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Uns im Dienst verbessern für die Woche vom 9. bis 15. November 2026

Uns im Dienst verbessern für die Woche vom 9. bis 15. November 2026

Gespräche beginnen

Aufgabendaten

Aufgabe: Gespräche beginnen
Lektion und Punkt: Lektion 3 · Freundlichkeit · Punkt 3
Lernziel: Zeigen Sie Einfühlungsvermögen. Versuchen Sie, sich vorzustellen, wie sich die Person fühlt.
Rahmenhandlung: An der Wohnungstür empfängt ein Nachbar, der für eine Prüfung in seiner beruflichen Ausbildung lernt, zum ersten Mal einen Verkündiger. Er äußert seine Befürchtung, beim Studieren unter Druck gesetzt zu werden
Zugeordneter Bibeltext: 1. Thessalonicher 2:7-8 — Im Gegenteil, als wir bei euch waren, wurden wir sanft wie eine stillende Mutter, die liebevoll für ihre Kinder sorgt. Da wir also innige Liebe zu euch haben, waren wir entschlossen, euch nicht nur an der guten Botschaft Gottes teilhaben zu lassen, sondern auch an unserem eigenen Leben — so lieb wart ihr uns geworden.
Offizielles Material: VON HAUS ZU HAUS. Bieten Sie direkt einen Bibelkurs an (lmd Lektion 3, Punkt 3).

Verkündiger/in: Guten Morgen. Passt es Ihnen, wenn ich Ihnen kurz den Grund für meinen Besuch erkläre?

Person: Ja, sagen Sie. Ich habe gerade für eine Prüfung bei der Arbeit gelernt, musste aber kurz aufstehen.

Verkündiger/in: Dann fasse ich mich kurz. Ich wollte Ihnen einen Bibelkurs anbieten. Wir könnten einen Bibeltext lesen und uns darüber unterhalten, wie er uns im Alltag hilft. Möchten Sie sehen, wie das ablaufen würde?

Person: Noch ein Kurs? Mit diesem habe ich schon genug zu tun. Die Bibel interessiert mich, aber Lernen fällt mir schwer. Sobald jemand eine Antwort erwartet, bekomme ich kein Wort heraus.

Verkündiger/in: Dann hat das Wort „Kurs“ auf Sie wohl nicht besonders ansprechend gewirkt. Ich möchte Ihnen keine weitere Sorge bereiten. Stört Sie am meisten, dass Sie das Gefühl haben, sofort antworten zu müssen?

Person: Das und dass man mich korrigiert, bevor ich fertig bin. Bei der beruflichen Ausbildung geht es manchmal schon mit etwas anderem weiter, während ich noch über das Vorherige nachdenke.

Verkündiger/in: Das kann ich verstehen. Dann fällt es einem sogar schwer, Fragen zu stellen. Wenn wir uns über die Bibel unterhalten würden, könnten wir jederzeit innehalten, wenn Sie Zeit zum Nachdenken brauchen. Sie müssten nicht antworten, damit ich mit dem weitermache, was ich vorbereitet habe.

Person: Das klingt gut, aber irgendwann ist die Geduld zu Ende. Manchmal sagt man, man habe etwas verstanden, nur damit man in Ruhe gelassen wird.

Verkündiger/in: Und ich könnte denken, dass ich Ihnen helfe, obwohl ich Sie in Wirklichkeit überfordere. Deshalb ist nicht nur wichtig, was man erklärt, sondern auch, wie man mit jemandem umgeht.

Person: Allerdings. Sind Sie Jehovas Zeugen?

Verkündiger/in: Ja. In der Bibel gibt es einige Worte, die uns daran erinnern, wie wir mit denen umgehen sollten, die wir unterrichten. Darf ich Ihnen diesen kurzen Abschnitt vorlesen?

Person: Ja, lesen Sie ihn vor. Danach muss ich aber weiterlernen.

Verkündiger/in: Natürlich. Achten Sie darauf, wie Paulus die liebevolle Art beschreibt, mit der sie diese Menschen behandelten, in 1. Thessalonicher 2:7, 8.

1. Thessalonicher 2:7-8 — Im Gegenteil, als wir bei euch waren, wurden wir sanft wie eine stillende Mutter, die liebevoll für ihre Kinder sorgt. Da wir also innige Liebe zu euch haben, waren wir entschlossen, euch nicht nur an der guten Botschaft Gottes teilhaben zu lassen, sondern auch an unserem eigenen Leben — so lieb wart ihr uns geworden.

Verkündiger/in: Der Vergleich mit einer Mutter hebt die Zärtlichkeit hervor. Es ging nicht einfach darum, Informationen weiterzugeben; diese Menschen waren ihnen wichtig. In Ihrem Fall würde das bedeuten, Ihnen zuzuhören und Sie nicht zu drängen, wenn Sie Zeit zum Nachdenken brauchen.

Person: Jemanden gut zu behandeln bedeutet aber nicht, dass er mit allem einverstanden sein wird.

Verkündiger/in: Da haben Sie recht. Ich würde Sie nicht bitten, aus Höflichkeit Ja zu sagen. Wenn Sie von etwas nicht überzeugt sind, sagen Sie es bitte. Wir könnten zu dem Bibeltext zurückgehen und gemeinsam herausfinden, was jeder von uns versteht und warum.

Person: Das würde es mir leichter machen. Aber jetzt möchte ich mich noch zu nichts verpflichten; zuerst muss ich diese Prüfung hinter mich bringen.

Verkündiger/in: Das verstehe ich. Ich lasse Sie weiterlernen. Wenn es Ihnen recht ist, kann ich an einem anderen Tag vorbeikommen und wir sehen uns ein kurzes Beispiel an, ohne vorauszusetzen, dass Sie weitermachen möchten.

Person: Lieber nächste Woche am Nachmittag. Bis dahin bin ich fertig. Wir können kurz reden, und danach entscheide ich.

Verkündiger/in: Einverstanden, nächste Woche am Nachmittag. Viel Erfolg beim Lernen.

Gespräche beginnen

Aufgabendaten

Aufgabe: Gespräche beginnen
Lektion und Punkt: Lektion 3 · Freundlichkeit · Punkt 4
Lernziel: Sprechen Sie freundlich und respektvoll. Wenn wir Mitgefühl für jemanden empfinden und ihm wirklich helfen möchten, merkt man das an unserer Ausdrucksweise. Wählen Sie deshalb sorgfältig aus, was Sie sagen und wie Sie es sagen. Sagen Sie nichts, was die Person beleidigen könnte.
Rahmenhandlung: An der Wohnungstür unterhält sich ein Verkündiger zum ersten Mal mit einem Nachbarn, der gerade die Tür geschlossen hat, damit sein Hund nicht hinausläuft. Der Nachbar widerspricht, als erwähnt wird, dass Jesus der Sohn Gottes ist
Zugeordneter Bibeltext: 1. Petrus 3:15 — sondern heiligt den Christus als Herrn in eurem Herzen — immer bereit, euch vor jedem zu verteidigen, der von euch einen Grund für eure Hoffnung verlangt, doch tut es mit Milde und tiefem Respekt.
Offizielles Material: VON HAUS ZU HAUS. Im Gespräch erwähnen Sie, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Die Person stimmt dem nicht zu (lmd Lektion 3, Punkt 4).

Verkündiger/in: Guten Morgen. Ich warte hier, während Sie die Tür schließen, damit der Hund nicht entwischt.

Person: Jetzt ist sie zu. Sobald er die Klingel hört, will er hinaus und jeden begrüßen. Bitte?

Verkündiger/in: Ich wollte einen kurzen Gedanken aus der Bibel weitergeben, der mit etwas ganz Alltäglichem zu tun hat: Wie man reden kann, ohne in einen Streit zu geraten, wenn man unterschiedlicher Meinung ist.

Person: Das hängt aber von beiden ab. Wenn einer immer das letzte Wort haben will, wird der andere irgendwann müde. So geht es mir mit einem Freund; manche Themen sprechen wir schon gar nicht mehr an.

Verkündiger/in: Natürlich kann einer allein nicht bestimmen, wie der andere reagieren wird. Aber er kann darauf achten, wie er selbst spricht. Mir hilft das Beispiel von Jesus, dem Sohn Gottes.

Person: Da bin ich anderer Meinung. Für mich ist Jesus Gott, nicht einfach nur der Sohn Gottes. So wurde es mir beigebracht, und so glaube ich es.

Verkündiger/in: Danke, dass Sie mir das sagen. Ich möchte nicht so sprechen, als würde ich Jesus dadurch weniger wichtig nehmen. Ich sehe, dass dieser Unterschied für Sie wichtig ist.

Person: Ja, denn wenn jemand sagt, er sei der Sohn, klingt es manchmal so, als sollte man ihm nicht so viel Bedeutung beimessen. Sind Sie Jehovas Zeugen?

Verkündiger/in: Ja, ich bin ein Zeuge Jehovas. Und Jesus ist für uns sehr wichtig. Auch wenn wir Ihre Aussage nicht teilen, möchte ich Ihre Meinung richtig verstehen und nicht mit einer Ansicht streiten, die Sie gar nicht geäußert haben.

Person: Nun, ich kann auch nicht alle Einzelheiten erklären. Ich bin kein Theologe. Was ich nicht möchte, ist, an der Haustür eine Prüfung über meine Religion abzulegen.

Verkündiger/in: Sie müssen keine Prüfung ablegen. Wir können uns unterhalten, ohne uns gegenseitig auf die Probe zu stellen. Es gibt genau genommen einen biblischen Rat dazu, wie man seine Glaubensansichten erklärt. Soll ich ihn Ihnen vorlesen? Er passt sehr gut zu dem, was Sie gesagt haben.

Person: In Ordnung, lesen Sie ihn vor. Das bedeutet aber nicht, dass ich meine Meinung ändern werde.

Verkündiger/in: Natürlich nicht. Ich lese ihn vor, weil er zeigt, was ich beim Gespräch mit Ihnen beachten sollte. Achten Sie darauf, wie dieser Rat aus 1. Petrus 3:15 endet.

1. Petrus 3:15 — sondern heiligt den Christus als Herrn in eurem Herzen — immer bereit, euch vor jedem zu verteidigen, der von euch einen Grund für eure Hoffnung verlangt, doch tut es mit Milde und tiefem Respekt.

Verkündiger/in: Die letzten Worte erinnern mich daran, dass es nicht genügt, eine Erklärung vorbereitet zu haben. Es ist auch wichtig, dass sich die andere Person beim Zuhören respektiert fühlt und ihren Widerspruch äußern kann.

Person: Das ist gut. Aber der Text, den Sie vorgelesen haben, beweist nicht, dass Jesus nicht Gott ist.

Verkündiger/in: Da haben Sie recht; ich habe ihn nicht vorgelesen, um das zu beweisen. Ich habe ihn ausgewählt, weil er erklärt, wie ich antworten sollte, wenn wir unterschiedlicher Meinung sind. Die Frage, wer Jesus ist, verdient eine eigene Betrachtung; wir sollten die Themen nicht vermischen.

Person: Bedeutet Respekt dann, das Thema einfach zu beenden? Mein Freund und ich machen das so, aber wir klären dadurch auch nichts.

Verkündiger/in: Nicht unbedingt. Wenn beide möchten, können sie ihre Gründe erklären. Zuhören verpflichtet niemanden, etwas anzunehmen. Sie haben mich zum Beispiel den Bibeltext vorlesen lassen und anschließend auf etwas hingewiesen, womit Sie nicht einverstanden waren. Ich kann Ihnen zuhören, ohne das als Angriff zu sehen.

Person: Ich verstehe. Mich stört es, wenn man mich unterbricht, um zu antworten, bevor ich fertig bin. Dann habe ich keine Lust mehr, weiterzureden.

Verkündiger/in: Ja, wenn ich meine Antwort vorbereite, während Sie reden, kann ich verpassen, was Sie wirklich sagen möchten. Ich höre lieber noch einmal nach, als hastig zu antworten und am Ende über verschiedene Dinge zu sprechen.

Person: Nun muss ich wirklich los. Ein anderes Mal könnten wir darüber sprechen, warum Sie sagen, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Aber ohne zu streiten.

Person: Es kann aber auch passieren, dass man zuhört und dann etwas Verletzendes sagt. Wenn mein Freund meint, ich würde etwas glauben, weil ich nie darüber nachgedacht habe, ärgert mich das, auch wenn er es ruhig sagt.

Verkündiger/in: Das kann ich verstehen, denn dann würde er beurteilen, warum Sie etwas glauben, ohne es zu wissen. Ruhig zu sprechen reicht nicht, wenn die Worte verletzen. Statt anzunehmen, dass Sie nicht darüber nachgedacht haben, könnte er Sie fragen, was Ihnen geholfen hat, zu dieser Schlussfolgerung zu kommen. Dann hätten Sie die Gelegenheit, sich mit Ihren eigenen Worten zu erklären.

Person: Das wäre etwas anderes. Meine Familie hat mir diese Dinge mit viel Liebe beigebracht. Wenn jemand sie deshalb als Unsinn abtut, habe ich das Gefühl, dass er auch meine Familie verachtet.

Verkündiger/in: Jetzt verstehe ich besser, warum es Ihnen so wichtig ist, wie das Thema angesprochen wird. Man kann eine Glaubensansicht untersuchen, ohne diejenigen abzuwerten, die sie uns beigebracht haben. Und wenn eine meiner Äußerungen verletzend wirkt, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie es mir sagen. Dann könnte ich mich entschuldigen und mich besser erklären, statt darauf zu bestehen, dass Sie mich falsch verstanden haben.

Verkündiger/in: Einverstanden. Wenn es für Sie passt, können wir uns auf diese Frage konzentrieren und untersuchen, was die Bibel sagt. Für den Moment lasse ich Sie weitergehen. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.

Vortrag

Aufgabendaten

Aufgabe: Vortrag
Rahmenhandlung: Vor der versammelten Versammlung geht ein Redner von dem Gebet aus, das Jesus lehrte, und hilft den Anwesenden zu verstehen, worum sie bitten, wenn sie um das Kommen des Königreiches beten
Zugeordneter Bibeltext: Matthäus 6:9-10 — Betet deshalb so: ‚Unser Vater im Himmel, dein Name soll geheiligt werden. Lass dein Königreich kommen. Lass deinen Willen geschehen, wie im Himmel, so auch auf der Erde. / Daniel 2:44 — Zur Zeit dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich errichten, das nie untergehen wird. Dieses Königreich wird an kein anderes Volk übergehen. Es wird alle diese Königreiche zertrümmern und ihnen ein Ende machen, und selbst wird es für immer bestehen. / Daniel 7:13-14 — Während der nächtlichen Visionen beobachtete ich das Ganze weiter. Da kam mit den Wolken des Himmels jemand wie ein Menschensohn. Er erhielt Zutritt zu dem Alten an Tagen und wurde direkt vor ihn gebracht. Ihm wurden Herrschaft, Ehre und ein Königreich gegeben, damit alle Völker, Nationen und Sprachgruppen ihm dienen. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergehen wird, und sein Königreich wird nicht vernichtet werden. / Offenbarung 11:15 — Der siebte Engel blies seine Trompete und im Himmel waren laute Stimmen zu hören. Sie sagten: „Die Königsherrschaft über die Welt gehört jetzt unserem Herrn und seinem Christus und er wird für immer und ewig als König regieren. “
Offizielles Material: lmd Anhang A, Punkt 21. Thema: Das Königreich Gottes ist eine wirkliche Regierung im Himmel (th Lektion 7).

Man kann eine Bitte wiederholen, ohne über ihre ganze Bedeutung nachzudenken. Das könnte auch bei dem Gebet geschehen, das Jesus lehrte. Wir kennen die Bitte: „Lass dein Königreich kommen.“ Aber worum bitten wir eigentlich, wenn wir das sagen? Die Antwort zu verstehen kann unseren Gebeten mehr Bedeutung geben und unser Vertrauen in Jehova stärken.

Das Königreich Gottes ist nicht einfach der Wunsch, dass sich die Dinge verbessern. Es ist eine wirkliche Regierung, die im Himmel regiert. Wir müssen uns nicht vorstellen, wie sie ist, oder ihr nach unseren eigenen Vorstellungen Eigenschaften zuschreiben. Die Bibel zeigt uns, wer sie einsetzt, wer Autorität erhält und wie weit sich ihre Herrschaft erstreckt.

Beginnen wir mit den Worten Jesu. Als er seine Jünger das Beten lehrte, brachte er das Königreich mit dem Willen seines Vaters in Verbindung. Achten wir darauf, wo sich der Vater befindet und wo sein Wille geschehen soll. Lesen wir Matthäus 6:9, 10.

Matthäus 6:9-10 — Betet deshalb so: ‚Unser Vater im Himmel, dein Name soll geheiligt werden. Lass dein Königreich kommen. Lass deinen Willen geschehen, wie im Himmel, so auch auf der Erde.

Jesus richtet das Gebet an seinen himmlischen Vater. Nachdem er darum gebeten hat, dass Gottes Königreich kommt, bittet er darum, dass Gottes Wille auch auf der Erde geschieht. Dass diese Regierung im Himmel ist, bedeutet also nicht, dass sie nichts mit dem Leben auf der Erde zu tun hat. Ihr Handeln steht in direktem Zusammenhang mit dem, was hier geschieht.

Denken wir an einen einfachen Vergleich. Eine Regierung muss nicht an jedem Ort vertreten sein, um dort Autorität auszuüben. Ebenso wäre es nicht vernünftig zu schlussfolgern, dass das Königreich die Erde nicht regieren kann, weil es im Himmel ist. Entscheidend ist, wer ihm Autorität gibt und wie weit diese reicht.

Ist es wirklich eine Regierung, oder könnte es sich lediglich um einen guten Einfluss im Herzen handeln? Um das zu beantworten, achten wir darauf, wie Daniel es beschreibt. Der Abschnitt unterscheidet es von anderen Königreichen und erklärt, was es mit ihnen tun wird. Hören wir Daniel 2:44.

Daniel 2:44 — Zur Zeit dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich errichten, das nie untergehen wird. Dieses Königreich wird an kein anderes Volk übergehen. Es wird alle diese Königreiche zertrümmern und ihnen ein Ende machen, und selbst wird es für immer bestehen.

Der Gott des Himmels setzt dieses Königreich ein. Der Text spricht nicht einfach davon, das Verhalten einiger Menschen zu verbessern. Er beschreibt ein Königreich, das andere Königreiche beseitigt und selbst bestehen bleibt. Dieser Vergleich führt zu einer klaren Schlussfolgerung: Es geht um eine Regierung mit echter Autorität, nicht nur um ein Gefühl.

Sein Fortbestehen hängt außerdem nicht davon ab, dass andere ihm erlauben weiterzubestehen. Jehova garantiert, dass es nicht zerstört und keinem anderen Volk übergeben wird. Wir müssen keine Daten oder Einzelheiten hinzufügen, die dieser Vers nicht nennt. Was er sagt, bietet bereits eine solide Grundlage für Vertrauen: Die von Gott eingesetzte Regierung wird kein Ende haben.

Eine Regierung übt nun aber Autorität über Menschen aus. Wie weit wird sich das Königreich Gottes erstrecken? Daniel erhielt eine Vision, die diese Frage beantwortet. Achten wir beim Lesen sowohl auf die Autorität, die die beschriebene Person erhält, als auch auf die Vielfalt der Menschen, die ihr dienen. Lesen wir Daniel 7:13, 14.

Daniel 7:13-14 — Während der nächtlichen Visionen beobachtete ich das Ganze weiter. Da kam mit den Wolken des Himmels jemand wie ein Menschensohn. Er erhielt Zutritt zu dem Alten an Tagen und wurde direkt vor ihn gebracht. Ihm wurden Herrschaft, Ehre und ein Königreich gegeben, damit alle Völker, Nationen und Sprachgruppen ihm dienen. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergehen wird, und sein Königreich wird nicht vernichtet werden.

Die Vision zeigt jemanden, der vor dem Alten an Tagen Herrschaft und ein Königreich erhält. Seine Autorität ist nicht auf ein einzelnes Volk oder eine Sprache beschränkt. Menschen aus allen Nationen dienen ihm. Daniel hebt auch die Dauer dieser Herrschaft hervor: Sie wird nicht enden. Ihre Reichweite und ihr Fortbestehen sind außergewöhnlich.

Um das Bild abzurunden, bringt die Offenbarung das Königreich ausdrücklich mit Gott und seinem Christus in Verbindung. Unsere Schlussfolgerung stützt sich also nicht auf einen einzelnen Vergleich; die Bibeltexte ergänzen sich gegenseitig. Achten wir beim Lesen von Offenbarung 11:15 darauf, wer mit dieser Regierung verbunden ist.

Offenbarung 11:15 — Der siebte Engel blies seine Trompete und im Himmel waren laute Stimmen zu hören. Sie sagten: „Die Königsherrschaft über die Welt gehört jetzt unserem Herrn und seinem Christus und er wird für immer und ewig als König regieren. “

Die himmlische Bekanntmachung bestätigt, dass das Königreich Gott und seinem Christus gehört. Wir können nun zusammenfassen, was wir gelernt haben: Jehova setzt es ein, Christus beteiligt sich an seiner Regierung, Menschen aus allen Nationen stehen unter seiner Autorität, und seine Herrschaft bleibt bestehen. Das sind Merkmale einer wirklichen Regierung. Unser Vertrauen stützt sich auf das, was die Bibel sagt.

Wenn wir das nächste Mal um das Kommen des Königreiches bitten, sollten wir kurz über die Bedeutung dieser Bitte nachdenken. Wir äußern dann nicht nur den Wunsch, besser zu leben. Wir bitten darum, dass Jehovas himmlische Regierung handelt und sein Wille auf der Erde geschieht. Zu wissen, was dieses Königreich ist, hilft uns, verständnisvoll und mit echtem Vertrauen zu beten.

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