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Uns im Dienst verbessern für die Woche vom 25. bis 31. Januar 2027

Uns im Dienst verbessern für die Woche vom 25. bis 31. Januar 2027

Menschen zu Jüngern machen

Aufgabendaten

Aufgabe: Menschen zu Jüngern machen
Dauer: 2 min
Lektion und Punkt: Lektion 11 · Einfachheit · Punkt 3
Lernziel: Reden Sie nicht zu viel. Erklären Sie dem Schüler nicht alles, was Sie über ein bestimmtes Thema wissen. Konzentrieren Sie sich vielmehr auf die Informationen im Studienmaterial. Wenn Sie eine Frage gestellt haben, warten Sie geduldig auf seine Antwort. Was aber, wenn er die Antwort nicht weiß oder etwas sagt, was nicht mit der Bibel übereinstimmt? Stellen Sie weitere Fragen, damit er zur richtigen Schlussfolgerung kommt. Wenn der Schüler den Gedanken bereits verstanden hat, gehen Sie zum nächsten Punkt über.
Rahmenhandlung: Vor der Versammlung bespricht der Zusammenkunftsleiter, wie man beim Bibelkurs dem Schüler zuhört und ihm hilft, logisch zu schlussfolgern
Zugeordneter Bibeltext: Sprüche 20:5 — Die Gedanken im Herzen eines Menschen sind wie tiefes Wasser, doch wer Unterscheidungsvermögen hat, schöpft es heraus.
Offizielles Material: Ansprache des Zusammenkunftsleiters. Wiederhole kurz „Menschen zu Jüngern machen“, Lektion 11, Punkt 3.

Wenn ein Schüler lange braucht, um eine Frage zu beantworten, verspüren wir vielleicht den Drang, für ihn zu antworten. Wir möchten ihm helfen und haben viel zu erklären. Doch Lektion 11 von Menschen zu Jüngern machen, Punkt 3, erinnert uns daran, nicht zu viel zu reden und dem Schüler nicht alles zu erzählen, was wir über ein Thema wissen. Unser Ziel ist, ihm zu helfen, die Informationen im Studienmaterial zu verstehen. Dazu müssen wir nicht nur erklären, sondern auch zuhören. Sprüche 20:5 zeigt uns, warum.

Sprüche 20:5 — Die Gedanken im Herzen eines Menschen sind wie tiefes Wasser, doch wer Unterscheidungsvermögen hat, schöpft es heraus.

Die Gedanken eines Menschen können tief in seinem Inneren verborgen sein. Um sie herauszuschöpfen, braucht man Unterscheidungsvermögen. Wenn wir für den Schüler antworten, sobald er schweigt, geben wir ihm keine Gelegenheit, seine Gedanken auszudrücken. Diese Stille ist vielleicht genau die Zeit, die er zum Nachdenken braucht. Warten wir deshalb nach einer Frage geduldig. Wir müssen sie nicht sofort anders formulieren oder noch etwas erklären. Lassen wir den Schüler die Antwort suchen und mit eigenen Worten ausdrücken. So erkennen wir, was er verstanden hat und was noch geklärt werden muss.

Was aber, wenn er die Antwort nicht weiß oder etwas sagt, was nicht mit der Bibel übereinstimmt? Statt ihm eine lange Erklärung zu geben, können wir weitere Fragen stellen, die ihm helfen, zur richtigen Schlussfolgerung zu kommen. Wir können seine Aufmerksamkeit auf den Teil des Absatzes oder Bibeltexts lenken, der die Antwort enthält, und fragen, welchen Zusammenhang er zwischen diesem Ausdruck und der Frage im Studienmaterial sieht. Dann warten wir wieder. Es geht nicht darum, dass er den Satz errät, den wir hören möchten, sondern darum, ihm beim Nachdenken über das Gelesene zu helfen.

Wenn er den Gedanken verstanden hat, gehen wir zum nächsten Punkt über. Wir müssen nicht alle Einzelheiten hinzufügen, die wir kennen. Nehmen wir uns für den nächsten Kurs vor, uns auf das Studienmaterial zu konzentrieren, einfache Fragen zu stellen und geduldig zu warten. Weniger zu reden gibt dem Schüler mehr Raum zum Denken und Lernen.

Menschen zu Jüngern machen

Aufgabendaten

Aufgabe: Menschen zu Jüngern machen
Dauer: 3 min
Lektion und Punkt: Lektion 11 · Einfachheit · Punkt 3
Lernziel: Reden Sie nicht zu viel. Erklären Sie dem Schüler nicht alles, was Sie über ein bestimmtes Thema wissen. Konzentrieren Sie sich vielmehr auf die Informationen im Studienmaterial. Wenn Sie eine Frage gestellt haben, warten Sie geduldig auf seine Antwort. Was aber, wenn er die Antwort nicht weiß oder etwas sagt, was nicht mit der Bibel übereinstimmt? Stellen Sie weitere Fragen, damit er zur richtigen Schlussfolgerung kommt. Wenn der Schüler den Gedanken bereits verstanden hat, gehen Sie zum nächsten Punkt über.
Rahmenhandlung: In der Nähwerkstatt einer Schülerin leitet der Verkündiger während der Mittagspause ihren Bibelkurs, während sie versucht, eine Frage über die Organisation der Versammlung zu äußern
Zugeordneter Bibeltext: 1. Korinther 14:33 — Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens. Wie in allen Versammlungen der Heiligen
Offizielles Material: lff Lektion 20, Einleitung und Punkt 1. Zeige, wie man Lektion 11, Punkt 3, nicht anwenden sollte.

Verkündiger: Soll ich das Buch hier lassen, oder brauchst du den Platz für die Stoffe?

Person: Hier ist es gut. Ich habe weggeräumt, was ich benutzt habe. Ich musste noch eine Schere finden; wenn jemand die Sachen umstellt, verliere ich mehr Zeit mit Suchen als mit Arbeiten.

Verkündiger: Das passt sehr gut zu Lektion 20. In der Einleitung geht es um Ordnung und darum, wie die Christenversammlung organisiert ist. Außerdem wird erklärt, wie wir dazu beitragen können, dass alles gut funktioniert. Warum ist deiner Meinung nach Organisation nötig, wenn mehrere Personen gemeinsam etwas tun?

Person: Nun, ich nehme an, es hängt davon ab, dass …

Verkündiger: Dass jeder weiß, was er tun soll, natürlich. Wenn jeder alles auf seine eigene Art macht, ist es schwer, sich abzustimmen. Auch hier brauchst du einen Platz zum Zuschneiden, einen anderen zum Aufbewahren der Materialien und musst wissen, welche Arbeit noch vor dir liegt. Ordnung verhindert Verwirrung. Es geht aber nicht nur darum, Gegenstände zu ordnen; sie beeinflusst auch, wie wir mit anderen zusammenarbeiten.

Person: Ja, obwohl ich an etwas anderes gedacht habe. Organisation ist gut, aber manchmal lässt derjenige, der organisiert, die anderen nicht zu Wort kommen.

Verkündiger: Ich verstehe, dass dich das beschäftigt. In der Einleitung wird die Organisation mit einer Eigenschaft Jehovas in Verbindung gebracht. Um herauszufinden, mit welcher, lese ich den erwähnten Text, 1. Korinther 14:33. Achte darauf, wie Gott beschrieben wird.

Verkündiger: 1. Korinther 14:33 — Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens. Wie in allen Versammlungen der Heiligen Was lernen wir daraus über Jehova? Er liebt Ordnung und ist ein Gott des Friedens. Deshalb erwarten wir, dass sein Volk organisiert ist. Der Zusammenhang ist wichtig: Es geht nicht darum, Dinge nur um ihrer selbst willen zu ordnen, sondern darum, dass alles gut funktioniert und Frieden herrscht.

Person: Das verstehe ich. Ich wollte fragen, ob organisiert zu sein bedeutet, dass alle schweigen und zuhören müssen.

Verkündiger: Sieh dir das Bild der Lektion an. Ein Bruder stellt eine Frage, und mehrere Anwesende heben die Hand, um einen Kommentar zu geben. Was fällt dir auf? Sie möchten sich beteiligen. Wenn sie die Hand heben, können sie das geordnet tun. Das Bild zeigt also keine Personen, die nur dasitzen, ohne sich zu beteiligen.

Person: Ja, jetzt sehe ich die erhobenen Hände. Ich wollte wissen …

Verkündiger: Stell dir außerdem vor, alle würden gleichzeitig reden. Es wäre schwer zu verstehen, was sie sagen, auch wenn jeder etwas Interessantes beitragen könnte. Beteiligung und Ordnung widersprechen sich daher nicht. Es ist wie bei mehreren Aufträgen: Du kannst dich um alle kümmern, musst dich aber organisieren, damit du nicht durcheinanderbringst, was jeder Kunde möchte.

Person: Die Sache mit der Ordnung ist mir jetzt klar. Können wir weitermachen? Ich würde gern noch vor der Arbeit zu der Frage kommen, wie die Versammlung organisiert ist.

Person: Auch bei den Aufträgen muss ich bis zum Ende zuhören. Manchmal braucht eine Kundin lange, um zu erklären, welche Änderung sie möchte. Meine Frage ist, ob auch für diejenigen Platz ist, die mehr Zeit brauchen, um sich auszudrücken.

Verkündiger: Natürlich. Zeit zu brauchen bedeutet nicht, dass man nichts beizutragen hat. Stell dir eine Kundin vor, die dich bittet, einen Ärmel zu kürzen, aber noch nicht gesagt hat, um wie viel. Würde es genügen zu wissen, dass er kürzer werden soll? Nein, denn du könntest zu viel Stoff abschneiden. Zuerst musst du verstehen, was sie möchte. Auch bei Menschen ist es wichtig, zu verstehen, was sie sagen wollen, und nicht nur, dass jeder abwechselnd spricht. Dieses Beispiel zeigt außerdem: Gutes Zuhören kann verhindern, dass später ein Missverständnis korrigiert werden muss.

Verkündiger: Ja, das ist die nächste Frage. Aber vorher möchte ich dir noch etwas genauer den Unterschied zwischen geordneten Dingen und geordnetem Zusammenarbeiten erklären. Dann wird dir die Einleitung klar sein, wenn wir zu Punkt 1 kommen.

Menschen zu Jüngern machen

Aufgabendaten

Aufgabe: Menschen zu Jüngern machen
Dauer: 3 min
Lektion und Punkt: Lektion 11 · Einfachheit · Punkt 3
Lernziel: Reden Sie nicht zu viel. Erklären Sie dem Schüler nicht alles, was Sie über ein bestimmtes Thema wissen. Konzentrieren Sie sich vielmehr auf die Informationen im Studienmaterial. Wenn Sie eine Frage gestellt haben, warten Sie geduldig auf seine Antwort. Was aber, wenn er die Antwort nicht weiß oder etwas sagt, was nicht mit der Bibel übereinstimmt? Stellen Sie weitere Fragen, damit er zur richtigen Schlussfolgerung kommt. Wenn der Schüler den Gedanken bereits verstanden hat, gehen Sie zum nächsten Punkt über.
Rahmenhandlung: An einem Tisch im Innenhof des Schülers setzt der Verkündiger den Bibelkurs fort, während sie einige Fragen besprechen, die er zu den Zusammenkünften aufgeschrieben hat
Zugeordneter Bibeltext: Johannes 16:12 — Ich hätte euch noch eine Menge zu sagen, aber es wäre jetzt zu viel für euch.
Offizielles Material: lff Lektion 20, Punkte 2 und 3 (lmd Lektion 11, Punkt 3).

Verkündiger: Hast du die Seite gefunden, auf der du deine Frage notiert hattest?

Person: Ja, hier ist sie. Ich habe so viele Notizen, dass ich später nichts mehr finde. Ich wollte dich nach dem Bruder fragen, der in der Zusammenkunft die Fragen stellt. Prüft er, wie viel jeder weiß? Ich würde mich nämlich noch nicht trauen zu antworten.

Verkündiger: Machst du dir Sorgen, dass er dir eine Frage stellt, ohne dass du dich beteiligen möchtest?

Person: Genau. In manchen Kursen wird man plötzlich gefragt, um zu sehen, ob man aufpasst. Selbst wenn ich etwas verstanden habe, bin ich in so einer Situation wie blockiert.

Verkündiger: Ich verstehe. Etwas zu wissen ist nicht dasselbe, wie es vor anderen zu erklären. Sieh dir das Bild in unserer Lektion an. Was tun einige der Anwesenden?

Person: Sie heben die Hand. Das scheint zu zeigen, dass sie antworten möchten, und nicht, dass sie überraschend ausgewählt wurden. Dieses Detail war mir nicht aufgefallen.

Verkündiger: Genau. Punkt 2 fragt nun, welche Aufgabe die Ältesten haben. Wenn du an diese Szene denkst: Können Fragen mehr bewirken, als nur Wissen zu prüfen?

Person: Sie können zum Nachdenken anregen. So geht es mir: Manchmal glaube ich, etwas verstanden zu haben, aber wenn ich versuche, es dir zu erklären, merke ich, welcher Teil mir noch nicht klar ist. Du könntest es mir allerdings auch direkt erklären, dann wären wir schneller fertig.

Verkündiger: Vielleicht wären wir dann schneller fertig. Aber würde es dir helfen, wenn ich dir alles, was ich weiß, sofort erklären würde?

Person: Das kommt darauf an. Ich möchte natürlich Antworten, aber wenn es zu viele neue Dinge sind, bringe ich sie später durcheinander. So wie bei diesen Notizen: Ich habe sie schnell aufgeschrieben und weiß jetzt bei manchen nicht einmal mehr, warum ich sie notiert habe.

Verkündiger: Das erinnert mich daran, wie Jesus beim Lehren Rücksicht auf seine Jünger nahm. Ich lese dir Johannes 16:12 vor. Achte darauf, warum er ihnen damals nicht alles erklärte. Der Text passt sehr gut. Wollen wir Johannes 16:12 lesen?

Verkündiger: Johannes 16:12 — Ich hätte euch noch eine Menge zu sagen, aber es wäre jetzt zu viel für euch. War es diesen Worten zufolge das Problem, dass Jesus ihnen nichts Weiteres zu sagen hatte?

Person: Nein, er hatte noch mehr zu sagen. Aber sie konnten damals nicht alles aufnehmen. Das beruhigt mich, obwohl ich natürlich nicht möchte, dass meine Fragen unbeantwortet bleiben.

Verkündiger: Deine Fragen sind wichtig. Wie wäre es, wenn wir zwischen Fragen unterscheiden, die zu dem aktuellen Punkt gehören, und solchen, die wir später wieder aufgreifen können?

Person: Das ist gut, solange wir sie notieren. Dann kann ich mich auf eine Sache konzentrieren, ohne zu denken, dass wir die anderen vergessen.

Verkündiger: Einverstanden. Zurück zum Bild: Wie kann es dir helfen, sowohl der Frage als auch den Antworten zuzuhören?

Person: Ich kann versuchen, im Stillen zu antworten und meine Gedanken zu vergleichen. Ich muss nicht ständig einen Kommentar vorbereiten. Im Moment möchte ich lieber zuhören; später traue ich mich vielleicht, die Hand zu heben.

Verkündiger: Zuhören kann dir sehr helfen. Wenn jemand mit anderen Worten antwortet, als du gedacht hast, wie kannst du dann feststellen, ob du den Gedanken verstanden hast? Nicht immer benutzen wir dieselben Ausdrücke, um etwas zu erklären.

Person: Das fällt mir schwer. Wenn meine Antwort anders klingt als die, die ich höre, denke ich sofort, dass ich mich geirrt habe. Im Unterricht versuchte ich, die Sätze aus dem Buch zu behalten, weil ich mich dann beim Antworten sicherer fühlte.

Verkündiger: Versuchen wir es mit dem, was wir gerade gelesen haben. Wenn du sagst, dass Jesus berücksichtigte, wie viel seine Jünger damals lernen konnten, würdest du dann den Gedanken des Textes erklären oder ihn verändern?

Person: Ich würde ihn mit eigenen Worten erklären. Es wäre etwas anderes, wenn ich sagte, Jesus habe ihnen nichts Weiteres beibringen wollen. Das würde nicht zu dem passen, was wir gelesen haben, denn er hatte ihnen noch viel zu sagen.

Verkündiger: Genau. Worauf könntest du also achten, statt nur darauf, ob deine Antwort genauso klingt wie eine andere?

Person: Darauf, ob sie das ausdrückt, was der Text lehrt. So kann ich erkennen, wann ich etwas verstanden habe und wann ich nachfragen muss. Ich möchte lernen, das zu tun, ohne mir so viele Sorgen darüber zu machen, die genauen Worte zu wiederholen.

Verkündiger: Gut. Diese Frage ist jetzt klarer. Gehen wir zu Punkt 3 und sehen wir uns an, welche Frage dort gestellt wird.

Menschen zu Jüngern machen

Aufgabendaten

Aufgabe: Menschen zu Jüngern machen
Dauer: 4 min
Lektion und Punkt: Lektion 11 · Einfachheit · Punkt 3
Lernziel: Reden Sie nicht zu viel. Erklären Sie dem Schüler nicht alles, was Sie über ein bestimmtes Thema wissen. Konzentrieren Sie sich vielmehr auf die Informationen im Studienmaterial. Wenn Sie eine Frage gestellt haben, warten Sie geduldig auf seine Antwort. Was aber, wenn er die Antwort nicht weiß oder etwas sagt, was nicht mit der Bibel übereinstimmt? Stellen Sie weitere Fragen, damit er zur richtigen Schlussfolgerung kommt. Wenn der Schüler den Gedanken bereits verstanden hat, gehen Sie zum nächsten Punkt über.
Rahmenhandlung: Im Esszimmer des Schülers setzt der Verkündiger den Bibelkurs fort, nachdem der Schüler die Anleitung für ein Regal beiseitegelegt hat, das er gerade zusammenbauen möchte
Zugeordneter Bibeltext: Matthäus 11:28-30 — Kommt zu mir, alle, die ihr euch abplagt und belastet seid, und ich werde euch neue Kraft geben. Legt euch mein Joch auf und lernt von mir, denn ich habe ein mildes Wesen und bin von Herzen demütig, und ihr werdet neue Kraft gewinnen. Denn mein Joch ist angenehm zu tragen und meine Last ist leicht. “
Offizielles Material: lff Lektion 20, Punkt 4 (lmd Lektion 11, Punkt 3).

Verkündiger: Sollen wir die Bücher auf diese Seite legen und die Teile dort lassen, wo sie sind?

Person: Ja, besser. Ich beschäftige mich schon eine Weile mit diesem Regal. Mein Schwager hat versucht, mir am Telefon zu erklären, wie man es aufbaut, aber er gab mir so viele Anweisungen auf einmal, dass ich am Ende noch verwirrter war. Ich mache später weiter.

Verkündiger: Manchmal müssen wir Schritt für Schritt vorgehen. Möchtest du mit Punkt 4 von Lektion 20 weitermachen, oder sollen wir den Kurs lieber ein andermal fortsetzen?

Person: Nein, machen wir weiter. Ein Tätigkeitswechsel tut mir gut. Hier steht, dass Jesus ein Führer ist, der Erleichterung bringt. Das verstehe ich noch nicht ganz.

Verkündiger: Welcher Teil ist für dich schwer zu verstehen?

Person: Dass es einem Erleichterung bringen kann, jemandem zu folgen. Normalerweise sagt dir jemand, der dich anleitet, was du tun musst. Ich habe schon Zeitpläne, Aufträge und unerledigte Dinge. Wenn noch mehr Pflichten dazukommen, sehe ich nicht, wo die Erholung sein soll.

Verkündiger: Ich verstehe. Du möchtest keinen zusätzlichen Druck verspüren. Lesen wir, wie Jesus seine Art zu führen beschreibt. Ich lese Matthäus 11:28-30. Achte darauf, wie er ist und was er denen anbietet, die zu ihm kommen.

Verkündiger: Matthäus 11:28-30 — Kommt zu mir, alle, die ihr euch abplagt und belastet seid, und ich werde euch neue Kraft geben. Legt euch mein Joch auf und lernt von mir, denn ich habe ein mildes Wesen und bin von Herzen demütig, und ihr werdet neue Kraft gewinnen. Denn mein Joch ist angenehm zu tragen und meine Last ist leicht. “ Wenn du an das denkst, was du über Pflichten gesagt hast: Verspricht Jesus ein Leben ohne irgendetwas zu tun?

Person: Zuerst habe ich es fast so verstanden, als würde alles Belastende verschwinden, wenn man zu ihm kommt. Dann spricht er aber von einem Joch und einer Last. Es kann also nicht bedeuten, dass man keine Verantwortung mehr hat.

Verkündiger: Genau. Wie ist derjenige, der dich einlädt, von ihm zu lernen?

Person: Er ist mild und demütig. Das verändert sicher vieles. Selbst wenn jemand recht damit hat, mich zu korrigieren, verliere ich die Lust zuzuhören, wenn er mit mir redet, als wäre ich dumm.

Verkündiger: Wie wäre es für dich, von jemandem mit diesen Eigenschaften Jesu zu lernen?

Person: Leichter. Ich könnte Fragen stellen, ohne Angst zu haben, dass er ärgerlich wird. Aber es ist eine Sache, dass der Lehrer freundlich ist, und eine andere, dass das, was er verlangt, leicht ist. Das macht mir noch Zweifel.

Verkündiger: Das sind zwei verschiedene Dinge. Sieh dir den letzten Vers noch einmal an. Was sagt Jesus außer über seine Eigenschaften über die Last, die er auferlegt?

Person: Dass sie leicht ist. Er verspricht also nicht nur, Menschen freundlich zu behandeln, sondern sagt auch, dass man das, was er verlangt, tragen kann. Diese beiden Gedanken hatte ich nicht miteinander verbunden.

Verkündiger: Das hilft, die Überschrift dieses Punktes zu verstehen. Fällt dir ein Unterschied ein zwischen Hilfe beim Erledigen einer Aufgabe und dem Gefühl, dass jemand nur Forderungen an dich stellt?

Person: Beim Regal ist es so: Es ist nicht dasselbe, ob jemand sagt, ich hätte längst fertig sein müssen, oder ob jemand neben mir steht und mir ruhig zeigt, wie es geht. Die Arbeit bleibt, aber ich fühle mich nicht so überfordert.

Verkündiger: Dein Beispiel zeigt den Unterschied gut. Jesus lädt uns ein, von ihm zu lernen; er verspricht nicht, dass jede Arbeit verschwindet. Wie würdest du jetzt deine Frage zum Folgen eines Führers beantworten?

Person: Ich würde sagen, es hängt vom Führer ab. Ich dachte an jemanden, der nur Befehle gibt und noch mehr verlangt. Jesus beschreibt sich anders. Ihm zu folgen bedeutet, etwas zu tun, aber es müsste kein Druck sein, wie ich ihn mir vorgestellt hatte.

Verkündiger: Genau darin liegt der Unterschied. Welche seiner Eigenschaften macht dir am meisten Mut, weiter von ihm zu lernen?

Person: Dass er mild ist. Mir fällt es schwer zu fragen, wenn ich etwas nicht verstehe. Manchmal sage ich aus Scham ja und habe danach dieselbe Frage. Zu wissen, dass er so ist, gibt mir Vertrauen.

Verkündiger: Du kannst hier sagen, wenn dir etwas nicht klar ist, so wie du es gerade getan hast. Wir müssen uns nicht beeilen. Hast du zu diesem Punkt noch eine Frage?

Person: Zu diesem Gedanken nicht. Ich möchte noch besser kennenlernen, was Jesus lehrt, aber jetzt verstehe ich, warum es Erleichterung bringen kann, ihm zu folgen, und nicht einfach eine weitere Pflicht ist. Wir können weitermachen.

Person: Ja, noch etwas: Was ist, wenn ich von Jesus lernen möchte, es mir aber schwerfällt, meine Reaktionen zu ändern? Wenn ich müde bin, antworte ich zu Hause manchmal unfreundlich. Ich habe Angst, entmutigt zu werden, wenn ich das nach dem Studium wieder tue.

Verkündiger: Ich verstehe. Bedeutet Jesu Einladung, von ihm zu lernen, dass wir schon alles können müssen, oder dass wir seine Anleitung brauchen?

Person: Dass wir lernen müssen. Wenn ich also eines Tages unfreundlich antworte, sollte ich nicht denken, dass mir das Studium nichts bringt. Ich könnte es zugeben, mich entschuldigen und mich weiter bemühen, ruhiger zu sprechen.

Verkündiger: Genau. Lernen bedeutet, das, was man versteht, in die Praxis umzusetzen, nicht nur, es zu verstehen. Du hast eine konkrete Situation erkannt, in der du das tun möchtest. Hast du zu diesem Gedanken noch eine Frage?

Verkündiger: Sehr gut, gehen wir zum nächsten Punkt über.

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