freund kennenlernen oder gezwungen sein, ihn als Gegner kennenzulernen. Er wird sich den Nationen zu erkennen geben; wer ihn kennt und seinen Namen ehrt, wird jedoch seinen Schutz haben. Deshalb sollten wir jetzt unsere Freundschaft mit ihm stärken.
Psalmen 9:10 — Die deinen Namen kennen, werden auf dich vertrauen, nie wirst du die verlassen, die dich suchen, o Jehova.
Antwort 3: Dieser Psalm nennt einen positiven Grund, ohne Verzögerung zu handeln: Jehova verlässt diejenigen nicht, die ihn suchen. Die Dringlichkeit entsteht nicht nur aus dem Wissen über kommende Ereignisse, sondern auch aus der Wertschätzung seiner Freundschaft und seines Schutzes. Je besser wir ihn kennen, desto mehr Gründe haben wir, ihm zu vertrauen und seinen Namen zu ehren.
15. Welches Vorrecht haben wir?
Sacharja 8:23 — Das sagt Jehova, der Herr der Heere: ‚In jenen Tagen werden zehn Männer aus allen Sprachen der Völker nach dem Gewand eines Juden greifen, ja sie werden es festhalten und sagen: „Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Gott an eurer Seite ist. “‘“
Antwort 1: Wir dürfen zur Erfüllung dieser Prophezeiung beitragen. Wenn wir Menschen verschiedener Sprachen helfen, Jehova kennenzulernen, beteiligen wir uns an einem Werk, das er vor langer Zeit angekündigt hat. Auch ein kleiner Beitrag gehört zu dem weltweiten Bemühen, Menschen zu versammeln, die ihm dienen möchten.
Antwort 2: Wir können mit unseren Brüdern zusammenarbeiten und beim weltweiten Predigen auf die Hilfe der Engel zählen. Das macht unseren Dienst zu einer großen Ehre. Jehova stellt uns außerdem Werkzeuge zur Verfügung, um Menschen vieler Sprachen zu erreichen. Sie gut zu nutzen zeigt, dass wir dieses Vorrecht schätzen.
Antwort 3: Wir können anderen helfen zu erkennen, dass Jehova unparteiisch, barmherzig und geduldig ist. Unser Ziel ist nicht nur, Informationen zu vermitteln, sondern Menschen zu helfen, ihm näherzukommen. Wir dürfen uns weiter an diesem Werk beteiligen, bis sein Name vor der ganzen Schöpfung geheiligt ist.
16. Für wen stehen die „zehn Männer“ und der „Jude“ aus Sacharja 8:23?
Sacharja 8:23 — Das sagt Jehova, der Herr der Heere: ‚In jenen Tagen werden zehn Männer aus allen Sprachen der Völker nach dem Gewand eines Juden greifen, ja sie werden es festhalten und sagen: „Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Gott an eurer Seite ist. “‘“
Antwort 1: Die „zehn Männer“ stehen für demütige Diener Jehovas mit der Hoffnung, für immer auf der Erde zu leben. Der „Jude“ steht für gesalbte Christen mit himmlischer Hoffnung. Menschen aus vielen Sprachen schließen sich ihnen an, weil sie Gottes Unterstützung erkennen.
Antwort 2: Die „zehn Männer“ kommen aus verschiedenen Nationen und Sprachgruppen und hoffen auf ewiges Leben auf der Erde. Der „Jude“ steht für die Gesalbten, nicht für eine einzelne Person. Entscheidend ist ihre Einheit: Alle dienen demselben Gott und helfen, die gute Botschaft weltweit bekannt zu machen.
Antwort 3: Die Prophezeiung verbindet die durch den „Juden“ dargestellten gesalbten Christen mit den Dienern Gottes, die eine irdische Hoffnung haben und durch die „zehn Männer“ dargestellt werden. Sie erkennen, dass Jehova mit seinem Volk ist, und möchten es begleiten. Das hilft uns, unsere Einheit zu schätzen und uns nicht durch Sprachunterschiede trennen zu lassen.
17. Was hilft Menschen aus sehr vielen Sprachgruppen, Jehova kennenzulernen?
Antwort 1: Publikationen, Videos, JW Library und unsere Website ermöglichen vielen Menschen, biblische Unterweisung in einer verständlichen Sprache zu erhalten. Dahinter stehen freiwillige Brüder, die übersetzen, drucken, verteilen und Computerwerkzeuge entwickeln. Auch wir tragen dazu bei, wenn wir diese Hilfsmittel im Predigtdienst einsetzen.
Apostelgeschichte 2:11 — Kreter und Ạraber — wir hören sie in unseren Sprachen über die großen Taten Gottes reden. “
Antwort 2: Zu Pfingsten ermöglichte Jehova durch ein Wunder, dass Menschen die Botschaft in ihrer eigenen Sprache hörten. Heute können Publikationen für uns sprechen. Das Mittel ist anders, aber es bleibt entscheidend, dass der Betreffende versteht. Material in seiner Sprache kann ihm helfen, Jehova kennenzulernen.
Antwort 3: Es hilft auch, wenn Verkündiger die Werkzeuge gut kennen und richtig einsetzen. Robert konnte einen türkischen Mann durch eine Broschüre führen und ihm anschließend biblische Antworten in JW Library zeigen. Seine Erfahrung motiviert uns, uns vorzubereiten und die Hilfsmittel Menschen zugänglich zu machen, die sie brauchen.
18. Warum ist es so wichtig, dass Menschen Jehovas Namen kennen und gebrauchen?
Römer 10:13 — Denn „jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden“.
Antwort 1: Die Bibel verbindet das Anrufen des Namens Jehovas mit Rettung. Damit Menschen ihn im Glauben anrufen können, müssen sie wissen, wer er ist, und ihn kennenlernen. Deshalb ist es ein wesentlicher Teil unseres Predigtdienstes, seinen Namen bekannt zu machen und ihnen zu helfen, sich Jehova zu nähern und ihm zu vertrauen.
Antwort 2: Den Namen Jehovas zu kennen und zu gebrauchen gehört zu der Anbetung, die die Bibel lehrt. Die Psalmen fordern dazu auf, ihn zu preisen, und Jesus machte den Namen seines Vaters bekannt und lehrte, um seine Heiligung zu bitten. Wenn wir Menschen helfen, diesen Namen respektvoll zu gebrauchen, helfen wir ihnen, Jesu Beispiel zu folgen.
Antwort 3: Es ist wichtig, weil man durch das Kennenlernen Jehovas Liebe und Vertrauen zu ihm entwickelt und ewiges Leben erlangen kann. Wer ihn kennt und seinen Namen ehrt, wird geschützt. Wir möchten daher nicht nur vermitteln, wie Gott heißt, sondern auch, wie er ist, damit Menschen ihm näherkommen. Das ist das wertvolle Ziel, die gute Botschaft in vielen Sprachen zu predigen.
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